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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kupferlackdrack abisolieren?


Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

wollte mal in die Runde fragen wie man Kupferlackdraht ab
geschicktesten abisoliert. Ich müsste mir so 32 oder 64 Leitungsstücke
zurechtmachen und die Enden abisolieren. Sollte man das mit Feuer
machen oder welche Tricks gibts da?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

da ist mir wieder mal ein Schnitzer passiert wird zeit für eine
Editfunktion, meinte natürlich Kupferlackdraht.

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich halte den Draht immer an die Lötspitze und gebe Lötzinn dazu. Der
Lack löst sich dann auf, sofern er dafür geeignet ist. Es gibt
allerdings auch Lackdraht, der sehr hartnäckig ist. Da hilft Kratzen
mit nem scharfen Messer, wodurch immerhin keine giftigen,
krebseregenden Dämpfe entstehen. Ich denke bei Feuer wird dir das Zeug
nur verkohlen, habs aber noch nicht probiert.

Gruß
Thorsten

Autor: JojoS (Gast)
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früher wurde als Trick immer die Aspirin Tablette genannt: den
CuLackdraht darauf erhitzen und dann soll sich durch die Säure die sich
dabei bildet die Lackschicht auflösen. Ob das klappt habe ich nie
ausprobiert, man soll jedenfalls nicht die Dämpfe schnüffeln.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Es gibt speziellen lötfähigen CuL-Draht, der wird in verschiedenen
Farbtönen beispielsweise von Vero hergestellt/verkauft und dient zum
Fädeln. Ein kurzes "Dagegenkommen" zerstört die Isolation noch nicht,
aber ein kleines Lötzinnbad genügt.
Damit kann man wunderbar auf Lochrasterplatinen Schaltungen aufbauen.
Den Abisolier/Lötvorgang kann man durch Verwendung von Bauteilen mit
scharfkantigen Beinen noch verbessern, also einfache IC-Sockel statt
gedrehter Präzisionssockel verwenden ...

Der für Transformatoren verwendete CuL-Draht ist hingegen äußerst
Lötresistent, so daß -je nach Durchmesser- mehr oder weniger massive
mechanische Kratzarbeiten nötig werden.

Autor: Kupfer Michi (Gast)
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Ich verwende den (0.2mm) CuLack von R. und C.
Bei 360°C mit dem Lötkolben (und eventuell etwas Flussmittel) lassen
sich die Enden einwandfrei abschmelzen u. verzinnen.
Mit der Temp. muss man etwas experimentieren. Zu heiss und der Lack
verkokelt und bildet eine isolierende Schutzschicht anstatt sich
zurückzuziehen.

Autor: PeterK (Gast)
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also bei mir klappt das mit dem kompletten abschmurgeln durch den
Lötkolben nicht vernünftig, aber das mag auch am Lack liegen. Ich habe
zwar irgendwo mal ein (teures) Spezialwerkzeug dafür gesehen, aber da
ich das nur selten machen muss, nutze ich 2 Alternativen:
a) entweder mit einem Messer abkratzen (Vorsicht, schnell ist der Draht
angeritzt und bricht dann an dieser Sollbruchstelle später)
b) ein Stückchen feines Schmirgelpapier (240er) einmal knicken und dann
das Drahtende in diesen Knick legen, das Schmirgelpapier zusammendrücken
und rausziehen. Das Ganze 2 oder 3 x machen und der Lack ist weg.

Evtl. Minireste (auch bei der Messervariante) werden dann übrigens
durch das Verzinnen verdampft.

PeterK

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