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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drucken über RS232


Autor: Jens (Gast)
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Hallo,

ich möchte gerne mit einem µC über die RS232 einen Drucker ansteuern.
Geht das? Kann ich auch einen USB Drucker ansteuern mit einem Wandler?

Hat jemand schon mal sowas gemacht

Autor: Tobi (Gast)
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Für usb bräuchtest du auf uC seite einen usb-host chip. das würde
kompliziert werden. praktikabel und einfach wäre es damit eigentlich
nur, wenn du einen drucker mit rs232 hast

Autor: Rahul (Gast)
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oder einen mit Parallel-Schnittstelle.

USB erfordet (als Host) ziemlichen Aufwand und Wissen über den
Drucker.

Einfacher wäre es, einen Drucker mir Parellel-Port zu besorgen (noch
halbwegs gängig), und dem dann einen Controller (Mega8 oder kleiner) zu
verpassen, der auf Signale von der RS232 reagiert.

Die Parallel-Ansteuerung ist relativ simpel. Dazu noch ein
verbreitetest Protokoll (ESC/P oder PCL o.ä.) und der Drucker druckt.
Je nach Aufwand druckt der richtig gut...

Autor: Jens (Gast)
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Kennt jemand links für die parallel Version?
Oder USB? USB wäre klasse.
Aber wenn parallel einfach wäre könnte ich dann nicht einfach einen
Parallel USB wandler bauen.
Von FTDI gibts doch diese Wandlerbausteine. Ich habe mir schon ein
RS232 USB wandler damit gebaut.

Autor: Rahul (Gast)
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Guck doch mal hier im Forum nach USB als Host, also Geräte, an die
USB-Geräte (wie Drucker o.ä.) angeschlossen werden.
Das ist nicht gerade einfach.

Dagegen ist parallel ziemlich einfach:

8 Datenleitungen, 1 Strobe-Leitung, 1 Acknowledge-Leitung, 1
Busy-Leitung und noch ein paar Fehlermeldeleitungen.

Vorgehen:
Daten-Byte an die Datenleitungen legen, Strobe für eine gewisse Zeit
auf Low herunterziehen, wieder anheben, Busyleitung abfragen, neues
Byte senden...

USB erfordert ein Mörderprotokoll...

Auch wenn in USB "serial" vorkommt, hat das wenig mit der RS232
gemein.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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... der Drucker sollte obendrein auch über eine standardisierte oder
zumindest dokumentierte "Druckersprache" verfügen.
Für einfache Textausgaben sind Epsons ESC/P oder die
IBM-Proprinter-Reihe am einfachsten anzusteuern. Da genügt es, einfach
die zu druckenden Zeichen zu senden und fertig.

Schon etwas komplizierter sind PCL-Drucker oder Postscript-Drucker,
völlig auswegslos dürfte der Gebrauch von GDI-Druckern sein.

Früher gab es übrigens von mehreren Herstellern
seriell-parallel-Wandler, mit denen ein Drucker mit
Parallelschnittstelle seriell angesteuert werden konnte.
Wiesemann&Theis fällt mir da so spontan ein.

Autor: Rahul (Gast)
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ich habe hier noch einen (nicht mehr ganz funktionstüchtigen) Epson
MX-80. Der hat ne seriell-Karte drin.

Es gibt auch noch ein paar (Nadel-)Drucker, die eine serielle
Schnittstelle besitzen (auch Epson).

Autor: Jens (Gast)
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Gibt es nicht einen fertigen Chip den ich an die UART des µC hänge.
Mit dem µC schicke ich dan PCL Codes an den USB Chip dieser widerum
sendet diese PCL Befehle an den Drucker

Autor: Tobi (Gast)
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Diese Chips sind meist keine USB-Hosts und in jedem USB-Netz muss ein
Host sein. Vondaher wird das so nichts. Wenn du dir nicht sehr viel
arbeit machen willst, vergiss die Idee mit dem USB-Drucker

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Jens!
Du kannst es unter DOS mit dem Mode-Befehl versuchen.Und zwar erst mit
MODE die seriellen Parameter einstellen(9600,8,n,1) und dann LPT1 auf
COM1 umweisen.


MfG Paul

Autor: Jens (Gast)
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Doch. Ich will mir die Arbei machen. Es ist im Rahmen einer
Praxissemester arbeit.
Kennt jemand einen Host Chip Controller?

Autor: Tobi (Gast)
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schau mal durch, vielleicht findet sich was
http://www.mikrocontroller.net/forum/forum.php?que...

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

wenns umbedingt seriell sein muss und der Drucker nur parallel hat dann
evtl. mit Schieberegister arbeiten. Viele Epson-Nadeldrucker hatten
früher nen Seriellen Anschluß z.b. für den C64 war so ne 5 oder 6
poliger Din-Anschluß. Früher war immer sehr viel Infos in den
Bedienungsanleitungen der Drucker dabei, vielleicht mal sowas
ersteigern.

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