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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Verkauf in USA -> UL oder CE anerkannt? Was ist mit Nema


Autor: Tobi (Gast)
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Hi

ich stehe hier vor dem Problem das unsere Firma was in die USA
verkaufen will.
Normalerweise dachte ich, das das alles UL bräuchte, jedoch hat
mir jemand erzählt das es so etwas wie ein Vertrag gibt der
UL hier und CE in den Staaten anerkennt. Stimmt das? Ich weiss
das es ein sog. MAR gibt, jedoch finde ich nichts direkt über
elektronische Baugruppen.

Weiterhin hat mir ein Zulieferer gesagt, dass sie dem NEMA - Standard
(?) entsprechen würden und das der "besser" als UL sei und auch
anerkannt. Weiss jemand a) ob das stimmt und b) wo ich was
Verbindliches dazu finden kann?

Generell, brauche ich - für einen Baugruppe -> kein vollständiges Gerät
(kein Netzteil) UL?
Brauche ich das für komplette Geräte die NEMA Standard entsprechen?

Wie mach ich das am Besten?
Also bei einer Variante hab ich Steckkarten (mit CE) bei der anderen
Geräte (NEMA).

Persönlich würd ich die Steckkarten vorziehen, weil wir die gewöhnt
sind und die vom dt. Hersteller kommen. Ich bevorzuge es, die heimische
Wirtschaft mit Aufträgen zu versorgen anstatt es im Ausland bestellen zu
müssen.

Grüsse
  Tobi

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Hallo Tobi

ich würd mal einen Laden kontaktieren, der CE-Prüfungen durchführt, wie
z.B. den TÜV Product-Service. ich denke, daß die da auch Info zu
Exporten nach Übersee haben.

Gruß
Gerhard

Autor: Tobi (Gast)
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Hi

danke für den Tip.
Ich befürchte nur, die wolllen dafür Geld sehen

Tobi

Autor: flyingwolf (Gast)
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Bekommst Du denn kein Geld für Deine Arbeit?
Klar kostet das Geld, aber Du willst ja auch nicht, daß RTL in 20
Jahren über die Tobi-Kinder berichetet, weil die contergan-Kinder
inzwischen alle in Rente sind.

Autor: Rahul (Gast)
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Was würde es denn kosten, nur mal nachzufragen, ob und wieviel es
kostet? Ein paar Telefoneinheiten?

Autor: Tobi (Gast)
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Hi

ich hab ja bereits beim TÜV Rheinland angerufen, die wollten dann
gleich mal ein Angebot schreiben bla bla bla.
Ist ja nicht so das ich mir nicht seit gestern die Finger
wundtelefoniere um die Infos zu bekommen.
Das Problem ist auch das die Zeit drängt - Anfang nächsten Montags soll
das ganze da drüben laufen.

 Tobi

Autor: Tobi (Gast)
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Sollte natürlich Monats heissen und nicht Montags

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Da bist Du ja früh dran. Aber es kommt wohl auch drauf an, was das für
ein Gerät ist, sprich, welche mögliche Gefahr von dem Gerät ausgeht.
Aber Infos "wer was weiß" kannst Du sicher vom TÜV Product Service
oder von wem auch immer bekommen. Oder wie wärs denn mit UL Deutschland
?

Gerhard

Autor: Tobi (Gast)
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Hi

Danke für den Tip. Bin erst seit ner Woche hier -> hab das also nicht
verbrochen.
UL hab ich auch schon angerufen, die wollen mir umbedingt ne UL Prüfung
verkaufen....

Zumal das ein Produkt vom Zulieferer ist, der aber keinen Bock hat sich
zu kümmern sondern sonst lieber das Geschäft sausen lässt.

Das heisst der Mist bleibt an uns hängen.

Tobi

Autor: Tobi (Gast)
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Hi

also ich hab mittlerweile selbst was rausbekommen.
NEMA ist National Electrical Manufacturer Assocciation.
Wenn diese Standards erfüllt sind gibts wohl ebenfalls keine
Probleme mit USA. (angabe von mir ohne gewähr)
Die Mähr das man immer UL braucht ist Blödsinn. Reine Geldmache von so
Leuten wie UL selbst und TÜV etc..
Weiterhin würde auch CSA gehen..

Grüse
  Tobi

Autor: thkais (Gast)
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"UL" ist IMHO so etwas ähnliches wie "TÜV geprüft" oder das
"GS"-Zeichen. Hierzu muß ein Baumuster eingeschickt werden, und wenn
Du eine UL-Prüfung unter 6 Monaten schaffst, gebe ich ne Runde aus.
Unbedingt notwendig isses nicht, aber verkaufsfördernd - in etwa so,
wie hierzulande das CE-Zeichen verlangt wird (obwohl man nicht immer
verpflichtet ist, eins draufzupappen). Das Ganze ist auch eine Frage
der Produkthaftung, das ist in den USA ein ganz heikles Thema. Da kann
im Fall des Falles ein UL-Prüfsiegel schon viel retten.

Autor: Tobi (Gast)
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Hi thkais.

Das mit UL geht sogar noch weiter. Da kommt alle X Monate ein Prüfer
angefallen und schauts sich die Produktion an.
Hast Du eventuell Quellen wo das mit UL und Produkthaftung beschrieben
ist? Würde mir meine Argumentation nach oben massiv erleichtern.

Tobi

Autor: Marillion (Gast)
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Villeicht kann Dir Deine zuständige IHK, und im weiteren Verlauf, die
Deutsch-Amerikanische-Handelskammer, weiterhelfen.

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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@Tobi

das mit dem Besuch der Produktion gilt meines Wissens nur für Firmen,
die UL-Gelistete Teile Produzieren. Es gibt ja von der UL einen
Katalog, in dem alle Teile, die von Firmen als UL-Teile verkauft
werden, aufgeführt sind. da stehen die teile drin, ihre genaue
Bezeichnung und der Hersteller. UL überprüft diese Teile und
kontrolliert die Fabriken, in denne diese teile hergestellt werden.
Wenn Du UL-gelistete teile verwendest, erfüllt dein Produkt unter
bestimmten Bedingungen die UL-Vorschrift und Du kannst dein Produkt als
UL-geprüft verkaufen.

Gerhard

Autor: Tobi (Gast)
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erstmal danke an alle.

Weiss wer ob ich überhaupt UL brauchen wenn ich nur Komponenten
liefere? So was wie 19" Einschubkarten ohne eigene Stromversorgung?

Das Gesamtsystem is ja nicht unser auftrag, wir liefern lediglich Teile
davon. Damit müsste doch eigentlich der Generalunternehmer in der
Pflicht sein das sein Objekt UL bekommt, oder?

Tobi

Autor: Konrad Metzger (Gast)
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Wichtig ist jedenfalls, dass du klar belegen kannst (Dokumente) warum du
nicht prüfen läßt oder warum doch. Dieses Forum ist sicherlich ein guter
Ideengeber, aber letztendlich mußt du auf Normen oder sonstige
Bestimmungen verweisen können. Ohne Fragezeichen und "vielleichts".
Geld musst du sicherlich in die Hand nehmen (oder dein Chef).

Konrad

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