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Forum: Compiler & IDEs Kleine Frage zum uart


Autor: Jan (Gast)
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Hallo,

ich habe erstmal eine grundsätzliche frage zum uart.

Ich habe einen RFID Lesekopf mit einer einer Seriellen TTL
Schnittstelle.

Sehe ich es richtig, da sich mir da den MAX232 sparen kann??

RFID Lesekopf hat 5V betriebsspannung.... der Atmel auch.

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo,

Ja, den MAX232 musst! du dir sogar sparen, denn an seinem Ausgang
liegen höhere( auch niedrigere unter 0V ) Spannungen als 5V an und
diese würden die Elektronik deines RFID-Lesekopfes beschädigen.

cu

Autor: Jan (Gast)
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Na das ist dohc mal ne Aussage!

Danke dir!

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankanne: ist der Lesekopf dafür
spezifiziert, dass man da normalerweise noch einen MAX232
dranschaltet?  Nur dann kannst du sie direkt zusammenschalten.

Falls das Teil ,,RS-232 mit TTL-Pegel'' spricht, sind dagegen die
Signale invertiert.  (Der MAX232 invertiert physisch den Pegel, also
High auf TTL-Seite wird -12 V am Ausgang und umgekehrt.)

Autor: Jan (Gast)
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Hmmm komische Sache....

Also auf der Anleitung steht: RF-Lesekopf mit TTL-Schittstelle.

In der ganzen Anleitung ist nix zu finden von RS232. Das gibt es nur
bei den Teureren.

Ich habe den Conrad 2002 LK

www.conrad.de Bestellnummer: 130078

Ach ja... in der Beschreibung für die Pinbelegung steht

Ausgang Daten, TX-TTL
Eingang DAten, RX-TTL

Kann jemand dazu noch mal was genaueres sagen?

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo,

Der MAX232 wird normalerweise nur als Pegelwandler zwischen Computer
und Mikrocontroller und für längere Leitungen verwendet.

Wenn du den AVR direkt an das Modul anschließt, dann treten bei der
Leitung keine Spannugen von -12V und umgekehrt auf, sonder nur von Vss
bis Vcc.

In der Anleitung steht das Vcc nur 5V mit 5% toleranz betragen muss,
die Ein- Ausgänge werden da mit großer Wahrscheinlichkeit nur 0V - 5V
verwenden.

Du kannst das auch nachprüfen indem du die Spannug am TX-Pin gen Masse
abgreifst (Eingeschaltetes Modul) . Wenn sie zwischen 0V bis 5V liegt
dann kannst du das Modul direkt anschließen.

cu

Autor: Jan (Gast)
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Jawoll... das werde ich dann mal testen!

Dankeschön....

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Daniel hat's trotzdem noch nicht begriffen.

Der MAX232 ist nicht nur ein Pegelwandler, sondern er invertiert auch
den Pegel, also 0 V auf TTL-Seite => +12 V auf RS-232-Seite, 5 V auf
TTL-Seite => -12 V auf RS-232-Seite (und umgekehrt für den Empfänger).

Es ist zuweilen aber üblich (gerade bei solchen billigen Teilen, aber
z.B.  auch jahrelang bei den Mäusen der Sun-Workstations), eine
Rahmenfolge (Aufbau der Bits auf der Leitung) wie bei RS-232 zu
wählen, aber die Pegel einfach auf TTL-Niveau zu belassen: also statt
-12 V nur 0 V senden, statt +12 V dann 5 V (± zulässiger Toleranz
natürlich immer).  Falls dein Modul sowas macht, dann kannst du ihn
eben nicht direkt an die (Hardware-)UART des AVR klemmen (die ja
standardgemäß für den Einsatz eines MAX232 o.ä. vorbereitet ist),
sondern brauchst einen einfachen Negator dazwischen.  Das kann zur Not
sogar ein Transistor in Emitterschaltung sein, guck mal ins Wiki, da
ist sowas auch beschrieben, wenn ich mich nicht irre.

Autor: Jan (Gast)
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Also ich habe mal den Lesekopf angeschlossen.... Da kommen aud den
beiden Leitungen nur max 5 Volt raus. Oder auch weniger, wenn man einen
Transponder vor die Antenne hält.

Aber wie verbinde ich denn nun RxD und TxD mit dem Controller?

Muss man die kreuzen oder glatt verbinden?

Also rxd an rxd und txd an txd
Oder rxd an txd und andersrum

Hmmmmmm

Und wie bekomme ich das dann aufs Display?

Puhh mal das Datenblatt fragen.

Mache das übrigends alles mit einem AT90S8535

Autor: Werner B. (Gast)
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txd ist ein ausgang

rxd ist ein eingang

jetzt entscheide selbst wie du die verbinden willst

;)  werner

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,
habe bei der Arbeit gerade auch mit dem Leser ein Projekt, allerdings
hat der einen MAX232 On-Board. Ich habe mir das Protokoll einfach mal
mit Hyperterminal angeschaut. Ist eigentlich recht simpel, aber schon
gut wenn man mal sieht was wirklich rauskommt. Du kannst ja auch
Kommandos an den Leser senden die der dann beantwortet.
Die Auswertung steht bei mir aber auch noch aus, weil das mit einer SPS
gemacht wird.

Aber bei dir müsstest du ja dann noch einen Wandler zum PC dranbasteln.

Autor: Klaus (Gast)
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Naja ich will das ja nich an den PC hängen. Dafür habe ich einen max232
angekelmmt, und dan die Serielle Schnittstelle angestöpselt. Läuft ohne
Probleme.

Ich möchte den ja direkt an einen Ateml hängen, und die Frage war: Mit
inverter oder ohne?

Ich bin nun ein ganzes Stück weiter und kann sagen: Man braucht KEINEN
Inverter.

Geht Prima.

Den Leser den ich bei Conrad gekauft habe, ist ohnen max232 und auch
ohne Speicher. Deshalb muss ich alles im AVR selber auswerten.

Klappt aber schon ganz gut, und ist dann ne ganze ecke billiger.

Der Leser 2 Hat einen rs232 onboard und kostet fast das doppelte.....
Das war mir dann Preis Leistung nicht mehr so ganz sympatisch!

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Wenn das Teil mit einem Max232 an einem PC angeschlossen funktioniert,
dann muss das Teil ohne Inverter mit einem AVR oder beliebigen
anderen Microcontroller zusammenarbeiten.
Schließlich hat zwischen einen Microcontroller und einem Max232 ein
Inverter auch nichts verloren ...

Autor: jan (Gast)
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dann muss das Teil ohne Inverter mit einem AVR...

Genau so ist es und funktioniert mitlerweile auch PRIMA!!!!

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