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Forum: Platinen Wie bekommt man eine Beschriftung auf Frontblech


Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Leute,

Wie bekommt man die Schrift etc, aufs Frontblech, welche Techniken gibs
da, und taucht die Tonertransfermethode dafür auch ?

Die Front ist aus Pertnax, Alu oder Blech.

Mir gehts halt eine Preiswerte möglichkeit zu finden es zu machen.

Gruss
Dirk

Autor: Dietmar (Gast)
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Autor: Dirk (Gast)
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Hat jemand erfahrungwerte und wie Teuer ist das?

Autor: Dietmar (Gast)
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Bei Reichelt 480*390*1mm  39,15€

Autor: Gerhard Fischer (Gast)
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Conrad: 215*66*1,5mm    6,45 EUR
        213*135*1,5mm  10,45 EUR

Autor: Michael S. (Gast)
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Irgendwo hab ich mal von Methode mit Positiv 20 Lack gelesen.
Frontplatte einsprühen, wie eine Platine mit der Beschriftung
belichten, entwickeln in NaOH. Abschließend sollte die Beschriftung im
Ofen eingebrannt werden. Habs bislang noch nicht probiert, hörte sich
aber interessant an.
Nachteile sehe ich aber darin, das der Entwickler Alu angreift und
stumpf werden lässt.
Als weiteres ließe sich die Frontplatte mit Negativlaminat beschichten
und belichten. Nach dem entwickeln kann die Beschriftung mit HCL
eingeätzt werden. Diese vertiefungen werden dann mit Lackfarbe
gefüllt.
Aber wie gesagt, alles graue Theorie, aber vieleicht hilfts ja ;-)

PS: Das Tentingresist von Bungard (Negativlaminat) lässt sich super für
Bestückungsdrucke auf Platinen verwenden. Wäre evtl die einfachste
Lösung, falls es fest genug auf Alu haftet. Auf Epoxy hält es
jedenfalls Bombenfest.

Gruß
Micha

Autor: Steffen (Gast)
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Einfachste Variante ist immer noch Frontplatte spiegelverkehrt mit
Tintenstrahler auf Overheadfolie ausdrucken, bedruckte Seite mit einer
doppelseitigen Klebeschicht (gibt es als Bogenware von Scotch 3M z.B.
bei Conrad) beschichten und aufkleben. Displayfenster und auch
Folientastaturen lassen sich recht gut damit herstellen.

Die meisten Tintenstrahlausdrucke sind aber nicht UV-beständig. Epson
Durabright-Tinte ist da die erste Wahl.

Weise Hintergründe etc. lassen sich recht gut mit einer zweiten Folie,
auf die der Ausdruck aufgeklebt wird realsisieren.

Autor: Stefan Müller (Gast)
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lad dir mal das Target runter www.target-3001.de, da gibt es ein
Frontplatten-Zeichentool drin mit Kalkulator für
Frontplattenherstellung bei einer Firma KW-mechanik. Man zeichnet wohl
direkt im Target, guckt sich den Preis an und kann auch gleich
bestellen. Hab aber keine eigenen Erfahrungen.

Stefan

Autor: Dirk (Gast)
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Ich glaube das Tool kenne - das konnte man von der Firma direkt
Downloaden- ist sehr Teuer 19€/St -> 1x Sub D und noch etwas, 10St ca
6,50€ - Maße 50x100mm 2mm Dick.

Folieverfahren ist noch am Billigesten.

Hat jemand mal mit der Toner Tranferverfahren ausprobiert?

Autor: Hans (Gast)
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ich hab das letztens mit selbstklebenden folien gemacht... ich üsst mal
herumsuchen wo ich die hingeschmissen hab...

gibts beim C... gedacht um sticker auf auto,... zu bringen... einfach
draufdrucken und danach ists (angeblich) wasserfest... ich habs mal
probiert.. billigst-tinte vom C verrinnt orig tinte bleibt tatsächlich
wo sie sein soll...

frontplatte dann noch ausschneiden, "sticker" drauf und fertig ;)

73

Autor: Andreas Siebel (Gast)
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Die Tonertransfermethode klappt eigentlich auch hier ganz gut. Man kann
dann nur nicht mit Verdünnung drüber gehen. Aber das sollte man bei der
Folie ja auch nicht tun :)

Autor: dirk (Gast)
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läßt du die Folie drauf oder, machst du diese ab ?

Autor: Andreas Siebel (Gast)
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@Dirk

Vieleicht haben wir verschiedene Sachen im Kopf, wenn wir an
Tonertransfermethode denken.

Meine Definition...

Tonertransfermethode:

Gespiegelt auf Illustriertenpapier oder ähnliches drucken. Wichtig ist
eine glatte Oberfläche des Papiers, damit der Toner nicht ins Papier
einzieht.

Auf die Frontplatte aufbügeln. ( Leinentuch oder ähnliches dazwischen,
damit der Druck verteilt wird)

In Seifenwasser einweichen.

Papier abziehen bzw. abrubbeln. Dauert ein wenig länger als bei der
Platinenherstellung, weil man nicht nur dir freien Stellen gut säubern
muss sondern auch die Tonerflächen. Sonst sieht es häßlich aus, da noch
Papierfasern am Toner haften, was bei der Paltinenherstellung ja egal
ist.

Mit der Folie meinte ich, dass man eine aufgeklebte Folie auch nicht
mit Verdünnung säubern kann, da dann die Folie leidet.

Autor: PeterL (Gast)
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hallo

ich drucke meine Frontplatten auf normales Papier, laminiere dieses,
schneide dann evtl Displayfenster raus und klebe das Ganze mit
doppelseitigem Klebeband (ist nur 0,05mm dick) auf die Frontplatte.
Damit lassen sich auch tolle Folientastaturen realisieren

Peter

Autor: jmoney (Gast)
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ich habe mal testweise eine aluplatte positiv beschichtet, belichtet und
mit Fe3Cl geätzt. Das macht zwar keine echten Vertiefungen, verändert
aber die Oberfläche. Sieht auch nett aus..

Autor: Dirk (Gast)
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@jmoney,

das Beschichten und Ätzen der Aluplatte interessiert mich. Könntest Du
vom Ergebnis mal ein Bild machen und hier einstellen?

Danke und Gruss,

Dirk

Autor: dirk (Gast)
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Ist die Belichtungszeit genau wie bei der Herstellung von Platinen?

Autor: jmoney (Gast)
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jm.abinullfuenf.de/pics/alu_aetzen0.JPGjm.abinullfuenf.de/pics/alu_aetze 
n1.JPG
jm.abinullfuenf.de/pics/alu_aetzen2.JPG
jm.abinullfuenf.de/pics/alu_aetzen3.JPG

sorry für die schlechte quali. hell=abgedeckt, dunkel=angeätzt
(oxidierte oberfläche).
wie man sieht ist das resultat recht anfällig für kratzer, was aber am
alu liegt und nicht am ätzen. ich hatte das vor ca 2 jahren mal als
proof of concept gemacht.
es ist erstaunlich randscharf und scheinbar hat sich lediglich die
oberflächenbeschaffenheit geändert. beim ätzen haben sich wenn ich mich
recht erinnere schwarze beläge gebildet, die man abrubbeln konnte.

richtig lesbar ist diese art der beschriftung aber wohl erst ab 10mm
schriftgröße denke ich.

Autor: jmoney (Gast)
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//edit ;)

die belichtungszeit hängt rein von der dicke und der art des
photosensitiven lacks ab, ist also genau wie bei den platinen, wenn man
sie selbst einsprüht..

Autor: dirk (Gast)
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Wie lange war die Ätzzeit den so?

Autor: jmoney (Gast)
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wie gesagt, ist schon ne zeit lang her. ich weiß das nicht mehr alles so
genau. hol dir doch einfach mal 3 stückchen alublech und ne dose positiv
lack und probier mal aus. kostet zusammen keine 10 euro und ne stunde
zeit. belichtungszeit hängt wie gesagt rein von der dicke und der art
des lacks ab. wie sich die ätzzeiten auf die oberfläche auswirken kann
ich dir leider gar nicht sagen, weil ich nur ein einzelnes stück
gemacht habe..
würde mich aber auch interessieren, wenn du hier von deinen erfahrungen
berichten könntest.

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