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Forum: Offtopic Sendeantenne WIE?


Autor: Markus Haas (Gast)
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Hallo ich hab da mal ne Frage.
Ich will hochfrequente Signale über eine Antenne versenden.
(Soll ein Schulprojekt werden...)
Leider kenn ich mich in Richtung Antennentechnik und Funk
noch nicht so gut aus.
Ich habe jetzt das hochfrequente Signal am Ausgang einer
Verstärkerstufe entkoppelt. Hab ne Amplitude von ~5V.
Wie kann ich das Signal jetzt auf ne Antenne legen?
So das es ein paar 100m sendet...

Ich hoff ihr könnt mir helfen das Ding muss in 3 Wochen fertig sein!

Danke schon mal

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Gar nicht. Wenn man keine Ahnung von E-Technik hat ist das Selbstbauen
eines Funksenders so ziemlich das letzte was man anstellen sollte. Kauf
ein fertiges Sendemodul (433 MHz) und gut, das auf > 100m Reichweite zu
bekommen ist Arbeit genug.

Autor: Markus Haas (Gast)
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tut mir leid das ich noch keine Ahnung habe von Antennentechnik
aber deswegen lass ich mich nicht davon abhalten zu experimentieren!

Autor: Martin (Gast)
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Spätenstens die Rechnung, die deine Eltern dann von den Leuten mit dem
(früher) gelben Wägelchen bekommen werden, fällt so aus, daß sie dich
schon vom experimentieren abhalten werden. Ich hab da keine Bedenken -
WIR müssen uns nicht über deine Ignoranz aufregen.

Gruß Martin

Autor: Markus Haas (Gast)
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Was heisst hier ignoranz!
Und wie schon gesagt es soll ein Schulprojekt werden!
Dieser Sender wird in einen Raum betrieben der komplett
abgeschirmt ist. Von daher habe ich dabei keine bedenken...

Könnte mir jetzt trotzdem einer dabei helfen?

Währe echt dankbar dafür ich wurde von meinen Lehrer echt ins kalte
Wasser geworfen...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Einen ein paar 100m großen abgeschirmten Raum hätte ich auch gerne.

Autor: Martin S. (Gast)
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"Ich habe jetzt das hochfrequente Signal am Ausgang einer
Verstärkerstufe entkoppelt. Hab ne Amplitude von ~5V."

Welche Signale sind das denn?
Wie hast du die entkoppelt?
Auf welcher Träger-Frequenz arbeiten diese?
Wie sieht deine Antenne aus?

Autor: Karl (Gast)
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"Währe echt dankbar dafür ich wurde von meinen Lehrer echt ins kalte
Wasser geworfen..."

Sorry, aber wenn dir dein Lehrer da nicht weiterhelfen kann und dir so
unqualifiziert eine Aufgabe stellt dann stimmt an Eurer Schule etwas
nicht. Pisa ?

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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denke mal beim Signal handelt  es sich um frequenzmodulierte 88-108 MHz
:)

Autor: Martin S. (Gast)
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Was ist denn genau die Aufgabenstellung die dir dein Lehrer gegeben
hat?

"Eine HF-Schleuder an eine Antenne ankoppeln":

Wenn du die wesentlichen HF-Betriebsparameter nicht kennst, kannst du
auch einfach "fast nix" machen. Löt einen Lambda/halbe oder
Lambda/viertel langen Draht an deine Drecksschleuder an, und hör zu wie
dein Eierkocher anfängt HF wieder zu geben ....

Autor: Tobias (Gast)
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Hier ein Link:
http://www.bmwi.de/Navigation/Service/Gesetze/rech...
Dort findest du die aktuellen Amateurfunkrichtlinien und -gesetze.
An beides mußt du dich halten. Das euer Physikraum Hf-dicht sein soll
ist einfach nur Käse!Zeig deinem Lehrer mal was es da für Bestimmungen
gibt die er eigendlich kennen sollte wenn er solche Projekte vergibt
und verlang ein neues Thema. Bsp. eine Datenübertragung mit einem
zugelassenen Funkmodul von Conrad.
Ansonsten eine Antenne wie oben beschrieben anklemmen und auf den
Funkwagen warten.

T.

Autor: Markus Haas (Gast)
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Also das Signal was da ansteht hat keine bestimmte Frequenz.
Das is ein sehr breitbandiges Signal(Weißes Rauschen).
Mein Lehrer hat mir nur einen Tipp gegeben ich soll mir die
Rauschspg. einer Diode zu nutzen machen.
Und das hab ich auch gemacht ich hab die Rauschspg. an
einen Emitter-Verstärke geschickt und den so dimensioniert
das ich mein gewünschtes Frequenzband erhalte.
Ja so is mein derzeitiger Stand...

Ach so und der HF-Raum ist natürlich nur bis zu einer bestimmten
Sendeleistung abgeschirmt. Aber ich will hier ja auch nicht in
der Weltgeschichte rum funken!

Was ich noch wissen möchte is ob die ~5V Amplitude reicht um ein
Signal einige Meter weit zu versenden.

Sorry aber wie schon gesagt, ich hab noch nicht viel Plan von HF...

THX schon mal

Autor: Martin S. (Gast)
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ui-ui-ui

Das erinnert mich irgendwie an die ersten Versuche von Marconi
(Funkenstrecke)

http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_...

Autor: Tobias (Gast)
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@Martin S.:
Nur da interessierte es noch niemand, ob Marconi den ganzen Äther
verseuchte.

Oje, da will einer ein Rauschsignal senden. Lautet dein Thema etwas
"Bau eines Störsenders"?
Wie willst du überhaupt kontrollieren, was abgestrahlt wird?
Ich glaube, der Grund, weshalb die Leute hier etwas zurückhaltend mit
Infos sind ist wohl einfach der, dass dein Vorhaben vielleicht keine
Straftat (je nachdem was du alles störst könnte es eine werden), aber
zumindest eine teure Ordnungswidrigkeit ist, wenn man dich dabei
erwischt. Und das ist nur eine Frage der Zeit, die dein Sender
eingeschaltet ist.

Konfrontier deinen Lehrer mit den Fakten und mach einen alternativen
Vorschlag wie z.B. die Funkmodule. Da weiss man auch, dass die
funktionieren.

T.

Autor: Markus Haas (Gast)
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Ja ich weiss nicht aber im HF-Raum dürfte da nix passieren(hoff ich!)
Also der Projektaufbau soll folgendermaßen sein:
Es wird ein breitbandiges Signal versendet das wiederrum ein
anderer empfängt und diese als Trägerfrequenz für ein Audiosignal
benutzt.Ein dritter empfängt dieses Signal und macht daraus wieder ein
Audiosignal.(Ohne das ich ihn mit meiner Trägerfreq. am empfangen
störe, das ist mir aber auch noch nicht klar wie die das hinbekommen
wollen... aber das ist nicht mein Bier).

Nun ist mir natürlich klar das sich über den Sinn dieses Projektes
streiten lässt. Den es gäbe ja wesentlich einfachere Methoden um ein
Audiosignal letztendlich von A nach B zu schicken.
Aber das ist nun mal die Aufgabe!
(Und ich will ja die Authorität meines Lehrer's nicht in Frage
stellen!!! lol)

Trotzdem währe ich jetzt sehr verbunden wenn mir einer sagen könnte wie
weit ich ungefähr mit dieser Amplitude und ner 1/4 Lambda Antenne komme.

Autor: OldBug (Gast)
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>Trotzdem währe ich jetzt sehr verbunden wenn mir einer sagen könnte
>wie weit ich ungefähr mit dieser Amplitude und ner 1/4 Lambda
>Antenne komme.

Kannst oder willst Du das nicht verstehen?
Wenn Du nicht weist, wo Du sendest, wirst Du auch nie herausfinden, wie
lang denn jetzt genau 1/4 Lambda ist! Lambda ist die Wellenlänge, die
wiederum ergibt sich aus der Trägerfrequenz...

RTFLehrbuch... ;-)

Autor: Karl (Gast)
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Ich kann OldBug nur zustimmen.

Entweder versteht er wirklich absolut nichts von der Materie oder er
hält hier alle für den Narren.

Autor: Markus Haas (Gast)
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Ich sende so zwischen 500kHz und 20Mhz.
@OldBurg: Tschuldigung aber das wusste ich noch nicht.

Autor: Karl (Gast)
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@Markus Haas

Was du hier zum besten gibst glaubt dir schlicht keiner mehr. Stell
doch bitte die Aufgabenstellung mal hier ins Forum, denke du hast dann
die Lacher auf deiner Seite.

Wenn du schreibst: Ich sende so zwischen 500 kHz und 20 MHz, dann
machst du theoretisch den ganzen Mittelwellenrundfunk und
Kurzwellenfunk platt. Andererseits stellt sich die Frage ob du das
signal überhaupt in die Luft bekommst. Ganz sicher bekommst du irgend
etwas in die Luft, nur was das dann ist, ist dir völlig unbekannt und
sowos ist grober Unfug. Was das für rechtliche Folgen hat, ist oben zu
genüge geschrieben worden. Lass die Finger davon, der Ansatz ist
absolut diletantisch. Noch etwas, solltest du das Signal tatsächlich so
um die 20MHz in die Luft bekommen, so hast du einen Frequenzbereich
gewähltder dafür bestens geeignet ist weite Strecken zu überbrücken.
Schon mal etwas von Amateurfunkern gehört, die mit wenig Leistung um
die halbe Welt kommen? Wenn du also Glück hast oer besser Pech, dann
sendest du auf solch einer Frequenz und man hört dich nicht nur rund um
den Physiksaal.

Die Antennen in diesem Frequenzbereich sind übrigens recht groß, auf
jeden Fall größer als Euer angeblich HF-Dichter Physikraum. (Wo hat
eure Schule nur das Geld her solch einen Raum zu bauen und wozu?)

Du dürftes in jedem Physikbuch finden, dass sich die Wellenlänge
berechne: lambda = Ausbreitungsgeschwindigkeit/Frequenz

Bei 500 kHz sind das dann 300000km/s / 500 kHz = 600 m
bei 20 MHz  sind das dann 300000km/s / 20 MHz  =  15 m

Man, kein Mensch sendet zwischen 500 kHz und 20 MHz um irgend ein
blödes Audio-Signal zu übertragen.

Autor: Markus Haas (Gast)
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Danke für die super Antworten.
Den Versuchaufbau habe ich bereits erklärt(auch wenn er Misste ist).
Aber ich hab mir die Kacke nicht einfallen lassen!!!
Der Raum war früher für Funk und Fernsehtechniker gebaut worden.
(Auch wenn ihr mir das jetzt wieder nicht glauben werdet aber die Tür
zu diesem Raum ist alleine schon 50cm dick!)
Die Schule ist sehr gut in Sachen HF-Technik ausgestattet und mein
Lehrer hat mir versichert das er die Schaltungen kontrollieren wird und
ggf. leistungsreduzierende Maßnamen ergreift.

So meine Fragen sind zwar immer noch nicht beantwortet aber das hat
wohl keinen Sinn mehr, den anstatt fachlich an das Thema ranzugehen
kommt ihr immer wieder auf den rechtlichen Zweig!

Dieser Thread kann von mir aus geschlossen werden !!!

Autor: Martin S. (Gast)
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"den anstatt fachlich an das Thema ranzugehen
kommt ihr immer wieder auf den rechtlichen Zweig!"

Bullshit. Es wurden doch schon teschnische Hinweise gegeben. Das
Problem ist, daß du bestimmte (notwendige) Detailinformationen nicht
liefern kannst, die jedoch jalt notwendig sind.


Wenn du deine Wellenlänge nicht weißt in der du funken möchtest dann
nutz es erst mal nicht viel. Du schreibst was von "zwischen 500 kHz
und 20 MHz", und e Antwort darauf ist halt ganz einfach (und steht im
Physikbuch): Die Wellenlänge beträgt zwischen 600 und 15 Meter, und
Labmda/viertel ist halt ein viertel davon.

Du brauchst also eine Antenne von 150 bis 3,75 Meter. Wenn du nun eine
Antenne von 3,75 Meter nimmst wird alles prima abstrahlen auf deer
Frequenz, und de ANderen Frequenzen werden halt nicht abgestrahlt, im
Zweifel halt reflektiert und zerbraten dir deine Endstufe.

Was willst du noch wissen? Ob du die Antenne senkrecht oder waagerecht
aufstellen sollst? Material der Antenne?

Autor: Holger Menges (Gast)
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Moin,

also wenn deine Schule so gut ausgerüstet ist ist die Sache ja kein
Problem. Hänge einfach einen Spektrum - Analyzer an deinen "HF" -
Ausgang und sieh' nach, bei welcher Frequenz du die maximale Amplitude
hast. Auf diese Frequenz legst du dann deine Antenne aus. Damit
verringerst du dann auch automatisch deine Bandbreite.
BTW: Mich würde interessieren, ob / was bei eurem Aufbau rauskommt
(außer extem breitbandigen Rauschen).
Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber ich halte deinen Part an dem
Projekt für ziemlich sinnlos. Ob die anderen sich "ihr Rauschen"
selbst produzieren oder verstärkt von dir empfangen ist nämlich
ziemlich egal. Trotzdem würde mich die Dimensionierung des
Empfängerschwingkreises interessieren :-)

Autor: Markus Haas (Gast)
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Danke ich glaub es wird mir einiges klar...
Mein Part ist natürlich nicht grad toll aber jeder(Schüler) muss seinen
Senf zum Projekt beitragen.
Und ich glaub die Schwierigkeit meines Teils ist einfach der das ich
möglichst das komplette Frequenzband übertragen muss oder soll.

Kann ich dann eigentlich auch zwei Antennen dran hängen z.B. ne längere
und ne kürzere?

Autor: OldBug (Gast)
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Du willst also tatsächlich ein fast 20MHz breites Signal übertragen?
Wasn unfug...

Das mit den zwei Antennen ist nicht notwendig, man nimmt idR die
Antenne  für den kleinsten Frequenzbereich und teilt sie mit
"filtern" in auf die anderen Frequenzbereiche passende Teile auf.

Seh da aber trotzdem noch keinen brauchbaren nutzen drin...

Autor: Khani (Gast)
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Hallo,

ist der Nutzen vielleicht das ? Ich habe das so verstanden :
Es gibt 3 Stationen. Eine davon erzeugt das merkwürdige Rauschsignal,
über das hier die ganze Zeit debattiert wird. Eine weitere empfängt das
Signal, moduliert irgendetwas drauf und gibt es wieder weg. Die dritte
Station kann dann alles beides empfangen und dann an Hand von Signal 1
und Signal 2 wieder demodulieren.

Also ich bin da (sehr) skeptisch, was die Machbarkeit angeht. Wenn man
(große) Frequenzbänder versenden will, dann kommt man mit einer
angepassten Antenne nirgendswo hin, soviel ist klar. Da brauchts dann
schon andere Spielchen.

Man kann mit anderen Antennen als lambda/4 Antennen auch schöne Sachen
empfange, nur sollte man sich dann mal etwas genauer in Antennentechnik
auskennen.

Meine Meinung : Entweder ist die Projektbeschreibung hier Schrott, oder
das Projekt ;-)

MfG, Khani

Autor: Markus Haas (Gast)
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@Kani: Ja du hast es fast erfasst nur das Station 3  das Signal von
Station 1 nicht empfangen soll.(Station1 sendet mit sehr wenig
Leistung...). Und ja das Projekt ist Schrott!

Ok danke leute!
Ihr habt mir sehr weitergeholfen. Ich glaub das wird schon was...
Ich schiebe die Schuld auf euch wenn der Lehrer was will... lol

Also THX

MfG
-Markus

Autor: Läubi (Gast)
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Ich wäür dafür euer nächstes Projekt ist der bau einer EMP-Waffe
(natrülich im abgeschirmten Atombunker von dem Opa eures Schulleiter...
ROFL!!!!!!

Autor: Peter Löschnig (Gast)
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hallo

meint er vielleicht eine Relaisstation ???

Autor: Black Friday (Gast)
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Wie war das noch mal? In der Schule lernt man fürs Leben?
Da sehe ich aber für die Zukunft der Funktechnologie schwarz (bei den
Kanalabständen).

Autor: Daniel Lancelle (Gast)
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LOL!!

Ein Signal auf ne RAuschfrequenz zu modulieren ist echt das krankeste,
was ich je gehört hab. Mal ehrlich, euer Lehrer ist echt ein bißchen
scheiße. Aber so ist das halt mit den Lehrern, die haben keinen Plan
(Ausnahmen bestätigen die Regel); ich hab auch schlechte Erfahrungen
mit unwissenden Lehrern gemacht. Ich kann mich nur den Meinungen der
anderen anschließen; wenn ihr dieses Projekt durchzieht habt ihr statt
Erfolg wirklich nur einen Funkwagen vor der Tür stehen. So, aber im
Gegensatz zu den anderer will ich noch ein paar nützliche Tipps geben.
Wenn Du schon was senden willst, dann auf einer zugelassenen Frequenz.
Es gibt da so Senderbausätze von Kemoelektronik, die sind einfach
handzuhaben und zu verstehen. Außerdem kann ich dir nur den Kosmos
XN2000/XN3000 Elektronikbaukasten empfehlen, da sind wissenswerte
Grundlagen drin, die für einen Anfänger gut geeignet sind (Ach ja
Robert der Roboter, Gott hab ihn selig. Glückliche Jugendjahre in denen
ich die Elektronik erlernt habe. So, genug der Sentimentalitäten).
Achja, und wenn dein Lehrer meint, er müsse dich für den Mißerfolg des
Projektes verantwortlich machen, schicke ihm den Link dieses Threads.

      MfG

Autor: Bernd Schlüter (Gast)
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Nun spielt Euch nicht alle so auf wie der fette Monopolist von der Post.
Kaiser Wilhelm hat zwar seinem Freund Graf Arco das Funkmonopol
geschenkt und der hat dann jeden erschossen der nur wagte, sich mit
etwas Antennenähnlichem blicken zu lassen, aber, was Ihr hier treibt,
geht zu weit. Sheriff zu spielen, mag zwar Spaß machen, aber dann
solltet Ihr doch lieber in Texas Zuflucht suchen.
Die Regulierungsbehörde ist zwar bescheuert, aber die brauchen auch
ihren Nachwuchs, und solange der Markus nicht volle 5 Watt in den
freien Äther schiebt und den Funkverkehr zusammenbrechen lassen will,
werden die ihn auch nicht gleich einsperren.
Also, erstmal, nicht mehr Leistung als nötig. Sprich, nimm einen guten
Empfänger. Nimm einfach ein aufgewickeltes Stück Draht, schließe dieses
an den Verstärkerausgang an und suche erst einmal auf Deinem Radio (ich
nehme an, Du willst mit einem vernünftigen Empfänger in einem
störfreien Bereich emfangen) Deinen Sender. Vorsicht, Dein
Superverstärker erzeugt Oberwellen, und wenn Du nicht den Grundträger,
also die tiefste Frequenz erwischst, verpestest Du unbemerkt die ganze
Gegend! Dann vergrößere stufenweise die Entfernung und gleichzeitig
wickle nur soviel von dem Draht ab, bis das Signal wieder gerade gut zu
empfangen ist. Versuche bloß nicht, die vollen Lambda/Viertel-Länge
abzuwickeln, sonst strahlst Du zuviel ab! Da Du mit den 300 Meter
Reichweite dann noch weit von den Grundstücksgrenzen der Schule
entfernt bist, wird Dir keiner etwas sagen können, denn Du liegst mit
Deinem Störpegel dann weit unter dem zulässigen Wert. Sollte Dich einer
kritisieren und er betätigt einen nicht funkentstörten Lichtschalter
(sind die nie), lasse ihn sofort verhaften, wenn er Dir was will. Also,
jetzt mal los mit Deinem Projekt und nicht mehr senden, als nötig. Sonst
könnte Dir das schon als Störung ausgelegt werden. Schließlich willst
auch Du nur lernen, damit Du den Forenteilnehmern hier später als
Funkpolizist endlich ihre Schwarzsender abnehmen kannst, dieser
schlimmen Heuchlerbande hier!

Eine Rundstrahlantenne ist nichts als zwei beliebige leitende
Gegenstände. Beliebt ist als der eine die Erde und senkrecht dazu eine
einfacher Draht. Besonders effektiv in punkto Abstrahlung ist der, wenn
er zusammen mit der Erde einen Resonanzkreis darstellt, das ist dann der
Fall, wenn der Draht knapp Lambda/Viertel lang ist. sprich:
ein Viertel Lichtgeschwindigkeit geteilt durch die Frequenz bzw. ein
Viertel Wellenlänge. Dann strahlt Deine Kiste aber zuviel ab.
Bleibe doch einfach im Langwellenbereich bis Kurzwellenbereich, da
wirst Du Dein Wunder erleben, wer da wirklich stört! Nicht Du mit
Deinem Sender, sondern die von der Regulierungsbehörde lizensierten
Frequenznutzer mit ihrem unabgeschirmten ISDN und DSL, die den Funkern
in Deutschland das Leben zur Qual machen. Die suchen dann genau Dich,
als Sündenbock...
Zum Mond schießen sollten wir die...
Und horch mal, ob die Straßenbahn funkentstört ist!

Autor: anfänger (Gast)
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kommt ein bißchen spät, glaub ich. aber danke für die schönen
schimpfwörter...

Autor: Tobi (Gast)
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ich frage mich bloss gerade, wer hier mehr texaner-mentalität hat...

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