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Forum: Offtopic schwarzes Loch


Autor: PeterL (Gast)
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hallo

schwarze Löcher (Weltraum ;-) haben den schlechten Ruf, alles
anzuziehen.
Wenn aber ein schwarzes Loch aus einem kollabierten Stern entsteht,
kann es ja auch nur maximal die Masse dieses Sterns haben,
und da die Gravitation von der Masse abhängt, wird dieses schwarze Loch
nicht mehr  "verschlingen", als der Stern aus dem es entstanden ist.
Wenn ein Denkfehler meinerseits vorliegt (=sehr wahrscheinlich)
bitte ich jemanden der´s versteht, um Aufklärung

Peter

Autor: Izac (Gast)
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Ein Stern verfusioniert Wasserstoff zu Helium, der Stern wird so
dichter, ist die Dichte im inneren durch das schwerere Helium groß
genug fusionieren auch Heliumkerne miteinander. Es entsteht
Kohlenstoff, ein noch schwereres Element. Diese forlaufende Verdichtung
läuft irgendwann auf Eisen und Uran hinaus. Die ständige Verdichtung der
Elemente würde den Stern kollabieren lassen, erzeugt die Fusion und die
dadaruch freiwerdende Energie erzeugt wiederum einen gewaltigen
Gegendruck. Dieser Strahlungsdruck bewirkt, dass sich der Stern am Ende
seine Lebens gewaltig aufbläht, unsere Sonne wird bei diesem Prozess zum
roten Riesen auch die Erde verschlucken. Dabei stößt der Stern gewaltige
Massen ab. Dann folgt eine Phase im ständigen Wechsel zwischen
Strahlungsdruck und Gravitation, der Stern kontraktiert und expandiert
immer wieder. Schließlich entsteht durch die Fusion extrem schwerer
Elemente eine gewaltige Explosion, eine Supernova in der er alle
leichteren Elemente abstößt.

naja ... spätestens wenn sich die Sonne aufbläht, brauchen wir uns
keine Sorgen mehr über ihre Winde machen ...

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Stephen Howking hat gute Bücher darüber geschrieben die
angeblich auch ein Laie verstehen soll.

Autor: Izac (Gast)
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oh, falls es nicht herrauslesbar war: seine große Anziehung (der
bekanntlich nicht mal das Licht entkommt) bezieht er seiner gewaltigen
verdichteten Masse im Inneren

Autor: Izac (Gast)
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Ja stimmt.
Ich kann weiters "Eine kleine Geschichte der Zeit" von Stephen
Hawking empfehlen ...

Autor: Thomas K (Gast)
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Ihr meint wohl "Eine kurze Geschichte der Zeit".

Wenn dann würde ich wohl gleich zur illustrierten Ausgabe greifen :)

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499619687

Autor: Gehard Gunzelmann (Gast)
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Hallo PeterL

interessante Frage. Aber die Kenntnisse, die man hat, zeigen, daß ein
Schwarzes Loch sehr wohl andere Sonnen verschlingt. Da das schwarze
Loch rotiert und sich andere Körper (zunächst) nur langsam nähern, wird
die Materie die in den Sog gerät ebenfalls in Rotation versetzt. Dabei
"schlürft" das Schwarze Loch die andere Sonne langsam auf. Die Größe
dürfte dabei keine Rolle spielen, denn wer hier wen dominant anzieht,
spielt keine Rolle

Gerhard

Autor: Izac (Gast)
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Ja, ich mein natürlich Eine Kurze Geschichte der Zeit - Sorry!

Aber wenn wir schon beim Thema sind, hab irgendwo mal gelesen, dass
sich die Löcher fortbewegen und nicht fix an einem Punkt stehen ...
Ja ok das Universum breitet sich aus darum ist nichts fix an einem Ort,
aber die Theorie das die Löcher wandern ist schon weit her gegriffen.

Immerhin ist im Zentrum einer jeden Galaxie so ein schwarzes Loch (auch
in unserer). Das heißt also das nicht nur das Loch sondern auch unsere
komplette Galaxie wandern würde weil wir ja mitgezogen werden würden.
(Ausdehnung des Universums mal nicht betrachtet)
Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?

Autor: PeterL (Gast)
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@Gehard Gunzelmann

genau das versteh ich ja nicht
auch unsere Sonne dreht sich und verschlingt unsere Erde ja auch
nicht.
Wäre die Sonne 1Mill x schwerer, hätte Sie natürlich keine Planeten,
würde aber Alpha Centauri deswegen auch nicht verschlingen.
Wenn Sie dann irgendwann mal zu einem schwarzen Loch kollabieren würde,
dann schon ?
ich denke dass sich Stern, die zu nahe aneinander stehen, sich genauso
gegenseitig "auffressen", wie ein schwarzes Loch einen nahen Stern
"schlürft", also nix aufregendes

Peter

Autor: Chris (Gast)
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> Aber wenn wir schon beim Thema sind, hab irgendwo mal gelesen,
> dass sich die Löcher fortbewegen und nicht fix an einem Punkt
> stehen ...
> Ja ok das Universum breitet sich aus darum ist nichts fix an
> einem Ort, aber die Theorie das die Löcher wandern ist schon
> weit her gegriffen.

Naja, das eine hat mit dem anderen relativ wenig zu tun. Wie schon
Archimedes gewusst hat, gibt es im Universum keinen Fixpunkt. Das heißt
man kann nur Relativbewegungen messen, immer bezogen auf irgendetwas
anderes. Daher ist die Frage sinnlos, ob sich schwarze Löcher
"bewegen". Sie "bewegen" sich genauso, wie jedes andere Objekt.
Relativ zur Erde bewegt sich praktisch alles, also auch jedes schwarze
Loch.

Das Universum breitet sich übrigens nicht aus. Es expandiert. Und zwar
expandiert es hier in meiner Tastatur genauso stark wie 100 Mrd.
Lichtjahre von der Erde entfernt. Es gibt kein Expansionszentrum und
kein "außerhalb", die Expansion findet überall statt.

Autor: Ratber (Gast)
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@Peterl


>schwarze Löcher (Weltraum ;-) haben den schlechten Ruf, alles
>anzuziehen.
>Wenn aber ein schwarzes Loch aus einem kollabierten Stern entsteht,
>kann es ja auch nur maximal die Masse dieses Sterns haben,
>und da die Gravitation von der Masse abhängt, wird dieses schwarze
Loch
>nicht mehr  "verschlingen", als der Stern aus dem es entstanden
ist.
>Wenn ein Denkfehler meinerseits vorliegt (=sehr wahrscheinlich)
>bitte ich jemanden der´s versteht, um Aufklärung


Wie kommst du denn auf ein Limmit der eigenen Masse ?

Sämmtliche Materie die das SW (Schwarze Loch) ansaugt wird ja der
eigenen hinzugefügt und erhöht die Masse des SW womit es dann noch
mächtiger wird.


>genau das versteh ich ja nicht
>auch unsere Sonne dreht sich und verschlingt unsere Erde ja auch
>nicht.


Die Sonne "verschlingt" die Erde nict weil diese um die Sonne
kreist.
Die Fliehkraft eben.
Wenn Beide Massen,Entfernung und Geschwindigkeit stimmen ist diese
Umlaufbahn Stabil.
Stimmt sie nicht dann stürzen wir entweder in die Sonne oder wir
entfernen uns aus dem System hinaus.

>ich denke dass sich Stern, die zu nahe aneinander stehen, sich
>genauso
>gegenseitig "auffressen", wie ein schwarzes Loch einen nahen Stern
>"schlürft", also nix aufregendes

Ja genauso isses.




Was ein SW zum SW macht inst der Umstand das die Gravitation des SW so
hoch ist das nichtmal Licht entweichen kann (Deswegen sieht man ja
nichts.Die Jets lasse ich jetzt mal aussen vor um es nicht zu
kompliziert zu machen)

Du könntest jetzt einwenden das ein Objekt (Egal was.Staubkorn bis
Planet oder ganze Sonnen)mit einer stabilen umlaufbahn um das SW ja
auch nicht geschluckt werden würde.
Leider erhöht sich die Masse des SW's ständig (Zieht ja alles an)und
damit auch die Anziehung womit dann jeder Trabant geschluckt wird da
dieser ja seine Bahn nicht selbstständig verändern kann.

So und nun wird vermutlich jemand schlau fragen warum das nicht bei
unserr Sonne passiert die ja auch eine bachtliche Gravitation besitzt.

Die Antwort ist recht Simpel.

Im Gegensatz zu einem SW mit seinem Ereignishorizont
(Akkreditionsscheibe.Also der Bereich ab dem nichtmal ein Photon
entweichen kann) gibt die Sonne Energie und Materie im vollen Umkreis
wieder ab womit sich Massegewinn und Verlust so ziemlich ausgleichen.

Wenn ich schon bei "Ziemlich Ausgleichen" bin kann ich auch gleich
den Rest auch noch bringen.

Die sonne bildete sich ja aus eeiner Konzentration von Kosmischem Staub
der sich irgendwann entzündete.
Dieser Staub ist ja immernoch existent denn unser System liegt in einer
Wolke Staub und die Sonne hat nur eine relativ freie Zone gebildet.
Der Sonnenwind sorgt dafür das der "Brennstoffnachschub" eben nicht
genau dem Verlust entspricht womit die Lebensdauer dieser
überdimensionalen Fackel begrenzt ist.
Für das Ende gibt es mehrere Möglichkeiten je nach Typ und Masse der
Sonne.Einige Explodieren komplett andere werden zu Singularitäten
(Schwarzen Löchern)

Ja,und was belibt noch übrig ?

Ach ja,die SW's und der Massezuwachs.

Man kann sich vorstellen das ein SW bis in alle Ewigkeit masse aufnimmt
und am Ende aller Zeiten nur noch SW's das Universum bevölkern die sich
am Ende zu einem Super-SW Vereinigen (Der Kleinere frisst den Größeren)
das dann vieleicht eine Superkritische Masse besitzt und wieder einen
"Urknall" verurscht.


Die andere Theorie greift die Jetstreams auf die man bei einigen
Galaxieen beobachtet hat.
Man geht davon aus das diese von Supermassiven SW's stammen die so
irgendwann anfangen Energie wieder abzugeben.
Da Lokale Materie damit sehr Weit ins All geschleudert wird würde so
ein Gleichgewixcht geschaffen.


Welche dieser Modelle zutrifft weiß ich nicht denn beide klingen
Plausibel.




Ich habe mich absichtlich auf eine vereinfachte Darstellung beschränkt
denn ausführlich füllt diese Thema ganze Bücher.

Wenn du mehr wissen willst dann geh in eine Bibliothek oder Such im
Internet danach.
Es gibt eine Menge darüber zu lesen.

Autor: Gehard Gunzelmann (Gast)
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@PeterL

das ist ein Frage die Astrophyisker beantworten können (sollten) Das
hängt wohl mit dem Kräftegleichgewicht zusammen, also die Masse eines
Körpers zieht andere Massen an, die Rotation drängt in die andere
Richtung. Warum stürzt der Mond nicht auf die Erde oder warum stürzen
wir (die Erde) nicht in die Sonne ? Weil wir uns um die Sonne drehen
und damit gleicht diese Kraft die Anziehungskräfte aus.

NAch akzueller Erkenntnis hat ja jede Galaxy in ihrem Inneren ein
überschweres schwarzes Loch. Aber auch das hat uns noch nicht verspeist
- kommt aber vielleicht noch. Sicher ist, dass es bis dahin weder
Menschen, noch unsere Sonne noch gibt.

Gerhard

Autor: cerberus (Gast)
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zunächst einmal ist ein schwarzes Loch kein Loch, sondern ein Stern, und
 das Sterne umeinander rotieren, kann man sich doch gut vorstellen,
oder? Der zweite Punkt ist, dass wir nicht unbedingt von Schwerkraft
reden, sondern von Gravitation. Stell Dir eine Bowlingkugel auf einer
Gummimatte vor. Nun legst Du eine zweite Kugel dazu, mit der Masse
einer Bowlingkugel und der Größe eines Stecknadelkopfes. Deine
Gummimatte wird sich an der Stelle deutlich tiefer einbeulen, oder? Und
alles, was in dem Trichter der sich ausbildet lag, wird hinterherrollen.
...
Dieser Trichter ist das schwarze Loch. Wenn Du Dir auf Deiner
Gummimatte ein paar gerade linien gezogen hast, bevor Du Deine
stecknadelgroße Bowlingkugel drauflegst, werden sich die Linien am
Tricher verformen und einige gehen bis auf den Grund. Wenn Du nun
bedenkst, dass das Licht, am Trichterrand angekommen, mehrere Millionen
Jahre benötigt, um den Boden des Trichters (den Neutronenstern) zu
erreichen und anschließend die gleiche Zeit benötigen würde, um auf der
andern Seite wieder herauszukommen, kannst Du Dir auch vorstellen wie
das verschlingen von Licht vor sich geht.
Soweit die bestehende Theorie. Wenn Du eine Bessere hast, welche Du
mathematisch hinterlegen kannst...
Ein schwarzes Loch ist also nicht ein Mülleinmer, wo alles reinfällt,
sondern ein Krümmung des Raumes. Der Raum und die Dinge darin bleiben
erhalten. Wenn Du also ganz schnell von New York nach Sidney möchtest,
musst Du nur ein Gravitationsfeld in der Mitte dazwischen erzeugen, das
den Raum so krümmt, das Sidney über New York zu liegen kommt. Dann
kletterst Du auf das Empire State Building, springst, begünstigt durch
die Schwerelosigkeit (Aufhebung der Masseschwerkraft)  nach oben/ unten
und landest auf dem Dach des Opernhauses. Zwischendurch kannst Du es
genießen platter als Papier zu sein, oder eben 23000km groß, je nach
dem, von welchem Standpunkt man es betrachtet.  ;-)

Autor: Chris (Gast)
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> Welche dieser Modelle zutrifft weiß ich nicht denn beide klingen
> Plausibel.

Du hast ein drittes vergessen, Stichwort Hawking-Strahlung. Auch
schwarze Löcher können nicht ewig existieren, nach Hawking zerstrahlen
sie (äußerst) langsam. Wenn kein Materie-Nachschub mehr kommt,
verschwinden die schwarzen Löcher irgendwann vollständig.

Die erste Theorie klingt (imho) übrigens nicht sehr plausibel. Der
Urknall war schließlich keine Materiekonzentration irgendwo im leeren
Raum, die dann explodierte, sondern der gesamte Raum war mit
konzentrierter Materie angefüllt. "Explodiert" ist damals auch
nichts, da es ja kein "außerhalb" gibt, in das hinein sich die
Materie ausbreiten könnte.

Beim Urknall war das Universum nicht kleiner als heute (wie auch,
unendlich minus irgendwas  ist immer noch unendlich). Bevor jetzt
Gegenposting kommen, ich spreche hier von "Grenzen" im Sinne von
"bis hierhin und nicht weiter", also einem "Rand", den das
Universum nach heutigen Theorien nicht haben kann. Volumenmäßig kann es
natürlich begrenzt sein, genauso wie eine Kugel eine "randlose"
Oberfläche hat, die trotzdem flächenmäßig begrenzt ist (für einen
Bewohner dieser 2-D-Welt würde sein 2-D-Universum unendlich groß
erscheinen, da er niemals einen Rand finden würde).

Autor: Chris (Gast)
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> Warum stürzt der Mond nicht auf die Erde oder warum stürzen
> wir (die Erde) nicht in die Sonne ?

btw, der Mond entfernt sich langsam aber stetig von der Erde. Das
Gleichgewicht passt also nicht hundert Prozent.

Autor: cerberus (Gast)
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ich war nicht dabei, als das Universum entstanden ist, aber ich habe mal
jemanden sagen hören, dass die Entstehung des Universums aus einem
Urknall genaus warscheinlich ist, wie ein Wirbelsturm, der aus einem
Haufen rumliegender Teile einen Jumbojet zusammenbaut.
Ich finde das Argument überzeugend.

Autor: Gehard Gunzelmann (Gast)
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@Chris

das Gleichgewicht passt immer. Wenn sich der Mond entfernt, hängt das
damit zusammen, daß er langsamer wird. Würde sich die Entfernung von
der Erde nicht korrigieren, würde er auf die Erde plumpsen. Warum sich
dadurch aber der Abstand erhöht ???

Gerhard

Autor: Izac (Gast)
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@ Ratgeber

interessante Theorie find ich.
Durchaus plausibel das irgendwann wenn nur mehr ein SW existiert das es
wiederum zu einem Urknall kommen kann.


@ Chris

ja aber was war vor dem Urknall?
Das ist bis heute nicht geklärt und es kann durchaus sein, dass sich so
ein Szenario schonmal abspielte ...


Mich würde auch folgendes Interessieren:
Es heißt ja das Universum so wie wir es kennen ist unendlich, aber vor
dem Urknall gab es ja nichts.
Und dann hats "geknallt" und es breiten sich lauter sterne, trabanten
usw aus -aber bis wohin wenn es keine grenzen gibt - ich mein ich hab
mal wo gelesen das das ganze universum wohlmöglich ebenfalls
kugelförmig ist, weil das würde die immer schneller werdende
beschleunigung der abstände zwischen verschiedenen "objekten"
erkläre.
Aber wenn es kugelförmig ist, wer sagt das dieses gebilde nicht auch
ein teil eines noch größeren ist ....
ich mein irgendwo muss es doch grenzen geben ??!!
oder was mich viel mehr interessiert wo "schwimmt" das ganze
universum rum und was ist "außerhalb"
wisst ihr was und wie ich es meine? g

Autor: Chris (Gast)
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> ja aber was war vor dem Urknall?
> Das ist bis heute nicht geklärt und es kann durchaus sein, dass sich
> so ein Szenario schonmal abspielte ...

Ne... wie gesagt, ein "außerhalb" des Universums gab und gibt es
nicht. Daher ist die Vorstellung falsch, sich den Urknall als dichten
Materieklumpen im (noch) leeren Weltall vorzustellen.

Die Frage, was "vorher" war ist physikalisch gesehen sinnlos. Da Zeit
und Raum erst mit dem Urknall entstanden sind, kann man keine Aussage
über ein "vorher" treffen, da "vorher" ohne Zeit jegliche Bedeutung
verliert.

> wisst ihr was und wie ich es meine? *g*
Ich glaube ich verstehe, was du meinst. Aber die Vorstellung einer
Kugel ist nicht ganz korrekt, denn dann hätte unser Universum ja ein
Zentrum und einen Rand; es hat aber weder noch.
Siehe oben mein Bsp. mit der 2D-Welt in Form einer Kugel. Ein 2D-Wesen
auf dieser Welt erkennt diese Kugelform nicht, da es auf seine 2
Dimensionen beschränkt ist. Sein "Universum" besitzt keinen Rand.
Wenn man die Kugel nun aufbläst, entfernt sich plötzlich jedes Objekt
von jedem, aber eben ohne erkennbares "Ausdehnungszentrum". Für das
2D-Wesen expandiert seine Welt überall genau gleich.

So in etwa lässt sich das auch auf unser Universum übertragen (auch
wenn Einstein dafür afaik keine zusätzlichen Dimensionen benötigt). Wir
können keinen Rand finden, da es ihn nicht gibt. Ebensowenig können wir
aber ein "Zentrum" des Ausdehnung finden, das es nämlich ebensowenig
gibt. Wenn es keinen Rand gibt, kann es aber logischerweise auch kein
"außerhalb" geben.

Autor: Chris (Gast)
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Nachtrag: Endlich ist unser Universum schon, aber nicht im Sinne einer
"Grenze", an die man stößt, sondern nur im Sinne des Volumens und der
enthaltenen Masse.

Autor: Chris (Gast)
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Nachtrag 2: Zumindest vermutet man das nach der Urknalltheorie.

Autor: Philosoph (Gast)
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Soweit ich weiß, kann man schon eine "Mitte" des Universums festlegen.
Das ist der Ort, von welchem alles wedriftet. Daher kommt auch die Idee
vom Urknall, da ein "Zentrum" so festgemacht werden kann.
Aber die Fragen: was war davor? was ist um das Universum herum? finde
ich nicht abwegig. Sie sind physikalisch eben nicht greifbar.
Warum entsteht aus dem Nichts was? Oder wenn es kein Nichts was, woher
kam das Etwas?
Vielleicht sind wir und das Universum schlichtweg nur ein Gedanke???
Aber von wem und wodurch.
Coole Sache!

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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Hallo zusammen,
sehr interessantes Thema, aber doch erschreckend, wie hier manche ihr
Halbwissen oder sogar Unwarheiten einfach als Tatsache posten.
Bevor die Diskussion hier ins Fantastische driftet schlage ich vor
einfach mal bei http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall anfangen zu lesen
(sozusagen beim Ursprung von allem) und dann die ganzen Links zu
verfolgen (aber Achtung, hat enormes Suchtpotential!). Das wäre dann
mal eine vernünftige Diskussionsgrundlage...
Auch nicht schlecht ist (für die Faulen mit Flatrate unter uns):
http://www.br-online.de/alpha/centauri/archiv.shtml
Ist aber weniger wissenschaftlich und oberflächlicher als Wikipedia.

Rock'n'Roll,
Thomas

Autor: Freak5 (Gast)
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Ich habe mir auch schon mal vorgestellt, ob das Universum nicht ein Teil
von etwas anderem ist. Also sozusagen das Atom in einer anderen Welt,
welches vielleicht gerade in einem riesigen Elektronenbeschläuniger
herumfliegt.

Das lustige daran ist, das das mit dem Denken der Menschen vor
tausenden von Jahren zusammenfällt, die dachten, dass die Erde eine von
einem Tier getragene Scheibe ist oder so*g*

Da wären wir wieder beim Wiederholen der Geschichte. Das sich die
Menschen immer gleich verhalten ist wirklich lustig.

Autor: Chris (Gast)
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> Soweit ich weiß, kann man schon eine "Mitte" des Universums
> festlegen. Das ist der Ort, von welchem alles wedriftet. Daher
> kommt auch die Idee vom Urknall, da ein "Zentrum" so
> festgemacht werden kann.

Egal wo du dich befindest, alles "driftet" von dir weg. Daher gibt
es kein Zentrum, wie man es auch dreht und wendet. Die
"Expansionskraft" wirkt zwischen allen Teilchen und drückt sie
auseinander. Die Eigenbewegung der Galaxien spielt in kosmischen
Maßstäben keine große Rolle mehr. Sie bewegen sich (scheinbar) von uns
weg, weil sich der Raum dazwischen ausdehnt. Nicht, weil sich die
Galaxien relativ zu uns bewegen würden.

Deine Theorie kann nicht erklären, wieso sich Galaxien mit
Überlichtgeschwindigkeit von uns entfernen können. Dazu müssten sie
sich deiner Theorie nach nämlich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen,
was unmöglich ist (würde mehr Energie benötigen als im Universum
vorhanden wäre).

Und der Urknall war kein Materieklumpen im Raum, er war selbst der
mit extrem dichter Materie angefüllte Raum (wie auch im
Wikipedia-Artikel steht). Die Vorstellung eines kleinen Klumpen ist
fehl am Platz, das Universum war nach Urknalltheorie auch da schon
grenzenlos.



Ich kann das Spektrum der Wissenschaft empfehlen, in der letzten oder
vorletzten Ausgabe war ein sehr interessanter Artikel über die
populärsten Irrtümer zur Urknalltheorie. Das "Explodieren" und die
"Kugelgestalt des Universums" sind nur zwei von denen, die dort
abgehandelt werden.

Autor: Izac (Gast)
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ja genau das hab ich ja gemeint vom punkt des urknalls aus driftet alles
weg ...
und warum soll aus dem nichts etwas in einer immer größer werdenden
masse entstehen. (wie ein luftbaloon der aufgeblasen wird bis er
platz... g )
weil wenn es nichts gibt, wie soll dann aus diesem nichts etwas
entstehen.
und selbst wenn da jetzt so ein zeitloser leerer raum ist, indem ja
nichts ist, und in dem dann alles plötzlich expandiert, was ist dieser
luftleere und zeitlose raum in dem das wie durch ein wunder entstanden
ist....

ich glaube da kann man ewig lang drüber nachdenken ohne zu einem
ergebniss zu kommen - aber nehmen wirs mal men in black mäßig her: dort
tritt er auch am schluss des zweiten teils eine tür zu ner anderen welt
auf - vieleicht ist es ja mit uns so ähnlich, dass unser universum in
einem labor erzeugt wurde, und für die "da draußen" so groß wie ne
murmel ist, und ein experiment laufen haben oder so ähnlich g -
lustige vorstellung oder

Autor: Chris (Gast)
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> ja genau das hab ich ja gemeint vom punkt des urknalls aus driftet
> alles weg ...

[ ] du hast verstanden

Es gab keinen "Punkt des Urknalls". Der Urknall hat überall
gleichzeitig stattgefunden. Das Universum selbst expandiert, nicht die
Materie in ihm.

Autor: Izac (Gast)
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hm .. also wenn der materieklumpen am anfang schon unendlich war, wie
soll etwas unendliches explodieren und noch weiter ausdehnen??
und die tatsache das sich alles voneinander wegbewegt lässt sich schon
mit einem balloon vergleichen - hab mal nen kleinen test dazu gemacht:
auf einem luftballoon mit nem filzstift paar kleine punkte
nebeneinander getupft...
beim aufblasen, bewegen sie sich alle voneinander weg und das mit immer
größer werdender geschwindigkeit, und während dessen wurden auch die
punkte immer größer - bis der ganze ballon explodiert.
das heißt also auch bei diesem beispiel gibt es kein deffinitieves
zentrum da sich alles von allem in immer schneller werdender
geschwindigkeit entfernt - das tatsächliche "zentrum" aber ist die
luft die sich im inneren ausdehnt ...

die tatsache das so viel energie nicht existiert in unserem universum
mag ja durchaus sein - aus unserer heutigen sicht. aber vieleicht gibt
es ja doch mehr da draußen. und ich bin mir auch sicher (um das ganze
hier weiter zu treiben) das wir nicht die einzigen lebensformen sind.

aber noch ne überlegung zum anfang meines post´s:
wenn vor dem urknall wie irgendwo geschrieben wurde, ein
materie"klumpen" existierte, dann muss es sehr wohl auch vor dem
urknall zeit und raum gegeben haben. und diese urmaterie musste ja auch
irgendwo schweben ....
eben in einem raum wo sie genug platz hat um zu expandieren nach dem
kollabieren.

Autor: Izac (Gast)
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@ Chris

ok, wenn es keinen punkt des urkanlls gab, sondern "überall" zugleich
wo auch immer das sein sollte wenn alles noch verdichtet war, warum
bewegt sich alles messtechnisch gesehen in die selbe richtung weg?

Autor: Chris (Gast)
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> hm .. also wenn der materieklumpen am anfang schon unendlich war,
> wie soll etwas unendliches explodieren und noch weiter ausdehnen??

Das Universum war randlos (es gab keine Grenze), aber vom Volumen her
endlich. Das Volumen kann sich sehr wohl vergrößern.

Wie dein Beispiel mit dem Luftballon. Randlos, trotzdem endlich. Was du
als "Zentrum" ansiehst ("die Luft im inneren"), siehst du nur, weil
du eine "privilegierte" Position hast, du steht "über" dem Ballon
und überblickst ihn als ganzes. Einstein kommt (afaik) bei seinen
Theorien ohne weitere Dimensionen aus, aber kann man so oder kein
Zentrum innerhalb des Universums finden.

Versuch dich von der Vorstellung zu lösen, dass die Materie beim
Urknall ein Klumpen war. Der Urknall hat überall stattgefunden, das
Volumen des Universums war vielleicht kleiner, nicht aber seine
"scheinbare Größe".

> eben in einem raum wo sie genug platz hat um zu expandieren nach
> dem kollabieren.
Schon wieder die Vorstellung eines kugelförmigen Universums. :/
Wie o.g. funktioniert diese Vorstellung nicht mehr, wenn man
überlichtschnelle Galaxien erklären möchte. Es kann also kein
"außerhalb" geben, in das hinein sich das Universum ausdehnt.


Lies doch bitte mal im Spektrum der Wissenschaft (gibts auch in vielen
Bibliotheken) den besagten Artikel. Deinen Argumenten nach zu urteilen
wird er dich brennend interessieren.

Autor: Chris (Gast)
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> ok, wenn es keinen punkt des urkanlls gab, sondern "überall"
zugleich
> wo auch immer das sein sollte wenn alles noch verdichtet war, warum
> bewegt sich alles messtechnisch gesehen in die selbe richtung weg?

Genau wie bei deinem Beispiel mit dem Ballon. Im gesamten Universum
gibt es eine Art "Expansionskraft", die die Teilchen auseinander
drückt. Diese Kraft ist irrsinnig gering und spielt daher nur bei
wirklich großen Entfernungen eine Rolle.
Der Trick ist aber: Egal, wo man sich im Universum befindet, es sieht
immer "gleich" aus, das heißt u.a., dass sich immer alles von einem
wegbewegt.

Wie oben schon erwähnt, bewegen sich die Galaxien selbst aber gar nicht
wirklich von weg; der Raum dazwischen expandiert, wodurch es so
aussieht, als würden sich die Galaxien von uns wegbewegen.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Ich habe ne Menge Bücher über Astrophysik gelesen - inklusive der sehr
interessanten Werke von Stephen Hawking. Sie erklären auf verblüffend
einfache Weise die z.T. nur sehr schwer erfaßbaren Grundlagen des
Universums.

Zur Frage, was vor dem Urknall war: Durch den Urknall begann das
Universum zu existieren, die physikalischen Grundregeln wurden
festgelegt, die Naturkräfte (Gravitation, Magnetismus etc) und
Dimensionen entstanden. Ein "davor" gibt es nicht, denn "Zeit",
gemeinhin als vierte Dimension anerkannt, entstand erst mit dem
Urknall. Das ist schwer zu schlucken, ich weiß. Aber es gibt eine prima
Frage, die ebenso unsinnig ist: "Was ist nördlich vom Nordpol ?". So
in etwa muß man das betrachten.

Zum Thema Masseverlust der Sonne: Tatsächlich verliert unsere Sonne,
wie jeder Stern, ständig an Masse. Die Kernfusion von H zu He
(Wasserstoffbrennen) wandelt 4 H-Kerne in 2 He-Kerne um. Die beiden
He-Kerne sind leichter als die 4 H-Kerne - die Differenz ist pure
Energie, die als Strahlung, Wärme etc die Sonne am Kollaps hindert.

Im übrigen enden ALLE Fusionsprozesse beim Eisen - Ausnahmen gibt es
keine. Schwerere Elemente wie Gold, Uran etc. entstehen in Novae bzw.
Supernovae.

Schwarze Löcher: Dies sind mehr oder weniger Sternleichen. Es gibt im
wesentlichen drei Arten von "Sternleichen": Weißer Zwerg,
Neutronenstern, Schwarzes Loch.

Unsere Sonne wird ein Weißer Zwerg werden. Sie wird verschiedene
Fusionsprozesse durchlaufen, dabei ein roter Riese werden, äußere
Hüllen abstoßen (Planetarischer Nebel) und dann ganz einfach beim Eisen
aufhören. Übrig bleibt ein großer Eisenklotz, der sich langsam abkühlt,
aber ansonsten "tot" ist.

Sterne von >1 bis 3facher Sonnenmasse enden als Nova, bei 3-7facher
Sonnenmasse als Supernova. Wenn die Fusionsprozesse im Kern zum
erliegen kommen, gewinnt die Gravitation die überhand, denn ein
Gegendruck durch Fusion existiert plötzlich nicht mehr - der Stern
kollabiert schlagartig (Supernova). Durch den bloßen Größenverlust
nimmt die Gravitation enorm zu, bisher nicht fusionierte Elemente
beginnen zugleich zu fusionieren. Es wird unglaublich viel Energie
freigesetzt (pro Sekunde etwa das, was unsere Sonne in einigen tausend
Jahren abstrahlt).

Irgendwann krachen die äußeren Hüllen auf den Eisenkern (und nur jetzt
können Elemente jenseits des Eisen erzeugt werden) und prallen davon
ab, werden in den Raum geschleudert. In sehr seltenen Fällen soll es
den Stern auch komplett zerreißen.

Die Elemente, die nicht dieses Glück hatten, werden sämtlichst zu
Neutronen zusammengepreßt (die Elektronen werden förmlich in die
Protonen gedrückt).  Von einem Stern mit 20 Mill. km Durchmesser bleibt
nur noch ein Klumpen von etwa der Größe der Erde übrig, der nur noch aus
superdicht zusammengepreßten Neutronen besteht und eine fast perfekt
glatte Oberfläche hat - ein Neutronenstern halt. Ein Pulsar ist
übrigens nichts anderes. Der wesentliche Unterschied zum Weißen Zwerg:
Bei einer Nova hört die Fusion schlagartig auf - beim Weißen Zwerg ist
das ein langsamer Prozeß, der sich etliche Jahrtausende hinzieht.

Hat der Stern mehr als 7 Sonnenmassen, wirds ein schwarzes Loch. Wie
bei einem Neutronenstern steigen die Gravitationskräfte extrem an - und
übertreffen einen "üblichen" NS bei weitem. Je näher man so einem Teil
kommt, desto schwerer wird es, dort wieder wegzukommen - wie bei einem
NS auch. Ab einer speziellen "Entfernung" von dem SL (dem
Ereignishorizont) gibt es dann allerdings kein Entrinnen mehr.

Hinter diesem Horizont sind die Gesetze der Physik, wie wir sie kennen,
nicht mehr existent. Wir werden nie erfahren, was dahinter abgeht,
geschweige denn verstehen.

Alles, was das SL aufsaugt, wird natürlich seine Masse erhöhen - ergo
auch seine Größe. Laut Stephen Hawking verlieren diese SL dennoch sehr
langsam an Masse - das ganze habe ich aber nicht 100% kapiert.

Ach ja: Das der Mond sich von uns entfernt, hat einen einfachen Grund:
seine Umlaufgeschwindigkeit sinkt. Diese Geschwindigkeit verliert er,
weil seine Gravitationskräfte das Wasser der Meere ständig
"hochziehen" (Gezeiten). Das kostet Energie. Energieverlust bedeutet
aber zugleich weniger Geschwindigkeit - dies wiederum bedeutet "höhere
Umlaufbahn".

Autor: Ratber (Gast)
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@Chris

Zitate von dir:

>Du hast ein drittes vergessen, Stichwort Hawking-Strahlung.


>btw, der Mond entfernt sich langsam aber stetig von der Erde. Das
>Gleichgewicht passt also nicht hundert Prozent.



Zitat von mir:

>Ich habe mich absichtlich auf eine vereinfachte Darstellung
>beschränkt
>denn ausführlich füllt diese Thema ganze Bücher.



'-)

Autor: Izac (Gast)
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oh man ... das wird ja immer komplizierter.
aber recht hast du, es ist sehr schwer vorstellbar das davor einfach
nichts war - vorallem wenn man die tatsache her nimmt, das wenn nichts
da ist auch nichts entstehen kann ;-)
und weiters wenn es keinen raum gab in dem ja nichts ist/war.
und plötzlich existiert ein etwas mit einem raum??
und in was ist der raum dann plötzlich - etwa in einem nichts?

irgendwie ist das wirklich verdammt schwer vorstellbar - wär toll wenn
man das mit dem kontostand auch so machen könnte; aus nichts plötzlich
eine ständig expandierende/steigende zahl die mit der jetzt
entstandenen zeit exponential steigt ;-)

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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@Izac: Niemand hat behauptet, das da wirklich "nichts" war... Das
Problem ist nur, das wir Menschen in einem Universum leben, deren
Physik beim Urknall festgelegt wurde. Und nur innerhalb dieser Gesetze
sind wir in der Lage, die Dinge zu erfassen.

Problematisch am Urknall vor dem Entstehen der Zeit ist, das eben
diese Gesetze nicht existierten - und somit auch nicht für uns erfaßbar
sind. Ohne die Dimension "Zeit" gibt es weder ein "davor" noch ein
"danach", auch kein "jetzt"... Ebensowenig könnte man ohne die
Dimension "Höhe" irgendetwas hochheben oder flachklopfen. Gleiches
gilt wie schon erwähnt beim Schwarzen Loch jenseits des
Ereignishorizonts.

However - schon mehrfach wurde erwähnt, das dieses Thema ganze Bücher
füllt und deutlich komplizierter (und abstruser für den "Normalen
Menschen") ist, als wir es dargestellt haben.

Autor: Ratber (Gast)
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Ja deswegen hab ich ja nur die gestellten Fragen Prinzipiell"
beantwortet ohne "zuweit rauszuschwimmen".

so wie das hier gelaufen ist kenn das immer weiter gehen bis man bei
der Frage des Seins steht  '-)

Autor: Izac (Gast)
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das mit den dimensionen ist ja auch logisch, aber so schwer ist es ja
auch nicht etwas hinein zu interpretieren.
ich mein jetzt du sagtest die dimension zeit - ja die hat es mit
sicherheit auch vorher schon gegebn nur eben in einer für uns nicht
messbaren und erfassbaren einheit.
so wie in dem video auf wikipedia gesagt wurde: in einer gelben welt wo
alles gelb ist kann man keine zeit messen da keine veränderung von
objekten sichtbar ist. dennoch gibt es die zeit ...

ist wirklich interessant das ganze finde ich, und ich bin gespannt auf
was die jungs von der nasa noch so alles stoßen werden bei ihrer
suche!!

Autor: Malte (Gast)
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Wenn ich das mit der Hawkingstrahlung richtig verstanden habe:
Es entstehen im leerem Raum ständig Teilchenpaare eins mit negativer
und eins mit positiver Energie, die sich sofort wieder vernichten.
Ausnahme: das negative Teilchen entsteht innerhalb des Ereignishoizonts
eines Schwarzenlochs und das positive außerhalb. Dann entkommt das
Positive und das negative Teilchen klaut dem schwarzem Loch Masse.
auch soll das zerstrahlen Schwarzer Löcher schneller gehen je kleiner
sie sind. Schwarze Löcher mit der Masse eines Berges wären nicht
"stabil".

@Olaf Stieleke:
Ist das mit dem Mond und der Erde nicht umgekehrt? Da sich die Erde
schneller um die eigene Achse dreht als der Mond um die Erde kreist,
wird dank der Gezeiten in gewisser weise der Mond "angeschoben". Für
eine höhere Umlaufbahn wird doch mehr Energie und nicht weniger
benötigt. (einen Satellit in eine erdnahe Umlaufbahn zu befördern ist
einfacher als in einen geostationären Orbit). Die Rotationsenergie der
Erde überträgt sich also auf die Bahnenergie des Mondes bis entweder
der Mond zu weit weg ist oder die Umlaufzeit des Mondes der
Rotationsdauer der Erde entspricht (wie es bei Pluto und Charon bereits
der Fall ist) und somit nur von einer Hälfte der Erde zu sehen wäre.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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.

   "irgendwie ist das wirklich verdammt schwer vorstellbar -
    wär toll wenn man das mit dem kontostand auch so machen
    könnte;
    aus nichts plötzlich eine ständig expandierende/steigende
    zahl die mit der jetzt entstandenen zeit exponential steigt ;-)"


Du bist ein Genie! Das ist die Erklärung für die Arbeitslosenzahlen
und die Staatsverschuldung!

Autor: Thomas K (Gast)
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@Malte:
Mond: Nein, es ist nicht umgekehrt, wenn ich mich nicht irre.

Der Impulserhaltungssatz sagt:
"Der Gesamtimpuls in abgeschlossenen Systemen ist konstant"

Der Drehimpuls des Mondes berechnet sich so (keine Ahnung wie man
Vektoren in ascii anzeigt):

r ... Ortsvektor
p ... Impuls
Drehimpuls L = r x p

Impuls p = m * v

Das heißt, dass sich der Drehimpuls des Mondes aus dem Ortsvektor r
(Radius), der Masse und der Geschwindigkeit berechnet.
Jetzt wissen wir, dass der Drehimpuls konstant sein muss. Die
Gewindigkeit ändert (verlangsamt) sich aber. Also müssen sich die
anderen Werte verändern. Die Masse kann nicht einfach so größer werden,
also muss der Radius sich verändern. Somit bewegt sich der Mond weiter
weg von uns.

Ich hoffe ich habe hier nicht kompletten Blödsinn erzählt. Hatte das so
in etwa aus dem Physikunterricht in Erinnerung und hab die Formeln im
Wiki nachgeschaut.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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@Malte: Du hast recht, man benötigt tatsächlich mehr Energie für eine
höhere Umlaufbahn. Das hat aber einen völlig anderen Grund: Man muß
gegen das Gravitationsfeld der Erde ankämpfen, bis man am Ziel
angekommen ist. Die Umlaufbahn selbst ist dann mehr oder weniger
stabil.

Ansonsten pflichte ich @Thomas K bei - aber auch bei mir ist das schon
eine Weile her :-)

Autor: Nik Bamert (Gast)
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entschuldigt, dass ich hier mit einer so anderen Frage hereinplatze, da
sie aber mit schwarzen Löchern zu tun hat, ist sie hier vielleicht doch
nicht all zu schlecht aufgehoben...

Also da kam kürzlich auf bbc so eine reportage mit
weltuntergangsszenarien, oder zumindest Dinge, die eine grosse
Verwüstung anrichten...da war zum Beispiel ein riesen Vulkan-wessen
Ausbruch anscheinend wirklich möglich wäre.

Da kam aber auch noch ein Teilchenbeschleuniger, welcher auf
irgendeine
Weise ein schwarzes Loch erzeugte-war das irgendwie ein Aprilscherz
oder wie könnte das funktionieren? Die Theorie war irgendwie, dass bei
einere
Fehlfunktion eine extrem scwere Masse entseht, welche alles Mögliche
anzieht... Klang für mich ziemlich unglaubwürdig, da es ja schon viele
Teilchenbeschleuniger gibt und irgendwie hab ich noch irgendwie bis
dahin noch nichts von schwarzen Löchern gehört, die dabei entstehen
könnten..

mfg Nik

Autor: Malte (Gast)
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@Nik Bamert:
Wo sollte  die "schwere Masse" denn herkommen? Falls du dichte Masse
meinst, die so dicht wie ein schwarzes Loch wäre, nun dieses würde
(nach der Theorie ;-)) zerstrahlen bevor es mehr Masse aus der Umgebung
"ansaugen kann". Mehr Energie als in einen Teilchenbeschleuniger
hineingesteckt wird kann wohl schwerlich wieder hinauskommen.

Autor: Nik Bamert (Gast)
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>Wo sollte  die "schwere Masse" denn herkommen?

uups ja ich meinte einfach extrem dichte masse. Nun, irgendwie stieg in
dem Beispiel auch die Gravitation extrem an, wobei diese dichte Masse
immer mehr Matererial angezogen und verdichtet hat...ich kanns mir
nicht wirklich erklären ... aber wenn zwei atome mit beinahe
lichtgeschwindigkeit zusammenstossen wird die energie da nicht extrem
hoch sein?

Autor: Nik Bamert (Gast)
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so ich habs gerade wieder gefunden:
http://www.bbc.co.uk/bbcthree/tv/end_day_annihilation.shtml

Die dichte masse ist anscheinend ein sogenanntes "Strangelet"
Obs das wohl gibt und ob man es künstlich erzeigen kann-?

Autor: Malte (Gast)
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"They have also calculated the precise risk of another terrifying
possibility: a phase change of space-time leading to the complete
breakdown of the universe as we know it."
Schön, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?
Wahrscheinlich nur igend ein hypothetischer Wert, der genau so
wahrscheinlich ist, wie der dass sich alle Uran Atome in einem AKW
gleichzeitig spontan spalten. Aber damit lassen sich keine Zuschauer
gewinnen.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Eine Mikro-Singularität in einem Beschleuniger zu erschaffen, halte ich
für denkbar. Allerdings leben diese Dinger nicht lange genug, um
Schaden zu verursachen.

Mich hat schon so manches mal der Gedanke gepackt, das die
Wissenschaftler da auf Knöpfen rumdrücken, deren Funktion sie kaum bis
gar nicht verstehen - zu blöd, das an den Knöpfen eine 100
Megatonnen-H-Bombe hängt. Erinnert fatal an die Zeiten, als die
Radioaktivität gerade entdeckt wurde. Erst später fand man heraus, wie
brandgefährlich die Strahlung und die Stoffe eigentlich sind...

Dennoch: diese Strangeletts erwecken eher den Eindruck einer
ausgeprägten Phantasie. Ein "superschweres" Teilchen, das die
Anziehungskraft einer Singularität hat ? Ich hab da so meine Zweifel...

Autor: Chris (Gast)
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Diese seltsame Materie ("Strange Matter") soll sogar Erdbeben
auslösen, wenn so ein Teilchen durch die Erde fliegt.
http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/2502755.stm

Und die Moral von der Geschicht'?
Naiv man lese BBC nicht. ;-)

Autor: Izac (Gast)
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die Dokumentation hab ich auch gesehen.
Da ging es um die fünf Möglichkeiten des Weltuntergangs.
Der Grund warum diese Doku ausgestrahlt wurde, ist relativ leicht
erdenklich - zu der Zeit war ja permanent die Rede vom Yellow Ston Park
...

Ok, das der Vulkan mal wieder ausbreche wird, und wir das mit viel Pech
noch erleben werden, weiß jeder (wurde ua ebenfalls in der Doku gezeigt)
aber ich halte da einen 3. Weltkrieg für viel wahrscheinlicher wenn sich
nicht bald mal die Lage entspannt.
Und nach dem der Supervulkan unter Yellowstone jetzt 70.000 Jahre
überfällig ist, schätz / hoff ich mal das er noch weitere Jahre
durchhält - wenn nicht, naja muss man halt damit Leben das wir dann nie
wieder einen Sommer haben werden ...

Autor: Izac (Gast)
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hab grad was gefunden:


Das Weltraumteleskop "Hubble" hat ein spektakuläres Foto von den
Resten eines explodierten Sterns geschossen. Die am Dienstag
veröffentlichte Aufnahme zeigt einen vergleichsweise "nahen"
Supernova-Überrest in rund 160.000 Lichtjahren Entfernung von der Erde.
Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt,
und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.

Der explodierte Stern hatte nach Angaben des europäischen
"Hubble"-Zentrums in Garching bei München vermutlich rund 50 Mal so
viel Masse wie unsere Sonne. Er stand inmitten einer Region, in der
beständig neue Sonnen geboren werden in der Großen Magellanschen Wolke,
einer Nachbargalaxie unserer Milchstraße. In dieser Wiege der Sterne
könnte die bei der Explosion ins All geschleuderte Sternmaterie nach
Angaben der Wissenschaftler in einigen Millionen Jahren Planeten um
frisch geborene Sonnen bilden.

Mit weiteren Aufnahmen im infraroten und Röntgenbereich beobachteten
die Forscher, dass der explodierte Stern vor seinem Ende eine fast
leere, große Blase in der interstellaren Materie geformt hat, die ihn
umgibt. Nur wenige dichte Materiewolken sind nicht weggeblasen worden
und werden jetzt von der heftigen Schockwelle der Supernova-Explosion
zerfetzt.

Autor: Geheimagent 0815 (Gast)
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Also Leute da wir ja unter uns sind kann ich Euch ja ein paar Top Secret
Geheimnisse anvertrauen.  Daraus ergeben sich ein paar Antworten auf
hier im Threat gestellten Fragen.

Gegen Ende des zweiten Weltkriegs arbeitete Hitler Deutschland
bekanntlich an einer Superwaffe, der Atombombe. Tief, tief unter dem
Reichstaggebäude wurde ein Speziallabor hierfür eingerichtet. Die
anderen Labors dienten als Ablenkungsmanöver für die Alliierten.

Im März 1945 gelang die erste Kettenreaktion. Diese war so gewaltig,
das sie außer Kontrolle geriet. Die Reaktion fraß sich jedoch
glücklicher weise selber auf. Es Entstand ein Schwarzes Loch. Eine
kleine Nebenwirkung davon war, dass ganz Berlin und halb Deutschland
zerstört wurde.

Nach Kriegsende schlürfte, das unter dem Reichstag liegende Schwarze
Loch, langsam aber sicher die DDR und den ganzen Ostblock auf. Immer
mehr Satteliten Staaten der Sowjetunion wurden aufgefressen.
Letztendlich zerfiel die UdSSR und die DDR löste sich auf.

Seit 1989 frisst, wie Spcial Agent Rufus T. Firefly schon richtig
erkannt hat, dieses Schwarze Loch die Gelder und die Arbeitsplätze von
Deutschland auf und greift langsam auf die gesamte EU über.

Nach Kriegsende hat der britische Geheimdienst unterlagen über die
Existenz des Schwarzen Loches unter dem Reichstag gefunden. Seither
haben die Engländer wahnsinnig Angst vor den "Krauts". Das ist auch
der Grund warum die Engländer der Wiedervereinigung zustimmten. Die
ahnungslose BRD wusste von der Gefahr (Suizid) nichts. Dies ist auch
die Ursache für die Distanzierung der Engländer zum Festland (EU), wer
zu nah an die EU kommt wird gefressen.

Eine undichte Stelle im Britischen Geheimdienst "BigMac Throat" hat
diese Informationen an Reporter der BBC weitergeleitet, daher dieser
Bericht im Fernsehen!

Alles klar, oder sind noch ein paar Fragen offen?

P.S.: Nach dem Lesen der Nachricht zerstört sich Dein Rechner und
Monitor in 10 Sekunden automatisch – Java Script erforderlich!

Autor: Ralf (Gast)
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@Geheimagent0815
lol

Übrigens entsteht in einem Teilchenbeschleuniger nicht auch
Antimaterie? Oder war das bei der Kernfussion?

Autor: Izac (Gast)
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ja, die kann im teilchenbeschleuniger erzeugt werden.
und bevor du jetzt fragst warum die noch nicht genutzt wird:
es muss mehr energie hinein gesteckt werden als retour kommt, es ist
verdammt aufwendig und somit teuer, und der "transport" ist
dementsprechend gefährlich und aufwendig da sie wenn es transportiert
werden soll in einem behälter gelagert werden muss der gewisse
magnetische felder erzeugt damit die antimaterie nicht mit den wänden
des behälters in kontakt tritt.
weiters muss ein vakuum in diesem behälter sein.gibts kein vakuum da
drinnen oder trifft es auf die wände - na rate mal was passiert

gibt aber nen ganzen haufen interessantes im netz darüber.

Autor: Kurt (Gast)
Datum:

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Hallo Nachtschwärmer,

alle reden vom Universum usw.
Möchte hier auch was dazubringen.

Stichwort: Es gibt keine Anziehungskraft
Materie wird nicht "angezogen"

Gruss Kurt

Autor: Malte (Gast)
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@Kurz:
Und was hält dich dann auf dem Boden oder bist du schon abgehoben?

Als nächstes will uns hier wohlmöglich noch jemand weiß machen ein
Nordpol und ein Südpol eines Magneten würden sich nicht anziehen....

Autor: Kalle (Gast)
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Malte - Lies Dir den Satz nochmal durch und überlege dann noch mal, was
Dich am Boden hält, oder schau einfach mal im Physikbuch nach.

Autor: Kurt (Gast)
Datum:

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Hallo @Malte,

zuerst mal guten Morgen.

"Und was hält dich dann auf dem Boden oder bist du schon abgehoben?"
Diese Frage ist natürlich berechtigt.

Damit meine Tastatur (und alles Andere) "Unten" bleibt ist entweder
ein "Festhalten" (durch Anziehung) oder "Festdrücken" notwendig.
Beides ergibt die gleiche Wirkung.
In der Natur finde ich nirgends etwas was auf eine "Anziehungskraft"

hindeutet bzw. dass sie notwendig ist.

Das mit den Schwarzen Löchern ist ein gutes Beispiel.
Woher sollen  die "Fangarme" oder Wellen oder... kommen um Materie,
Licht und alles Andere hineinzuziehen ("es gibt nichts schnelleres als
Licht" warum ist dann die Schwerkraft schneller)?
Logischer ist doch dass ein "Loch" entstanden ist in dass alles
hineigedrückt wird.
Durch dieses "hineindrücken" entstehen auch die typischen Wirbel wie
sie überall vorhanden sind.
Beispiele:  in der Badewanne, im Spülbecken, im Dorfweiher, beim
Wasserablassen, im Sonnensystem in der Galaxie (Spiralarme).

Gruss Kurt

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Kann es sein, das hier Gravitation und "Vakuum auf der Erde" vermischt
werden ? Wir alle kennen das Phänomen, das eine Glasglocke, aus deren
innerem man die Luft abzieht, nicht mehr zu bewegen ist. Warum ? Der
Luftdruck preßt das Glas mit etwa 1 Tonne gegen den Boden.

Das hat aber absolut nichts mit der Gravitation zu tun.

Gegenbeispiel: Magnetismus. Da ist keine "Antimagnetische" Kraft,
keine Seile, Fangarme, Wellen oder sonst irgendetwas, das ein
magnetisches Material gegen den Magneten drückt. Die Naturkraft
"Magnetismus" zieht das Material an (magnetisches Feld). Ist der
Magnet stark genug, ist es unmöglich, das Stück Eisen von diesem
Magneten zu lösen.

Nächstes Gegenbeispiel: Elektrizität. Hier werden Elektronen durch ein
elektrisches Feld in Bewegung versetzt. Wieder keine Seile, Fangarme,
Wellen oder sonstwas.

Desgleichen gilt für die Gravitation - hier ist es das
Gravitationsfeld, auch gemeinhin "Schwerefeld" genannt. Weiterhin hat
Gravitation keine "Geschwindigkeit", ebensowenig wie Magnetismus oder
Elektrizität.

Bei schwarzen Löchern ist die Kraft des Gravitationsfeldes so groß, das
keine Strahlung oder Materie mehr dieses Feld verlassen kann, sobald es
sich in diesem Feld befindet. Dies gilt allerdings auch nur für einen
sehr begrenzten Teil des Feldes.

Wie bei Magnetismus und Elektrizität nimmt seine Kraft mit wachsendem
Abstand zum Ausgangspunkt rapide ab. Darum gibt es Phänomene wie
Gravitationslinsen.

Autor: Kurt (Gast)
Datum:

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Hallo Olaf Stieleke,
danke für die Antwort.

"Vakuum auf der Erde" : Vacuum gibt es nicht.
entweder es ist Nichts da oder es ist was da aber nur weniger als
das von Uns gewohnte (z.B. Luftdruck).
Dieses Weniger im Glas bewirkt auch "Luftdruck preßt das Glas mit etwa
1 Tonne gegen den Boden" .

"Magnetismus"  : Existiert nur in -Dipolform-  und hebt sich dadurch
nach Aussen hin auf. Magnetismus ist schon etwas seltsam.

"Elektronen"  : Typisches Beispiel dass hier ein Anschub sein muss
damit Strom fliesst (auf einer Seite ein Überdruck).

"Schwerefeld" : Wozu braucht man diese Bezeichnung wenn es auch
anders geht.
Ein vorhandener Überdruck bewegt Materie, Licht usw..
Je höher dieser Druckunterschied ist desto schneller wird Bewegt.
Bei einer Geschwindigkeit > Licht kommt nichts mehr zurück (es wird in
eine Richtung getrieben und ist "von Hinten" (ausserhalb eines Schw.
Loches) nicht mehr wahrnehmbar).

Das heisst auch zugleich dass Licht (und verwandte Elektomagn. Wellen)
ein Trägermedium brauchen um sich fortzubewegen.
Dieses Trägermedium ist es auch dass was den Druck bewirkt und die
"Störung" durch das Schw. Loch auszugleichen versucht.
Dies Verhalten ist Analog mit Materie nachvollziehbar und gehorcht den
gleichen Gesetzen.
Nur mit anderen "Geschwindigkeiten" Schall in Gas (Luft) ca. 333
m/sek
Licht 300.000 Km/sek.

Kurt

Autor: Unbekannter (Gast)
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Uahhhh.... Schauder....

Da ist er wieder, der "Äther"...

Grusel...


Ein kleiner Einstieg zum abgewöhnen:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_%28Physik%29

Autor: Thomas K (Gast)
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@Unbekannter:
Oh, gut. Es geht wenigstens nicht nur mir so :D

Autor: Sierpinski (Gast)
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Moin zusammen,

ich habe den Eindruck, das hier sehr viel aus dem hohlen Bauch heraus
spekuliert wird, ohne viel Fachwissen dahinter ("Freie Energie lässt
grüßen").
Um mal etwas Substanz ins Spiel zu bringen, hier einmal eine Liste von
guten Büchern zu dem Thema:

Physik| Paul A. Tipler| Schön geschrieben; leichte Mathematik; zum
Selbststudium auf jeden Fall geeignet.

Allgemeine Relativitätstheorie / Quantenmechanik| Torsten Fließbach|
Etwas anspruchsvoller / vielleicht sek. Lit. zum Tensorkalül
hinzuziehen.

Quantenfeldtheorie | Gerhard Soff| Skriptum aus dem Jahr  2001/2002;
recht Umfangreich.

Zudem empfehle ich ein beliebiges  Skriptum zum Standardmodell und wem
umfangreiche Ausführungen wichtig sind, die Bücher von Wolfgang
Nolting.

Es gibt natürlich noch viele, viele weitere gute Bücher  insbesondere
auf englisch, die ich hier mal außen vor lassen möchte.

[Ansonsten  einfach mal nach Kerr-Newman, Hawkingeffekt, Kaluza-Klein
Moden oder für den Anfang nach Schwarzschildlösung googeln und wenn was
nicht klar ist, nach den unverständlichen Stichworden googeln.
(Das würde ich jedoch für 'von Hinten durch die Brust ins Auge'
bezeichen)]


mfg
Sierpi

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo "Sierpinski",

"ich habe den Eindruck, das hier sehr viel aus dem hohlen Bauch
heraus
spekuliert wird"
Das ist richtig (habe zu dem Thema "keine Bildung" erfahren).
Was mich bewegt hier zu posten ist alleine das Interesse an der
Thematik.

Keine Angst "Freie Energie lässt grüßen" , für solche Sachen wie
Anteilsscheine (für Leistung in KW) zu verkaufen hab ich kein
Verständniss.
Wenn dann Experten für Ultraschall gesucht werden (warsch. um die
Hochleistungsmagnete der "Maschinen" vor dem Zerbröseln zu
bewahren)ist klar das hier nur eine Vermutung vermarktet wird.

Mich stört dass ich nicht annähernd in der Lage bin den
wissenschaftlichen Ausführungen zur Gravitation usw. zu folgen.
Das mit der Anziehungskraft will einfach nicht "hinein".

Darum der Versuch eigene Vorstellungen zu basteln und hier Bestätigung
oder Korrektur zu erfahren.

Einen "endgültigen" Sachverhalt kann man ja sowiso nicht geben da die
Gesamtübersicht fehlt.

Dazu fällt mir gerade ein: Ein Huhn sitzt im Ei und versucht die
Umstände zu verstehen.
Es kann sich nur aus den Ihm zugänglichen Messwerten Schlüsse ziehen,
aber die entscheidende Perspektive von Ausserhalb ist nicht gegeben.

Da ich es nicht glaube dass das All leer ist hab ich nach Alternativen
gesucht um mir die Umstände zu erklären.
Dass das auf Widerstand stösst ist klar.
Aber was ist schon Wahrheit?

Kolumbus fuhr nach Indien
# Kolumbus entdekte dabei Amerika
# Amerika wurde schon viel früher "entdeckt" (von "Seefahrenden"
Händlern)
# Amerika wurde schon viel viel früher entdeckt (in einer Eiszeit über
den Landweg)
# Amerika: wie kamen die Bewohner hin (angeblich aus Afrika)
Also was ist die richtige Wahrheit?

Zum "Äther"
Da ich keinen Nahmen habe nenn ich es einfach K-Sol  (Konstant-Sol)
Dieses "Konstant" ist natürlich auch Relativ aber an Irgendetwas (im
Ei)muss man sich ja festhalten können.

In der Ruhelage ist der Zustand überall gleich (im betrachtetem All)
Gedachte Eigenschaften:
Es hat nichts mit Materie zu tun
Es steht unter sehr hohem "Druck"
Es ist die Grundlage von Materie (nicht die Materie selbst)
Es hält Materie am "Leben"

Da es ja keine "Anziehungskraft" gibt (meine Version) hier ein
Versuch
es anders zu erklären.

Sobald Materie entstanden ist stellt es eine Störung im K-Sol dar.
Materie "Verbraucht" K-Sol .
K-Sol strömt in die Materie ein .
Bei diesem Ausgleichsvorgang werden die Protonen und Neutronen
zusammengehalten und die Elektronen usw. in Richtung Kern mitgenommen.
Durch die Drehbewegung der Elektronen um den Kern und die daraus
resultierende Fliehkraft werden die Elektronen an die Einheit
"Atomkern und umkreisende Teilchen" gebunden (es stellt sich ein
Gleichgewicht ein).

Das Gleiche funktioniert wie mit den einzelnen Teilchen auch mit
jeglicher Materie.

Beispiel Mond und Erde.

Der Mond bzw. die Erde stellen ein "Grosses" Störobjekt dar dass
entsprechend viel K-Sol "verbraucht"

Da das homogene Einströmen in den Mond durch die Erde bzw. ungekehrt
behindert wird (sie stehen sich für den ungehinderten K-Sol-Fluss
gegenseitig im Wege)
kommt es an den entsprechenden Bereichen zu weniger "Einströhmung"
Dadurch überwiegt die andere Einströhmfläche und es kommt zum
Aufeinanderzudrücken der beiden Materiemassen (ergibt für mich die
"Anziehungskraft").

Für das Licht und "Verwandte"  stellt K-Sol einen Träger dar.
Da ja die Geschwindigkeit "endlich" ist und u.A. von der "Dichte"
des K-Sol abhängt kommt es bei unhomogenitäten im K-Sol-Feld (in der
Nähe von viel Materie (Planeten und Galaxien) zu
Geschwindigkeitsveränderungen (hier drängt sich der "gekrümmte" Raum
und Raumzeit auf).

Kurt

Autor: Jangomat (Gast)
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Ich mühe mich hier nicht mit dem Schmökern sämtlicher Physikschinken.
Aber ich habe die Sache mit der Gravitation im Physikunterricht noch
gut im Gedächtnis.
Dort wurde uns vom studierten Lehrer erzählt, dass sich Massen anziehen
und nicht "angedrückt" werden. Dieses Phänomen, welches zu den
ungeklärtesten Kräften zählt, nennt man Gravitation.
Es gibt Beispiel-Berechnungen mit welcher Kraft sich 2 Seetanker in ein
paar MEter Abstand zueinander anziehen. Derartige Experimente sind auch
in "kleinerem" Maßstab nachvollziehbar.
Ist das etwa alles heute unwahr???

Autor: Chris (Gast)
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@Kurt:
Du solltest deine Theorien veröffentlichen. Wenn das stimmt, ist dir
der Nobelpreis sicher. ;-)



btw, dass das Kreisen der Elektronen um die Atomkerne aus energetischen
Gründen nicht funktionieren kann (da müsste sowas wie
Synchrotonstrahlung entstehen), wusste man schon vor langer Zeit.
Gravitationswellen sind auch so eine Sache, die sich mit Äther
zumindest "schwierig" erklären lässt.

> Da ja die Geschwindigkeit "endlich" ist und u.A. von der
"Dichte"
> des K-Sol abhängt kommt es bei unhomogenitäten im K-Sol-Feld
> (in der Nähe von viel Materie (Planeten und Galaxien) zu
> Geschwindigkeitsveränderungen

Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist seit Einstein konstant, egal wo
und von wo man sie beobachtet.

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

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Hallo Kurt,

naja, Deine "K-Sol Theorie" geht von einigen Annahmen aus, die so
nicht korrekt sind:


a.) Ein Elektron ist kein Ding wie eine "runde Kugel" oder so etwas
in der Richtung. Ein Elektron ist eine Elementarladung, eine Art
"stehende Welle".

b.) Ein Elektron bewegt sich nicht auf einer irgendwie gearteten Bahn
um einen Atomkern. Viel mehr ist es so, daß sich das Elektron viel mehr
in einem bestimmten Gebiet mit einer gewissen Wahrscheindlichkeit
"aufhält" (Stichwort: Elektronenwolke). Man könnte sich das so
vorstellen, daß ein Elektron eher von einem Punkt zum nächsten
"hüpft", allerdings ohne auf einem Punkt jemals still zu stehen und
ohne irgendwie eine Bahn zwischen zwei Punkten zu verfolgen. Ein
Elektron ist sozusagen gleichzeitig überall innerhalb seines
Territoriums anzutreffen, wo genau, kann man zwar zu einem bestimmten
Zeitpunkt messen, aber nicht wo es unmittelbar davor war und
unmittelbar danach sein wird.

c.) Ein Elektron wird auch nicht durch die Fliehkraft um ein Atomkern
festgehalten...


Und wegen Deinem Kücken im Ei. Naja, unser Universum hat keine Grenzen.
Es ist zwar endlich, hat aber keinen Anfang und kein Ende, deshalb auch
keine "Wand" hinter der etwas sein könnte. Unser Universum ist
gekrümmt. Du kannst einfach in eine Richtung exakt geradeaus
losmaschieren, egal in welche Richtung, wenn Du nur lange genug in die
gleiche Richtung gehst, kommst Du wieder zu Deinem Ausgangspunkt ab.

Naja, und noch ein Problem habe ich mit Deinem "K-Sol". Wenn es in
Materie "reinströmt", dann verbraucht es sich, oder? Und wenn es
unter "Druck" steht, muß es ja irgendwie komprimiert werden, durch
eine Art "Wand" oder durch eine Kraft. Diese Uraschen müssten sich
doch irgendwie feststellen lassen. Mach mal ein paar Vorschläge, wie Du
gedenkst, diese Effekte zu messen und nachzuweisen.

Autor: Kurt (Gast)
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Jangomat   "Ist das etwa alles heute unwahr???"
             ich weiss es nicht habe aber so meine Zweifel dass alles
richtig ist.


Chris   "Lichtgeschwindigkeit im Vakuum "
          wenn es aber ev. kein Vacuum gibt?
Wenn Licht an ein Trägermedium gebunden ist dann ich die
Geschwindigkeit vom Zustand des "Trägers" abhängig zumindest
beeinflusst.



Unbekannter  "Ein Elektron ist kein Ding wie eine "runde Kugel"
"

 Unsere Kinder lernen in der Schule (und die quetsch ich immer aus)
dass Elektronen um einen Kern kreisen der aus Protonen und Neutronen
besteht und die Anzahl dieser Elemente die Art des Atomes bestimmt.
Das mit der "stehenden Welle" hört sich interessant an.
Unter einer stehenden Welle versteh ich einen "Sender" ,
und eine Leitung die nicht abgeschlossen ist und auf dieser Leitung
sich überlagernde, phasenstarre Schwingungen bilden.
Es müsste auch mit zwei Sendern genauso gehen.
Vielleicht bildet die Eigenschwingung des K-Sol diese(n) Sender.


"c.) Ein Elektron wird auch nicht durch die Fliehkraft um ein
Atomkern
festgehalten..."
Die Fliehkraft versteh ich als Fluchtvorgang von Etwas (weg wenn nicht
hingezwungen).

"Und wegen Deinem Kücken im Ei"
Dieses Küken hat den Vorteil dass es zumindest bis zur Grenze (Schale)
"sehen" kann. Innerhalb dieser Grenzen kann es eigentlich alles
"messen".
Diesen Vorteil haben wir nicht.

"und noch ein Problem habe ich mit Deinem "K-Sol". Wenn es in
Materie "reinströmt", dann verbraucht es sich, oder? Und wenn es
unter "Druck" steht, muß es ja irgendwie komprimiert werden"

zum reinströmen:   Ja es wird sicherlich verbraucht, zumindest
geschwächt.
Könnte mir vorstellen dass sich die Planeten erwärmen.
Durch die Riesigkeit spielen solche "kleinen" Störungen wie eine
Galaxie keine grosse Rolle.
Auch hier nehm ich eine Endlichkeit oder Erneuerung an.


Das mit dem Druck nehm ich nur an denn sonst funktioniert das Ganze
möglicherweise nicht.

Nochwas drängt sich gerade auf:  Es heisst dass das Universum
expandiert (nachweiss die Rotverschiebung).
Könnte es sein dass Licht auf seinem Weg durchs K-Sol langsamer wird
und dadurch der gleiche Eindruck entsteht?


Zur Messerei:  Glaube dass sich K_Sol genau so verhält wie Wasser wenn
es abfliesst.
Es bildet sich immer ein Wirbel da es nicht "schnellgenug" durch dass
kleine Loch durchkann.
Eigentlich wäre ein "gesittetes" Abfliessen doch Energiesparender.
Die Wassertropfen müssten nur warten und könnten auf dem kürzesten Weg
ins Loch.
Da aber nun auch Rauschen im Spiel ist werden einige
Teilchen(zumindestens Eins) etwas vorlauter sein und sich
"vordrängen".
Dadurch ensteht die Spiralbewegung (meine ich).
Genauso schaut auch eine Galaxie aus.
Was ich nicht versteh, ist, wodurch sie "Flachgehalten" wird.
Ev. hat das K-Sol doch eine Vorzugsrichtung oder eine bestimmte
Phasenlage in Ihrer Eigenschwingung.

Zum Messen: Da man nicht ausserhalb ist kann man auch nicht
"absolut"
Messen.
Man kann sich nur auf Differezmessungen innerhalb des Systens beziehen
und diese entsprechend interpretieren (aber zu welcher Basis).

Kurt

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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"Unsere Kinder lernen in der Schule (und die quetsch ich immer aus)
dass Elektronen um einen Kern kreisen der aus Protonen und Neutronen
besteht"

Dieses Bohr'sche Atommodell ist durch die Quantenphysik und das sog.
"orbitalmodell" inzwischen überholt.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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@Andreas: Das ist wohl wahr. Aber um den Kids die Sache etwas
näherzubringen eignet sich dieses überholte Modell ganz ausgezeichnet.
Und: sooo groß sind die Unterschiede, sofern man die Chemie betrachtet,
nun auch wieder nicht ;)

@Kurt: Deine Theorie erinnert sehr stark an das Äther-Modell. Diese Art
Modelle von einem "Stoff", der alles durchdringt und zusammenhält, ist
seit Jahrzehnten widerlegt. Da ist kein Äther und auch kein K-Sol - nur
weitestgehend leerer Raum (und eben weil da "Raum" ist, ist da eben
nicht "nichts" !).

Im übrigen würde ich dringend abraten, hier genannte Ausdrücke mit
irdischen Technologien und Nomenklaturen zu vermischen. Ich erwähne da
gern das Elektronenvolt, das mit einer elektrischen Spannung so gar
nichts gemein hat.

Zur Rotverschiebung: Würde das Licht auf seinem Weg durch das K-Sol
abgebremst - warum gibt es dann eine Blauverschiebung des Lichts bei
Objekten, die auf uns zurasen ? Bei extrem weit entfernten Objekten,
die dennoch auf uns zukommen, müßte diese Blauverschiebung wieder ins
Rot übergehen.

Weitere Frage: Wenn sich Planeten erwärmen beim durchqueren des Äthers
- warum verbrennen sie dann nicht irgendwann ? Wir reden ja nicht von
Zeiträumen von hundert Jahren, sondern Jahrmilliarden. Ich stelle es
mir sehr kompliziert vor, die -200°C auf der Sonennabgewandten Seite
des Merkur zu erklären, wenn sich der Planet aufgrund seiner hohen
Geschwindigkeit durch das K-Sol binnen 4.5 Mrd. Jahren aufheizt.

Wenn der "Reibungswiderstand" tatsächlich so mikroskopisch klein ist,
das Merkur kalt bleibt - wie kann er dann Licht abbremsen und somit
Rotverschieben ?

Autor: Kurt (Gast)
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"orbitalmodell  :  hab mal nachgefragt.
Soweit ichs verstanden habe:

Protonen + Elektronen (Nukleonen)   ist der Kern

Die Elektronen sind auf mehrere übereinander angeordnete Schichten
verteilt.
Wobei auf der ersten (dem Kern nahesten) Schicht zwei El. Platz haben,
auf der zweiten Schicht 8, der 5-ten  50 usw. (2 hoch N) x 2
Es sind immer soviel Neutronen wie Protonen vorhanden (ausser bei
Salzen).
Die Elektronen sind nicht Kugelig sondern irgendwie präsent und auch
ist deren Pos. nicht vorherbestimmbar sondern höchstens (in Echtzeit)zu
einem bestimmten Zeitpunkt bestimmbar.

@Olaf Stieleke:  ja es hat scheinbar Ähnlichkeit mit dem Äthermodell.
Ist aber nicht das Gleiche.

Wenn ich hier etwas vermische oder verwechsle was eine andere Bedeutung
hat bitte ich dies zu "übersehen" und auch richtigzustellen.

"warum gibt es dann eine Blauverschiebung des Lichts bei
Objekten, die auf uns zurasen"

Das hängt einzig nur von der Geschwindigkeit ab ob es "Blau" wird
oder nicht (einfache +/- Rechnung mit einer kleinen Minus-Vorgabe).


"Wenn sich Planeten erwärmen beim durchqueren des Äthers
- warum verbrennen sie dann nicht irgendwann ?"
Wenn sich ein Planet aufheizt wird er die Wärme als IR-Strahlung wieder
abgeben.
Dabei stellt sich ein Gleichgewicht ein welches von den einwirkenden
Faktoren abhängt.

"wenn sich der Planet aufgrund seiner hohen
Geschwindigkeit durch das K-Sol binnen 4.5 Mrd. Jahren aufheizt."

Der Planet "Rast" nicht durch das K-Sol sondern K-Sol ist Grundlage
seiner Existenz.
Die Geschwindigkeit von Materie ist vernachlässigbar klein, in Bezug
auf die Geschwindigkeit von Licht.

"Wenn der "Reibungswiderstand" tatsächlich so mikroskopisch klein
ist,
das Merkur kalt bleibt - wie kann er dann Licht abbremsen und somit
Rotverschieben ?"

Der Planet bremst das Licht nicht ab, er verursacht eine Störung im
K_Sol (Dichte um den Planeten wird geringer) Weniger Dichte weniger
Geschwindigkeit.

Wenn das All leer wäre wiso sind dann die Galaxien Spiralförmig und die
äusseren Systeme hinken hinterher?.
Es gibt dann keinen Grund weshalb die "Arme" nicht kerzengerade nach
Aussen stehen würden (wo nichts ist steht auch nichts im Wege).
Wenn nun aber der Raum nicht leer ist dann besteht ja auch ein
"Widerstand" der die äusseren Teile stärker beeinflusst (abbremst)
als die Inneren.

Kurt

Autor: Malte (Gast)
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"Protonen + Elektronen (Nukleonen)   ist der Kern"
Es sind Protronen + Neutronen im Kern
http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkern

"Wobei auf der ersten (dem Kern nahesten) Schicht zwei El. Platz
haben,
auf der zweiten Schicht 8, der 5-ten  50 usw. (2 hoch N) x 2
Es sind immer soviel Neutronen wie Protonen vorhanden (ausser bei
Salzen)."
Wenn die Anzahl der Elektronen und Protonen nicht übereinstimmen, so
spricht man von Ionen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ionen
Salze haben eine aus Ionen bestehende Kristallstruktur.
http://de.wikipedia.org/wiki/Salze

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo @Malte,

"Protonen + Elektronen (Nukleonen)   ist der Kern"
Es sind Protronen + Neutronen im Kern

sollte auch so heissen.
das sind schon "gewaltige" Unterschiede. "10-14 m ist der Atomkern
jedoch 10.000mal kleiner ...

Kurt

Autor: Chris (Gast)
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@Kurt:
Wie erklärt deine Theorie folgende Beobachtung:
Man bestimmt die Lichtgeschwindigkeit (und zwar sehr genau). Dann dreht
man die Versuchsanordnung um 90° und wiederholt den Versuch.
Interessanterweise misst man exakt die gleiche Lichtgeschwindigkeit.

Ein Drehen (man könnte es auch auf mehr als eine Achse ausdehnen,
spielt hier aber keine Rolle) müsste sich in der Lichtgeschwindigkeit
bemerkbar machen, da das strömende Äther/K-Sol das Licht in eine
bestimmte Richtung "drückt".

Hint: An diesem Versuch (Michelson-Morley) ist auch die Äther-Theorie
gescheitert, solltest dir also nicht zu viel Mühe geben...


Du erinnerst mich übrigens fatal an einen gewissen "Rolf J.":
http://www.heise.de/newsticker/meldung/54563
Diese Person gab sich als "Hobby-Kryptologe" aus und behauptete, ein
unknackbares Verschlüsselungsverfahren entwickelt zu haben. Aber wie so
häufig reicht es eben nicht, ab und zu die Nachrichten zu hören und ein
wenig Schulwissen mitzubringen, um neue, bahnbrechende Theorien zu
entwickeln.
Fazit: Seine ganze Vorstellung war höchst peinlich (kein offener
Quellcode, viel zu kurzer ciphertext, etc.), sodass er von jedem, der
ein wenig vom Thema Bescheid wusste, als inkompetent und völlig
unglaubwürdig erkannt wurde.

Das möchte ich dir ersparen, deswegen würde ich dir raten, in der
Wikipedia und im Internet mal nach "Äther" und
"Relativitätstheorie" zu suchen (die Relativitätstheorie schließt die
Existenz eines Äthers oder K-Sols aus).

Ich bin aber natürlich auch nur ein Mensch und kann daher nicht wissen,
wie die Natur "wirklich" funktioniert. Nur die Existenz eines
allgegenwärtigen "Träger-Stoffs" lässt sich (afaik) nicht mit
allgemein anerkannten Theorien vereinen.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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@Kurt:

Während ich diesen Text schrieb, kam mir der Gedanke, das vielleicht
eine wichtige Erkenntnis fehlt, um Dich von der Unmöglichkeit des K-Sol
zu überzeugen.

Tatsache ist, die Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum (respektive in
Deinem K-Sol) ist konstant. Diese Tatsache ist von Einstein entdeckt
und in vielerlei Experimenten bewiesen worden - Licht kann nicht "mal
eben so" gebremst werden. Folglich sind alle "Bremswirkungen" absurd
und es ist mein Fehler, dies nicht rechtzeitig erkannt zu haben.

Die vielzitierte Rotverschiebung durch den Dopplereffekt ist nur ein
Ausdruck für eine Veränderung der Wellenlänge des Lichts. Doch die
Wellenlänge hat nichts mit der Geschwindigkeit zu tun, das Licht (ob
Rot- oder Blauverschoben) bleibt doch konstant ~300.000 km/s schnell.

Obendrein hat Licht sowohl Teilchen- als auch Wellencharakter (ist also
praktisch beides zugleich). Spätestens hier bricht die K-Sol-Theorie
m.E. völlig in sich zusammen, wenn man weiter darüber nachdenkt und
dabei nur das Licht betrachtet.

Warum viele Galaxien Spiralförmig sind: Bei der Entstehung einer
solchen Galaxie setzt unweigerlich eine Drehbewegung ein
(Drehimpulserhaltung). Nahe am Zentrum liegende Körper werden
mitgezogen - Gravitation nimmt aber mit der Entfernung ab (IIRC im
Quadrat). Folglich werden weiter außen liegende Körper nicht ganz so
stark mitgezogen - ihre Umlaufgeschwindigkeit um das Zentrum ist
niedriger als in der Nähe des Zentrums. Es bildet sich zwangsläufig
eine Spirale. Für weitere Details zur Sonnen- und Galaxienentstehung
würde ich die diversen Astronomieseiten im Web empfehlen (prima
Ausgangspunkt: astronomie.de) - das ganze ist so komplex, das es selbst
den Rahmen eines Off-Topic in einem µC-Forum sprengt.

Wie auch immer. Aus demselben Grund bewegen sich die äußeren Planeten
Mars, Jupiter, Saturn etc. langsamer um die Sonne als die inneren
Planeten Merkur, Venus und Erde. Und aus demselben Grund bewegen sich
die inneren Galileischen Monde des Jupiter schneller um den Planeten
als die äußeren beiden.

Die auslösende Kraft hier ist die Gravitation - im Verlauf kommt die
Fliehkraft als Gegenspieler hinzu, sonst würde ja alles in sich
zusammenstürzen.

Das ganze hat mit dem Wasserstrudel in der Badewanne übrigens nur die
rein optische Erscheinung gemein. Der Wasserstrudel ist eine Folge der
Coriolis-Kraft, die auch die karibischen Wirbelstürme in nördliche
Richtung ablenkt. Daher auch mein Hinweis, alltägliche Beobachtungen
hier auf der Erde nicht unbedingt auf das Universum zu übertragen, dito
in Sachen Begriffe.

Autor: Chris (Gast)
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> Der Wasserstrudel ist eine Folge der Coriolis-Kraft

Nein, die ist viel zu gering, als dass sie eine beobachtbare Wirkung
auf den Wasserstrudel in der Badewanne haben könnte; ich meine sogar,
dass steht in irgendeiner Newsgroup-FAQ, de.sci.physik oder eine
ähnliche.

Ist aber eine immer wieder gern erzählte urban legend. :-)

Autor: Martin (Gast)
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Die neuste Online-folge von alpha-centauri ist über Coriolis-Kraft:
http://www.br-online.de/cgi-bin/ravi?v=alpha/centa...

Autor: Unbekannter (Gast)
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Wasserstrudel ist nix Coriolis-Kraft...

Kann jeder selbst in der Badewanne, Waschbecken oder Dusche
ausprobieren: In der Richtung wie man das Wasser "anschuckt", in
diese Richtung dreht es sich auch wenn es abfliesst.

In der Praxis bedeutet das, daß die Drehrichtung zufällig ist bzw. von
anderen Faktoren abhängt, wie das planschen mit Händen oder Füssen und
die Richtung von woher das Wasser in die Wanne bzw. in's Becken
fliesst (also Wasserhahn etc.).

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Leute ,
Ihr macht es mir schwer an meinen (warsch. Naiven) Vorstellungen der
Natur festzuhalten.

Wenn es schon mit einer um 1/4 Kreis verschobenen
Geschwindigkeitsmessung wiederlegbar ist dann ....  Chris
Wie funktioniert eigentlich so eine Messung ?

Diese (meine) Vorstellungen sind das Produkt von Beobachtungen der
(materiellen) Natur, den "erworbenen" Kenntnissen und den
"nichtverstandenem" -Fach-chinesich (man verzeihe mir den Ausdruck).
Ich tu mich schwer nichtverstandene Zusammenhänge wie > 3 Dimensionen,
nicht "erfahrbare" Kräfte usw. einzordnen (blind zu glauben).


"Rotverschiebung durch den Dopplereffekt"
kann es nicht ev. auch noch andere Ursachen geben?
Wenn ich Licht und Elektromagnetische Wellen als verwandt ansehe dann
ist es ja auch so dass es einen Geschwindigkeitsunterschied gibt je
nachdem wo die Elmg. Wellen sich bewegen (Funk / Leitung)
Hier wirkt sich ja auch das Trägermedium aus.

Das mit den Spiralarmen ist mir schon klar.
Die äusseren Planeten müssen langsamer sein denn sonst würde ja die
Fliehkraft überwiegen und sie wären schon längst abgedriftet.

Egal wo man hinschaut, es ist nichts festzustellen was sich
"anzieht"
Um etwas aus seiner Lage zu bewegen muss man Schieben (weiss schon soll
Materie und All nicht vergleichen).

Warum soll nun ausgerechnet einem Schwarzen Loch soviel
"Anziehungskraft" (im Wort steckt ja "Kraft") mitgegeben worden
sein um ganze Galaxien zu verschlingen.

Wenn ein Schw. Loch nur durch einen "grossen" Stern enstehen kann
woher kommt dann das Riesige in unserer Galaxiemitte (hat es sich so
fett gefressen).
Wer gibt Ihm die Kraft, die Macht.
Die Frage was zuert da war (Loch oder Planeten)ist auch nicht geklärt.

Mir geht dass mit dem Wasserabfluss in Spiralform nicht aus dem Kopf.
Hier ist eindeutig der "drückende Charakter" sichtbar.
die äusseren Tropfen drängen (werden gedrängt) sich vor und versuchen
die Vorherbefindlichen zu überholen.
Wenn nun die Aktivität vom "Loch" ausginge dann würde sich auch kein
"Drängeln" einstellen und die Spiralform sich auch nicht ausbilden.
Da ja durch die "Anziehung" die näher befindlichen Tropfen eine
höhere Dosis abbekommen müssten sie sich auch schneller beschleunigen
und davoneilen.
Ausserdem sollte die Kraft dahinter "schneller" abfallen da sie ja
von den davorstehenden Tropfen abgeschirmt wird.
Wenn man Staub oder Sandkörner "einsaugt" (Staubsauger) ist dieses
Verhalten beobachtbar.
Wobei das Wort "Einsaugen" auch aufstösst.
Kann es sein dass eine Spiralbewegung sich nur ausbildet wenn nach dem
"Loch" sich ein Widerstand befindet der den ungehinderten Weiterfluss
behindert?
(sorry wenn ich mich selbst überhole)
Das würde dann heissen dass im Schw-Loch ein Widerstand entgegenwirkt.

Gruss Kurt

Autor: PeterL (Gast)
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@Kurt,

kann dir nur zustimmen !
bis jetzt hat auch keiner erklären können, warum  ein schwarzes Loch
in, z. B. einem Lichtjahr Entfernung, eine höhere Gravitation auf mich
ausüben würde , als der Stern aus dem es entstanden ist

Peter

Autor: Martin (Gast)
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@PeterL
Angenommen ein Stern und ein "Schwarzes Loch" haben die gleiche
Masse.
Wenn Du dich jetzt 1 Lichtjahr entfernt von von einem dieser Objekte
befinden würdest, würden sie Dich mit beinahe gleichen Gravitation
anziehen.

Der Unterschied ist erst in einer kleineren Entfernung zuerkennen.
Der Grund: die Masse des "Schwarzen Lochs" ist kompakter und man kann
 an näher an sein Mittelpunkt kommen.
An genommen das Ding hat 4 Sonnenmassen also durch den Daumen 10-15km
im Durchmesser. Mann kann sich also z.B 100km an dessen Mittelpunkt
näheren.
Und was passiert wenn man sich 100km an den Mittelpunkt eines Sterns
nähert, dann wird man nicht mehr von der gessamten Masse angezogen,
weil man schon ein Teil von der schon hinter sich hat.

Ich hoffe dass das einigermassen verständlich war.

Autor: PeterL (Gast)
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@ Martin

da bin ich ja beruhigt ;-)

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo @Martin,

das versteh ich nun nicht.

"durch den Daumen 10-15km im Durchmesser. Mann kann sich also z.B
100km an dessen Mittelpunkt näheren."

Masse der 4 Sterne in 10..15 Km gebündelt.
Also auch die Gravitationsursache.

Wenn ich nun 100 Km weg bin dann hab ich doch die gesamte Masse vor
mir.

Nochwas:   in 100 Km Entfernung "trifft" mich von der Gravitation
ein "grosser" Brocken.
Wenn ich 1 Lichjahr weg bin ist die wirksame Fläche ja doch viel
geringer?
Läuft dieser Vorgang "Linear" (quadratisch abnehmend mit der
Entfernung) oder ist das nicht so?

Kurt

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo @PeterL,

möchte mich bei Dir bedanken dass Du den "Schönen" Thread aufgmacht
hast (und ev. mit mir leidest)und dafür entschuldigen dass ich mich
hineingedrängt habe.

Wenn Die mich auch hier zerlegen, es sind ja nur ASCII-Zeichen
und man kann Vieles lernen da es genau "auf den Punkt gebracht"
dargereicht wird.


Gruss Kurt

Autor: Denis (Gast)
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Ein sehr interessanter Thread, auch wenn ich keinen konstruktiven
Beitrag hierzu leisten möchte waren die 2 Stunden Leserei sehr
bereichernd.

Autor: Kurt (Gast)
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Kallo @Chris,

habe soeben nach (Michelson-Morley)  gegoogelt.

Mit diesen Annahmen kann ich mich noch nicht abfinden.

Wie wärs mit einem solchen Experiment:

Angenommene Ausgangslage.
K-Sol meinetwegen auch Äther (mag diesen Begriff nicht)
ist überall gegenwärtig.

"Störende" Materie beeinflusst die Homogenität des K-Sol
(bei nur einem Planeten im All (perfekte ungestörte Kugel) ist der
Einfluss auf das K-S  überall gleich (Theoretisch reicht die Störung
überall hin aber irgendwann ist betrachterisch Schluss).
Wenn nun dieses  Experiment durchgeführt wird wird sich sicherlich
kein Unterschied zeigen solange man "Ebenerdig" misst.
Bei einer Messung in die Tiefe des Planeten sollte sich gegenüber der
Horizontalen ev. was messen lassen.
In die Tiefe gemessen sollte das Licht unterschiedliche Laufzeiten für
Hin- und Rückweg  zeigen.


Wenn nun ein zweiter Planet ins Spiel kommt dann sollte sich dass auch
bemerkbar machen.
Jedoch nicht "Vor Ort" sondern in Differenz zur ungestörten
(Abgewandten) Seite.

Hier noch eine Überlegung:
Licht verlässt Planet A
sobald es im ungestörten K-S ist erreicht es "Reisegeschwindigkeit"
wenn es nun Planet B erreicht wird es nochmal beeinflusst.

Beim "Verlassen" ist es -zu langsam-     (schwimmt gegen den Strom)

wärend der Reise ist es -richtig-

bei "Ankunft"  wird es etwas schneller   (wird beschleunigt)

wenn es nicht direkt Vertikal eintrifft wird es auch abgelenkt.

Kurt

Autor: Chris (Gast)
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@Kurt:

Ich glaube du begehst da einen leichten Denkfehler: Die Erde bewegt
sich mit einer anderen Geschwindigkeit durch das "K-Sol" als die
Sonne oder irgendein anderes Objekt. Genau das wollte man damals mit
diesem Versuch nachweisen, die Relativ-Bewegung der Erde zum Äther.

Dass die Erde relativ zum Äther/K-Sol stillsteht, ist unmöglich (dann
müsste die Erde ja eine "privilegierte" und einzigartige Position
haben).


Deine Theorie verträgt sich übrigens immer noch nicht mit der Konstanz
der Lichtgeschwindigkeit. Das Licht kann nicht einfach "schneller"
oder "langsamer" werden, wenn es in die Nähe eines Planeten kommt
oder sich von einem entfernt.

Autor: Martin (Gast)
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@Kurt
>Wenn ich 1 Lichjahr weg bin ist die wirksame Fläche ja doch viel
geringer?
>Nochwas:   in 100 Km Entfernung "trifft" mich von der Gravitation
ein "grosser" Brocken.

Wirksame Fläche, "grosser" Broken ? hmmm.... Ich bin mir nicht sicher
ob ich das richtig verstehe. Dann müsste aber auch die Form zweier
Körper einen Einfluss auf die Anziehungskraft zwischen ihnen haben.
Das soll aber nicht der Fall sein.
Laut der gängigen Gravitationsbescheribung ist die Fäche völlig
irrelevant. Es zählt nur Masse und Abstand zwischen den Massen.

>Wenn ich nun 100 Km weg bin dann hab ich doch die gesamte Masse vor
mir.
Von dem Mittelpunkt dieser Masse. Das ist sehr wichtig.
Aber ein Stern kann auf solche Entfernung nicht mehr mit seiner
gesamten Masse auf ein Körper wirken.
Schon die Erde ist zu gross.
Aber ein "Schwarzes Loch" kann durchaus kleiner als 100km im
Durchmesser sein.

>Läuft dieser Vorgang "Linear"
Die Forme ist doch allgemein bekannt:F=G_Konstante*((m1*m2)/r^2)
Hochzwei im Nenner das wird wohl nicht linear sein. Und hat Polstelle
bei r=0.

Autor: Kurt (Gast)
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schnell mal Zwischendurch

Hallo @Chris,
das stimmt natürlich.
Wenn man davon ausgeht dass das K-S einen "Zustand" wie ein
-Wappelpudding-  hat.
Wenn es aber solche "unverständliche Eigenschaften" wie die
Gravitation hat?


@Martin ,  mit "Linear" meinte ich eine strikte Befolgung dieser
Gesetzmässigkeit (oder gibts Ungereimtheiten) .
Den Begriff und dessen Auswirkungen "Isotoper Rundstrahler"
kenn ich von der HF-Technik her.

"Es zählt nur Masse und Abstand zwischen den Massen"

Wie verhält es sich wenn zwischen zwei Massen sich eine Dritte
befindet?
Hat dass Auswirkungen und wenn Welche.
Oder muss man von "Unendlich kleinen Punkten" ausgehen die sich dann
ja auch nicht gegenseitig beeiflussen (Stören) können.

Kurt

Autor: Martin (Gast)
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>strikte Befolgung dieser
>Gesetzmässigkeit (oder gibts Ungereimtheiten) .

So weit ich weiss, gibt es keine Ungereimheiten. Nur die Newtons-Formel
geht tatsächlich davon aus dass die Masse ein Punkt ist mit Duchmesser
von NULL. Da es aber in der Realität kaum der Fall sein kann, sind die
Ergibnise die diese Formel leifert eine Approximation.

>Wie verhält es sich wenn zwischen zwei Massen sich eine Dritte
befindet?

Genau so wie für 2 Massen.
Angenomen man hat 3 Massen A,B,C dann gibt es 3 Paaren AB,AC,BC.
Für jede Paare Gibt es ein F.Man kan also die Summe der Kräfte die auf
jede eizelne Masse wirken berechnen.
Ob sie sich jetzt gegenseitig "stören", hängt davon ab, was man als
Störung ansieht.

>"Isotoper Rundstrahler"
Sorry hier muss ich passen, was war das noch gleich ein "Isotoper
Rundstrahler", eine Antenne oder sowas, oder was anderes ?

Autor: Kurt (Gast)
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hallo @Martin,


das mit "Ob sie sich jetzt gegenseitig "stören","

A -- B --  C

A -- B    C ist von A aus nicht sichtbar (in der Praxis)
Wenn nun aber deren Volumen als Null angenommen wird dann schon.



iso.. Rundstrahler:   soweit ich es verstanden hab ist es eine
"optimale"  Antenne die keinerlei Richtwirkung hat und daher
als 0dBi bezeichnet wird (gilt als Referenz für Vergleichsmessungen in
der Antennentechnik).
Ist aber in der Praxis nicht realisierbar.

(So wie ein leuchtendes Lämpchen in einer Kugel, ohne Gehäuse und
Anschlussleitungen).
Dann ist die Ausleuchtung überall gleich (die gesamte
Strahlungsleistung ist gleichmässig auf der Kugelinnenseite verteilt.
Wenn nun die Kugel vergrössert wird dann trifft pro Fläche weniger
Leistung auf. Müsste eine "Quadratisches" Verhalten zeigen.
Doppelter Radius, 1/4 Helligkeit pro betrachteter Fläche.

Was heisst "Approximation" ?  (so tun als ob ?)


Kurt

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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.

   "das mit "Ob sie sich jetzt gegenseitig "stören","

   A -- B --  C

   A -- B    C ist von A aus nicht sichtbar (in der Praxis)
   Wenn nun aber deren Volumen als Null angenommen wird dann schon. "


Hmm. Wenden wir das doch mal in der Praxis auf die gute alte
Gravitation an. A = Sonne, B = Erde, C = Mond.
Stünde also die Erde zwischen Sonne und Mond (was des öfteren
vorkommt->Neumond), dann würde in diesem Moment der Mond nichts mehr
von der Anziehung der Sonne mitbekommen.

Das dürfte äußerst spannende Auswirkungen auf dessen Umlaufbahn haben,
oder?

Autor: Kurt (Gast)
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Lustige Vorstellung!!

Das ist einer der Gründe warum ich mir einen "Ersatz" zugelgt habe.

Bisher sah ich es so: wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht dann
bekommt er ja nichts mehr mit (weil abgeschattet).

Wenn man nun das Ganze als "Drücken" ansieht dann ist dieser
"Kunstgriff" mit unendlich kleinen Punkten nicht notwendig,
es müsste aber auch eine kleine Beeinflussung erkennbar sein.
(weil die tatsächlichen Massen ja mitwirken(würden)).

Gruss Kurt

Autor: Kurt (Gast)
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Frage an die "Berechner" der Umlaufbahnen

sind die Bahnen tatsächlich (100%) so (Annahme: Unendlich Kleiner
Punkt) oder gibt es Abweichungen ?

Kurt

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Ich versuche mal zu erläutern, was es mit der Gravitation auf sich hat
und versuche zugleich, einige bereits gestellte Fragen zu beantworten.


Achtung, das ganze wird etwas mehr Stoff :-)


Am ehesten vergleichbar (nicht austauschbar !) ist Gravitation mit
Magnetismus. Damit können Wir alle umgehen und wir wissen:

- Magnete ziehen magnetische Stoffe (Eisen, Kobalt, Nickel etc) an. Es
spielt keine Rolle, ob der Magnet ein Stab, Hufeisen, Transformator,
Planet oder Ion ist.

- das ein seltsames Ding namens "Magnetfeld" dafür verantwortlich
ist
- das um jeden Magneten so ein Magnetfeld existiert
- die Kraft des Magnetfeldes nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab
(in Entfernung x hat es die Kraft z - in Entfernung x*2 nur noch die
Kraft z/4).
- Magnetfelder lassen sich durch Eisenkerne verstärken
- Magnetfelder sind durch nicht-magnetische Stoffe abschirmbar

Bei der Gravitation sind keine Magneten im Spiel - sondern Massen.
Also, wir lernen:

- Masse zieht andere Masse an. Es spielt keine Rolle, ob die Masse
durch einen Atomkern, ein Elektron oder einen Felsklumpen mit 5 Mio.
Tonnen Gewicht dargestellt wird. Selbst zwischen @Kurt und mir gibt es
diese Anziehungskraft.

- das ein seltsames Ding namens "Gravitationsfeld" (auch Schwerefeld
genannt) dafür verantwortlich ist
- das um jede Masse so ein G-Feld existiert
- die Kraft des G-Feldes mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt (x ->
z, x*2 -> z/4)
- je größer die Masse, desto stärker das G-Feld
- G-Felder lassen sich durch Rotation verstärken
- G-Felder sind (zumindest bisher) nicht abschirmbar

Wie man sieht - so groß sind die Unterschiede nicht. Vieles (nicht
alles), was zu Magnetfeldern bekannt ist, läßt sich auf G-Felder
übertragen. Man muß nur auf die "Vorzeichen" achten. Allerdings gibt
es einen ganz wesentlichen Unterschied zu Magnet- oder elektrischen
Feldern: Gravitation wirkt immer anziehend, niemals abstoßend.

Bei elektrischen Feldern laufen die Linien vom positiven zum negativen
Ende, bei Magnetfeldern vom Nord- zum Südpol. Gravitation hat dagegen
keinen "Partner" - es gibt also nur ein "positives Ende" (oder nur
einen Nordpol). Gravitation ist überdies eine sehr schwache Naturkraft,
die im Bereich von Atomen und kleinen Körpern keine Rolle spielt - erst
im Maßstab des Universums muß man mit der Gravitation rechnen.

Wie verändern sich Masse und ein G-Feld nun auf dem Weg vom Stern zum
SL ?

Greifen wir ins Regal und nehmen einen handelsüblichen Stern mit 7
Sonnenmassen (weniger Masse darf er nicht haben, sonst wirds kein SL).
Er hat einen Durchmesser von 15 Mio km und dreht sich in 10 Stunden um
sich selbst. Sein G-Feld hat die Stärke X. Wir definieren eine Größe,
den "Wirkbereich" eines G-Feldes. Und wir definieren "der
Wirkbereich entspricht der halben G-Feldstärke dieses Sterns". Wir
fliegen los und finden die Grenze des Wirkbereiches in 2 Lichtminuten
Distanz.

Nun wird er zur Supernova und pustet dabei die Hälfte seiner Masse in
den Raum. Durch den Masseverlust wird sein G-Feld schwächer - nämlich
um die Hälfte. Es hat nur noch die Stärke 0,5X - logischerweise liegt
unser Wirkbereich nun 1 Lichtminute vom Stern entfernt.

Bedauerlich für ihn wird er zum SL - er kollabiert unaufhaltsam.

Von seinen 15 Mio km Durchmesser bleiben noch 15km übrig (bei
gleichbleibender Masse, wohlgemerkt). Sein Durchmesser verringert sich
um den Faktor 10^6. Durch Drehimpulserhaltung verkürzt sich seine
Rotationsperiode im gleichen Maße - aus den 10 Stunden werden nun 0,036
Sekunden. Da sich G-Felder durch Rotation verstärken, nimmt die Kraft
des G-Feldes dieses neuen SL um den Faktor 10^6 zu - es hat nun die
Stärke 500.000X. Unser Wirkbereich verschiebt sich ebenfalls in diesem
Maße (Quadratische Funktion nicht vergessen !) - er liegt nun in 1000
Lichtminuten (16 Lichtstunden) Entfernung vom SL (Halbe G-Feldstärke
des Sterns, nicht des SL).

Aus dem Stern mit
- 7 Sonnenmassen,
- 15 Mio km Durchmesser
- 10 Stunden Rotationszeit
- einem G-Feld der Stärke X

ist nun ein SL geworden mit
- 3,5 Sonnenmassen
- 15km Durchmesser
- 0,036 Sekunden Rotationszeit (es dreht sich 28 mal in der Sekunde um
sich selbst)
- einem G-Feld der Stärke 500.000X
- einem 500fach vergrößerten Wirkbereich

Sicherlich ist das ganze stark vereinfacht - aber es zeigt deutlich,
welche Veränderung so ein Kollaps zum SL in Sachen Gravitation bedeutet
und welche Dimensionen die Gravitation eines SL hat. Im übrigen dürfte
im frühen Stadium des Universums ein Stern mit 50.000 Sonnenmassen die
Regel gewesen sein. Das daraus entstehende SL dürfte eine enorme
Wirkung auf seine Umgebung haben.

Berechnen läßt sich die Anziehungskraft als Approximation (= Näherung)
durch die von Newton entdeckte Formel: F = G * ((m1*m2) / r^2),
G=Gravitationskonstante, m1,m2 = die Massen der Körper, r=der Abstand
zwischen den Körpern.

Das dies nur eine Annäherung ist, sieht man an der Periheldrehung des
Merkur, die damit (und mit nahezu allen anderen Formeln) nicht
erklärbar ist - erst wenn man Einsteins allgemeine Relativitätstheorie
hinzuzieht, die Gravitation präzise beschreibt und berechenbar macht,
werden auch diese Phänomene erklärbar.

Zu den Planetenbahnen: Diese sind immer Elliptisch (1. Keplersches
Gesetz). In einem Brennpunkt diese Ellipse steht immer die Sonne (2.
Keplersches Gesetz). Kreisförmige Umlaufbahnen sind eigentlich nur
möglich, wenn es eine Sonne und nur ein einziger Planet ist, der sich
exakt so schnell um diese Sonne dreht wie die Sonne sich selbst dreht
(Solarstationär sozusagen).

Befinden sich mehrere Planeten in so einem System, sind Kreisförmige
Umlaufbahnen nicht mehr möglich, die Gravitation der anderen Planeten
beeinflußt diese Bahnen. Die Bahnen geostationärer Satelliten wird eben
wegen dieser Störungen ständig korrigiert.

Ohne diese Störungen in den Planetenumlaufbahnen hätte man Uranus wohl
erst erheblich später entdeckt - da die Umlaufbahn des Saturn eben
nicht absolut regelmäßig war, konnte man die Position des Uranus
errechnen. Bahnstörungen des Uranus wiederum führten zur Entdeckung von
Neptun.

Autor: Martin (Gast)
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>Was heisst "Approximation" ?  (so tun als ob ?)
Es heißt Näherung. Also im Prinzip "so tun als ob".

Und nach dem heutigen Wissensstand gibt es bei der Gravitation kein
"sichtbar/unsichtbar" oder "etwas wird verdeckt".

Du kannst dir das eher so vorstellen, dass zwischen je 2 Massen einen
Faden gibt. Diese Fäden gehen durch alles hindurch, und die Massen
ziehen sich an diesen Fäden gegenseitig an.

Aber vielleicht sind wir alle auf dem Holzweg und das stimmt alles so
nicht.

Autor: PeterL (Gast)
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@Olaf Stieleke


Endlich !!
danke für die Beantwortung meiner gaaanz am Anfang gestellten Frage!
also bin ich doch wieder leicht beunruhigt ;-)

Peter

Autor: icke (Gast)
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"Da sich G-Felder durch Rotation verstärken, nimmt die Kraft
des G-Feldes dieses neuen SL um den Faktor 10^6 zu"

- Falls das G-Feld das Gravitationfeld ist, stimmt die Aussage, daß
eine Rotierende Masse ein stärkeres Gravitationsfeld besitzt überhaupt?

Das ist -mir zumindest- neu. Woher hast du das? Approximiert ist diese
Rotationsabhängigkeit, auch bei dir, jedenfalls nicht.

Autor: Willi (Gast)
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Hallo Olaf,

das das Gravitationsfeld einer Masse
durch Rotation verstärkt wird, ist mir neu.

Kannst du das erkären ?
Oder kann man da irgendwo (im Web) Näheres zu erfahren ?

Mfg Willi

Autor: Thomas K (Gast)
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Ich hab auch schon gesucht weil mir das neu ist. Aber noch Nichts
gefunden.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Bin sicher, das so gelesen und verstanden zu haben. Ich habe selbst die
letzten knapp zwei Stunden mit dem Wiederaufspüren der Quelle verbracht
 und finde es ebensowenig wieder wie alle anderen hier. Muß ich also
selbst einen Rückzieher machen und dies als Schwachfug deklarieren.

Davon ausgehend, das das Bullshit ist - wie erklärt sich dann der
extreme Zuwachs der Gravitation eines SL trotz des Masseverlusts ?
Erzeugt Rotation ein weiteres Gravitationsfeld, das sich zu dem
bestehenden dazuaddiert (was nur konsequent wäre) ?

Autor: Chris (Gast)
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> Davon ausgehend, das das Bullshit ist - wie erklärt sich dann der
> extreme Zuwachs der Gravitation eines SL trotz des Masseverlusts ?

Gibt es diesen "Zuwachs" denn überhaupt?

Ein Stern mit mehrfacher Sonnenmasse hat ja bereits bevor er zum
schwarzen Loch wird eine ganz erhebliche Masse (sogar unsere Sonne
schafft es z.B. Pluto auf seiner Bahn zu halten).

Es gibt ja auch schon Überlegungen (bis jetzt natürlich noch utopisch),
unsere Sonne als "Gravitationslinse" zu verwenden; dafür brauchts auf
jeden Fall eine große Masse.

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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Hallo,
natürlich ist in dem Drehimpuls auch Energie gespeichert, und Masse ist
ja bekanntlich gleich Energie / C^2. Da die Gravitation direkt von der
Masse abhängt steigt sie auch mit der in der Masse gespeicherten
Energie. Will heissen: Ein gespannter Kugelschreiber (Mine draußen) ist
schwehrer, hat eine größere Anziehungskraft als ein entspannter (Mine
drinnen). Genauso verhält sich das auch mit einer rotierenden Masse, je
größer der Drehimpuls, desto größer die gespeicherte Energie, desto
größer die Masse, desto größer die Gravitation (natürlich ist dieser
relativistische Effekt sehr gering).
Nun ist aber der Impuls eine Erhaltungsgröße, das heißt, wenn der
Radius bei konstanter Masse kleiner wird, dann muss die
Rotationsfrequenz gezwungenermaßen steigen, damit der Impuls konstant
bleibt. Das ist der Grund, warum ein Schwarzes Loch oder ein
Neutronenstern deutlich schneller rotiert als der ursprüngliche Stern.
Mehr Energie kommt dadürch natürlich nicht ins System. Also ändert das
auch nichts an der Masse und auch nichts an der Gravitation!

Autor: Thomas K (Gast)
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Ich bitte um Quellenangaben!

Wo steht denn in der Formel

F = G  m1  m1/2

irgendwo was von Energie?
Für mich ist das noch immer etwas ganz Neues.

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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@Olaf
die Gravitation eines Schwarzen Loches ist nicht größer als die des
ursprünglichen Sterns! Nach aussetzen der Kernfusion ist nichts mehr
da, was dem enormen Gravitationsdruck entgegenwirkt (Strahlungsdruck)
und der Stern kollabiert. Das heisst, die gesammte Masse wird
komprimiert und übt damit auch eine größere Gravitation auf die
Oberfläche aus (wir erinnern uns, dir Gravitationskraft nimmt
quadratisch mit dem Radius ab) wodurch der Stern noch weiter
Kollabiert, usw.
Ob nun aus dem Stern ein Schwarzes Loch wird entscheidet sich dadurch
wie weit er Kollabiert, unterschreitet er seinen Schwarzschildradius
wird ein Schwarzes Loch draus.
Der Schwarzschildradius ist der Radius, auf den man eine beliebige
Masse zusammenquetschen muss, damit die Fluchtgeschwindigkeit an der
Oberfläche gleich der Lichtgeschwindigkeit ist. Die Erde hat einen
Schwarzschildradius von 9mm. Wenn es uns gelänge sie soweit zu
komprimieren kollabiert sie zu einem Schwarzen Loch. Das währe für uns
villeicht nicht so toll, aber unserem Mond z.B. währe das ziemlich
egal, der würde dann eben einfach weiter um diese Singularität kreisen
als währe nichts passiert.

@Thomas
E=mc^2
kennt jeder, versteht kaum einer

Autor: Willi (Gast)
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Hi Thomas K,
Nö, das stimmt schon, auch Energie erzeugt Gravitation.
Das geht aus der Allg. Relativtitätstheorie hervor.
Die ist nur gegenüber der Gravitationswirkung der Masse
wegen dem Faktor c^2 viel "unauffälliger".

MfG Willi

Autor: Chris (Gast)
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> natürlich ist in dem Drehimpuls auch Energie gespeichert, und Masse
> ist ja bekanntlich gleich Energie / C^2.

Du vermischst hier zwei grundsätzlich verschiedene Dinge. Diese
berühmte Gleichung (E = mc^2) bezieht sich nicht auf die (newtonsche)
Masse, die die Gravitation verursacht.
Einfaches Gegenbeispiel: Ein Ion im Teilchenbeschleuniger hat eine
ziemlich hohe Energie. Trotzdem ist seine Gravitationskraft keinen Deut
höher als im Ruhezustand.

Man darf Einsteins "Massengleichung" nicht mit Newtons Mechanik
vermischen.

Energie und Gravitation sind zwei paar Schuhe. Ein schnell bewegter
Raumschiff z.B. hat zwar viel mehr "Trägheitsmasse" als ein langsames
(E=mc^2), weswegen weiteres Beschleunigen immer schwerer fällt; aber die
Gravitation ist für die Astronauten immer die gleiche.

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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Korrektur:
natürlich ist die Gravitation an der Oberfläche (dem
Schwarzschildradius) des SLs deutlich größer als an der Oberfläche der
ursprünglichen Sonne, aber an der Stelle wo früher einmal die
Oberfläche der Sonne war ist die Gravitation jetzt sogar etwas
niedriger als vorher, weil ja jetzt die gesammte Masse weiter weg ist.

Autor: Thomas Winkel (Gast)
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@Chris
Einsteins Spezielle Rellativitätstheorie beinhaltet Newtons Mechanik
als Grenzfall, nämlich für v<<c.
Mann kann E=mc^2 genauso deuten, wie es da steht, nämlich das Masse
gleich Energie ist mit allen daraus folgenden Unannehmlichkeiten, also
auch der resultierenden Gravitation, c^2 ist dabei lediglich eine
Konstante.
Natürlich hat ein auf nahe der Lichtgeschwindigkeit beschleunigtes Ion
auch eine größe Gravitation als im Ruhezustand, nur spielt die
Gravitation in den kleinen Dimensionen eh keine Rolle (die Gravitation
ist die mit abstand schwächste aller 4 bekannten Grundkräfte).
Klar ist die Gravitation für die Astronauten immer die gleiche, aber
nur weil sie Teil des bewegten Systems sind.

Autor: Chris (Gast)
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> Mann kann E=mc^2 genauso deuten, wie es da steht,

Nope, ganz so einfach ist es dann doch nicht:
http://groups.google.com/groups?hl=de&lr=&threadm=...
Falls der Link abgeschnitten sein sollte:
http://tinyurl.com/cucgu

Autor: Kurt (Gast)
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das wird ja immer "doller"
warum weiss ich nur so wenig von der Natur?


Hallo @Olaf Stieleke,

danke für die gute Erklärung, das geht hier so schnell dass ich mit dem
"lesen" nachhinke.

Der Vergleich mit dem Magnetismus ist einleuchtend.
Bei einem Magneten ist ein "Feld" vorhanden welches einen
 # Ursprung und ein Ende hat
 # eine pos / neg Polung aufweist
 # Das Wirkfeld qadr. abfällt


Wenn ich nun die Gravitation betrachte dann finde ich keinen Gegenpol
Der eine Pol soll überall, ohne Vorzugsrichtung, unbeeinflussbar  und
zur gleichen Zeit sein.
Wo ist dann der andere Teil?
Ist er "Unsichtbar", "Überall", "Dahinter", "Zeitlos", andere
"Dimension"  ??

Was soll ich jetzt noch "glauben" , es wiederspricht allen meinen
Erfahrungen.

Wenn ich Strom oder Wasser betrachte dann ist alles erstmal in
"Ruhe"
um es zu bewegen brauch ich Druck, beim Strom die Spannung, beim Wasser
Überdruck.
Es ist nicht möglich von "Vorne" anzuziehen.

Da bleib ich solange beim K-S bis ich es verstanden (innerlich
akzeptiert) habe.

Mit dm K-S kann ich (mir) erklären wie:
Die Materie entsteht und bestehen bleibt
ein SL entsteht
die Planeten "angezogen" werden
die Spiralbahnen so sind
der Wasserstrudel usw. entsteht
das Licht "gebogen" wird
und noch einige Punkte mehr

was mir noch feht ist: wo kommt der "Druck" her, wie ist es
entstanden, welche "Form" hat es.

Gruss Kurt

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Gravitation hat keinen wie auch immer gearteten Gegenpol.

Das ist zu akzeptieren wie die Tatsache, das die Lichtgeschwindigkeit
konstant ist oder ein Magnet zwei Pole hat.

Um übrigens Wasser zu bewegen, benötigt man keinen Druck. Ein
aufgestauter Fluß übt einen Druck auf die Staumauer aus, das wissen wir
alle. Doch drückt das Wasser tatsächlich dagegen ?

Als man die Elektrizität entdeckte, ging man auch davon aus, das der
Strom von Plus nach Minus fließt - erst später merkte man, das dem
nicht so ist. Das war schwer zu schlucken und zusammen mit ein paar
anderen, rein praktischen Gründen baute man die Krücke "technische
Stromrichtung".

Verändert man also seinen Betrachtungspunkt im Beispiel Staudamm, dann
könnte es ebenso gut sein, das das Wasser gegen diese Mauer gezogen wird
- und deshalb Druck ausübt. Tja... Und wer zieht ? Richtig, die
Gravitation.

Diese Verschiebung des Betrachtungswinkels mußt Du machen - dann paßt
das ganze plötzlich prima zusammen.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Nanu, hier scheint einiges durcheinander zu sein - mein letzter Post
liegt plötzlich 3 Jahre zurück ???

So ist das, wenn man mit der Zeit herumspielt ;-)

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo !

Ich fürchte die Diskussion hier ist kollabiert und hat sich selber
aufgesaugt. Man kann sie nur noch mittelbar nachweisen (mit der Suche
nach dem Titel). Besteht jetzt noch die Frage, ob sie das ganze
Forumsuniversum mit sich reißt oder bloß eine Galaxie aus Beiträge um
sich ansammelt.

Ich trage somit meiniges dazu bei, dass die Masse des Beitrags steigt.

Übrigens, was ich mir ganz besonders interessant vorstelle, ist der
Urknall, der auf den vollständigen Kollaps folgt - was meint Ihr, dehnt
sich der Thread dann auch mit Lichtgeschwindigkeit aus ?! Wenn ja, dann
gehen wir lieber mal in Deckung.

In diesem Sinne, Daniel.

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Beim Servercrash ist mein Post nach oben gerutscht... Drum wiederhole
ich das ganze nochmal. Ein Admin möge die beiden ersten Posts löschen.

Also:

Gravitation hat keinen wie auch immer gearteten Gegenpol.

Das ist zu akzeptieren wie die Tatsache, das die Lichtgeschwindigkeit
konstant ist oder ein Magnet zwei Pole hat.

Um übrigens Wasser zu bewegen, benötigt man keinen Druck. Ein
aufgestauter Fluß übt einen Druck auf die Staumauer aus, das wissen
wir
alle. Doch drückt das Wasser tatsächlich dagegen ?

Als man die Elektrizität entdeckte, ging man auch davon aus, das der
Strom von Plus nach Minus fließt - erst später merkte man, das dem
nicht so ist. Das war schwer zu schlucken und zusammen mit ein paar
anderen, rein praktischen Gründen baute man die Krücke "technische
Stromrichtung".

Verändert man also seinen Betrachtungspunkt im Beispiel Staudamm, dann

könnte es ebenso gut sein, das das Wasser gegen diese Mauer gezogen
wird
- und deshalb Druck ausübt. Tja... Und wer zieht ? Richtig, die
Gravitation.

Diese Verschiebung des Betrachtungswinkels mußt Du machen - dann paßt
das ganze plötzlich prima zusammen.

Autor: Kurt (Gast)
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Was ist passiert - Blitzschlag??

"Gravitation hat keinen wie auch immer gearteten Gegenpol.
Das ist zu akzeptieren wie die Tatsache, das die Lichtgeschwindigkeit
konstant ist oder ein Magnet zwei Pole hat."

Das "ohne Gegenpol" werd ich nicht so einfach akzeptieren.

"ein Magnet zwei Pole hat"

Er hat sogar ähnliche Eigenschaften wie die Gravitation.
Wenn man nur die Seite betrachtet wo "angezogen" wird dann sind auch
keine Fäden usw. vorhanden, es entsteht ein ähnlicher Eindruck.
Trotzdem ist es ein "geschlossenes" System.
Und wenn dieses magn. Feld abschirmbar ist, dann ist auch keine
Anziehung ,Abstossung vorhanden.

Analg dazu Gravitation (Gegenpol vorhanden):
Unsere Dreidimensionale Sichtweise versperrt den Weg zum Erkennen (mir
jedenfalls).
Der eine Pol wirkt überall gleich, es gelten die gleichen Gesetze
bezüglich Entfernung (Wirkungsstärke),
es muss "schneller" sein als Licht (SL).

Ein Gegenpol hat bei dieser Betrachtung zwar eine Notwendigkeit aber
ist im Dreidimensionalem Raum nicht erkennbar.
Er ist "Überall" und "zu jeder Zeit"
Und wenn er überall ist dann stimmt es auch wieder mit dem
Gegenpolverhalten, dann werd ich es auch akzeptieren.

Sollte man das "erkennen" dann ist auch eine Änderung (Abschirmung)
der Gravitation mit all seinen faszinierbaren Möglichkeiten nicht mehr
fern.

Vielleicht ist es dieser Gegenpol der die Materie auseinanderdrückt,
das würde dann auch die Rotverschiebung erklären.
Es müsste eine gleichstarke Kraft sein wie die Anziehungskraft.


Zu weiter Oben:
Sollte die Lichtgeschwindigkeit nicht "absolut" sein, dann kann auch
die  "Michelson-Morley" - Messung nur dieses Ergebniss bringen.

Wenn die Lichtgeschwindigkeit "unabhängig" ist, wiso kommt Sie dann
nicht auch aus einen SL (sie ist also von der Gravitaition
beeinflussbar) ?


"die Krücke "technische Stromrichtung".
Ja es ist verdammt schwer ein sich einmal festgesetztes "Etwas"
Meinung, Ansicht ja sogar ein nutzlos gewordener Verein oder Behörde,
wieder wegzubringen.
Diese Starre ist anscheinend ein Naturgesetz um "stabile" Zustände zu
bewahren.


Gruss Kurt

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo Leute,

wie wärs dann damit:

Die Energie (auch als Materie "sichtbar")
die in einem (allen) SL verschwindet taucht auf der "anderen Seite"
wieder auf (auf der Gegenpolseite).
Dort verursacht sie die Expansion.
Wenn sich das System "übernommen" hat (alle Energie auf der anderen
Polseite, dann kehrt sich der Vorgang um.
Oszilierendes System.

Dieses System schwingt solange es von "Irgendwoher" nachgeladen wird
(mitgekoppelter Verstärker) oder seine innere Energie aufgebracht hat
(abklingende Schwingung).

Der Zusammenbruch würde genauso in einem "SL" enden und die Energie
(Materie) auf der anderen Seite (unsere Momentane)auf einen Schlag
(Urknall) oder was warscheinlicher ist, langsam  wieder zum Vorschein
kommen.
Vergleichbar mit einem RC-Kreis, Pendel usw..
Frage: soll man hier zwei oder nur einen Punkt setzen ("usw.").

Wenn es nicht auf einen Punkt zusammenfällt sondern genauso wie auf
"unserer" Seite in vielen SL'S endet, dann gibt es auch keinen
Urknall sondern ev. sind die ""jetstreams"" o.Ä. der Ausgangskanal
der SL's auf die andere Polseite.


Und das alles im gleichen Raum (unsere Dreidimensionale Vorstellung).
Verzeiht, ist nur eine spontane Idee.

Kurt

Autor: Chris (Gast)
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> Frage: soll man hier zwei oder nur einen Punkt setzen ("usw.").

Abkürzungen am Satzende (und auch am Satzanfang) werden laut Duden
ausgeschrieben.</ot>


IMHO sollten diese Thesen eher in de.sci.physik abgehandelt werden, da
die Leute dort über vermutlich über ein besseres Hintergrundwissen
verfügen und besser argumentieren können.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Kurt, ein schwarzes Loch löst die Materie und Energie, die es einfängt,
nicht einfach in "Nichts" auf. Alles was in ein schwarzes Loch
reinfällt, kommt irgendwann auch wieder raus. Schwarze Löcher, wie
schon viel weiter oben darauf hingewiesen wurde, zerstrahlen wieder.
Nur dauert das ziemlich lange...

Autor: Kurt (Gast)
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Hallo @Unbekannter,

genau da meine ich ja .

Das (die) SL's sind die Leitung die einen Schwingkreis miteinander
verbinden [Die Energie usw. transportieren] (elktrischer Schwingkr.
(aus Spule und Kondensator).

Wenn dieses Gebilde in Resonanz ist dann schwingt es "ewig" (idealer
Zustand) hin und her.

Kurt

Autor: Unbekannter (Gast)
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Nein, es schwingt nicht ewig. Ein schwarzes Loch entsteht durch einen
Sternkollaps, wird durch die "eingesaugte" Materie und Energie immer
schwerer, irgendwann bekommt es nicht mehr genug, und zerstrahlt dann
vollständig. Wenn es zerstrahlt ist, ist das schwarze Loch weg, es
existiert dann nicht mehr.

Autor: PeterL (Gast)
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@Unbekannter

wenn nicht mal Licht das SL verlassen kann, in was zerstrahlt das Ding
dann...die "Strahlung" wird ja, so wie das Licht auch, eingesaugt,
kann also das SL nicht verlassen

Autor: Martin (Gast)
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@PeterL
So simpel ist die Sache nicht.
Nach einer Theorie von Hawking verdampfen die "schwarzen Löcher".
Ich will hier nichts darüber schreiben weil ich es selbst nicht so
richtig verstehe.
Suche einfach mal nach "Schwarze Löcher" und "verdampfen"

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