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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wärmeabfuhr ohne Lüfter


Autor: Quacks (Gast)
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Hallo,

ich muss die Wärmeentwicklung in einem 19'' Gehäuse zwar nicht 100%
genau berechnen, aber zummindest möglichst genau abschätzen und
dementsprechend Lüftungsmöglichkeiten dimensionieren.

Kann mir jemand eine Quelle geben, die mir zeigt, wie ich da am Besten
vorgehe? Google war nicht wirklich hilfreich.

Grüße

PS.Im Gehäuse werden ca.20W "verbraten"

Autor: Jens. (Gast)
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kommt ganz darauf an
wie gross das gehaeuse ist, und ob der kuehlkoerper aussem am gehaeuse
befestigt werden kann

schau mal bei fischer nach, im katalog haben die zumindest eine sehr
gute beschreibung zum berechnen von kuehlkoerpern


gruss jens

Autor: TravelRec. (Gast)
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Wenn Dein 19´´-Gehäuse aus massivem 2mm Aluminium ist, braucht´s keinen
Kühlkörper, einfach die Transistoren / MosFets (isoliert) mit
Wärmeleitpaste an den Gehäuseboden oder -deckel schrauben.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Die letzte Rettung, wenn Leistung keine Rolle spielt:
Peltierelemente.

MW

Autor: Jens. (Gast)
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Michael Wilhelm
und wohin mit den 50W???

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Zur Aussenseite des Gehäuses. Konvektion wird ja da sein.

MW

Autor: Quacks (Gast)
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Hallo,

danke für Eure Antworten,

da dieses Gerät ohne einen Lüfter arbeiten soll, ist die Konvektion nur
durch die produzierte Wärme selbst zu erwarten. Das Problem ist auch
nicht die Wärmeableitung von den einzelnen Komponenten, vielmehr, - wie
bekomme ich die Wärme aus dem Gerät(wohlgemerkt ohne Lüfter)
- wie dimensioniere ich die Lüftungsschlitze
- wieviele benötige ich und wie platziere ich diese,
   damit eine optimale Luftzirkulation zustandekommt
   (normalerweise natürlich Unter- und Oberseite in diesem Fall aber
    leider nicht möglich!!).

Gruß

Autor: rayelec (Gast)
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Wie gesagt, 20W sind für ein 19"-Gehäuse problemlos, ich denke, sogar
wenn das Gehäuse komplett verschlossen ist. Zum Schutz des Bauteils
muss dieses natürlich auf einen genügend grossen KK montiert sein,
damit sich die ganze Konstruktion genug grossflächig erwärmt und die
Energie so über das Gehäuse abgegeben werden kann.
Zur Kühlkörperberechnung gibt's Angaben in den DB der entsprechenden
Hersteller.

Autor: maxigs (Gast)
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stichwort heatpipe

und zwar der einfachheit halber sowas:
http://www.teschke.de/heatpipes/Neues/Infos/Produk...

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

ich würde an deiner Stelle einfach mal ein bischen experimentieren.
Nimm einen Transistor und schließe ihn an ein Labornetzteil an und
stelle 20W ein. Probiere verschiedene Kühlkörper, außen, innen,...
Ich hab es zwar noch nicht erfolgreich ausprobiert, aber du kannst
evtl. eine Heatpipe selberbauen - auf eine kleine, dicke Kupferplatte
ein Kupfer- oder Messingrohr löten und das ganze noch mal. an die eine
Platte kommt das Bauteil, an die andere der Kühlkörper, verbunden
werden sie mit zwei Schläuchen, aber vorher musst du Feuerzeuggas aus
so einer Nachfüllflasche einfüllen (bis zur Hälfte).
ungefähr so anordnen:

Kühlk.+-----+
      I     I
      I     I  <-Schlauch
      I     I
      +-----+Bauteil

Kannst ja einfach mal ein paar Sachen ausprobieren, kaputtgehen kann ja
nicht viel.

Autor: A.K. (Gast)
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Vorsicht mit Kühlung durch die Bleche oben und unten. Das Prinzip
solcher Schränke liegt ja grad darin, dass die Komponenten oft dicht an
dicht eingebaut werden. Was immer also diese Bleche heizen, es ist oft
nicht die Luft sondern der Nachbar drüber oder drunter und der freut
sich entsprechend.

Korrekt installiert ist bei einem 19" Schrank kommt vorne die kalte
Luft von unten und hinten geht die warme Luft nach oben. Wenn also der
Kühlkörper hinten ist, dann wird der von der Warmluft der Nachbarn
darunter "gekühlt". Ergo: Kühlkörper muss nach vorne (so macht's
auch die Telekom), wo freilich nicht viel Platz ist.

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