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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Induktivität?


Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

ich habe mal ein paar generelle Fragen zur Induktivität. Da ich mir
eine  Drossel(ca 25V/140A/100Hz) fertigen lassen will die eine
möglichst hohe Induktivität zur Glättung eine gleichgerichteten
Wechselspannung aufweisen soll allerdings habe ich nicht ganz soviel
Platz zur Verfügung.

1. Welches Material bietet eine hohe Permeabilität
2. Ein Kern aus Stahlblech generell besser als ein Ringkern
3. Wenn ein Materiel vollständig umwickelt ist und dadurch eine gute
Durchflutung stattfindet, bringt dan eine weitere Wicklungslage etwas?

Autor: Stephan Hochberger (Gast)
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Ich kenn natürlich den anderen Thread und fürchte mal mit wenig Platz
ist die Anforderung nicht kompatibel...

zu 1. Permeabilität ist nicht entscheidend, der Kern muss die Energie
Speichern können (Trafoblech ist hier aber schon recht gut). Zum
Speichern brauchts nen genügend großen Luftspalt, und der wird
entscheidend für die Permeabilität sein.

zu 2. auf jeden Fall Trafoblech (wesentlich höhere Sättigung als
Ferrit/Eisenpulver)

zu 3. Ja, erhöht die Induktivität, aber nur so lange wie der Kern nicht
in Sättigung geht.

Mal als Hinweis für die Baugröße:
1mH wird so auf 5Vrms glätten (also +-7V)
Für die 140A brauchts dann bei Trafoblech rund 25ccm Luftspaltvolumen.
Trafokern mit 5*5cm Querschnitt und 1cm Luftspalt könnte dafür so
hinkommen, mißt aber immerhin in der Gegend von 20*20*5cm ...

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

danke für deine Hilfe, gerade der Anhaltspunkt von 1mH bringt mich
schonmal etwas weiter.

In meinem Buch steht hier das immer angestrebt wird den Luftspalt
möglichst gering zu halten. Ist das dann damit die Spule den Strom
möglichst gut weitergibt und ihn nicht speichert? Gibts da irgendwelche
Suchbegriffe um mich noch etwas einzulesen? Da ich über den Luftspalt
noch nichts genaueres gelesen habe.

Gibt es alternativen zum Trafoblech? Da ich schon mit dem Gedanken
spiele mir den Lackdraht zu besorgen und ihn um einen Ringkern wickle,
weil ich dann einen flachere Bauform hätte.

Das erste Angebot liegt bei 70€ was eigentlich ok ist aber die Baugröße
ist etwas groß 120x120x150cm.

Und noch eine Frage zur Sättigung, wenn ich eine Drossel hätte und da
Strom draufgebe und das mit dem Oszi beobachte geht dann am Anfang die
Spannung am Anfang etwas verzögert hoch bis die Sättigung erreicht ist
und fällt sie wieder etwas verzögert ab wenn ich den Strom abschalte?
Ist doch eigentlich das Prinzip eine Kondensators nur das dieser nur
einen Bruchteil dieser Energie speichern kann.

Autor: Alexander (Gast)
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Trafoblech könnte bei 100Hz noch gehen, darüber werden die
Wirbelstromverluste zu groß.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

also mehr wie 100 Hz hab ich ja nicht, würde es aber gerne in Ringform
haben deswegen die Frage nach einem alternativen Material?

Hatte mal im Forum eine Link zu einer Uniseite gesehen dort könnte man
Werte für Trafos oder Sperrwandler usw eingeben so das die benötigten
Werte rauskamen. Kennt jemand den Link?

Autor: Marillion (Gast)
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Da die Spule vom Gleichstrom durchflossen wird, must du Trafoblech mit!
Luftspalt nehmen. Ohne Luftspalt würde der Gleichstrom das Blechpacket
in die magnetische Sättigung fahren. Dann hättest du keine Induktiven
Effekte.

Ringkerne haben keinen Luftspalt.

Also, Trafoblech mit Luftspalt, z.B. sog. M-Schnitte, oder, hier
besser, EI-Schnitte nehmen.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

habs mal aufgezeichnet, Gewickelt wird da nur um das innere Teil des
E's? Ist die Masse des E Kern entscheident oder wird die Energie nur
im I gespeichert?

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

kann mir jemand erklären was da mit diesem Luftspalt abläuft? Wird da
evtl. die Energie im I-Kern in der Phase um 180° gedreht so das es als
positive Spannung/Strom zur Verfügung steht. Denn die Induktion sollte
ja eigentlich nen negativen Impuls erzeugen.

Hab mnir noch überlegt wenn ich nen genügend großen Elko finde könnte
es auch gehen oder macht dieser sowas nicht lange mit. Meine
Überlegung
1F=1A * 1Sek oder bei 100Hz-> 0,01Sek * 100A also könnte er die Pause
zwischen den beiden Kurven füllen. Wird ja bei "kleinen" Netzteilen
ach so gemacht. Werde mal an einen Elko-Hersteller schreiben ob die was
geeignetes hätten.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

kann mir dazu niemand was sagen?

Autor: Dirk Milewski (avr-nix)
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http://www.elektronikinfo.de/strom/spulentypen.htm

vielleicht hilft es google Induktivität + Luftspalt

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

danke. Das ist mal eine gute Seite die die Zusammenhänge von Luftspalt
usw erklärt. Gegoogelt hatte ich ausreichend aber keine
zufriedenstellende Sachen gefunden.

Autor: Sebastian H. (Gast)
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Moin....

Also es gibt schon Ringkerne mit Luftspalt.
Dort wird er durch die Mischung des Metallpulvers mit Füllstoffen
erreicht.
Z.B. : Magnetics http://www.mag-inc.com/powder/powder_cores.asp

Das Problem dürfte nur die niedrige Frequenz und der hohe Strom sein,
da kommt man mit Eisenblech besser weg. Vor allem preislich.

Grüsse....

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