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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Offsetspannung OPV-schaltung eliminieren


Autor: Stephan (Gast)
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hi

hat jemand eine Idee wie ich am besten bei einem OPV
in I/U wandlerschaltung die Offsetspannung von 80uV bis 1.25mV
unterdruecken kann ?
es geht um eine messschaltung, welche auf 1mV genau arbeiten muss..
Bei einem Offset von 1mV haette ich fuer einen Messwert von 1mV schon
einen Fehler von 100%. Ich weiss nur dass man den Biasstrom mit einem
Widerstand am pluseingang des OPV kompensieren kann.

bei google finde ich nur OPVs mit pins fuer offsetkompensation.
ist dies die einzigste moeglichkeit ?

mfg

Autor: dunkelmann (Gast)
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Da fallen mir spontan die sogenannten Chopper-stabilisierten OPAmps ein,
die haben  sehr niedrige Offset-Spannungen im mikrovolt-Bereich!


dkm
www.loetstelle.net

Autor: chriss chd (Gast)
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poste mal die schaltung, dann kann man mehr sagen!

Autor: Stephan (Gast)
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standardschaltung.
gibts nich viel dazu zu sagen...
messbereich 1mV bis 5V

mfg

Autor: Thomas Schlenger (Gast)
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Hallo Stephan,

hast du ggf. auch an die Fehler durch den Dunkelstrom der  Fotodiode
gedacht ? Soll das ganze bei Gleichlicht funktionieren ? Du kannst
einen zusätzlichen OP als Integrator verwenden und den Offset
wegintegrieren, wenn du Wechsellicht hast. Die andere Lösung wäre ein
Abgleich der Offsetspannung. Wie schnell soll denn das ganze sein ? Im
Falle des 1mV: Welche Genauigkeit brauchst du ?


Fragen über Fragen ????

Gruss
Thomas

Autor: Martin #### (martin-)
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Im mV Bereich ist das noch recht simpel.
Geht mit praktisch mit jedem OPV, man muss nur Widestände R3,R9,R2
anpassen.

Autor: Stephan (Gast)
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hi..

danke martin :)
vielleicht werd ichs so machen mit offset kuenstlich anheben.
mal gucken, oder ich nehm nen anderen OPV der schon auf max. 10uV
offset begrenzt ist. ein fehler von 1% waere akzeptabel.
analog devices hat da welche... besser waers aber mit dem jetzigen OPV

also das ding soll mit gleichstrom betrieben werden, also das zu
messende signal was von der photodiode kommt.
demnach brauch ich mich au net um Rauschen und so kuemmern.

mfg

Autor: Stephan (Gast)
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mal ne frage:
wie wirken sich denn diese 1,2V am pluseingang auf die Gain aus ?
bzw mit welchem faktor geht dieser Wert in die Ausgangsspannung ein?

mfg

Autor: Matthias (Gast)
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habe dazu auch nochmal eine frage:
ich möchte gerne mit einem (!!) sensor eine schaltung für die
dedektierung von gleich und wechsellicht haben.
bisher habe ich einen transimpedanzwandler aufgebaut..also habe ich bei
gleichlicht einen kostanten spannungswert, bei wechsellicht einen offset
+ |sin(wt)|
die messung stelle ich mir in etwa so vor:
1.ADCPort messen ob licht dedektiert wurde (einfache abfrage nach
überschreiten eines bestimmten adc werts)
2.ADCPort messen um was für licht es sich handelt (wechsel/gleichlicht)
mich interessiert nicht was für ne frequenz das ganze hat etc. jemand ne
idee wie man das mit möglichst wenig aufwand realisiert?!

Autor: dds5 (Gast)
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> es geht um eine messschaltung, welche auf 1mV genau arbeiten muss..
> Bei einem Offset von 1mV haette ich fuer einen Messwert von 1mV
> schon einen Fehler von 100%.

> oder ich nehm nen anderen OPV der schon auf max. 10uV
> offset begrenzt ist. ein fehler von 1% waere akzeptabel.

Wenn man von einer maximalen Ausgangsspannung des OP von z.B 1V
ausgeht, und will bei 1mV (0,1% davon) nur 1% Offsetfehler haben, dann
ist das immerhin 10ppm vom (angenommen) Endwert. Respekt!

Zum Glück ist ja die Spannungsverstärkung für den Offset nur 1, aber
wie sieht es mit dem Eingangsstrom des OP aus. Wie hoch ist der im
Verhältnis zum maximalen Strom den die Fotodiode liefert ?

Dieter

Autor: Dieter (Gast)
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Hallo,

ich bin nicht sehr erfahren in dem Gebiet drum diese Frage.
5 Beiträge über mir hat Martin eine Schaltung gepostet für eine 
Offsetkompensation im mV Bereich. Könnte mir bitte jemand die Formeln 
zur Berechnung der Widerstandswerte nennen?
Da ich höherfrequente Signale einkoppeln möchte müsste das C ja 
rausfallen.

mfg

Autor: 6632 (Gast)
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Naja. Am Plus-Eingang moechte man die gewuenschte Spannung haben. 
Spannungsteiler eben.

Autor: Martin #### (martin-)
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>Formeln zur Berechnung der Widerstandswerte nennen

Also wie schon gesagt, es muss einfach nur die Spannung im Punkt S (sehe 
Bild) berechnet werden. Wenn man den Potentiometer weglässt und die 
Widerstände R2 und R3 direkt verbindet lässt sich die Spannung im 
Verbindungspunkt so berechnen:
Us = (U+ - U-)/(R2+R3) * R3 + U-

U+ positive Spannung
U- negative Spannung, negatives Vorzeichen

Die Sich daraus ergebende offset-Spannung ist einfach Us multipliziert 
mit Verstärkung (auf dem Bild 1).

>Da ich höherfrequente Signale einkoppeln möchte müsste das C ja
rausfallen.

Wo einkoppeln ? Am negativem Eingang, oder ? Dann kann C doch bleiben.

Und noch in Anknüpfung an Post von dds5 (von vor 2 Jahren), man sollte 
sich hier durchaus überlegen, ob der Eingangsstrom des Verstärkers 
relevant sein kann. Der Eingangswiderstand ist nämlich nur so groß wie 
R4.

Autor: Ho Tamelko (Firma: gast) (boujad1981)
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ich kann dir eingentlich nicht helfen

Autor: Ho Tamelko (Firma: gast) (boujad1981)
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Hallo leute
wie kann ich die Offsetspannung unterdruecken?
LG

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