www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik SensorBrücke(KMZ51) Verstärken: Welche Schaltung, welcherO


Autor: Vorname Nachname (zoltan)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich hätte gleich zwei Fragen an Euch:

1.:
Ich möchte die Spannung(10mV) eines Hall-Sensors(KMZ51) verstärken. Es
handelt sich bei dem Sensor um eine Brückenschaltung, für dessen
Verstärkung ich mehrere Schaltungen gefunden habe (siehe Anhang). Wenn
nicht unbedingt nötig möchte ich auf eine negative Versorgungnsspannung
verzichten.

Variante A benutzt ein TLC274(optimized for single-supply operation)
dessen Spannungsbereich in etwa bei 0..4V liegt.

Variante B stammt aus dem Datenblatt des Sensors. Ich benötige jedoch
keine Temperaturkompensation.

Variante C is ein einfacher Differenzenverstärker mit Offset Spannungs
abgleich.

Variante D verwendet einen AD623 Instrumentenverstärker, der jedoch um
einiges schwerer zu beschaffen und auch teurer sein wird, wie der
TLC274.

Welche Schaltung würdet Ihr für diesen Sensor empfehlen?

2.:
Der KMZ51 besitzt laut
Datenblatt(http://www.semiconductors.philips.com/acrobat_down...)
eine Flipping-Spule mit 1..3 Ohm Widerstand. Auf dieser Spule sollen
kurze Stromimpulse von bis zu 2.8A erzeugt
werden(http://www.volny.cz/vopalem/Publications/Eurosensors/AMR.pdf).

Variante A_Flip ist an eine Operationsverstärker-Schaltung aus dem
Datenblatt angelehnt
(http://www.semiconductors.philips.com/acrobat_down...
 Seite 24). Ich bin mir nicht sicher, ob ich an den Eingang der
Schaltung den 5V Port eines µC anschliessen darf, weil ich die
Schaltung nicht (ganz) verstanden habe.

Variante B_Flip ist eine Eigenkreation, welches wahrscheinlich so nicht
funktionieren wird.

Falls die Schaltung "B_Flip" so nicht korrekt ist, wie muss ich sie
dann ändern, um den Eingang sicher mit 5V betrieben zu können?

Danke und Gruss,
Zoltan

Autor: Zoltan (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe vielleicht meine Fragen zu allgemein formuliert. Inzwischen
denke ich, dass die Instrumenten-Verstärker Variante mit (mindestens)
drei OPs am sinnvollsten wäre.

Dabei gibt es zB die kompakt in einem IC integrierte Variante. Bei
Reichelt wäre da der INA114(7,50 EUR) verhältnissmässig leicht
erhältlich. Die zweite Möglichkeit wäre den Instr.Verst. diskret mit
Hilfe von einem vierfach OP wie dem LM324(0,12 EUR) und Widerständen
und Potis zum Offsetabgleich aufzubauen.

Warum ist der INA114 x62 teuerer verglichen zu dem LM324? Lohnt es sich
so einen teuren IC einzusetzen, wenn es nicht umbedingt um den
Platzbedarf auf der Platine geht und ich sowieso einen Offsetabgleich
machen muss?

Autor: Michael von Gersdorff (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Zoltan

Ich empfehle Dir die Schaltung von
http://www.semiconductors.philips.com/acrobat_down......
zu nehmen.
Die verwendete Methode eine Strom in den Spulen zu erzeugen und diesen
Strom so Einzustellen daß das zu messende Magnetfeld neutralisiert wird
funktioniert bestens und durch das Flipping werden auch die
Offsetspannungen ausgetrickst. Ich habe damit einen Kompaß gebaut und
konnte auf ca 1 Grad genau messen. Das Ausgangssignal teilst Du einfach
mit einem Spannungsteiler gegen Minus durch 2 und verwendest eine 10
Volt Versorgung für die Schaltung und eine 5 Volt Versorgung für den
Prozessor der die Signale auswerten soll. Beide Minus der Versorgungen
werden verbunden.
Damit hat das Signal zum Prozessor nur noch ca 0...5Volt.

Autor: Zoltan (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Michael,

auf Seite 14 aus dem Link den Du angegeben hast(irgendwie fehlt ein
stück des Links .../SC17_GENERAL_MAG_98_1.pdf) ist ein "application
circuit with instrumentation amplifier." abgebildet. An so eine
Schaltung habe ich gedacht. Ich weiss nur nicht, ob sich die teuren
INA114 oder AD623(ich bräuchte drei Stück) gegenüber einem diskreten
Schaltungsaufbau rentieren.
Hier ist eine Schaltung
(http://people.ee.ethz.ch/~brenzala/pdf/navineedles.pdf siehe S.10) die
so aufgebaut ist, wie ich mir das ganze vorgestellt habe(siehe auch
Anhang). Die Frage ist nur, ob ich den Inst.Verst. auch mit einem LM324
zB aufbauen könnte, oder ist der hohe Preis für eine INA114/AD623
gerechtfertigt, und wenn ja, dann warum?

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.