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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zu Basic Tiger Modulen


Autor: Sven (Gast)
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Ein Hallo an alle,

Hat jemand von euch schon mal Erfahrungen mit den Basic Tiger modulen 
von www.wilke.de gemacht.
Die technischen Daten sehen ja ganz gut aus....



Sven

Autor: Oliver K. (Gast)
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Hallo Sven,
für ein eiliges Projekt mußte ein Minicomputer her, der alles hatte: 
ROM, RAM, RS232 etc. Für so einen Fall ist ein Basic Tiger Modul keine 
schlechte Wahl. Vielleicht ein bischen teuer; besonders die 
Entwicklungsumgebung mit Basic-Compiler(Interpreter?).

Was mich persönlich an den Dingern stört ist, dass man nicht unter die 
"Haube" gucken kann. Programmiert werden die Teile auschließlich mit 
Basic. Assemblerinstruktionen können nicht eingegeben werden. Es fehlen 
auch Angaben zum Prozessortakt, so daß man letztendlich gar nicht so 
genau weiss, wie schnell oder langsam das eigene Programm ist. Mit einer 
Aussage von Wilke, dass "bis zu 100.000 BASIC-Instruktionen/s" möglich 
sind, kann man als Programmierer nicht viel anfangen.

So, das war mein Senf.
Grüße
Oliver

Autor: Markus (Gast)
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Hm, naha. Ganz nett, aber IMHO zu teuer. Außerdem stört mich daran, das 
man nur in Basic programmieren kann. Ich verstehe sowieso nicht, wieso 
diese Mikrocontrollermodule wie Basic Tiger, CC und BasicStamp unbedingt 
Basic, und das am besten noch interpretiert, haben müssen. Ich finde, 
gerade Basic ist für Einsteiger völlig ungeeignet, auch wenn es 
"einfach" sein soll. Außerdem ist das immer so grottenlahm. Was sind 
denn bitteschön 100.000 Basic Zeilen pro Sekunde?

Autor: Matthias (Gast)
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Hallo,

ich habe mir mal vor längerer Zeit mal die CD mit der Light-Version der 
IDE für den BasicTiger bestellt. Na ja, die IDE und das Basic sind nicht 
sonderlich gut. Und eigene Hardwarezugriffe sind anscheinend nicht 
möglich, ebenso wenig wie Assembler (dazu braucht man dann immer den 
entsprechenden Treiber von Wilke). Außerdem ist das Teil zu teuer.
Wenn es unbedingt Basic sein soll und dein Projekt nicht zu kompliziert 
ist, dann nimm lieber die CC-Unit.
Aber wenn es sich vermeiden lässt, würde ich lieber gleich einen 
gescheiten Controller wie den AVR nehmen.

Gruß
Matthias

Autor: Sven (Gast)
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Hallo an alle,

war auch nur mal so ne Frage, weil ich diese module bisher nicht kannte.
Für mein letztes Projekt habe ich den Atmega 128 benutzt, und mit dem 
Basic Compiler Bascom Programmiert.
Damit komm ich am besten klar, habe auch schon mal den Codevision 
Compiler für c probiert, aber die Sprache C liegt mir nicht so und 
assembler schon garnicht, jedenfalls nicht für größere sachen, dann wird 
alles zu unübersichtlich....
der einzige Compiler der mich noch interessieren würde, ist der AVRco , 
Pascal Compiler, aber der ist sauteuer , soll aber echt suuuuuppppaaaa 
sein.
habe da schon mal mit der Demo ein wenig herumexperimentiert, aber da 
kommt man nicht allzu weit mit.....

ansonsten werde ich mich doch noch mal in den Codevision Compiler 
reinarbeiten.......




Sven

Autor: Markus (Gast)
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Hi Sven,
was meinst Du mit "kommt man nicht allzu weit mit"? Reicht der Speicher 
nicht?

Gruß
Markus

Autor: Christian Schifferle (Gast)
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Hi Sven

Also, wenn du schon von BASIC weg möchtest zu einer anderen Sprache und 
dabei PASCAL erwähnst, dann verstehe ich nicht, wieso du mit C nichts 
anfangen kannst. Die Programmierung mit C ist der von PASCAL sehr 
ähnlich, bloss kannst du mit C viel näher an die Hardware ran ohne 
irgendwelche Vergewaltigungen der Programmiersprache.

Mein Tipp: Entweder gleich in Assembler (ist aber auch net mein Fall) 
oder dann am besten halt doch mit C. Abgesehen davon kostet dich C Null 
Euro (AVRGCC). Schau doch ruhig auch mal in mein Tutorial unter Artikel 
auf dieser Homepage.

Gruss
Christian

Autor: nicky (Gast)
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Hi Christian,
also IMHO sprechen nur zwei Gründe dafür, sich mit dem AVR GCC die 
Nerven zu zerstören
1. Er ist kostenlos, und
2. Es gibt ihn für Linux und Win

Mehr Gründe kann ich beim besten Willen nicht dafür finden. Ich hab auch 
schon in C programmiert, weiß also, wovon ich spreche. Der Quatsch mit 
der Hardwarenähe stammt auch nur aus der Feder eines C Programmierers. 
Außerdem ist der erzeugte Code von dem AVR GCC gar nicht mal so toll 
optimiert.
Ich sage nur, einfacher als mit dem AVRco kann man für die AVR keine 
Programme erstellen. Und dabei stimmt die Leistung auch noch. Bei den 
kleineren Controllern kann man wunderbar mit der Demoversion arbeiten, 
bei dem Mega8 kann man die Sonderversion AVRco Mega8 für eigentlich 
lachhafte 25,-€ nehmen.
Macht Euch mal die Mühe und schaut Euch die Möglichkeiten an, die er 
Compiler bietet. Das findet Ihr bei keinem anderen Produkt für die AVR

Autor: sven (Gast)
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Hallo an alle,

hab da wohl eine Rege Diskussion ausgelöst,aber so soll es ja auch sein.
ja, der AVRco ist schon interessant leider würde mir auch die 8 Kb 
version nicht reichen, da ich im moment mit dem Mega 128 arbeite und die 
Programme meist zwischen 10 und 40 kb groß sind ....
wenn der doch nur günstiger wäre...mmmhhh
sagen wir mal so 150,- euro...

sven

Autor: Markus (Gast)
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Zugegeben, beim Mega128 würde Dir die Version auch nicht weiterhelfen. 
Mit dieser Version kann man nur Programme für den Mega8 erstellen.
Zugegeben, 480 € für die Standardversion ist für den Hobbyprogrammierer 
ne Menge Holz, aber dafür ist es ein professionelles Produkt, das 
permanent weiterentwickelt wird und enorme Leistungen bietet. Außerdem 
ist in dem Preis ein ebenso professioneller Programmer im Wert von über 
100 Euro dabei. Vielleicht lassen die mit sich reden und du bekommst nur 
die Software, ohne das drumrum wie gedrucktes Handbuch und den 
Programmer usw. Aber selbst dann kostet erimmer noch mehr als 150 Euro

Gruß
Markus

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