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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Freq. Gen. mit MAX038 oder DDS?


Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Leute,

was würdet Ihr verwenden? Ich plane zur Ansteuerung einen AVR zu
verwenden, bin mir aber nicht so sicher, was ich zur Signalgenerierung
verwenden soll.

Autor: Jens (Gast)
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Der MAX038 ist doch nicht so dolle, die Frequenz wird bei dem analog mit
nem Poti eingestellt. Nimm einen AD9835 (DDS-Chip, kostenlose Muster von
Analog Devices), der lässt sich sehr einfach mittels SPI ansteuern und
ist sehr genau und geht bis 25MHz.

Autor: Joe (Gast)
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Hi Andreas,

AD 9833, AD 9835 sind hervorragend, habe ich selbst in Verwendung. Der
AD9833 geht z.B. von 0,1 Hz - 10 MHz. Programmierung ist allerdings
nicht trivial wenn du eine hohe Genauigkeit willst.

Gruß

Joe

Autor: Andreas (Gast)
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Okay, überredet, ich versuche es mit 'nem DDS. :) 10 MHz würden im
Prinzip reichen, wäre es aber nicht besser, mit ein wenig Sicherheit
nach oben den nächströßeren Typ zu verwenden? Ich denke da vor allem an
die Signalqualität, die vermutlich schlechter ist, wenn das IC im oberen
Grenzbereich betrieben wird.
Joe, was genau meinst Du, daß die Programmierung bei hohen
Genauigkeiten nicht trivial ist? Wo sind Probleme zu erwarten?

Danke & Gruß
Andreas

Autor: Jens (Gast)
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> Ich denke da vor allem an die Signalqualität, die vermutlich
> schlechter ist, wenn das IC im oberen Grenzbereich betrieben
> wird.

Naja die Signalqualität ist hauptsächlich abhängig von der Genauigkeit
deiner Referenzfrequenz (beim AD9835 ein Rechteckgenerator) und viel
mehr noch von deinem Platinenlayout. Saubere 25MHz Sinus bekommst du
nicht auf ner Steckplatine.

Autor: Jim (Gast)
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Hiho Andreas,
baue seit ner weile auch an nem funktionsgenerator und habe mich fuer
den MAX038 entschieden. Im Nachhinein betrachtet wuerde ich Dir den
nicht empfehlen, insbesondere, wenn du die dds per µc steuern willst.
Die Frequenz kannst du beim MAX038 durch nen Strom (IIN), ne Spannung
(FADJ) und ne kapazitaet(COSC) beeinflussen. Probleme haben sich bei
mir ergeben durch das umschalten der Kapazitaeten und geeignetes
Layout, um ein ordentliches Signal zu bekommen. grml, naja, ich bau mal
weiter.
Viel Erfolg fuer dein Projekt ;-)
Jim

Autor: Andreas (Gast)
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Danke für Eure Tips! Ich werde das Layout übrigens ätzen lassen, das
sollte also keine Einflüsse auf die Signalqualität haben. Ein Problem
könnte höchstens noch das Layout selbst sein.
@Jim: das Umschalten der Kapazitäten hat mir auch ein wenig
Kopfzerbrechen gemacht, als ich mich noch mit dem MAX038 beschäftigt
hatte. Im Prinzip ist der Schaltvorgang an sich mit 'nem AVR nicht
schwierig zu machen, die Frage ist nur, welche Art Schalter verwendet
man am besten.
@Jens: ja natürlich, da die Signalsynthese digital ist, sollten auch 10
MHz bei einem 10 MHz Typ kein großes Thema sein. :) Ich muß aber
zugeben, daß ich mich mit dem DDS Prinzip bisher nicht sehr beschäftigt
habe. Vielleicht hat ja jemand nützliche Links?

Gruß,
Andreas

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

ein DDS IC wird bei 10MHz Eingangstakt und 10MHz Wunschfrequenz nicht
mehr arbeiten können. Maximale Ausgangsfrequenz ist immer fclk/2. Und
dann kommt da immer ein Rechteck raus. Wenn daraus noch ein Sinus
werden soll brauchts ein steiles Filter das bereits die 3. Oberwelle
ordentlich bedämpft.

Matthias

Autor: Falk Willberg (dl3daz) Benutzerseite
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Ich habe mal einen Kurzwellenempfänger "zusammengehäkelt". Als
Oszillator habe ich einen DDS (AD9850) benutzt.
Der lässt sich wunderbar einfach programmieren¹, die Auflösung ist
0,04Hz (oder so), die Beschaltung besteht aus wenigen Bauteilen.

Die Probleme bestehen meiner Meinung nach in den
"gewöhnungsbedürftigen" Spektren des erzeugten Signals. Da gibt es
interessante Nebenträger etc.
Auch die Stromaufnahme der DDS-Chips ist nicht unkritisch!

Aber zu den Details hat Analog Devices viele Informationen.

Und man sollte verstehen, wie die Dinger funktionieren, das erleichtert
den Einsatz ungemein.

Viel Spaß,
Falk

¹) Der zu programmierende Wert ergibt sich letztens aus einer
Multiplikation.

Autor: marco (Gast)
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Alternativ schau dir dir mal den AD9954 an. Der arbeitet mit 400MHz
intern. D.h. externen 20MHz-Quarz dran und den internen PLL_Multiplier
auf Faktor 20 geschaltet. Damit bekommt man (ich) ein relativ
brauchbares Signal bis 100MHz hin.

Autor: Andreas (Gast)
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Welchen Typ verwende ich am besten, um ein 10 MHz Ausgangssignal zu
erzeugen, und wie erzeuge ich ein Dreieck- und Sägezahn? Soweit ich
weiß, stellt ein DDS nur Rechteck und Sinus zur verfügung.

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