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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stromversorgung vom Drucker


Autor: Niki (Gast)
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Hallo,

Ich habe nun schon erfolgreich einen AVR an den Drucker angeschlossen.

Nun will ich aber die Stromversorgung verwenden, die direkt an der 
Centronics Schnittstelle ist.
Da gibt es aber 2 Pins:

- Pin 18 (+5V Pullup, +5V DC 50mA max.)
- Pin 35 (+5V DC)

Welchen von diesen 2 soll ich nehmen?

Was ist, wenn ich mehr Strom ziehe als ich ziehen dürfte?

Gibt es da einen Schutzmechanismus den ich einbauen könnte, damit das 
nicht passiert?

Vielen Dank...

Autor: Hermann (Gast)
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Auf www.rowalt.de  gibts dazu eine Anleitung. Da kannst du dein System 
über eine Software ein und ausschalten. ABER: Ich würd's nicht machen. 
Ein neues Motherboard bzw. die nötige Schutzschaltung durfte schon 
teuerer kommen als ein billiges Netzteil. Evtl. hast du ja noch eins von 
irgendwelchen alten Geräten rumliegen. Dürfte auch sicherer sein was die 
Einhaltung deiner 5V angeht.

Hermann

Autor: Niki (Gast)
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Hallo,

Auf das kommts ja in meinem Fall nicht an.

Diese 5 Volt kommen eh auch aus dem Drucker oder?!

Ich bau nämlich einen Drucker Adapter der soll extrem Mini werden und 
damit ist es für mich fast unumgänglich, die Stromversorgung NICHT aus 
Extra-Batterien zu verwenden!

Also kämen mir die 50mA aus dem Drucker gerade recht...

Jedenfalls hab ich jetzt einfach auf dem Eagle Schaltplan Pin18 mit VCC 
verbunden und hoffe, die Schaltung wird funktionieren!

Bezüglich (einfachem) Schutzmechanismus hat niemand eine Ahnung?

Niki

Autor: Niki (Gast)
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Hallo!

schock!

Jetzt hab ich meine Schaltung fertig zusammen und zwar so, dass VCC über 
Pin 18 vom Drucker kommt.
Wenn ich jetzt aber eine Spannung zwischen Pin 18 und (z.B.) Pin 25 
(=GND) messe bekomme ich da keine Spannung.

Was heisst das?
Heisst das, dass mein Drucker dort "zufällig" nichts liefert oder mache 
ich da was falsch?

Falls das wirklich nicht funktionieren tut, gibt es dann irgendeine 
Möglichkeit, direkt am Drucker über irgendeine Datenleitung oder so 
Strom zu bekommen, der groß genug ist, um eine LED, AT90S2333@7Mhz und 
einen MAX232 zu treiben?!

Vielen Dank!

Niki

Autor: mikki merten (Gast)
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Die Beschaltung der Kontakte 18 und 35 auf der Centronics-Schnittstelle 
ist nicht genormt. Früher haben die meisten Hersteller an Pin 18 5V mit 
einer maximalen Belastbarkeit von 50 - 100 mA. Teilweise lag dann an Pin 
35 ebenfalls 5V allerdings als Logikpegel über 4k7 mit +5V verbunden. 
Einige Hersteller führen allerdings auch an Pin 18 nur einen Logikpegel 
heraus. Heute sind bei den meisten Druckern die Kontakte 18 und 35 
unbeschaltet. Wenn das Netzteil deines Druckers die zusätzliche 
Belastung verkraftet, kannst du ja intern eine Verbindung von +5V zum 
Pin 18 herstellen, falls dieser nicht beschaltet ist.

Autor: Niki (Gast)
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Das gibts ja nicht!!

Jetzt hab ich den Drucker aufgeschraubt; diese Pins sind tatsächlich 
nicht verbunden, was für ein Jammer!

Ich werde die Leitung jetzt zwar reinlegen, aber es ist wirklich 
verdammt ärgerlich jetzt sowas wie eine Batterie einbauen zu müssen, da 
ich im Design eh schon um jeden Millimeter kämpfe.

Wie sieht es eigentlich mit StepUp Reglern aus, um eine einzige AAA 
Batterie verwenden zu können? Sind diese Dinger schwierig zu verdrahten 
oder geht das so einigermassen?
Denn eigentlich könnte ich ja über einen simplen Transistor die 
Zuschaltung der Batterie einstellen...die Basis geht einfach an 
irgendeinen TTL Pin am Centronics der immer an ist. Damit würde ich mir 
die Laufzeit sparen denn dann wird der Batterie nur Saft entnommen wenn 
er auch wirklich benötigt wird und ich brauche auch keinen grässlichen 
Aus/Ein Schalter.

Was meint ihr dazu?

Autor: Arne (Gast)
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Hallo,

von dem StepUp würde ich in diesem Fall absehen. Wenn Dir 50mA schon 
knapp erscheinen, Du dann mit einer Batterie arbeitest, die 1000mA 
bringt und Deine Schaltung mit 3V auskäme, dann wird Dein Gebastel 
bestenfalls 9std Betriebszeit erreichen, da die Stromaufnahme vor dem 
StepUp (bei 1,5V auf 3V) sich min. verdoppelt!

In Deinem Fall würde ich versuchen, die Spannungsversorgung des Druckers 
anzuzapfen. 5V wird es da sicherlich geben. Wenn Dir die Belastung 
Sorgen macht, dann puffer die Versorgen entsprechend mit Lade-Widerstand 
und Accu, der sich dann entspannt im Standby aufladen kann. Notfalls ein 
seperates Netzteil für den Versorgungs-Pin verwenden und das ganze 
gleich mit in den Drucker einbauen. Ich kenne kaum Drucker, wo sich 
dafür nicht noch ein Platz im Inneren finden läßt.

Gruß, Arne

Autor: jp Soroka (Gast)
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Re: Stromversorgung vom Drucker

-----------------------------

Diplomand SOROKA JP
HTW des Saarlandes
06898-692-5831
jp.soroka@web.de
--------------------

Nun möchte ich eine Ladeelektronik für ein Li-Ion 3S3P Batterypack
entwickeln.
Bei meiner Suche habe ich bereits eine interessante Application Note
gefunden :

www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc1659.pdf

Nun bin ich momentan mit der ganze Problematik um zu überlegen. Es gibt
ein Controller, der mit hochsprachige Quellcode programmiert ist. Ich
habe bereits das eine oder das andere Programm runtergeladen, aber ich
glaube das nicht alle Dateien datei ware (.c / .h Dateien in C).

Die Frage die ich mir stellt :

1. Gibt es Leute die mir emailmässig helfen können ?
2. Wo kann ich Evaluation Karte kaufen ?

jp.soroka@web.de

-------------------------------------
AOL :    Xcider21
MSN :    seuldepuispeu@hotmail.com
-------------------------------------

Autor: Professor (Gast)
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@jp Soroka
Als Diplomand sollte man doch fähig genug sein EINEN
eigenen Thread aufzumachen und nicht überall wild
reinzuposten!!!

Autor: Thorsten (Gast)
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@Niki:

Kannst du denn die 5V nicht irgendwo aus dem Drucker abgreifen und an
die Centronicsbuchse legen ? Du brauchst dann doch keine Batterie, es
sei denn, die Schaltung soll universell für alle Drucker
funktionieren.

Thorten

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Ähmmm,
Nikis Frage liegt bereits gute 1 1/2 Jahre zurück, ich denke, er wird
sein Problem bereits gelöst haben.

Außerdem schreibt er dann ja selber:
"Ich werde die Leitung jetzt zwar reinlegen..."

Ist aber trotzdem nett, das auch auf längst verjährte Fragen noch
geantwortet wird. :-)

Gruß
Ingo

Autor: Thorsten (Gast)
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Ups, sorry :)

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