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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 2 RS-485 so richtig ?


Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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Moin !

Kann mir jemand sagen ob die beiden MAX 485 Bausteine so richtig
angeschlossen sind? Es ist jeweils der Anfang des Busses.Widerstände so
ok? b.z.w AVR Anschlüsse?

Freue mich schon auf Anregungen und Kritik *g

Danke im vorraus !

T.Lauf

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Was die Widerstände (bzw. deren Aufbau) am Bus sollen, weiß ich nicht.
Normalerweise ist da IMHO nur einer zwischen den beiden Busleitungen.
Den Pins 2 und 3 würde ich noch einen Pull-down-Widerstand verpassen,
damit es im Einschaltmoment keinen "Datensalat" auf dern Leitungen
gibt.

Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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Die Widerstände habe ich nach dem Link gemacht.

http://www.elektronik-projekt.de/include.php?path=...

Da die dort vorhanden sind, habe ich auch diese eingebaut.

Danke schonmal für die Anregung.

T.Lauf

Autor: mkmk (Gast)
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In meinen Applikationen (Entfernung einige 100m) benutze ich 120R für R4
und R7, 560R für R8, R9 bzw. R5, R6.

R8, R9, R5 und R6 nur auf einer Seite.
R4 und R7 auf beiden Seiten.

MfG

Autor: BKD (Gast)
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Hallo,
wenn du nur zwei Geräte im Bus vernetzt hast ist die Schaltung soweit
ok. Ich würde aber alle R´s nach dem Max/LT485 mit 120E abschließen
ebenfalls auch auf vcc und gnd mit 120E. Wenn es mehr Geräte werden
"Slave" Keine R´s auf den Slave´s. Dann würde ich noch zwei Serien
Widerstände in A und B anschalten so um 47E (Strombegrenzung am Bus
falls Fehler) und nen etwas Größeren Kondensator(220nf) Vcc/GND zum
BusTreiber.

BKD

Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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Moin !

Vielen Dank für die Anregungen!
Es sollen mehere Geräte ( max 32 ) an dem Bus hängen.
Werde dann wohl mal noch ein paar Änderungen machen *g

T.Lauf

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo Thorsten,

Schau Dir mal den mittleren Transciever an (auf deiner verlinkten
Seite). Der hat nicht einmal den mittleren Widerstand. Wenn Du 32
Transciever an den Bus hängen möchtest, hätte der sendende Treiber
sonst ganz schön was zu tun.

Die Abschlusswiderstände sind nur an die Enden des Busses zu hängen,
sie dienen nur der Vernichtung von Reflektionen.

Habe Dir für mehr Background mal einen Artikel von TI angehängt, den
fand ich sehr informativ.

Gruß,
Sebastian

Autor: Markus S. (schmidle)
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Hallo Thorsten,

das war zwar nicht gefragt, aber die externen pull-up Widerstände an
den Pins PA4...PA7 kannst du dir sparen, indem du die internen Pull-ups
des AVRs verwendest.

Gruß
Schmidle

Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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@Sebastian

Jo danke für den Link ! Werde mich da mal durchforsten.

@Markus

Ja hatte sowas im Datasheet gelesen, wollte aber noch die
"altmodische" Weise machen, da ich mich mit den internen Pullups noch
nicht beschäftigt hatte.
Aber danke für den Tip ! Werde die dann weglassen und mich mit den
internen mal durchlesen *g

Thorsten

Autor: A.K. (Gast)
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@BKD:

120 Ohm in der Mitte ist ok, aber die beiden anderen, an VCC und GND,
ebenfalls mit 120 Ohm erscheinen mir arg problematisch.

- Es entsteht so ein Abschluss von effektiv 60 Ohm pro Seite. Cat5 und
RS485 Kabel liegen jedoch bei 100 bzw 120 Ohm und Koax-Kabel mit ihren
60-75 Ohm sind bei RS485 etwas unüblich.

- Der Treiber hat mit eine erheblichen Gleichstromlast zu kämpfen.
Immerhin zerren in einer Richtung 4 120 Ohm Widerstände an ihm
parallel. Was schon jenseits der Spezifikation vom SN75176 liegt (beim
LTC485 ist's jedoch ok). Zudem ist diese Last massiv asymmetisch, das
Ideal bei RS485 ist jedoch eine symmetrische Treibercharakteristik.

- Da in keiner der Herstellerangaben Serienwiderstände vorgesehen sind,
kann man wohl davon ausgehen, dass RS485-Treiber bereits eine passende
Treibercharakteristik für die üblichen Leitungsimpendanzen besitzen.
Die 47 Ohm Serienwiderstände addieren dazu, so dass man auch hier eine
Fehlanpassung riskiert. Überstrombegrenzung und thermischen Schutz
haben RS485-Treiber von Haus aus.

Mit 120 Ohm zwischen A und B und 680 Ohm gegen VCC/GND entsteht eine zu
Cat5 Kabeln passende Abschlussimpedanz von rund 100 Ohm. Darunter sollte
man folglich nicht gehen.

Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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So habe das jetzt mal etwas überarbeitet.

Beim DIP Schalter werde ich die internen Pullups des AVR benutzen.
IC2 Ist der Anfang eines RS-485 Busses.Die Widerstände an den RS-485
Treibern beziehen sich auf die Aufbaurichtlinien des Profibus.
IC3 stellt einen Teilnehmer in einem Bus da.

Könnte man es so mal wagen ein Platinchen zu ätzen?
Sprich ist das dann jetzt so vom Plan selber her ok ? Werte der
Widerstände o.ä. kann man ja beim bestücken ändern.

Danke im vorraus !

Thorsten

Autor: A.K. (Gast)
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Wenn Du schon die Profibus-Terminierung verwendest, dann solltest Du
auch darauf achten, dass darin alle 3 Widerstände auf beiden Seiten für
korrekten Abschluss notwendig sind.  220||390 Ohm = 140 Ohm, leidlich
passend zu 120-Ohm Kabeln. Ohne die 390-er entsteht eine Impedanz von
220 Ohm, was nominell nicht mehr passt (je nach Kabelllänge wirst Du
das freilich nicht unbedingt merken).

Anders sieht es aus, wenn man sich an die gängigere RS485-Terminierung
mit schwachem Bias hält. Da in einem 120 Ohm / 2x680 Ohm Abschluss die
Bias-Widerstände nur geringen Einfluss auf die Impendanz haben, ist die
Plazierung der Bias-Widerstände nicht mehr so wichtig. In dem Fall kann
man bei einem Single-Master-Bus die Bias-Widerstände auf den Master
legen, selbst wenn der mitten drin im Bus sitzt, und die 120 Ohm
Abschlüsse an die Enden. Das hat den Vorteil, dass der Bus auch dann
noch technisch funktioniert, wenn eines oder beide Enden vom Bus
abgeschaltet sind. Bei der Profibus-Terminierung klappt das nur, wenn
die Terminatoren separat mit Strom versorgt werden.

Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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@A.K.

Es wird ein Master/Slave Bus werden.Der Master sitzt am Anfang des
Buskabels.Das verwendete Buskabel wird siehe Anhang sein.Sollte nach
meinen überlegungen passend zu meinen Bias Widerständen sein.
Der letzte Teilnehmer wird die Abschlußwiderstände haben und eine
USV-Funktion, damit bei Stromausfall nicht der ganze Bus
lahmliegt.(Letzter Teilnehmer befindet sich im anderen Gebäude).

Thorsten

Autor: A.K. (Gast)
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X1 passt zu deiner Beschreibung. X2 jedoch nicht. Wer ist hier was?

Und wie ich schon schrieb: Bei einer 120 Ohm Terminierung (mit Bias min
680 Ohm im Master) benötigen die Terminatoren keinen Strom, also keine
USV.

Autor: A.K. (Gast)
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Sorry, mit dem Kabel 150/1K statt 120/680.

Autor: Thorsten Lauf (tlauf)
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Oh Sorry an X2 sollte natürlich kein Widerstand sein.X1 Anfang eines
neuen Busses.X2 ist als Teilnehmer in einem vorhanden Bus.

Thorsten

Autor: Jörg (Gast)
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Hallo
ich würde den max485 mit optocopler und dc/dc wandler betreiben .wie in
komerziellen geräten. besonders bei vielen feldbusteilehmern und langen
leitungen. die abschlusswiederstände (120ohm) über jumper
abschaltbar.die wiederstände gegen +5V und gnd haben bei uns einen wert
von 100kohm.

gruß jörg

Autor: Stefan (Gast)
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Falls jemand beim Googeln wie ich über diesen Beitrag stößt:

Die 390 Ohm Widerstand R5/R6/R8/R9 heißen "Failsafewiderstände". Diese 
dürfen am gesamten Bus nur max. 1x vorkommen! Und wenn sollten die auch 
richtig angeschlossen werden: Leitung A wird gegen plus gezogen, Leitung 
B gegen GND, nicht umgekehrt wie im Bild! Die Failsafewiderstände 
sollten so groß wie möglich gewählt werden, aber so dass min. 200 mV 
über dem Leitungspaar abfallen. Für 3,3 V Versorgung z.B. 750 Ohm, für 5 
V entsprechend mehr. Die Terminierungswiderstände R4 und R7 (haben auch 
völlig falsche Werte) kommen an den beiden Busenden jeweils einmal vor, 
sonst irgends!

http://www.ti.com/lit/an/snla031/snla031.pdf

Und bei RS485 immer eine dritte Klemme für GND mit eindesignen. Ja RS485 
braucht eine GND Verbindung!

http://www.ti.com/lit/an/snla049b/snla049b.pdf

>die wiederstände gegen +5V und gnd haben bei uns einen wert von 100kohm.
Kann man bei den Werten genausogut weglassen

Stefan

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