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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Motoransteuerung mit MOSFET


Autor: Dominik (Gast)
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Hallo!
Habe vor einen kleinen E-Motor mit einem Controller über einen MOSFET
anzusteuern. Erstmal nur an/aus, später eventuell auch über PWM. Jetzt
würde ich gerne wissen, was man da so standartmäßig für Typen nimmt,
die mit Ugs 5V voll durchgeschaltet sind und auch den Strom eines
kleinen E-Motors ziehen. Worauf muss ich da achten?

MFG Dominik

Autor: Frank Schmidt (Gast)
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Hallo!

Ich mache das mit einem BUZ11. Der Ausgangspin des Controllers geht auf
einen 10K Ohm Widerstand zum Gate. Source auf Masse. Die
Betriebsspannung auf den Motor, dann auf Drain.

Der BUZ11 ist günstig, macht 50V und jede Menge Ampere(30). Somit
dürfte er kaum warm werden und bedarf keiner zusätzlichen Kühlung.
Ebenso hat er eine Freilaufdiode eingebaut.

CU Frank

Autor: Dominik (Gast)
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Guten Morgen!
Danke für deine Antwort Frank. Ich werde mir mal das Datenblatt
anschauen. Hört sich aber ganz gut an für mein Vorhaben. In wie weit
muss ich denn bei PWM mit der Frequenz aufpassen, dass die
Eingangskapazität nicht zuviel Strom zieht? Bzw. mit einem 10k
Widerstand müsste der Stromfluss ja weitgenug bebremst werden oder?

Gruß Dominik

Autor: tom-muc (Gast)
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Hi,

apropos interne Freilaufdiode: solange Du einen "großen" Mosfet
nimmst (wie den BUZ11 z.B.) und nur "kleine" Lasten ansteuerst, wie
z.B. Kleinmotoren <=12V und <=0,5A ist das ok! Bedenke, ein Motor ist
eine induktive Last! Sobald die Leistung größer wird, wird auch die vom
Motor erzeugte Gegenspannung größer und leistungsstärker! Dann
"kochst" Du im wahrsten Sinne den Mosfet und vor allem die interne
Diode sehr schnell ab! D.h. je nach Leistung, die der Motor bringen
muß, ist eine entsprechend schnelle und starke (!!!) Freilaufdiode
notwendig, achte auch auf das Platinendesign (Strom und Störfelder!).
Weiter, wenn Du kein Bauteil mit integriertem Treiber (Eingang z.B.
Logiklevel) nimmst, dann mußt Du auf einen ausreichend starken Treiber
für den Mosfet achten (Stichwort Gate-Kapazität), sonst wird die
Umschalt-Verlustleistung zu groß!

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Genau, außerdem grundsätzlich keine Widerstände ans Gate. Und wenn dann
welche mit 10-20Ohm Größe ca.

Autor: Jochen (Gast)
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also die von OSMC (http://www.robot-power.com) verwenden nen
Gate-Vorwiderstand von 150Ohm und der clou ist, dass das Entladen durch
ne diode Beschleunigt wird. Da hier ne H-Brücke verwendet wird, wird so
garantiert, dass beim umpolen die offenen mosfet zuerst sperren, befor
die anderen durchschalten.

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