Mini ITX System

Gast #3378027
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Fujitsu Siemens Futro S550,

Da ist ein Sempron 2100+ mit 1GHz drin, der sollte auch SSE können.
Wenn die Rechenleistung reicht gehts warscheinlich nicht günstiger.
Das Board sollte ITX-Format haben, auch wenn es in einem anderen
Gehäuse steckt. Verbrauch ist ca. 18W und die Kühlung ist passiv.
Die Teile gibts in der Bucht recht günstig.

Jens
#3378042
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Wir haben das DN2800MT von Intel (AFAIK inzwischen von einem OEM 
verkauft) im Einsatz, das geht sehr schön. Preis einzeln so 110-120EUR. 
Es braucht auch keine ATX-Stromversorgung (oder so Adapterchen), sondern 
läuft direkt mit 9-19V. Die Rechenleistung ist auch OK (2 Cores mit HT, 
SSE3), Netzwerk und USB läuft auch schnell und sauber. Kein Vergleich 
mit den ARMseligkeiten von Pi&Beagle...

Das Ding hat aber einen Haken: Unter Linux/Ubuntu ist die Grafik so 
out-of-the-Box recht lahm (alles SW-Compositing). Soll wohl mit dem 
PowerVR-Treiber gehen, habe ich aber nicht ausprobiert.
Gast #3379144
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Ich werde mir anstelle des Fujitsu Siemens Futro S550 nun doch den 
Fujitsu Siemens Futro S500 kaufen.

Der S500 hat den gleichen CPU, hat ebenfalls eine Gigabit Netzwerkkarte 
als auch die PCI Schnittstelle.

Da es ja der Amd Sempron 2100+ ist, verfügt er ja über die 64 Bit 
Architektur.

Was meint ihr, soll ich die Debian 32 Bit Version oder doch lieber die 
64 Bit Version von Debian verwenden?

Ich weis halt nicht, welche Version sich besser auf das Gerät auswirkt.
Da ihr ja Erfahrungen mit diesem Gerät habt, frage ich hier lieber noch 
einmal nach.

Ich selbst verwende die 64 Bit Version von Debian bei meinem 
Hauptrechner, aber auch nur damit ich die komplette Größe meines 
Arbeitsspeichers verwenden kann.

Damit ich auch Programme der Debian 32 Bit Version nutzen  kann, hab ich 
einfach das Programm ia32-libs installiert.
Gast #3379174
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Ich kann nur berichten, dass ich mal testweise vom USB-Stick auf eine 
CF-Karte ein 32-Bit-Debian installiert hatte. Das hat ohne Probleme 
funktioniert. Da eh nur ein SO-DIMM-Slot auf dem Board ist dürfte die 
Adressierung von viel Speicher kein Grund für 64-Bit sein. Ob der 
64-Bit-Code für bestimmte Anwendungen schneller/besser ist kann ich 
nicht sagen.

Jens
Gast #3379197
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Hi, Dank Dir für die Information.

Ich hab aber noch eine Frage zur Grafikkarte.

Im Futro S500 Datenblatt steht folgendes:
Grafik-Prozessor (GPU) embedded

Also ich weis jetzt nicht welche Grafikkarte der Futro S500 nutzt.
Gast #3382358
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Hallo,

ich hab doch noch ein paar Fragen zur Futro S500.

In wie weit weicht die Futro S500 zur Futro S550 von der Hardware ab?

Ich meinte, das nur die Futro S550 einen Cardreader hat die bei der 
Futro S500 jedoch fehlt.

Wie ich im Internet gelesen hatte, kann man bei der Futro S550 den CPU 
gegen einen leistungsstärkeren CPU tauschen.

Empfohlen wurde der Athlon 64 X2 L310 "2 * 1,2 GHZ" als auch der Athlon 
64 TF-20 "1 x 1,6 GHZ", da beide einen tdp von nur 13 Watt haben.

Ich frage lieber noch einmal bei Euch nach, nicht das ich mir die Futro 
S500 kaufe u. der neue CPU mit dem Gerät nicht klar kommt.

Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, da beide Geräte den S1 Sockel 
haben u. auf diesem Sockel der Sempron 2100+ verbaut ist.

Ich denke mal, das nicht ohne Grund die beiden CPUs für das Gerät 
empfohlen wurden, da ja der CPU über den passiven Kühler gekühlt wird.
Wäre der TDP anderer CPus zu hoch, könnte man ja den passiven Kühler 
nicht weiter nutzen.
#3382762
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Bist du dir sicher, das man die CPU so einfach austauschen kann?
Auf den Fotos die ich gesehen habe, sieht das nicht so nach 
Wechselmöglichkeit der CPU aus.
Würde irgendwie auch dem ThinClientKonzept ein wenig entgegenstehen.

Wofür willst du den Rechner denn einsetzen? Das SSE2 explizit 
unterstützt werden muss ist ja auch keine Alltagsanforderung ;)
Gast #3390479
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Hallo,

den CPU bei der Futro S500 zu wechseln, war viel einfacher gewesen als 
bei manch anderes Mainboard.

Über 4 Schrauben ist der passive Kühler mit dem Mainboard verbunden.
Hat man diese gelöst, brauch man den passiven Kühler nur ab zu nehmen.

Nun dreht man die Schraube beim CPU Sockel um 180 °.
Nachdem man dies gemacht hat, löst sich der CPU vom CPU Sockel.


Nun kann man den alten CPU entnehmen u. einen neuen CPU beim Sockel 
aufbringen.

Dreht man die Schraube beim CPU Sockel wieder um 180 ° aber in die 
andere Richtung, so ist der CPU wieder fest mit dem Sockel verbunden.

Anschließend etwas Wärmeleitpaste beim CPU auftragen u. den passiven 
Kühler wieder festdrehen.

Ergebnis:
Das System funktioniert nun einwandfrei mit einem etwas 
leistungsstärkeren CPU.

Welchen CPU habe ich verwendet?
AMD Athlon 64 X2 L310

Der CPU hat 2 Kerne u. jeder Kern ist mit 1,2 GHZ getaktet.

Was musste aber bei der Auswahl des neuen CPU beachtet werden?
Der tdp des neueren CPUs darf nicht viel höher als der alte TDP vom 
vorigen CPU sein, da eventuell der passive Kühler nicht weiter verwendet 
werden kann.

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