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Forum: Offtopic PC Lufter auseinandernehmen?


Autor: romanua (Gast)
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Hallo, Hat schon jemand geschaft einen PC-Luefter nicht distruktiv
auseinanderzunehmen?

Ich glaube es geht einfach den Rotor rauszukriegen.(ich schafe es
zumindest immer.) Aber ich scheitere immmer am Stator, weil der
Plastikstift, auf dem er sitzt(geklebt?), vom Rahmen immer abbricht.
Hat jemand eine Idee?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Äh, wozu dies Werken? Welch Sinn verbirgt sich hinter Deinem Wollen?

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Wenn er kaputt ist, kauf einen neuen, das ist den Stress kaum wert

Autor: romanua (Gast)
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Es ist so, dass ich den luefter zum Rotieren in beide Richtungen
bringen will.

Dafuer brauche ich den Zugriff zu der Kontrollerplatine auf der unteren
Seite des Stators.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ah, das mag einen Sinn haben. Hmm. Tricky.
In der Regel ist das Blechpaket des Stators auf einen hohlen
Kunststoffkonus aufgepresst; um den davon abzuziehen, müsste ein
geeignetes Abziehwerkzeug ein Gegenlager finden. Das ließe sich durch
Abdecken des im hohen Kunstoffkonus untergebrachten Lagers
hinbekommen.

Zunächst aber dürfte das Auftreiben eines geeigneten Abziehers (mit zur
Polzahl des Stators passenden Anzahl Krallen) ein Problem darstellen.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Hallo, Hat schon jemand geschaft einen PC-Luefter nicht distruktiv
> auseinanderzunehmen?

Den Rotor schon.

> Ich glaube es geht einfach den Rotor rauszukriegen.(ich schafe es
> zumindest immer.)

Der ist kein Problem. Einfach auf der Rückseite unter dem Aufkleber den
Ring mit einem kleinen Schraubenzieher oder einer Pinzette rauspulen.
Dann kann man den Rotor abziehen. Hab ich schon mal gemacht, um das
Gleitlager zu entstauben, wenn der Lüfter nicht mehr richtig will.
Dabei hab ich allerdings festgestellt, daß das nichts bringt. Meistens
ist das Lager verschlissen und der Lüfter tut nachher nur kurz wieder.
Deshalb nehm ich jetzt nur noch kugelgelagerte.

> Aber ich scheitere immmer am Stator, weil der Plastikstift, auf
> dem er sitzt(geklebt?), vom Rahmen immer abbricht. Hat jemand eine
> Idee?

Ich meine, auch schon mal einen Lüfter gehabt zu haben, wo die Platine
mit dem Stator nicht auf den Rahmen geklebt, sondern eingehakt war.

> Es ist so, dass ich den luefter zum Rotieren in beide Richtungen
> bringen will.

Also willst du die eingebaute Kommutierungselektronik durch eine eigene
erstezen?

Autor: Ratber (Gast)
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Zu Rotor Entfernen:
===================
So wie Rolf es beschrieben hat gehts bei den meisten Lüftern.
Kleber runter.
Evtl. Gummi/Kunststoffnippel raus.
Kunststoffschlitzscheibe/Sprengring raus
Abziehen.
Fertig !


Zu Lager:
=========

Die einfachen Sinterbronzelager schlagen eben nach einiger Zeit aus und
sind nicht reparabel (Viel Öl drauf hilft nur kurze Zeit).
Entweder man ölt se regelmäßig nach um die Lebensdauer zu verlängern
oder man holt sich lieber Lüfter mit hochwertigen Gleitlagern (zb.
Papst mit Sintec).
Wer mit etwas mehr Laufgeräusach leben kann nimmt Kugel- bzw.
Rollen(Nadel-)lager.



Zu umkehr der Drehrichtung:
===========================

Hab ich noch nie probiert (Ich bau se einfach andersrum ein :D  ) aber
eigentlich arbeiten die kleinen DC-Motoren in den Lüftern wie
Schrittmotore.

Wenn du also die Wickungen umpolst bzw. die Phasen entsprechend tauscht
dann läuft er andersrum.

Autor: romanua (Gast)
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@Rolf Magnus

"Also willst du die eingebaute Kommutierungselektronik durch eine
eigene
erstezen?"

Ja genau, das will ich. Mir scheint es nicht so kompliziert zu sein
zumal ich auch den Hall-sensor benutzen kann, die schon drinnen ist,
oder wie Ratber meint, bloss zwei H-bruecken zum Wicklungen umpolen
einbauen.

@Ratber

Ja , alles, was ich bisher in den PC-Lueftern gesehen habe, sieht sehr
nach einem bipolaren schrittmotor aus.

Autor: Ratber (Gast)
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Just im Momment hab ich hier nen 40er Lüfter von Termaltake mit
Lagerschaden.

Also mal geöffnet.

Auf der Platine is erwartungsgemäß nicht viel.
Zwei Halbleiter,nen Widerstand und der 4-teilige Anker mit den
Wicklungen.

Ich hab die Schaltung mal gezeichnet.
Der Chip ist Schaltstufe und Hallsensor in Einem.
Eine Transe mit Vorwiderstand als Open Colector gibt den Tachoausgang.

Soweit war ich in 5 Minuten.
Die Wicklungen dauerten länger.
Ich hab überlegt ob ich die Wicklungen Übersichtlich Zeichne oder so
wie sie Mechanisch angeordnet sind.
Hab mich für letzteres Entschieden auch wenn es chaotischer aussieht.
Den Dauermagneten hab ich nur angedeutet.

Wie man sehen kann sind es Von der Versorgung ausgehend zwei Stränge a
4 Wicklungen die gegen Masse geschaltet werden (IC Pin 2 u.3)

Dh. beide Stränge gehen als Doppelwicklung über jede der 4 Kammern aber
durch die Führung ergeben sich unterschiedliche Polungen.
Ich hab se mal zur verdeutlichung als kleine Nord und Südpole
eingezeichnet.
Is zwar nicht korrekt aber es geht ja ums Prinzip.



Ja und da sind wir schon beim Thema "Art des Antriebes".
Offensichtlich haben wir hier also etwas wie einen Schrittmotor.

Was die Eingangsfrage zur Drehrichtungsumkehr angeht so sollte,wie ich
schon vermutete,eine Vertauschung der beiden IC-Anschlüsse 2 und 3 das
gewünschte Ergebnis liefern.

Autor: Benedikt (Gast)
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>eine Vertauschung der beiden IC-Anschlüsse 2 und 3 das gewünschte
Ergebnis liefern.

Nicht unbedingt.
Es kann auch passieren, dass sich der Lüfter so in einer stabilen
Position festfährt (im Prinzip so wie bei einem Operationsverstärker,
wenn man die Eingang tauscht: In einer Position läuft er dann meistens
in die Sättigung).

Autor: Ratber (Gast)
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Wie ich schon sagte


>........angeht so sollte,wie......... '-)

Autor: HariboHunter (Gast)
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*Es saugt und bläßt der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann.*

Dieser Satz von Loriot sprang beim lesen dieses Threads plötzlich in
meine internen biologischen Schaltkreise und ich wollte ihn euch nicht
vorenthalten.

Autor: Ratber (Gast)
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Ja und was darf ich mir nun denken ?

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Na ja, der Lüfter saugt dann nicht nur, sondern saugt und bläst ...

@HariboHunter
Ich habe immer schon vermutet, daß der Genuss von zuviel Haribo
seltsame Effekte verursacht, nicht nur auf den Bauchumfang ....

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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*Es saugt und bläßt der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann.*

Bitte nochmal richtig zitieren.

"Blasen" wird in keiner Deklinationsform mit 'ß' geschrieben. Wurde
nie, und wird nicht.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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"Blasen" wird in keiner Deklinationsform mit 'ß' geschrieben. Wurde
nie, und wird nicht.

wurde nie  richtig
wird nicht richtig
wird nie werden->wer weis

Im bereich Rechtschreibreform sollte man auf alles gefasst sein.

MW

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Im bereich Rechtschreibreform sollte man auf alles gefasst sein.

Dir ist da wohl ein Tippfehler unterlaufen.
Richtig muß es natürlich heißen:

"Im bereich Rechtschreibdeform sollte man auf alles gefasst sein."

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@Rolf: Dafür wird "weis" mit ß geschrieben.

Autor: Stefan (Gast)
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@Ratber

Macht das Lager eigentlich die andere Drehrichtung mit ?

Autor: dds5 (Gast)
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Die Lüfter scheinen magnetisch nicht symmetrisch aufgebaut zu sein.
Das merkt man beim langsmen Durchdrehen von Hand; der Winkel, um den
der Flügel bis zur nächsten magnetischen Raststellung vorwärts springt,
ist bei vielen Lüftern in beiden Richtungen unterschiedlich.

Dieter

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hm, außerdem sind die Schaufeln des Lüfters auf eine Drehrichtung
optimiert..

Autor: Ratber (Gast)
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@Stefan

Das ist eigentlich egal.

aus der Praxis könnte ich da aber nix sagen denn einen Lüfter rückwärts
zu betreiben ist für mich witzlos.
Die Lüfterflügel sind bei den meisten Lüftern für eine bestimmte
Drehrichtung ausgelegt und bieten andersrum weniger Leistung bzw. mehr
Geräusch.
Die die in beiden Richtungen gleich sind halte ich dagegen für weniger
Effektiv.Da ist es dann egal.

Ein weiterer Punkt ist die Aufhängung des Lüfterrades.
Im Normalen Betrieb wird das Rad durch die Kräfte einwenig
herausgezogen und durch den Dauermagneten gehalten (Der Ring auf der
Welle dient nur der komplettsicherung).
So schwebt die Welle in Axialer Richtung.

Andersrum wird sie reingedrückt und könnte evtl. irgendwo schleifen.
Ohne Erfahrungswerte wird man also probieren müssen.



@DDS5

Wie kommste denn auf das Brett ?
Die "Rasten" sind durch den Aufbau bedingt und verstellen sich
nicht.
Wenn das bei dir so ist das die sich verschieben dann ist der Anker
lose.

Autor: dds5 (Gast)
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Ratber,
Missverständnis.

Ich meinte, dass der Winkel um den man den Rotor gegen die magnetische
Kraft drücken muss und anschließend der Winkel um den er allein zur
nächsten Raststellung weiterspringt in beiden Drehrichtungen zum Teil
erheblich unterschiedlich sein können.
Die Summe beider Teilwinkel bleibt natürlich konstant.
Möglicherweise hat das auch einen Einfluss auf das Laufverhalten.

Dieter

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,in eine Richtung könnte das "weicher" wirken aber am Ende ist die
Summe gleich.

Ich hab hier momentan nur nen alten 80er greifbar und der "fühlt"
sich in beide Richtungen gleich an.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> @Rolf: Dafür wird "weis" mit ß geschrieben.

Eine sehr weise Feststellung.

> Im Normalen Betrieb wird das Rad durch die Kräfte einwenig
> herausgezogen und durch den Dauermagneten gehalten (Der Ring auf
> der Welle dient nur der komplettsicherung).

Der Ring hält das Rad durchaus. Ohne ihn fliegt es im Betrieb raus. Ja,
ich hab das schon probiert.

Autor: Ratber (Gast)
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>Der Ring hält das Rad durchaus. Ohne ihn fliegt es im Betrieb raus.

Ja,das ist richtig nur sind die meisten aufhängungen nicht dafür
konstruiert das der Druck auf die Achse andersrum erfolgt.

wie gesagt:
"Könnte" ein Problem sein.
Nicht muß.

Schließlich soll der Lüfter ja vermutlich länger laufen da sollte man
sich auch darüber Gedanken machen.

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