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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Blackfin


Autor: Alex (Gast)
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Hallo,

ich interessiere mich für die BF534, BF536 bzw. BF537. Leider sind
diese Teile nur noch im BGA verfügbar.

Kennt vielleicht jemand einen Distributor, der diese Dinger in
irgendeiner Form gesockelt zu vertretbaren Preisen verkauft? Wie kann
man mit solchen Dingern im Prototypenstadium arbeiten, ohne gleich eine
komplette Platine (fertigen und) bestücken zu lassen?

Kann man diese Bauform überhaupt noch ohne professionelle Hilfe
handhaben? Gibt es dafür Sockel analog zu PC-CPUs?

Schon mal danke,
Alex

Autor: Christian Gischewski (Gast)
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Es gibt dafür Sockel und Adapter, s.
http://www.arieselec.com/products/bgsocket.htm

Kann es denn auch der BF532 sein? Denn gibts in LQFP-176.

Christian.

Autor: Alex (Gast)
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Ein wichtiges Kriterium ist der CAN-Bus. Daher bleiben nur die
genannten.

Autor: KoF (Gast)
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von den sockeln sei im hobbybereich abgeraten!

würde mich nicht wundern, wenn so ein bga-sockel an die 200 euronen
kostet. wir habem mal was mit nem mpc (die ppc`s fürn mobilen /
embedded bereich) gemacht. da wollten wir auch erst nen sockel, haben
dann aber die preise erfahren, das auf 800 baugruppen hochgerechnet und
sein gelassen ;-)

Autor: Alex (Gast)
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Naja, bei 200€ kann man sich eine Platine fertigen und teilweise
bestücken lassen, sollte der Sockelhersteller aber wissen. Zerschiessen
tut man einen DSP eher selten.

Hobbybereich ist die Sache nicht mehr, eher Hochschulbereich :)

Autor: Stefan (Gast)
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Man darf bei den Sockeln nicht vergessen:
Die sind üblicherweise für die wiederverwertung bestimmt,
damit meine ich:
z.B.: ein Programmiergerät für PLD's/FPGA's, die man einsetzt,
programmiert und dann woanders auflötet.
ODER einmalprogrammierbare PLD's/FPGA's, wo man bei Fehlern nicht
immer gleich die ganze Platine neu machen möchte
ODER mal will das IC später wiederverwenden (macht bei billigen Teilen
keinen sinn, aber es gibt FPGA's mit Preisen von ca. 1$ (oder gar
Euro) pro Pin... und mit über 1000 Pins...

mfg Stefan

Autor: Neutron (Gast)
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Ein Blackfin ist kein Bastelprozessor. Denk an die ganze Peripherie
(RAM, Spannungsversorgung, USB-Interface für Debug, etc...) die du
benötigst. 133MHz Busgeschwindigkeit sind auch keine Kleinigkeit. Du
würdest Wochen brauchen um ein vernünftiges Board zu entwickeln,
layouten, etc... Besorg dir gleich ein Eval Board oder lass es bleiben.

Autor: Alex (Gast)
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@Neutron

Ein Eval Board ist zum Testen in Ordnung. Dass es seine Zeit dauert ein
ordentliches Board zu entwickeln ist auch klar, nur vergiss lieber, dass
das Ganze ein "Bastelprojekt" ist. Am Ende soll schon ein Produkt
stehen. Nur vor einer Endversion kommen meistens Prototypen ...

Autor: Neutron (Gast)
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Ich bearbeite auch gerade ein Projekt mit zwei BGA-ICs. Prototyp im
eigentlichen Sinne gibts nicht .) Platine layouten nach besten Wissen
und Gewissen, dann bestücken lassen. Fehler lassen sich schlecht
beheben. Zum Glück waren keine drin. Es gibt spezielle Adapter für
BGAs, aber die kosten (ich glaube inklusive bestücken) um die 100 EUR.
Naja.

Autor: Stefan (Gast)
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Ich habe gerade mal für uns gesucht da auch wir ein IC (FPGA) im BGA
Gehäuse einsetzen wollen.

Das auflöten lassen liegt bei ca. 60 Euro, und eine Adapterplatine auf
Stiftleisten sollte recht schnell selbst gemacht sein. Falls man es
nicht gleich direkt auf der Platine versuchen will.

Ich hab gefragt bei DCE: www.dce.de

Und wenn das ganze mal verkauft werden soll ist das gar nix einmal ein
bischen Geld auszugeben.

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