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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ISA PCI Karten benutzen


Autor: Freak5 (Gast)
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Hier gibt es mehrere Projekte, welche ISA-Steckkarten benutzen.
Dazu habe ich einige Fragen:
1. Sind die Datenblätter zu den Karten frei verfügbar?
2. Woher bekommt man noch ISA-Karten und lassen sich die Einstellungen
an den Karten auch vornehmen, ohne dass man einen PC mit entsprechender
Hardware zur Verfügung hat?
3. Würde etwas ähnliches auch mit PCI funktionieren(unter Mehraufwand
natürlich)(Kann es sein, dass man für PCI 4 Ports an einem Atmel
braucht? Oder muss man mehr machen, oder ist es sogar unmöglich?)

Autor: Motzki (Gast)
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Ich denke nicht dass man einen Atmel als PCI Interface verwenden kann.
Hat der PCI-Bus nicht mind. 33MHz?

Autor: Benedikt (Gast)
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zu 1) Nein, aber viele Karten sind standardisiert (NE2000 kompatibel,
Soundblaster kompatibel usw.)
zu 2) Ebay, Sperrmüll...
zu 3) Mit einm reinen uC nicht, da PCI mit 33MHz arbeitet. Man braucht
schon einen FPGA dafür.

Autor: Freak5 (Gast)
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Woran erkennt man die kompitabilität und woher kann man von diesen
Karten NE2000 usw. die Datenblätter? Sind die frei verfügbar?

Zurück zum PCI. Funktionieren die Karten nicht mehr, wenn man die
Frequenz stark absenkt, oder gibt es dann Probleme bei der Ausgabe,
z.B.: Zu hohe Pingzeiten im Netzwerk usw. ?
Weil PCI-Karten zum Teil auch Wahlweise sowohl mit 66 als auch mit
33Mhz laufen können.

Gibt es bei ISA keinen festen Takte(Isa ist etwas vor meiner Zeit, ich
habe soetwas noch nie besessen)

Autor: Freak5 (Gast)
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abo

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> (Kann es sein, dass man für PCI 4 Ports an einem Atmel braucht?

Die brauchst du allein schon für die Datenleitungen. Insgesamt dürftest
du wesentlich mehr brauchen.

Autor: dose (Gast)
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Die Frage ist nicht ganz eindeutig. Wenn man einen Mikrokontroller als
Host-CPU einsetzt, ist es einfach eine ISA Karte anzuschließen. Der
ISA-Bus kann mit einem 8bit breiten Bus arbeiten. Alle 16bit ISA Karten
können auch mit einer 8bit Breite arbeiten. Da ist der ISA-Standard
abwärtskompatibel.(vorausgesetzt der Hersteller hat isch daran
gehalten)

Bei PCI geht es mit 32bit Busbreite los. Zur Frequenz sagt der PCI
Standard, die Karte muss von DC-33Mhz (bzw. 66MHz) arbeiten. Die
Frequenz ist nicht das Problem. Die Hardware ist wesentlich
aufwendiger. Auch die Verwaltung ist aufwendiger. PCI-Karten melden
sich beim BIos an und bekommen einen Speicherbereich zugewiesen.

Autor: Thomas Pototschnig (Gast)
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>Würde etwas ähnliches auch mit PCI funktionieren(unter Mehraufwand
>natürlich)(Kann es sein, dass man für PCI 4 Ports an einem Atmel
>braucht?

PCI ist ziemlich übel ... mit einem AVR kriegt man das überhaupt nie
hin! Ich hab noch ein 780seitiges Buch über "PCI System Architekture"
in meinem Schrank stehen. PCI kann wirklich wirklich viel. Mit dem AVR
kriegst du weder die Frequenz hin, aber noch weniger die benötigten
Timings. Wenn, dann bräuchte man schon eine PCI-Bridge ... aber ich
kenn jetzt nur Bridges für PCI-Karten - quasi die
PCI->"local-Bus-Bridges" ... andersrum kenn ich's jetzt nicht, sowas
gibts aber bestimmt.

Man muss sich dann aber fragen, ob der Aufwand das wert ist ...

Mfg
Thomas Pototschnig

Autor: Freak5 (Gast)
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Mit einem 8 Bit System hätte ich auch nie versucht die Karte zu
schreiben. Mit 32Bit eher. Das PCI nicht so passiv ist habe ich ganz
vergessen.
Das ISA so einfach ist und auch 8 Bit reichen hätte ich auch nicht
gedacht. Es ist nur ein Problem, dass ISA langsam ausstirbt. Ich habe
zum Beispiel keine ISA-Karte innerhalb der letzten 4 Jahre gesehen.
Sind die auch nicht so an eine Frequenz gebunden?

Ich habe da noch eine weitere Frage. Im Internet sieht man immer wieder
Projekte, dass Gameboy/Handy- Kameras verwendet werden oder dass eine
beliebige Isa-Karte verwendet wird. Wo bekommt man Informationen über
Hardware, die eigentlich nicht dazu verwendet werden sollte(bei den
ISA-Karten kann man es sich ja eigentlich noch vorstellen, aber
Handycams sind Erweiterungen und niemand bräuchte zu wissen, wie die
funktionieren. Oder nimmt man da das Datenblatt des Handyherstellers
und greift die Kommunikation ab?)

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

bei ISA-Karten kann man meist den Chip entziffern und kommt dann ans
Datenblatt. Dann noch schnell die ISA-Pins gegen den Chip durchklingeln
und fertig. Bei Handykameras/Displays und Konsorten ist es dann eher
Reverse Engeneering mit Speicheroszi, Logicanalyzer und einer Menge
Geduld.

Matthias

Autor: Freak5 (Gast)
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Dumm nur, dass ich die Karten garnicht habe...
Kann man sowas nicht bei Unis bekommen oder haben die ISA noch im
Einsatz / längst herausgeworfen?

Autor: Der Elektrische Reiter (Gast)
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Die ISA-Architektur als normale Slotkarten sind nun fast volltändig von
der Bildfläche verschwunden. In Form von PC/104 dürft es noch eine gute
Auswahl geben.

Meines Wissens nach (hab ich irgendwo in Elektronik Praxis oder so.
gelesen) haben PCI-Karten mit PC/104 erst vor kurzem das
Verkaufsvolumen ihrer ISA-Kollegen mit PC/104 erreicht.

Da musst Du mal nach PC/104 Googeln

cu

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