2 mega8 an einem 16Mhz Quarz

Gast #262984
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Nein, so geht´s: Ein ATMEGA wird direkt an den Quarz angeschlossen, wie
man´s gewohnt ist. Dieser bringt den Quarz zum schwingen. Bei eben
diesem ATMEGA ist zusätzlich zu den Fuses für externen Crystal
Oscillator 3-8Mhz die CKOPT-Fuse zu setzen. Der zweite ATMEGA wird mit
möglichst kurzer Leitung mit seinem XTAL1 an den XTAL2 des ersten MEGAs
geklemmt. Der zweite MEGA wird mit den Fuses auf externe Clock
geschaltet.
#262986
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XTAL2 des slaves unbeschlatet lassen und nicht etwa auf Masse legen oder
so.

Falls es sich um eine ganggenaue Taktgebung z.B. für Software-RTC
handelt: bei dieser Erweiterung kann sich die Taktfrequenz geringfügig
ändern. Der einstellbare Resonator müsste also neu Kalibriert werden.
Ber der Kalibrierung muss man darauf achten, das man die Messfrequenz
nicht direkt vom Quarz mit einem Frequenzzähler misst. Am besten
schreibt man ein Programm, das einfach nur einen Ausgang Hi- und low
schaltet, anhand der Taktzyklen ausrechnet, wie hoch die Schaltfrequenz
sein müsste und danach den Resonator kalibriert.

Ich habe auf diese Weise schon Ganggenauigkeiten von unter +-1Sek pro
Monat hinbekommen.
Gast #262987
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@ingo: XTAL1 des Slaves MUSS an XTAL2 (Ausgang!) des Masters.

@Niels: Kalibrierung setzt einen Trimm-Kondensator an XTAL1 des Masters
nach GND voraus. Nur weil Du´s nicht erwähnt hast ;-)
Gast #262988
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Moin Moin

Man könnte auch statt eines Quarzes einen Oszillator nehmen und dessen
Ausgang an die M8er geben. Dann funktioniert das Ganze auch, wenn einer
der M8 mal nicht in Betrieb sein sollte. Ich hatte sowas mal auf nem
Experimentierbrett gemacht, wo die Chips desöfteren getauscht wurden
und da war es blöd wenn man den taktangebenden Chip rausnehmen wollte.

bye

Frank

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