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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik fat-tabelle


Autor: Richard Schneider (Gast)
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wieviele kopien der fat sind im fat32?

Autor: Daniel Braun (khani)
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Hallo,

steht im Infoblock am Anfang eines Volumes.

Es gibt ein Whitepaper von MS, in dem FAT beschrieben wird. Da steht
auch ein Parameter NumFATs oder so ähnlich drin.
Die Anzahl der Kopien ist abhängig vom Programm, mit welchem das Volume
formatiert wurde. Üblicherweise werden auf Magnetplatten das Original
und die Kopie verwendet. Bei Flash-Speichern begnügt man sich oft mit
einer Version. Das kann aber von Fall zu Fall überprüft werden.

Falls Du das whitepaper nicht findest - ich kann's Dir per Mail
schicken (aber erst heute abend, wenn ich dazu komme). Also nochmal
hier posten, wenn das der Fall ist.

MfG, Daniel.

Autor: Richard Schneider (Gast)
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thx

Autor: Wolfram (Gast)
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Es reicht aber die 1.FAT zu aktualisieren und die anderen nicht
anzufassen, chkdsk meckert nicht mal darueber aber ein chkdsk /f
überschreibt die 2. FAT mit einer Kopie der 1. FAT.

Autor: Daniel Braun (khani)
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Bezgl. der FAT-Tabelle :

Ich kann zwar nachvollziehen, dass man sich zur Einführung von
Magnetspeicherplatten entschieden hat, eine Kopie aus
Sicherheitsgründen bei Datenverlsut mitzuführen. Zum Stand der der
heutigen Technk halte ich das allerdings für überholt. Das betrifft
Platten, deren Daten regelmäßig verwendet werden und nicht zur
Aufbewahrung über lange Zeiten gedacht sind.
Bei elektronischen Speichermedien (EEPROM, Flash (ja ist die selbe
Technologie wie EEPROM), ...) verzichtet man komplett auf eine Kopie
der FAT, da man sich relativ sicher ist, dass Informationen nicht auf
dem Medium durch äußere Einflüsse korrumpieren.

Ich finde vor allem bei Experimenten ist das Mitführen einer zweiten
FAT nicht unbedingt von Nachteil - ich selbst habe schon einige Male
bei meinen Entwicklungen auch Programmierfehler gemacht, die dazu
geführt haben, dass die erste FAT beschädigt war (Programmabsturz und
da ich imemr die erste FAT zuerst schreibe, war die dann hin). Man kann
dann recht komfortabel die Probleme mit chkdsk wieder hinbiegen.

MfG, Daniel

Autor: Wolfram (Gast)
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>ich selbst habe schon einige Male
>bei meinen Entwicklungen auch Programmierfehler gemacht, die dazu
>geführt haben, dass die erste FAT beschädigt war (Programmabsturz und
>da ich imemr die erste FAT zuerst schreibe, war die dann hin). Man
kann
>dann recht komfortabel die Probleme mit chkdsk wieder hinbiegen.

ich sprach nicht davon die 2. Fat wegzulassen sondern sie in Ruhe zu
lassen. Wenn du nämlich eine funktionsfähige FAT Implementierung hast
und es gibt irgendwelche Probleme mit dieser, kannst du in der 2. FAT
den Ursprungszustand erkennen der (möglicherweise) zum Problem geführt
hat und in der 1. FAT ist der aktuelle Zustand der möglicherweise
fehlerhaft ist.
Beim lesen mit Windows gibt es erstmal kein Problem und mit chkdsk ist
ein korrekter Zustand auch wieder erreichbar. Genauso könnte man die
2.FAT auf die erste kopieren und den Ursprungszustand wieder
herstellen. (bei möglicherweise geänderten Daten in den Dateien; aber
das ist eine unabhängige Ebene)
Die Platzersparnis auf der Karte durch weglassen der 2. FAT ist gering
bei FAT16 maximal 128KB. Wer über sowas nachdenkt kann auch gleich die
Karte ins Superfloppyformat bringen um die freien Sektoren zwischen MBR
und Bootsektor einzusparen.
Der 2. Vorteil die FAT ist der am meisten geänderte Teil auf einer
Flashcard, wenn er durchgeschrieben ist und es deswegen massive
Probleme gibt hat man immernoch etwas auf das man zurückgreifen kann,
wenn ab und zu syncronisiert wurde.
Das Weglassen der 2. FAT kann etwas unangenehm werden. Man sollte nicht
unterschätzen was z.T. vorausgesetzt wird. Im Netz existiert ein
Whitepaper von Microsoft in dem auf derartige Annahmen von älteren
Programmen/Betriebssystemen teilweise eingegangen wird. Ist extrem
lesenswert, wenn man sowas implementieren möchte!
Man sollte auch nicht unterschätzen wie schlecht teilweise die
Implementierung von FAT in Embedded Geräten ist.
Aber auch bei Microsoft selbst wird es recht interessant wenn man die
FAT spezifikation "ausreizt".
Bsp: das Dateiende in der FAT16 wird mit FFFF angezeigt. Möglich ist es
aber auch mit FFF7 aufwärts. Wenn man dies nun tut so kann man erleben,
dass es bei Kommandozeilenprogrammen und Win32 Programmen keine
Probleme beim Zugriff gibt, bei Uraltprogrammen wie Notepad die
teilweise anscheinend noch win16 funktionen benutzen, aber eine leere
Datei angezeigt wird.

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