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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einstieg: PIC oder Amtel?


Autor: schnupperkursbesucher (Gast)
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hallo,
ich hätte lust mal was ´mit PIC oder Amtel ics zu machen, habe
allerdings null erfahrung in die richtung. ich habe bis jetz nur ein
bisschen mit cmos4XXX und ein paar anderen gebastelt, und kenn mich da
auch noch net sehr gut aus.
jetz is meine frage, was is für einsteiger besser PIC oder amtel?
auch von den kosten her, weil ich will eigentlich  net mehr als 30€ für
son board ausgeben. ich hab auch schon welche gesehen die bauen sich an
der rs232 selber ausn paar widerständen und so selber sonen kleine
adapter, ist das empfehlenswert?

sepp

Autor: Klaus Bröntgen (Gast)
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meiner meinung nach: pic (schreibt sich leichter...)

Autor: schnupperkursbesucher (Gast)
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was ist den der eigentliche unterschied zw. den beiden?
gibt es große unterschiede im funktionsumfang?

Autor: A.K. (Gast)
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Autor: Schoaschi (Gast)
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Deine Frage hier wurde schon des öfteren besprochen. Einige werden
sagen, dass du PICs nehmen sollst(unteranderem auch ich ;-)) die
anderen werden sagen, dass du AVRs nehmen sollst :-).

Von den Kosten her ist es auch recht egal welchen Hersteller das du
wählst, denn diese µC befinden sich fast alle in der selben
Preisklasse(wenn nicht sogar die AVRs vl etwas günstiger sein mögen).
Programmiergeräte sind ebenfalls in der selben Klasse. Es gibt welche
die nur aus ein paar Widerständen bestehen oder etwas
aufwändigere(sowohl für PIC als auch AVR).

zb.:
PIC
http://www.stolz.de.be/

AVR:
http://homepage.sunrise.ch/mysunrise/peterfleury/a...

Enwicklungsboards sind recht einfach selbst gemacht .. auch gute ;-)...
denn es gibt schon sehr viele davon Schaltungen davon im Internet zu
finden und man braucht sie nur nachbauen. Dadurch halten sich da die
Kosten auch geringer.

Somit ist es von diesen Standpunkten her egal welche du nimmst.

Der Grund warum ich mit den PICs arbeite ist einfach der, da mir der
Compiler einfach mehr zugesagt hat.
Ein weiterer Grund warum ich PICs empfehlen kann ist der, da die PICs
untereinander sehr gut Pin-Kompatibel sind(ich kenne mich hier bei den
AVRs nicht aus und will es nicht abstreiten, dass sie es auch währen).
d.H. Ich kann jetzt einen PIC18F benutzen und wenn dieser zu langsam
ist, dann nehme ich einfach einen PIC24F her und setze diesen ein, ohne
das ich hier etwas an der Hardware verändern muss.

Achja... welche Programmiersprache willst du denn überhaupt benutzen?

mfg Schoasch

Autor: Olaf (Gast)
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Also ich finde ja du solltest den R8C nehmen. Schon allen deshalb weil
es da noch keine Megadiskussion gab was denn nun besser ist. :-)

Ein praxisnaher Vorteil des R8C koennte aber sein das sich jetzt auch
problemlos an einem USB-RS232 Adapter brennen laesst.

Olaf

Autor: Sebastian Heyn (basti_h)
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Habe die erfahrung gemacht, das die avr ganz schön schmerzfrei sind, mal
einen verkehrt eingesetzt, und nix passiert. also zum basteln ideal.

Autor: Manos (Gast)
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@Schoaschi
Pin-Kompatibel sind die AVR's nur "teilweise". Die 8-Pin-Typen sind
soweit ok, bei den größeren hängt es dann schon davon ab ob ein AD
vorhanden ist oder nicht... die mit AD-Wandler haben u.a. teilweise die
Spannungsversorgung an anderen Pinnen. Ich denke mal aus dem Grund sind
bei dem STK500 auch für jeden Prozessor 2 Sockel vorhanden...

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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@Olaf

"Also ich finde ja du solltest den R8C nehmen. Schon allen deshalb
weil es da noch keine Megadiskussion gab was denn nun besser ist.
:-)"


Das ist natürlich ein super Grund.
Und wenner dann Fragen hat, steht er voll im Regen !!!

Also gefühlsmäßig würde ich sagen, daß Du hier im Forum bei AVR-Fragen
die meisten Antworten bekommst.

Und das würde ich für einen Anfänger als oberste Priorität setzen.

Was nützt die allerschönste Architektur, wenn man damit nicht
klarkommt.


Peter

Autor: Sebastian Heyn (basti_h)
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Die avr teilen die taktfrequenz nicht, wenn du schnelle sachen hast,
dann fährst de damit bestimmt besser

Autor: Martin (Gast)
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Ich finde AVR viel besser als PIC, denn PIC hat zahlreiche Nachteile:
Wenn du z.B. unter C programmieren möchtest deckst du mit einem
Compiler alle AVRs ab. Bei PIC-Prozessoren deckst du immer nur eine
winzig-kleine Familie ab, da die einzelnen PIC-Architekturen sehr
inkompatibel zueinander sind.
Auch mit der Jumperei tun sich die Pics recht schwer.
Die Quarzgeschwindigkeit wird bei den AVRS nicht heruntergeteilt, bei
den Pics schon.
AVRS: Jede Einheit hat einen eigenen IRQ-Vector. - Pic: Es muss erst in
der IRQ-Routine festgestellt werden, welcher IRQ aufgetreten ist und
dies benötigt wertvolle Zeit.
AVRS: Große Auswahl. Pics: So große Auswahl (mindestens an die über
verschiedene 200 Modelle), dass man im Prinzip keine Ahnung mehr hat,
welchen man nehmen soll.

Tschüss, Martin

Autor: Olaf (Gast)
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Ob ein Prozessor seinen Takt nun teilt oder nicht ist doch erstmal
vollkommen egal. Wichtig ist doch wie schnell er letztlich ist.

Ich hab mit dem R8C letzte Woche ein FIR-Filter mit fs=40kHz und 51Taps
gebaut. Damit ist der R8C/13 dann gut ausgelastet.
Wobei er aber AD-Wandlung und DA-Wandlung (ueber PWM) gleich
miterledigt.

Wieviel macht denn da so ein AVR oder PIC?

Olaf

Autor: jens peters (Gast)
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Irgendeiner schrieb hier von Pinkompatibilität der Pic's. Vergiss es...
Die Entwicklungsumgebungen von AVR und PIC sind Vergleichbar, was die
Assemblerprogrammierung betrifft. Vorteil AVR: GNU-C (gefällt mir
prima, daß es im AVR-Studio implementiert wird (echter Pluspunkt,
kostet beim Pic richtig Geld). Noch ein Nachteil PIC: die indirekte
Adressierung. Man kann eine echte Kriese bekommen.
Ach mich wunderts, es gibt Fans vom R8C? Jetzt habe ich wenigstens
schon mal gehört, daß er benutzt wird.

Autor: Martin (Gast)
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Das kann schon sein. Der R8C ist ja ein 16-Bit, wenn ich das richtig im
Kopf habe, aber wenn man mal schnell einen Port-Pin softwaremäßig
tooglen möchte, ist der R8C um Längen langsamer als ein AVR. Außerdem
ist mir aufgefallen, dass der R8C bereits durch kleinste Störeinflüsse
einfach in den Programmiermodus fallen kann.

Warum hältst du so an dem Renesas fest? Arbeitest du bei dieser Firma?

Autor: Jordan (Gast)
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>Vorteil AVR: GNU-C (gefällt mir
>prima, daß es im AVR-Studio implementiert wird (echter Pluspunkt,
>kostet beim Pic richtig Geld)

Nö, zumindest bei der 18F Reihe. Kostenloser C Compiler der
sich auch in das MPLab integriert.

Autor: Sebastian Heyn (basti_h)
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ich kenne viele geräte die den m16c nutzen (autoradios etc).. So
schlecht scheinen die nicht zu sein. Aber leider kaum verbreitet (das
ist wie mit windows- da findest du sehr viel hilfe, wenn du welche
brauchst)

wenn du erst anfängst mit programmieren ist bascom echt ne feine
sache..
da kannst du programmieren ohne wirklich nah mit der hardware in
berührung zu kommen, und es ist ein simpler syntax

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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@Olaf

"Ich hab mit dem R8C letzte Woche ein FIR-Filter mit fs=40kHz und
51Taps
gebaut. Damit ist der R8C/13 dann gut ausgelastet."


Dann stell doch mal den C-Code hier rein, damit man auch sehen kann,
wie der AVR damit zurecht kommt.


Peter

Autor: jens peters (Gast)
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O.k. kann ich nicht mitreden. Habe nur 12C??? --> 16F??? benutzt. Aber
grundsätzlich ist das prima, daß wenn einer den Anfang macht, es andere
ebenfalls dazu animiert, C-Compiler zur Verfügung zu stellen.

Autor: Schoaschi (Gast)
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Ich rate vom R8C auch ab.
Begründung:
Die Seite die im Elektor angegeben ist, ist ein ziemlicher Mi**. Man
findet keine informationen und sie schaut recht unprofesionell aus. Des
weiteren gibt es hierfür noch nicht so viele Hilfen und schon
Beispiele(zumindest nicht so Massenhaft wie für AVRs und PICs).
Was mich dann doch etwas gewundert hat, war die tatsache das der R8C
8MIPS schaft und der PIC jedoch 10MIPS.

Wie schon vorher erwähnt wirst du hier im Forum sehr viele Antworten
auf AVR Fragen bekommen.
Jedoch gibt es das Forum von Fernando Heitor(www.fernando-heitor.de),
welches sich Hauptsächlich mit PICs beschäftig. Ich bin dort sehr
gerne, da es sehr kompetente Leute dort gibt, die dir auf (fast) jede
Frage eine Antwort geben.

WElche Programmiersprache willst du eigentlich benutzen???

Autor: Rolf Magnus (Gast)
Datum:

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> Ob ein Prozessor seinen Takt nun teilt oder nicht ist doch erstmal
> vollkommen egal. Wichtig ist doch wie schnell er letztlich ist.

Ja. Ich hab zwar keinen Vergleich, aber AVRs sind da sehr gut, da ein
Großteil der Befehle nur einen Taktzyklus brauchen und auch die anderen
recht flott sind. Bei einem Takt von teilweise bis zu 20Mhz kann man da
schon ganz schön was rausholen.

> Ich hab mit dem R8C letzte Woche ein FIR-Filter mit fs=40kHz und
> 51Taps gebaut. Damit ist der R8C/13 dann gut ausgelastet.

Da ich noch kein FIR-Filter implementiert hab, kann ich nicht sagen,
wie schnell das auf dem AVR wohl wäre.

> Wobei er aber AD-Wandlung und DA-Wandlung (ueber PWM) gleich
> miterledigt.

Die kriegst du bei den meisten AVRs auch schon dazu. Der AD-Wandler
kann aber nur 15kHz. Die PWM ist weniger kritisch, vor allem, wenn man
einen mit highspeed-PWM verwendet.

Autor: DerName (Gast)
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Hab noch nix mit AVR's gemacht, aber falls Du mit PIC's anfangen
willst: Nimm die PIC18F! Lohnt nicht mehr mit den alten 16er
anzufangen, denn die sind gegenüber den AVR's echt benachteiligt
(langsam, wenig Speicher, keine vernünftigen kostenlosen Compiler,
elendes RAM-Banking)

Bei den PIC18F kriegste von Microchip ne megafette IDE umsonst mit
allen Schikanen, nem kostenlosen Compiler der alle Controller
unterstützt und eine Busladung voll Apllication Notes und Beispielen.

Bei den 16ern findet man dagegen kaum einen Compiler ohne
Einschränkungen, der mal wirklich die ganze Familie abdeckt.

Zitat
"Pics: So große Auswahl (mindestens an die über
verschiedene 200 Modelle), dass man im Prinzip keine Ahnung mehr hat,
welchen man nehmen soll."

Dafür hat Microchip aber nen Tool auf der Seite :)
Ausserdem ist Reichelt so freundlich, das Problem für uns zu lösen,
denn die beschränken die Auswahl auf ein wesentlich überschaubareres
Maß.

Gute Typen-Übersichten gibts bei

www.sprut.de

(im übrigen eh eine geniale & super-wertvolle Seite!)

Autor: DerName (Gast)
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Mal ne Frage: Haben die AVR's auch soviel Zusatzhardware? Sprich:
CAN,USB,ZigBee,RF-Schnittstellen usw. ?

Ist nämlich gerade für Heimprojekte ein wichtiger Faktor!

Autor: Olaf (Gast)
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Mal ein paar Antworten zusammengefasst:

1. Nein ich arbeite nicht fuer Renesas. (und auch nicht fuer Glyn oder
Elektor) Ich fand es nur schade das immer alle nur dasselbe machen. Es
erweitert doch den eigenen Horizont ungemein wenn man auch mal etwas
anderes anschaut.

2. Ich hab das Projekt mit dem Filter vor ein paar Tagen an Burkhard
(schreibt in der Elektor oefter als B.Kainka) geschickt und er wollte
es auf der Homepage von Elektor veroeffentlichen. Ich weiss aber nicht
ob er es schon getan hat.
Ich weiss auch nicht ob das viel helfen wird. Das Knowhow dieser Filter
liegt im ausrechnen der Koeffizienten. Der eigentliche Filter ist dann
Spielkram. Man muss nur 51x zwei 16Bit Zahlen multiplzizieren und das
Ergebniss 32bittig addieren. Und das ganze natuerlich 40000mal pro
Sekunde. Dafuer hat der R8C einen speziellen Assemblerbefehl. Daher
denke ich nicht das ein AVR da mithalten kann.

Interessanter waere es vielleicht wenn mal jemand vergleicht wie gut
die Prozessoren bei primitiven Portzugriffen und aehnlichem sind. Aber
ich denke auch da wird ein R8C gut wegkommen weil man bei den
Assemblerbefehlen auch direkt nur eine Wortbreite von einem Byte
angeben kann. Ausserdem kann er auch Bitweise zugreifen.

3. Da ich nun fuer keine der am Elektorprojekt beteiligten Firmen
arbeite kann ich auch offen meine Meinung sagen. Vor dem Hintergrund
versteh ich wirklich nicht was das genoergel an der Doku soll. Es ist
naemlich vollkommen egal was auf irgendwelchen Homepages steht. Wer mit
einem Prozessor umgehen will der sollte mal einfach sein Datenblatt
lesen. Zwar koennte das English der Renesas Datenblaetter sicher etwas
besser sein, aber sie lassen sich durchaus verstehen.
Vielleicht sollte also so manche dessen Kenntnisse sich ueberwiegen aus
abschreiben und jammern nach fremden Codeschnipseln besteht vielleicht
einfach mal auf den Arsch setzen und ein Buch lesen!

4. Der Grund warum es mir Spass macht die R8C zu benutzen ist uebrigens
das sie insgesammt als 16Bit Prozessoren in einer ganz anderen Liga
spielen als die kleinen. Gerade wenn man in C programmiert fallen einem
viele Dinge deutlich leichter weil man eben nicht so schnell
Wertebereich ueberschreitet. Auch der Umgang mit Fliesskommazahlen ist
im begrenzten Umfang machbar.

Aber das bedeutet jetzt natuerlich nicht das ich immer R8C oder
M16C(der ist uebrigens richtig goil) benutzen werde. Man waehlt einen
Microcontroller schliesslich nach der Aufgabe aus die man loesen
moechte.

5. Unabhaengig wie man zu Elektor steht, und ich stehe dem Blatt eher
kritisch gegenueber, hat das aktuelle Heft den Vorteil das man wie
sonst nirgendwo an die Hand genommen wird und einem alles recht einfach
nahegebracht wird. Wer es damit nicht schafft sollte vielleicht doch
besser Briefmarken sammeln.


Olaf

Autor: jens peters (Gast)
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@Olaf
Ich habe ja nichts gegen Exoten am richtigen Platz und kann auch deiner
Argumentation folgen. Jeder der mehrere Controller unterm Finger hatte
wird dir aber auch sagen, daß es als Anfänger oft nicht auf den
optimalsten Mikrocontroller ankommt, sondern Dinge wie: Foren oder
priv. Sites primär zum Lernen wichtiger sind. Deswegen ist der Rat
einem Anfänger den R8C nahezulegen zwar gut gemeint aber nicht wirklich
das wahre.

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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hab auch mit nem AVR(ATMega162) in Assembler angefangen und hatte keine
Probleme. Man beachte das einsteiger tut gaaaaaaaaaaaaaaaanz oben
links. Das hat mir sehr geholfen.

Autor: cazy horse (Gast)
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Um wirklich sinnvolles zustande zu bringen, ist es meiner Meinung nach
nicht so wichtig, den dafür idealen MC zu finden. Viel wichtiger ist
eine genaue Kenntnis "meines" Prozessors und meiner Werkzeuge. Ok,
wenns nicht geht, gehts nicht, dann muss man sich umorientieren. Mit
einem unbekannten Rechenmonster bekomme ich nicht automatisch ein
besseres Gesamtergebnis als mit der vertrauten Gurke (95% meiner
Projekte mache ich mit AVR). Ohne Not bewege ich mich da kein Stück.
Und um alles zu testen, was interessant wäre, fehlt mir die Zeit.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Man muss nur 51x zwei 16Bit Zahlen multiplzizieren und das
> Ergebniss 32bittig addieren. Und das ganze natuerlich 40000mal pro
>  Sekunde. Dafuer hat der R8C einen speziellen Assemblerbefehl.

ATmegas haben auch einen Multiplikationsbefehl, der aber nur
8bit-Zahlen mutlipliziert.

> Daher denke ich nicht das ein AVR da mithalten kann.

Überschagsmäßig:

eine 16bit-Multiplikation lässt sich aus vier 8bit-Multiplikationen
zusammensetzen. Macht also etwas über 8000000 Multiplikationen für die
er jeweils zwei Taktzyklen braucht, also gut 16 Millionen Taktzyklen.
Werte Einlesen und Rausschreiben und die üblichen Schiebereien kosten
natürlich auch noch was, also dürfte es bei einem maximalen Takt von
20Mhz doch arg eng werden.

> Interessanter waere es vielleicht wenn mal jemand vergleicht wie
> gut die Prozessoren bei primitiven Portzugriffen und aehnlichem
> sind.
> Aber ich denke auch da wird ein R8C gut wegkommen weil man bei den
> Assemblerbefehlen auch direkt nur eine Wortbreite von einem Byte
> angeben kann. Ausserdem kann er auch Bitweise zugreifen.

Der AVR braucht zum Schreiben eines Byte an einen Port einen
Taktzyklus. Einzelne Bits gehen auch, aber das braucht dann zwei
Taktzyklen.

> 4. Der Grund warum es mir Spass macht die R8C zu benutzen ist
> uebrigens das sie insgesammt als 16Bit Prozessoren in einer ganz
> anderen Liga spielen als die kleinen. Gerade wenn man in C
> programmiert fallen einem viele Dinge deutlich leichter weil man
> eben nicht so schnell Wertebereich ueberschreitet.

Auch beim AVR kann ich gerade in C auch problemos mit größeren
Datentypen arbeiten.

> Auch der Umgang mit Fliesskommazahlen ist im begrenzten Umfang
> machbar.

Das ist ebenfalls beim AVR machbar.

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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HI

Kleine Entscheidungshilfe: sieh dir mal die Datenblätter von
vergleichbaren Atmel und PICs an und entscheide womit du mehr anfangen
kannst.

MfG HG

Autor: Michael König (Gast)
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Mit der Entscheidung sollte man vielleicht noch ein paar Monate warten,
da die aktuellen 18F PICs anscheinend alle haufenweise Fehler haben
(einfach mal einen Blick in die Errata werfen, beispielsweise beim
18F4620).
Laut der Antwort auf ein Ticket von mir sollen diese Bugs im ersten
Quartal 2006 behoben werden, was aber eine recht schwammige Aussage ist
und ich weiß immer noch nicht mit Sicherheit, ob wirklich alle Errata
beseitigt werden. Mir ging es im Ticket insbesondere um einen Bug bei
RS232-Transmit mit Parität, was beim 18F452 tadellos funktioniert, beim
18F4620 aber den Baudratengenerator neu initialisiert sobald TX9D
gesetzt wird, was dann den Inhalt des TSR zerschießt...

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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@Michael

"Mit der Entscheidung sollte man vielleicht noch ein paar Monate
warten, da die aktuellen 18F PICs anscheinend alle haufenweise Fehler
haben"


Warum warten, ich finde, daß erleichtert die Entscheidung doch
ungemein.


Und warten tue ich grundsätzlich nicht, das kann ich mir nicht
leisten.
Ich nehme nie die allerneuesten Chips, sondern nur solche, die
mindestens 1..2 Jahre am Markt sind. Ich habe nicht die Zeit, die Bugs
zu finden, d.h. für den Hersteller die Arbeit zu machen. Außerdem will
ich auch keine Lieferengpässe.


Peter

Autor: Jadeclaw (Gast)
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@Schnupperkursbesucher: Ich habe schon diverse MCs hinter mir, 8048,
6502, 6800 etc.und die AVR erscheinen von Ausstattung und
Programmierbarkeit noch mit am einfachsten.
Dazu kommt, mittlerweile sind die Teile auch sehr preiswert geworden.
Empfehlenswert zum Einstieg:
ATMega8(8kB), ATMega16(16kB), ATMega32(32kB)
Für kleinere Projekte den ATTiny2313.

Eine Warnung allerdings: Beim grossen C sollte man die Teile nicht
kaufen, man bezahlt sich dumm und dusselig.
Gute Quellen: www.Reichelt.de , www.elektro-nix.de .
Entwicklungssystem:
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t...
Daten:
http://www.atmel.com/dyn/products/devices.asp?family_id=607
Programmiergerät:
http://www.lancos.com/prog.html
Und wie schon weiter oben bemerkt, ganz links oben in der Ecke das
Tutorial.

Hoffe, das hilft weiter
Gruss
Jadeclaw.

Autor: Vikinger (Gast)
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Hallo,

also ich hab mit PICs 17C und 18F Erfahrungen sammeln "dürfen" und
muss sagen nie wieder. Als Assemblerprogrammierer kann man auf den
Teilen echt ausflippen, das ganze Bankingzeugs ist einfach grauenhaft
und der Accumulator-Zentrierte CPU-Kern ist echt scheußlich. Der Protz
im C64 war da sogar bedeutend angenehmer. Der PIC schaft zwar bis
10MIPS aber viele Befehle kann man sich auf einem ordentlichen Protz
sparen so das unterm Strich recht wenig übrig bleibt. Auch C-Compiler
tun sich mit nur einem Register recht schwer.

Vor gut einem Jahr hab ich mit den AVRs von Atmel angefangen und muss
sagen die sind von der Programmierung her deutlich besser, eben fast
richtiges RISC. Auch sonst findet man viele Details wo die AVRs
eichfach besser sind (z.B. Interruptvektoren). Die C-Compiler können
sich auf diesem CPU-Kern auch deutlich besser austoben und erzeugen
IMHO effizienteren Code.

Die Peripherie ist bei beiden nicht gerade schlecht und viele
Standartkomponenten, wie z.B. UART, sind sich sogar recht ähnlich. Auch
die Ausstattung (PWM,Timer,UART,I2C,SPI,EEPROM ...) an sich ist recht
ähnlich. Das Preis/Leistungsverhältnis ist auch etwa gleich (wenn man
mal von dem beschissenen CPU-Kern der PICs absieht). Das Spectrum an
Gehäusevarianten ist ebenfalls ungefähr gleichwertig.

Für größere Sachen bevorzuge ich übrigens ARM, aber die sind nicht
unbedingt einsteigerfreundlich.

Grüße
Erik the Vikinger

Autor: schnupperkursbesucher (Gast)
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merci8 für die vielen antworten, mal schauen was ich jetz da mache...

UND, beim C bestell ich sowieso NIX mehr. dass war reine naivität mit
meinen 13 jahren damals!

Autor: Olaf Kerner (Gast)
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Wie stehts es eigentlich mit der Fachliteratur. Beim Suchen in
amazone.de werden die Bücher für PIC's und AVR's ziemlich schlecht
bewertet. Gibt es trotzdem für Einsteiger gute (und noch erhältliche)
Bücher, die man empfehlen kann?

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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@Olaf,

Früher oder später holt man sich die original Datasheets, Usermanuals,
Applicationnotes vom Hersteller, denn je näher eine Dokumentation an
der Quelle sitzt, umso weniger Fehler enthält sie und umso aktueller
ist sie.

Für den AVR ist neben diesem hier auch das avrfreaks.net Forum sehr
kompetent.

Da ich schon 1997 mit dem AVR angefangen habe, stellte sich das Problem
der Fachliteratur erst garnicht, es gab nur Atmel. Immerhin hatten sie
damals noch Datenbücher gedruckt und verteilt.


Peter

Autor: Olaf Kerner (Gast)
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@Peter Dannegger: Gibt es die Datenbücher heute nicht mehr in gedruckter
Form? Wenn es diese noch gibt, wo kann man sie bekommen?

Autor: A.K. (Gast)
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Im PDF-Zeitalter beim nächsten Laserdrucker.

Autor: Michael König (Gast)
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@Peter Dannegger
"Warum warten, ich finde, daß erleichtert die Entscheidung doch
ungemein."

Stimmt, so kann man es natürlich auch sehen.
Zumindest momentan kann ich die aktuellen PIC18 nicht wirklich
empfehlen und die älteren sollte man laut Microchip eigentlich nicht
mehr für neue Designs verwenden.

Was die Beschränkung der PIC-Architektur betrifft: Es gibt inzwischen
mit PIC24 eine 16-Bit Architektur mit mehr Registern. Die habe ich mir
aber nur kurz mal angeschaut und nicht damit gearbeitet. Da die auch
noch recht neu ist, sollte man (insbesondere nach meinen kürzlich
gemachten Erfahrungen mit PIC18) vorher auf jeden Fall einen sehr
genauen Blick auf die Errata werfen.

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