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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmieren ohne Parallelport


Autor: Johannes (Gast)
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Hallo Leute,

was macht man heutzutage mit einem neuen Laptop ohne Parallelport? Kann
ich meinen ATMega16 künftig nur noch von meinem alten PC programmieren?

Gibt es evtl USB-Parallelport(SUBD25)-Adapter die erschwinglich sind?
ähnlich wie es sie für die serielle Schnittstelle gibt...
Oder kann ich eine Schaltung bauen, mit der ich den Atmel per USB
flashen kann? Im Datenblatt gibts nix in diese Richtung...

... irgendwie muss ich ja doch mit der Zeit mitlaufen, sonst kann ich
mein hobby in 4-5Jahren an den NAgel haengen.

mg,
Johannes

Autor: Marco Beffa (Gast)
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Ja geht auch sehr einfach über die serielle Schnitstelle... so eine
sollte der Laptop doch noch haben, oder??

Autor: Bastian Schmelzer (Gast)
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Wenn nicht, dann kann man auch manche USB<->RS232 Wandler verwenden.
Dabei gibt es aber oft Probleme, da diese Wandler nicht immer "echte"
RS232 Pegel ausgeben und wenn doch, die Programmierschaltung nicht damit
betrieben werden kann. Man muss also ein Netzteil einplanen.

Gruß,
  Bastian

Autor: Andreas Haimberger (Gast)
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Nun ja, wenn ich mir die Homepage von mikrocontroller.net ansehe, finde
ich in der Linksammlung mehrere Programmier-Schaltungen für den AVR,
die auch mit USB funktionieren:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Linksammlu...

Autor: BTR (Gast)
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Autor: GerritW (Gast)
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Hallo

Ich habe das selbe Problem (mein Laptop hat weder eine serielle noch
eine parallele Schnittstelle...toll). Ich hab mir jetzt bei einem
ebay-Händler zwei Wandler von USB auf parallel und seriell bestellt.
Die serielle Übertragung wird, glaub ich, weniger problematisch. Ich
befürchte jedoch, dass der Parallelwandler lediglich für Drucker
konzipiert ist und damit die Datenleitungen unidirektional sind (bitte
berichtigt mich, falls ich falsch liege).
Ich werde mich auf jeden Fall mal melden, ob alles wie gewünscht
funktioniert.
Achso... Bei Conrad gibts auch für ca. 40Euro eine sog.
Mini-Docking-Station (oder so). Wird an USB angeschlossen und hat
mehrere USB-Porrtts, eine serielle und eine parallel Schnittstelle. Wie
gut die ist kann ich dir jedoch leider auch nicht sagen.

Autor: GerritW (Gast)
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Entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler (doppelte Buchstaben). Aber
ich glaube manchmal, die Tasten meiner Tastatur sind nicht entprellt
:-)

Autor: TravelRec. (Gast)
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@GerritW: Die USB nach parallel-Converter kannste getrost vergessen, da
diese als virtuelle Printer-Ports im System angemeldet werden und eine
ECP-Schnittstelle emulieren, die nur mit einem echten Drucker
funktioniert. Einzel-Pin-Ansprechen funktioniert nicht, also auch nicht
die Progger, die auf LPT1 schreiben wollen. Seriell und in Verbindung
mit einem "richtigen" Programmiergerät (STK500 oder AVR-ISP)
funktioniert in den allermeisten Fällen. Eigenbauschaltungen am
virtuellen seriellen Port scheitern wegen des durch USB verzerrten
Timings.

Autor: Johannes (Gast)
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So ganz einfach scheint es also nicht zu sein sich von den guten alten
Schnittstellen zu trennen... irgendwie werd ichs aber doch hinkriegen
muessen...
Danke fuer eure Tipps!

Wenn man 20-30 Euro investiert scheint es ja zu gehen mit einer der
USB-Progger. Das geht fuer Bastler ja gerade noch :) Ein Selbstbau ist
aber immer besser, weils mehr Spass macht.

mg,
Johannes

Autor: Jochen (Gast)
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... das Basteln ist bei SMD mit Rastergrößem von 0,5 mm oder weniger und
wvielleicht noch die Anschlüsse unterm IC wie bei manchen USB
Controllern alles andere als spaßig :-( ... das fängt schon beim ätzen
an und hört beim löten auf... der FTDI mag ja noch gehen aber der
CP2102 ist für nen Bastler kaum noch zu handeln... ich reflektiere
inzwischen auf kaufen... hat jemand erfahrung mit einem von den beiden
teilen die da oben gezeigt sind?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...
Ebay-Artikel Nr. 5839583137

Autor: Ronny Schulz (Gast)
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Hier gibt es doch einen von Matthias. Der treibt sich hier auch im Forum
rum. Sieht sehr professionell aus:

http://www.matwei.de/doku.php?id=de:elektronik:usbisp

Autor: Axel (Gast)
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Hallo Leute,

habe heute das myAVR-Board USB bekommen und schnell mal mit der
gängigen Software ausprobiert.  das Teil ging auf anhieb mit
AVR-Studio, CodeVision und auch mit AVRDUDE... macht nen recht soliden
Eindruck. Habe den Programmer auch mal auf ne eigene Schaltung mit dem
mega16 los gelassen und klappte auch...

Ciao Axel

Autor: Marko B. (Gast)
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Einfache Lösung, ohne Basteln und "offiziell": Atmel AVRISP (oder
natürlich STK500) und USB-RS232 Adapter.

Autor: Frysk (Gast)
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Hier gipts auch einen sehr guten USB programmer. Funktioniert unter
Window und Linux.

http://www.tuxgraphics.org/electronics/200510/arti...

Frysk

Autor: Axel (Gast)
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Reichelt:
AVRISP                                           39.95
USB-Serial                                       11.95
+ shop.mikrocontroller.net
AVR Entwicklungsplatine (ATmega8/ATmega48)       20.00
--------------------------------------------------------
                                                 71,90 €
========================================================

hm... also ich habe auch nicht gebastelt und musste keine 70€ docken
grins

Autor: Axel (Gast)
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sorry habe den m8 für 3,95 noch vergessen der gehört ja noch dazu...

also kommen wir bei der "offiziellen" Lösung auf satte * 75€ !!! *

hm...

Autor: Frysk (Gast)
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MyAVR Board USB kostet € 49,-.

Das complet bauzats USBAVR500 kosten bei Tuxgraphics € 22,95!

Frysk

Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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Zu dem Thema USB statt "richtiger" Schnittstellen fällt mir nur immer
wieder ein, das die meisten Hersteller von USB-Hardware eigentlich
keine "Hardware" im Sinne von voll funktionsfähigen Endgeräten mehr
produzieren, sondern nur noch irgendwelche Gebilde (Siehe GDI-Drucker,
Scanner für 19,90 Euro, Schnittstellenwandler, die nichts ohne ihren
Treiber können oder die vielen sog. WinModems, die eigentlich nur aus
der Telefonhardware bestehen), die dann durch einen instabilen,
resourcenfressenden Treiber humpelnd mit Leben versorgt werden.

Ich habe nichts gegen eine Universelle Schnittstelle, und Laptops /
Notebooks, die kleiner, leichter und billiger sind, weil nicht so viel
Hardware drin ist.

Aber ich habe etwas gegen Hersteller, die irgendeinen Chip, der auf der
anderen Seite eine USB-Schnittstelle hat, in ein Notebook für 1500 Euro
einbauen und dann einen Treiber für das Betriebssystem dabeilegen, der
15 MB groß ist (weil die sog. USB-Hardware nur eine Softwarelösung an
einem Chip ist, der auf der anderen Seite einen USB-Anschluß hat.) und
wenn man ein anderes Betriebssystem auf den Laptop macht, dann
funktioniert ausser der Tastatur und dem LCD nix mehr. (Das LCD nur
noch mit 640x480).

Meine Meinung zu dem USB-Thema ist:
Wenn jeder Hersteller dazu verpflichtet wäre, voll funktionsfähige
Hardware mit USB-Schnittstelle zu produzieren, die richtig Normkonform
(AT Befehlssatz bei Modems ohne Software dazwischen, HPGL / Postscript
oder nur ASCII-Drucken bei Druckern und das ohne Treiber) ist. Das
Ganze dann auch auf der USB-HOST-Seite, dann wäre der Markt nicht so
überschwemmt mit Notebooks und das Auf- / Abwärtskompatibilitätsproblem
würde gar nicht erst aufkommen.

So, das musste ich einfach mal loswerden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"dann wäre der Markt nicht so überschwemmt mit Notebooks"

Wie ist diese Aussage zu interpretieren? Findest Du Notebooks böse?

Autor: Jonas (Gast)
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habe auch mal kurz gesucht, gefunden und etwas zusammengefasst:

Tuxgraphix USB Programmer Bausatz                27.95 Euro
Tuxgraphix USB Programmer SMD gelötet            32.95 Euro
Tuxgraphix USB Programmer voll bestückt          47.95 Euro
myAVR USB Programmer voll bestückt               28,00 Euro
myAVR USB Programmer Bausatz nicht verfügbar
ICprog-AVR USB Programmer bestückt               29,95 Euro
ICprog-AVR USB Programmer Bausatz nicht verfügbar
USB Programmer von Rudi Rucksack                 17.00 Euro grübel
USB Programmer von Rudi Bausatz keine Angaben

http://icboard.ic.ohost.de/themes/kategorie/detail...
http://shop.tuxgraphics.org/electronic/microcontro...
Ebay-Artikel Nr. 5840926100
http://www.myavr.de/shop/artikel.php?artID=42

die Fertigungsqualität reicht von Hobbybastelei bis professionelle
Herstellung. Inwieweit die verschiedenen Quellen Zuverlässige
Lieferanten sind kann ich nicht einschätzen.

CU Jonas

PS: ich find USB cool... subjektiv erscheint mir die welt einfacher
geworden zu sein...
Stick, Maus, Tastatur, Kamera, ... dran und geht ohne
Schnittstellenwald

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

für meinen USBisp wirst du etwa 25€ loß wenn du die Platine über mich
beziehst und die Reichelt-Versandkosten für die restlichen Teile voll
anrechnest. Und du hast einen STK500 kompatiblen Programmer. Das bietet
von den oberen aber auch der von Tuxgraphix.

Matthias

Autor: Frysk (Gast)
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Der progger von Tuxgraphics ist STK500v2 compatible.
STK500v2 ist einen "completely redesigned stk500 protocol" von Atmel.
So den progger is nicht compatible mit den alten STK500 protocol.

Frysk

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

ja, aber die Hardware ist die selbe. Für den USBisp sind beide
Protokolle implementiert. Sowohl STK500v1 als auch STK500v2

Matthias

Autor: Jadeclaw (Gast)
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Nun denn, die Programmer überzeugen irgendwie alle nicht so richtig.
Keiner beherrscht den HV-seriell oder Parallel-Modus.
Damit ist z.B. der ATTiny11 oder ATMega 48/88/168 nicht mit diesen
Geräten programmierbar.
Und ich werde das dumme Gefühl nicht los, dass der ISP-Anschluss
zusammen mit den aktuellen ATMegas aussterben wird.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Axel (Gast)
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also ich kann den mega48 88 und 168 sehr wohl mit der USB Lösung von
myAVR brennen... wieso sollte das nicht gehen? also ich habs hier
vormir und es geht.

Autor: Axel (Gast)
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das mit dem STK500 Prtotokoll ist aber tatsächlich mehr als nur ne
überlegung wert... @Mathias... hast du nen shop wo ich dein Bausatz
kaufen kann?

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

Shop? Nicht wirklich. Du kannst von mir eine Platine haben (6€ zzgl. 1€
Versand). Den Rest gibts dann bei Reichelt. Sind allerdings fast nur
SMD-Bauteile. Ist also nicht wirklich was für absolute Lötanfänger.

Matthias

Autor: Martin (Gast)
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Wo wir von Programmiergeräten sprechen.
Hat einer von euch schon so eine Lösung gefunden, wo ein FTDI-Baustein
verwendet wird. Ich meinen den 2232C, welcher mit einer
SPI-Schnittstelle gesegnet ist.
Auf diese Weise würde das Programmiergerät keine Firmware mehr
benötigen, weil der FTDI gänzlich die Wandlung von USB auf SPI
übernimmt und kein µC im Programmiergerät mehr notwendig wäre.

Dies bedeutet, dass man bei einer Prozessorerweiterung nur noch das
PC-Programm erweitern müsste, so wie es bei den Programmiergeräten über
die parallele Schnittstelle der Fall ist.

Hat jemand so etwas schon mal entwickelt?

Tschüss

Martin

Autor: Jadeclaw (Gast)
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@Axel: Sorry, meine Dusseligkeit.
Man sollte das Datenblatt auch mal komplett lesen :-/
Da bei dem Teil keine Angaben über die unterstützten Controller zu
finden sind, bleibt noch die Frage, welche damit programmierbar sind.
Die gleichen, die auch im AVRStudio-Helpfile unter AVRISP gelistet sind
oder gibt es da Unterschiede?

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Axel (Gast)
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hm... also ich habe den m8, 48, 88, 168 und den m16 mit dem teil
gebrannt... ich muss mal nachschauen was der listet... ich glaub man
kann den 910er fragen welche er unterstützt...

wird aber erst morgen... sorry

Autor: Michael Kirsten (onkel_michi)
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@Rufus

Nein, ich finde Notebooks ganz und gar nicht böse. (Besitze ja selber
eines für den Job und eines für Privat)

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