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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Heizkörperventil steuern


Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Hi!

Ich suche nach einer Möglichkeit, Thermostatventile durch eine Art von
elektrischer Steuerung zu ersetzen, die den Heizkörper auf und zu
stellen kann. Also im Grunde so etwas wie der Antrieb für diese
Rondostat-Dinger. Das soll dann über einen Mikrocontroller angesteuert
werden. Es gibt dazu ja schon ein paar Beiträge, aber:

Das Problem ist halt die Mechanik. Welche Lösungen gibt es?
Die Heizkörper sind sehr alt, die Ventile scheinen von Vaillant zu
sein. Um den Stift reinzudrücken, braucht man schon ziemlich Kraft.

Die Stellantriebe, die ich bisher gefunden habe, passen nicht, kommen
mir relativ teuer vor und haben 24V....Optimal wären natürlich 5V, aber
12V stehen auch zur Verfügung. 24V oder 230V wird schwierig.
Vielleicht etwas aus dem Modellbau? Aber wie soll ich das an der
Heizung befestigen? Ich kenne mich mit mechanischen Angelegenheiten
absolut nicht aus.

Gruß

Kersten

Autor: Martin Jangowski (Gast)
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Es gibt Heizkörperthermostate mit eingebautem Heizwiderstand. Das Teil
ist in nicht angesteuerten Zustand voll auf und wird durch Beheizung
mehr oder weniger zugemacht. Sowas ist hier in der Klimaanlage für
Heiz- und Kühlregister drin.

Frag mich bitte nicht, wer die Dinger macht, bin selber auf der
Suche...

Martin

Autor: Sven F. (Gast)
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Hi
scghaut mal auf www.elv.de best-nr 68-625-22 da gibt die stellantrieb
mit funksteuerung als ast fertig bausatz für um die 29€ billiger wird
nicht werden.
evtl mal anfragen ob auch nur die mechanik lieferbar ist.

mlg sven

Autor: Werner A. (Gast)
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Die Dinger gibt es bei dem Klemptner Deines Vertrauens. Ich bekomme auch
gerade 6 Stück. Die laufen auch direkt mit 220 V. Spannung an -> Regler
auf, Spannung aus -> Regler zu. Kosten so zwischen 25 und 40 Euro.

Werner

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Die elektrisch stellbaren Thermostate gibt es von vielen Firmen, mir
sind allerdings nur welche mit 24V oder 230V bekannt. Ich  empfehle
24V, ist bastel-kompatibler.

Mit 5V wirst Du sicher nichts finden, vielleicht noch mit 12V (habe ich
aber noch nie gesehen). Die mc-Stromversorgung kannst Du eh nicht
nehmen, die Dinger brauchen 3W im Betrieb und ein Vielfaches davon beim
einschalten.

Schau mal bei Heimeier.com, von denen habe ich hier ein Datenblatt des
"EMO T" Stellers (ich verwende das Teil nicht selbst).

Übrigens gibt es 2 Versionen: entweder
Strom an -> Heizung an   oder
Strom an -> Heizung aus.

Viele Grüße, Stefan

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Die Honeywell-Dinger gibts auf jedem Flohmarkt, da die Prozessoren in
Chip-on-bard-Technik nach ein paar Jahren alle kaputtgehen. Ein
ordentliches IC-Gehäuse ist eben nicht mit etwas Epoxidmaterial auf der
Platine zu ersetzen. Der Motor, solange er noch keine kreischenden
Geräusche abgibt, sollte noch funktionieren.

Autor: Detlef Wilken (Gast)
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Zum Thema "elektrisch stellbare Thermostate": Ich habe die 230 V-Teile
bei mir im Haus verbaut und auch schon getestet. Die Dinger brauchen so
wenig Strom, dass sie auf der Skundärseite eines handelsüblichen
Optokopplers ohne Zusatzbeschaltung betrieben werden können. Den
genauen Schaltungsaufbau kann ich morgen mal posten (bin noch bei der
Arbeit)

Gruß
Detlef

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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@Detlef:

Sehr interessant!
Habe ich auch gemacht, aber noch nicht in Betrieb genommen. Welche
Optokoppler hast Du verwendet? Hast Du welche mit VDE-Zeichen
gefunden?

Gruß, Stefan

Autor: cdg (Gast)
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Mein elekrisches Ventil ist Fabrikat Heimeier.
220V / 3 Watt, 220V wegen per Solid-State schalten.

Man kann aber auch sein altes Termostat nehmen,
6-8 Widerstände parallel schalten, unter das Kunststoff bringen.

Die Widerstände heizen das Dehnungsgefäß = Ventil stellen.
Nun geht es auch mit 5 Volt und kostet fast nix.

Mein Versuchsaufbau war,
2 Widerstände a 220 Ohm 1/8 Watt in Reihe,
davon 4 Stück auf den Umfang verteilt und parallel geschaltet.
Gesamtwiderstand also 110 Ohm.

Die Spannung weis ich nicht mehr, ich glaube 12 Volt.
Ausprobieren und ggf. andere Widerstände nehmen.

Für einen Versuch kann man die 1/8 Watt Widerstände auch erstmal
durch die Kunststoffschlitze auf den Balg schieben.

Inzwischen benutze ich aber die ELV FHZ1000 und FT80b Geräte.

Zum schwer eindrückbaren Ventilknopf:
Das ist so richtig, irgendwas zum Schutz drauflegen und kräftig
drücken. Auch neue Ventile verhalten sich so.

MfG cdg

Autor: Smartie (Gast)
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Oder das Conrad Funk-Heizkörper Thermostat (das bidirektionale)
Protokoll dazu wurde hier schonmal gepostet

Autor: ---- (Gast)
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2x 220 Ohm ergeben nicht 110,
sondern -->

1/R=1/R1 + 1/R2 ...+1/Rn

-->55 Ohm!

Autor: ---- (Gast)
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sorry,wer lesen kann ist klar im Vorteil

..hab die 4 Stück paralell nicht gelesen...

Autor: Ithamar Garbe (antimon)
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> Oder das Conrad Funk-Heizkörper Thermostat (das bidirektionale)
> Protokoll dazu wurde hier schonmal gepostet

Unter
http://www.cc2net.de/Foren/CC2Net_Forum/lesen.php?...
kann man sich das Ganze anschauen - hört sich interessant an!
Die Heizungsventilsteuerungen sind genial - zwei Mignon Batterien
langen ca. 2 Jahre... bei täglichem Betrieb!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Es gibt Kameraden von der Firma Kieback& Peter in Berlin, welche mit
einer beheizbaren Patrone betrieben werden, die sich ausdehnt und das
eigentliche Ventil betätigt. Die Dinger brauch 24 Volt= für die Heizung
und eine Steuerspannung 0-10 Volt für die Öffnung. Das funktioniert das
Gebäudeleitsystem von denen. Was das kostet kann ich nicht sagen. Ist
aber sehr betriebssicher. (Seit 6 Jahren in großer Anzahl verbaut -
noch kein Ausfall.

MfG Paul

Autor: Unbekannter (Gast)
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Der Stift muss sich schwer rein drücken lassen. Wenn er sich leicht
reindrücken lässt, ist das Ventil kaputt. Dann kann der Ventilsitz
festkleben (z.B. nach dem Sommer) und das Ventil öffnet nicht mehr.

Diese elektrischen Antriebe, also diese beheizten Dinger, nennen sich
"Elektrothermische Stellantriebe". Sie gibt es praktisch von jedem
(vernüftigen) Fabrikat. Sie gibt es in 24 Volt oder in 230 Volt. Üblich
ist die Version "Stromlos geöffnet", d.h. wenn keine Spannung anliegt,
öffnet das Ventil. Es gibt sie aber auch "Stromlos geschlossen", d.h.
wenn keine Spannung anliegt, ist das Ventil geschlossen. Allerdings ist
diese Variante in der Praxis fehleranfälliger und nicht so zuverlässig.

Autor: Detlef Wilken (Gast)
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@Stefan

Ich habe einen MOC3022 verwendet. Primärseitig über Schieberegister
4094 (über SPI) und Transistor angesteuert, Sekundärseitig über 230V
direkt den Stellantrieb angesteuert.

Detlef

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