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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik strom/spannung an port pins bei atmegaxx


Autor: hans dieter (Gast)
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kann man einen port pin über einen 100k widerstand an 12v hängen ohne,
dass der uC schaden nimmt? die Vcc+0.5 sind ja dabei überschritten,
vertragen die schutz-dioden das?...
hat jemand mit solchen dingen erfahrung?

Autor: Hannes Lux (hannes)
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ATMEL beschreibt sowas in Appnote AVR182. Da sind es zwar nicht 12V
sondern Netzspannung.

Vielleicht solltest du dich vor dem Fragen erstmal auf der
ATMEL-Homepage umsehen, da gibt es viele verdammt gute Tips...

...

Autor: hans dieter (Gast)
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danke;
werde ich in zukunft machen ;)

Autor: hans dieter (Gast)
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aber ehrlich gesagt hätte ich unter "zero crossing detector" keine
antwort erwartet: bei maximal 1mA clamping current; geht also 12V über
100k, dann brauch ich jetzt nur noch eine gute methode den strom durch
den motor zu messen.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Wozu den Strom??? - Der ist doch irrelevant. Du brauchst die
Drehzahl...

...

Autor: hans dieter (Gast)
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Ich brauche eigentlich nur einen wert für die belastung des motors.
Die Drehzahl ist doch (bei konstanter Belastung) eine Funktion des
Stromes und umgekehrt?

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Du hast aber keine konstante Belastung...
Bei konstanter Belastung braucht man übrigens auch keine Decoder mit
Regelverhalten, da tun es die einfachen Decoder auch. Mit dem Strom als
Messgröße verschlimmert sich das Verhalten noch, du erreichst genau das
Gegenteil von dem, was du eigentlich willst. Wenn nämlich der Strom
(durch erhöhte Belastung) steigt, dann verringert der Regler den Strom
und der Zug wird langsamer.

Infolge wechselnder Belastung (Leerfahrt, langer Zug, bergab, bergauf)
ist die Drehzahl viel eher der Gegenspannung proportional als dem
Strom.

Aber mach' was du für richtig hältst, es ist schließlich deine
Anlage...

...

Autor: hans dieter (Gast)
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wie sollte ich dann den motor-beschalten damit ich die drehzahl
ordentlich aufgelöst messen kann?
12V (oder 16V) Motor(versorgungs-)spannung bei maximaler Last zieht der
1.25A.

Ich blaub ich hab jetzt geschnallt, wie die das bei Tams machen - genau
so je nach vorheriger dreh-richtung schalten die einen Pin des motors
auf masse und messen dann die spannung an dem anderen pin.


kann man die schaltung noch vereinfachen?

danke für die hilfe und frohes fest!

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Nunja, wenn ich mir die H-Brücke genauer anschaue, dann sehe ich:

- RB1 und RB2 schalten die Brücke statisch auf Fahrtrichtung
- RB3 liefert die PWM und "klaut" über T2A und T2B den Transistoren
  T3A und T3B den Basisstrom, wodurch die Ansteuerung der Highside-
  FETs deaktiviert wird. Die Lowside ist davon nicht betroffen.
- Von RN2-2 und RN2-4 liegt einer über den leitenden Lowside-FET an
  GND, der andere an der vom Motor erzeugten Gegenspannung. Vom
  Verbindungspunkt gehen RN2-3 und RN2-1 in Reihe nach GND,
  dazwischen wird die Mess-Spannung für RA0 (AIN0) abgegriffen.

Es handelt sich also eindeutig um eine Messung der Gegenspannung des
Motors, die (physikalisch bedingt) der Drehzahl direkt proportional
ist. Die Verwendung eines Widerstandsnetzwerkes ist clever, damit ist
absolute Gleichheit der Spannungsteilerwiderstände gewährleistet.

Auch programmiertechnisch wird das recht einfach.
Wenn die PWM den Motor abschaltet, wird die Conversion angestoßen, wenn
die Conversion fertig ist, darf die PWM wieder zuschlagen. Bei genügend
hoher ADC-Abtastfrequenz (aber noch im Limit) ist der Zeitbedarf einer
Abtastung akzeptabel.

Die Schaltung ist clever gemacht.
Die SMD-4-fach-Widerstände gibt es übrigens sehr günstig bei Reichelt.

Übrigens habe ich vom PIC keine Ahnung, ich werkele mit AVRs in ASM.

Viel Spaß bei der Party mit dem grünen Nadelbaum...
...

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