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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Linepegel


Autor: Steffen (Gast)
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Hallo zusammen!

Ich suche nach den Spezifikationen für Audio Linepegel. Welche max.
Spannung, welche Ströme müssen geliefert werden, ...

Bin bisher leider nicht fündig geworden. Wäre klasse, wenn mir hier
jemand weiterhelfen könnte.

Vielen Dank!
Herzliche Grüße
Steffen

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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775mV effektiv an 600Ohm.
Kann jeder bessere OpAmp problemlos.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Steffen (Gast)
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Dank dir!

Grüße
Steffen

Autor: Robert Weber (rweber)
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Hallo,

da muß ich mal nachhaken.

Ich versteh nicht ganz, wie das mit den 600 Ohm gemeint ist,

- Der AUSGANG hat einen Innenwiderstand von 600 Ohm

oder

- Wenn der Eingang einen Eingangsimpedanz von 600 Ohm hat, habe ich bei
einem 0db signal die 775mV eff?



Gruss und Danke,
rweber

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Das letztere ist richtig. Die Definition kommt
(wenn ich mich genau erinnere) noch aus der Uralt-Telefontechnik,
wo mit 775mV an einem 600 Ohm-Widerstand (nämlich dem Telefon), eine
Leistung von genau 1W erzeugt wurde.

Greetz
kmt

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Ich meinte natürlich 1 mW :-)

Greetz
kmt

Autor: Robert Weber (rweber)
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Heisst das dann im Umkehrschluß, daß ich jeden Line-Out Ausgang mit
600Ohm belasten darf, um sicherzustellen, daß die 775mv nicht
überschritten werden?

Mein konkretes Problem ist: Ich verwende einen Max456 zu Umschaltung
von 8 Audioquellen an diverse Ausgänge. Der Max hat eine max. Analoge
Eingagsspannung von +/- 1,3V.

Da der Eingangswiderstand des Max sehr sehr groß ist, wird die
Signalquelle auch sogut wie nicht belastet, d.H. ich messe deutlich
mehr als die 775mv. Bei einer Audio Test-CD 1kHz 0db immerhin fast
4Vpp

Durch die große Anzahl an Eingängen, möchte ich natürlich den
Schaltungsaufwand möglichst gering halten. Ich hätte mir das in etwa so
vorgestellt:


                             ||
              +---------+----||-----o  zum Max
              |         |    ||
             / \       .-.
            ( ~ )      | |
             \_/       | | 600R ?
              |        '-'
              |         |
              +---------+
                        |
                        |
                      -----


Bitte nich hauen, hab' schon lange nichts mehr in Analogtechnik
gemacht :-(


Gruss,
rweber

Autor: EZ81__ (Gast)
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Robert: Die 600Ohm sind -wie schon gesagt wurde- ein Relikt aus der
Zeit, als Audioübertragung über Telefonleitungen wichtig war,
Leistungsanpassung etc. lieber sofort vergessen, die Ausgangsimpedanz
sollte deutlich unter 600Ohm liegen, die Eingangsimpedanz deutlich
höher:
http://www.sengpielaudio.com/GeschichteDerSpannung...
http://www.sengpielaudio.com/DasMaerchenVonDerLeis...
http://de.wikipedia.org/wiki/Audiopegel

Autor: EZ81__ (Gast)
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Sorry, hatte dein Posting noch nicht gesehen. CD-Player haben keinen
festgelegten Ausgangspegel und normalerweise auch keine Ausgänge, die
ernsthaft strombelastbar sind, in dem Fall wäre statt des Widerstands
ein Spannungsteiler angebracht. der den CD-Player nicht übermäßig
belastet, aber niederohmig genug ist, dass das gedämpfte Signal nicht
im evtl. folgenden Kabel komplett von Höhen befreit wird.

Grüße
;Matthias

Autor: Kai Markus Tegtmeier (Gast)
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Dem kann ich mich nur anschließen. Bitte keine Leistungs- oder
Stromanpassung bei Linesignalen! Den Ausgangspegel durch einen
niedrigen Eingangswiderstand der nachfolgenden Schaltung abzudämpfen,
halte ich für kriminell :-) Das kann böse in die Hose gehen und wird
der Signalqualität nicht wirklich förderlich. Wenn Dein Problem die
mögliche Übersteuerung des MAX456 ist, würde ich am Eingang
Schutzdioden gegen Masse einsetzen. Bist Du auf den MAX456
festgelegt? Weil: mit einem maximalen Signalpegel von +/- 1,3V kommst
Du ggf. bei Audioanwendungen nicht sehr weit. Wäre da nicht ein
anderer Baustein besser einzusetzen?

Greetz
kmt

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ähem. Schutzdioden? Damit es richtig im Lautsprecher scheppert?
Spannungsteiler an den Eingang, der das Signal im Verhältnis 5:1
abschwächt und die Ausgänge des MAX mit guten OpAmps(OPA2134 oder 2604)
wieder auf Linepegel hochbringen.
Das sollte dann funktionieren und dann ist auch genug Leistung da für
längere Kabel an den Ausgängen.

Gruss
Jadeclaw

Autor: Robert Weber (rweber)
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Hallo,

erstmal herzlichen Dank für die ausführliche Hilfe! Die Links waren
sehr hilfreich.

Ich habe mal den Innenwiderstand meines CD-Players gemessen, sind so
ca. 4.5k bei 1kHz. => Ich werde den Widerstand meines Spannungsteiler
um den Faktor 10 höher auslegen, und noch einen Kondensator dahinter um
die 0.5V DC-Offset herauszufiltern.


Gruss,
Robert

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