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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Goldcaps


Autor: Stefan Schaden (Gast)
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hallo!

würde die Formel für die Berechnung der Überbrückungszeit benötigen!
kann mir jemand helfen!

danke mfg
schady

Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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Bei 1 Farad verursacht 1 Ampere in einer Sekunde 1 Volt Spannungsabfall

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Das ist eine grobe lineare Näherung für die e-Funktion

Autor: ,,,, (Gast)
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Wobei 1A bei einem Goldcap seinen sicheren Tod bedeutet.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen (Spannungsfestigkeit) kann
ein Goldcap auch gar nicht mit 1A zu tun bekommen; selbst im
Kurzschlussfall sorgt dessen Innenwiderstand für einen geringeren
Strom.

Autor: ,,,, (Gast)
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Eigentlich nicht. Gängige Goldcaps haben je nach Kapazität einen
Innerwiderstand im Bereich von 0.5 Ohm

Autor: johnny.m (Gast)
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@Christoph Kessler:
Stimmt nicht! Wenn man nen Kondensator mit nem konstanten Strom (oben
z.B. 1A) lädt oder entlädt, dann verläuft die Spannung linear. Hat nix
mit ner Näherung zu tun. Nur wenn man den Cap über nen Widerstand lädt
oder entlädt (und dabei ändert sich der Strom in Abhängigkeit von der
Spannung) hat man ne e-Funktion.

Ansonsten gilt unabhängig von der Art des Kondensators:
t = C(U0-Umin)/im
wobei C die Kapazität in F ist, U0 die Spannung, die der Cap am Anfang
hat (also dann, wenn die Betriebsspannung ausgeschaltet wird und die
"Überbrückungszeit" anfängt), Umin die Spannung, die mindestens noch
da sein muss, damit alles funktioniert und im der mittlere Strombedarf
der Komponenten, die gepuffert werden sollen. U.U. hängt der
Strombedarf von der Restspannung ab. Dann gilt die Formel nur
näherungsweise. Dürfte aber ein guter Ansatz sein

Gruß

Johnny

Autor: Sebel De Tutti (Gast)
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@Christoph Kessler

Wenn man den Kondensator mit konstantem Strom entlädt nimmt die
Spannung linear ab.

I=C*dU/dt

Das ist also keine grobe Näherung sondern exakt.
Wenn man aber über einen Widerstand entlädt, ist I abhängig von U.
I=U/R.

Somit ergibt sie für U folgende DGL:
U-RC*dU/dt

Die Loesung davon ist U=U0*e^(-RCt), wobei U0 die Anfangsspannung ist.
Hoffe, dass das dem OP geholfen hat.

Autor: Christoph Kessler (Gast)
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Besonders kompliziert wirds wenn die Last eine LED ist, wie im
Fahrradstandlicht. Der Strom nimmt nämlich irgendwie exponentiell mit
der Spannung an der LED ab. Nach fünf Minuten ist es schon ziemlich
dunkel, aber auch nach einer halben Stunde ist immer noch ein leichtes
Glimmen zu erahnen. Es ging hier aber eher um ein gepufferter RAM nehme
ich an. Das hat weder konstante Stromentnahme noch einen ohmschen
Widerstand. Also wie gesagt, alles Näherung

Autor: Stefan Schaden (Gast)
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Danke für die Infos!

Verwende den Goldcap in meiner Schaltung.
Der Goldcap soll mit Solarzelle geladen werden, somit entfällt eine
aufwendige Laderegelung. Der Goldcap soll dann einen mC speißen und
kurz einen Piepser.

Hoffe dies funktioniert mit einem Goldcap!?

mfg

Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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@Christoph:
Entladung mit Konstantstrom gibt lineare Entladung.
Die E-Funktion gibt es erst bei Entladung mit einem Widerstand.

Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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@ ,,,, :
Schau Dir mal die HW Typen unter
http://www.panasonic.com/industrial/components/pdf/\
goldcap_tech-guide_052505.pdf
an. Kleiner 100 mOhm Innenwiderstand uns Stroeme auch um 1 Ampere

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