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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik mega8 + Display + Relais = Problem!


Autor: Nils B. (Gast)
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Also, habe folgendes Problem:

habe ein Display am mega8, läuft auch alles soweit ganz prima. Habe
eine externe Schaltung, bei dem der mega8 über einen ULN2003 ein Relais
einschaltet. Vor und nach dem Einschalten des Relais gibt der mega8
etwas auf dem Display aus. In dem Moment wo das Relais jedoch anzieht,
wird manchmal auf einmal auf dem Display nichts mehr angezeigt, das
Programm läuft aber weiter (das weiß ich, da es danach ebenfalls noch
"Ereignisse" gibt, welche alle funktionieren), es wird jedoch einfach
auf dem Display nichts angezeigt...da es jedoch fast immer funktioniert,
gehe ich davon aus das meine Schaltung in Ordnung ist. Woran kann es
noch liegen? Am Relais werden 230V geschaltet, aber das Relais ist ca.
10cm von der Platine weg installiert, sollte diese auch nicht
beeinflussen, zudem wird dort ein Strom von nur ca. 2-3A geschaltet,
also fast nichts...

Wäre über jede Hilfe dankbar!!

Autor: Hubert.G (Gast)
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Wenn man einen Fehler hat muss man davon ausgehen das alles defekt sein
kann, ausschließen kann man nur was man dezitiert getestet hat.
Eventuell benötigst du nur einen Snubber am Relaiskontakt. Sonst poste
mal deine Schaltung.

Autor: sven0876 (Gast)
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hast du eine diode in sperrrichtung an der spule des relais sonst können
hohe induktionspannungen die stöhrungen verursachen.

mlg sven

Autor: Schoaschi (Gast)
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Hi!

Ich hatte mal bei meinem PIC so ein ähnliches Problem. Die Lösung bei
mir war, dass ich einfach einen Buffer-Elko in den Versorgungskreis
geschalten habe.
Da das Relais beim anziehen etwas mehr Strom benötigt und mir so die
Spannungs zusammengesunken ist, ist das LCD ausgefallen.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Wie hast du die Spannungsversorgung realisiert? ein 100nF+10µF direkt am
relais (+12V->GND) und ein 100NF am Mega8 und am Display sind
umumgänglich.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Achja hast du beim mega8 den reset beschalten?

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Ich hatte das gleiche Problem: Tiny2313 der über einen ULN2003 3 kleine
Relais und ein großes schalten musste. Die kleinen schalteten nur
kleine Wechselspannungen und das große 230V. Am Tiny hing ein 16x1 LCD
dran. Wenn der große schaltete, dann kamen auf dem LCD nur wilde
Zeichen, aber das Programm lief weiter. Ach ja, Reset war standardmäßig
beschaltet.
Lösung: 100 nF direkt am Tiny2313.  220uF am Spannungseingang der
Platine. Die internen Freilaufdioden am ULN2003 benutzt. Größere
Leiterbahnenabstände.
Gruß

Autor: Nils B. (Gast)
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Danke erstmal für eure Antworten!

Ich habe ein "myAVR-Board" Version 1.4...habe keine zusätzlichen
Kondensatoren am Relais, werde ich aber dann jetzt auf jeden Fall mit
einbauen!!
Nutze auch die interne Freilaufdiode des ULN2003...die großen
Induktionsspannungen sollten doch aber auch nur beim Ausschalten des
Relais auftreten, richtig?

Also ihr würdet folgendes sagen (da am mega8 die Pufferkondensatoren
vorhanden sind):

1. Pufferkondensator 10µF an der Relaisspule
2. Pufferkondensator 100nF an Spannungsversorgung des Displays

Geht das so in Ordnung? Oder noch mehr "puffern"?
Muss ich den max. Strom durch's Relais auch begrenzen? Ein
Arbeitskollege berichtete mal, das dies bei mehreren Relais durchaus
Sinn machen könnte, allerdings habe ich nur 1 Relais was dauerhaft
eingeschaltet ist, ein anderes zieht lediglich einmal an für 3s, danach
nicht mehr...

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Ich würde den Kondensator am Relais ruhig groß wählen >100uF (ich
benutze 220 uF, dann war Ruhe :-) Mit 100 uF gab es gelegentlich mal
Probleme). Das Relais ist ein Finder 40.52 6V 250V/8A
Gruß
Marc

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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wenn du zuviel pufferst (im 5V-Kreis) , kann der spannungsregler nicht
genug regeln -  er wird dann unter umständen heiß (eigene erfahrung)
deshalb benutze ich immer 12V relais.

Autor: Nils B. (Gast)
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Sind denn 1 großer und 1 kleiner Kondensator schon zu viel? Wie gesagt,
viel mehr wird's nicht werden, also dann ein 220uF am Relais und ein
100nF am Display, und fertig...
Habe auch ein Finder-Relais...

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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220µF - bitte schau mal in das datenblatt deines spannungsregelers.
Selbst wenn der nicht direkt am ausgang des 78er reglers sitzt hast du
die kapazität im stromkreis. und die kann deinem regler schon zu
schaffen machen.

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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>220µF - bitte schau mal in das datenblatt...
Der Regler hat sich bisher nicht beschwert und wird nur
handwarm(TO220). Funzt alles ganz wunderbar. Der entnommene Strom ist
recht gering und er muss nur von ca 8V auf 5V runterregeln.
Ausgangsspannung ist konstant. Nur im Anzugsmoment der Relais muss er
halt den Spitzenstrom liefern können. Der Aufbau läuft schon ca. 1/2
Jahr - ohne Probleme.

Autor: Nils B. (Gast)
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Wenn ich so mal überlege ist es ja auch eigentlich egal wo ich den
Kondensator hinpacke, richtig? Ist ja dann nur ein Kondensator
zusätzlich, also ob ich den jetzt direkt am Relais gegen Masse oder
woanders hinsetze ist doch ziemlich schnuppe, oder? Weil sonst verstehe
ich den Sinn nicht ganz...:-/

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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Beim großen hast Du recht. Der kleine Abblockkondensator sollte so nahe
wie möglich an den Controller (gem. Datenblätter der Atmels).

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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hast du dir mal die spannung mit nem oszi angeschaut?

Autor: Nils B. (Gast)
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Nein, habe leider kein Oszilloskop hier!!

Ich werde es mal mit diversen Kondensatoren versuchen, mal sehen ob
sich eine Verbesserung einstellt...

Neulich hatte ich im gleichen "Moment" des Schaltens des Relais den
Fehler, dass das Display zwar nicht ganz "weg" war, aber er zeigte
nur noch "UUUUUUUUUUUUUU" in beiden Zeilen an...auch nicht
schlecht...

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo!

Ichhatte das Problem mit angeschlossenen Servos. Ich hab die
Versorgungsspannung über ne Diode zum AVR geführt und hinter der Diode
noch einen Pufferelko eingebaut. Wenn die Versorgung belastet wird,
kann  kein Strom aus dem Elko (sorry, schlechte Formulierung) von den
Verbrauchern gezogen werden. Der Elko versorgt kurzzeitig den AVR. HAt
immer ganz gut geklappt.

Gruß

Autor: Nils B. (Gast)
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Ach so, also die "Reserve" dann über die Diode "exklusiv" zur
Verfügung stellen...das ist auch ne Idee...muss ich mir mal überlegen,
werde mal ein wenig experimentieren, wenn das ganz Zeug hier ist...

Autor: Nils B. (Gast)
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Also, hab heute mal wieder ein anderes Problem, das Display
"flickert", und manche selbstdefinierte Zeichen werden nicht richtig
dargestellt...könnte das am relativ "langen" Anschlusskabel liegen?

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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@Nils
Das Flickern hat meine ich mit Deinem Programm zu tun.
Jedesmal, wenn der Wert/das Zeichen neu geschrieben wird, auch wenns
derselbe ist, tritt das auf -> Abhilfe: programmiere so, dass der
Wert/das Zeichen nur wenn es geändert wird, geschrieben wird.
Dann klappts auch ohne das Flickern.
Und regel den Kontrast etwas weiter hoch, hilft auch.
Gruß
Marc

Autor: Nils B. (Gast)
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Nein, es liegt nicht am Programm, er löscht auch nicht jedesmal das
Display!! Es tritt nur sporadisch auf dieses "flickern", dann ist das
Display auch mal ganz weg!! Dann wackel ich etwas an der Leitung, und
schwupps ist die Anzeige wieder da, aber das "°"-Symbol was ich in
Bascom als Zeichen habe, das stellt er nicht richtig dar, der Rest des
Programms läuft aber weiter...

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