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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR ISP Eigenbau


Autor: Jan (Gast)
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Hallo Leute,

nachdem ich nun bereits eine kleine Platine mit ISP und RS232 drauf
zusammengelötet habe, diese aber nicht funktioniert (schlecht geäzte
platine und mäßig gute lötarbeiten) dachte ich mir eich baue erstmal
nur einen ISP zusammen. Grundsätzlich soll diese ISP Platine einen
Parallel Port haben und ein oder zwei Sockel für die Chips. Die
Schaltung soll so aussehen:
http://homepage.hispeed.ch/peterfleury/avr-starterkit.html - die Frage
ist nun was ich zusätzlich zu der ersten noch aus der zweiten Abb.
brauche. Also wie es ausschaut kann man die 5V Spannung vom PC über der
Parallel-Port anzapfen, was ist mit dem Quartz? Brauche ich einen oder
nicht? Die Leuchtdioden lasse ich mal weg.

Vielen Dank für Eure Hilfe.


Gruß Jan

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Was du vor hast ist kein ISP sondern ein Programmiergerät.

Ein ISP braucht nämlich keine IC-Fassungen sondern nur einen
ISP-Anschluss (10-polig ATMEL, 6-polig ATMEL oder selbst definiert).
Denn ISP bedeutet "In System Programming", also dass der AVR in der
(endgültigen) Zielschaltung programmiert wird.

Der Druckerport des PC hat keinen 5V-Anschluss. Wenn man per
PC-Software die unbenutzten Ausgänge auf H schaltet, dann führen die
Pins zwar 5V, brechen aber meist bei Belastung zusammen, da die LPT-ICs
mehr Strom senken können als liefern. Es wird also vermutlich nicht
funktionieren. Zu beachten ist weiterhin, dass viele modernere PCs an
der LPT garkeine 5V-Pegel mehr haben (Strom sparen).

...

Autor: Jan (Gast)
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Nagut, erstmal einen Dank für die schnelle Antwort und dafür das Du mich
vor unlösbare Probleme stellst ;). Dann werde ich mich mal um eine
kleinen Buchse kümmern um ein Netzteil anzuschliessen, die Taktung beim
schreiben und lesen wird aber vom PC vorgegeben, oder?

Gruß Jan

Autor: Matthias Becher (matthias882)
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Ja, den Takt bekommt der AVR über die Clock-Leitung. Es ist zum reinen
Programmieren also kein Quarz notwendig.

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