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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik was bedeutet uint16_t, inttypes.h


Autor: Onno-wiard Abbena (skitchen06)
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könnt ihr uns irgendwie einfach erklären was dieses inttypes und uint16
bedeutet?
in noten.h steht nur die jeweilige frequenz für die noten!
Vielleicht werdet ihr ja generell ein bißchen über das c programm
schlau und könnt uns dort ein wenig weiter mit helfen!!!

Schon mal vielen dank im voraus!!!

Autor: Andi (Gast)
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Hallo

'uint16_t' bedeutet unsigned integer mit 16 Bit - Typ. Da der Integer
Datentyp nicht von jedem C Compiler gleich behandelt wird (manchmal 16,
oft 32 Bit, je nach Prozessor) wird im Include-File 'inttypes.h'
dieser eigene Datentyp definiert. So kann das Programm leichter auf
andere Compiler übertragen werden.
16-Bit unsigned Integer heisst eine vorzeichenlose Ganzzahl mit 16Bit
Breite. Damit kann man Werte von 0..65535 darstellen. Im Gegensatz zum
normalen (signed) Integer mit dem der Zahlenbereich von -32768..32767
dargestellt wird.

Gruss Andi

Autor: Onno-wiard Abbena (skitchen06)
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vielen dank erstmal
aber wie kann man damit töne erzeugen?
Habe im dateianhang das programm hoch geladen
könnt ihr mir das anhand des programms erklären?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Wie werden denn Toene in einem Lautsprecher erzeugt?
Da gibt es eine Membran. Diese Membran, wenn sie schwingt,
verdichtet oder verduennt die Luft vor ihr. Diese
'Dichte-Unterschiede' laufen als Welle an Dein Ohr und
Dein Gehirn macht daraus Toene.

Also muss man die Membran dazu bringen sich nach vorne
oder nach hinten zu bewegen. Je schneller man das macht,
desto hoeher wird der Ton.
Und jetzt studier nochmal Dein Program:

    PORTB |= lautspr;
    _delay_loop_2(delay_cnt);
    PORTB &= ~lautspr;
    _delay_loop_2(delay_cnt);

Am PORTB haengt offensichtlich an irgendeinem Pin
der Lautsprecher. Gibt man an diesen Pin eine 1 aus,
dann schnellt die Membran nach vorne. Dann wird eine
Zeitlang gewartet und am selben Pin eine 0 ausgegeben:
Die Membran schnellt nach hinten.
Da das ganze in einer Schleife passiert, macht also die
Membran die ganze Zeit: nach vorne, nach hinten, nach vorne
nach hinten, etc.

Und so entsteht Dein Ton.
Der Rest ist jetzt nur noch etwas Mathematik: Die Pausen
zwischen 'nach vorne' und 'nach hinten' muessen so bemessen
sein, dass sich daraus eine bestimmte Taktrate (eine
bestimmte Frequenz und damit eine bestimmte Tonhoehe) ergibt.

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