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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik SRAM Festplatte


Autor: juppo (Gast)
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Hallo an alle

Suche eine Lösung um SRAM's an den IDE Port (wie eine Festplatte)
anzuschließen.


Möchte zum schnellen datenspeichern Rams benutzen aber zwischen ram#s
und IDE Port muss noch was dazwischen ..
Danke schon mal
Gruss Juppo

Autor: Jörn (Gast)
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Hi,

wie wäre es mit sowas :
http://www2.tomshardware.de/storage/20050912/index.html

Gruß Jörn

Autor: Sebel De Tutti (Gast)
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Wozu soll das gut sein?
Die IDE Schnittstelle ist nicht genügend schnell, dass sich der Einsatz
von SRAM lohnen würde.
Mehr Hauptspeicher bringt sicher wesentlich mehr, da in diesem Fall
auch mehr Diskcache zur Verfügung steht.

Wenn Du es trotzdem machen willst: Mit einem Mikrocontroller wird das
nix, die Frequenzen auf dem Bus gehen bis über 100MHz. Du musstest
also etwas mit FPGA oder ähnlichem machen. Geht sicher, aber ob es
sinnt macht bezweifle ich.

Autor: Benedikt (Gast)
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100MHz sind etwas übertrieben.
Die "Festplatte" muss einfach nur dem PC sagen, dass sie nur die
langsamen PIO Modes kann. Dann reichten selbst 20 Jahre alte SRAMs...

Autor: Sebel De Tutti (Gast)
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@Benedikt
Ja sicher, aber wo bleibt dann der Geschwindigkeitsvorteil???

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Den Geschwindigkeitsvorteil von SRAM wird er eh nie und nimmer über eine
IDE-Schnittstelle rüberbringen, warum also nicht gleich eine fertige
DRAM-Lösung kaufen?

Überlegt mal was ein GB SRAM im Vergleich zu einem massenproduzierten
1GB-Speicherriegel kostet...

/Ernst

Autor: Benedikt (Gast)
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Keine Ahnung, da das gesamte Vorhaben aber keinen Sinn macht, kommt es
auf die Geschwindigkeit auch nicht an...

Autor: Lupin (Gast)
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Es gibt software mit der du dir aus dem vorhandenen System-RAM eine
RAMDISC erstellen kannst, die wird nach jedem neustart gelöscht. Wenn
man mehr als 1gb RAM hat ist das vielleicht ganz lustig.

Ich glaube der Autor meint auch eher normales DRAM (bzw DDR DRAM)
anstatt SRAM... sonst würdest du ziemlich arm dabei werden ;)

Autor: juppo (Gast)
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HALLO
Hintergrund :Datenerhalt auch bei Stromausfall des PC's.
Besten Dank werd mal ein wenig stöbern.
Gruss Juppo

Autor: Stephan (Gast)
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Nimm doch ne normale USV. Wird sicher einfacher und ist die
Standardlösung.
Srams in der Größe der Arbeitsspeicher wären eher unbezahlbar und
brauchen auch ne Versorgung. Als Bastellösung wird ne normale
Festplatte ohnehin schneller sein als die Rams.

Autor: Manos (Gast)
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"Es gibt software mit der du dir aus dem vorhandenen System-RAM eine
RAMDISC erstellen kannst, die wird nach jedem neustart gelöscht."

Nebenbei wird die auch bei jedem Ausschalten gelöscht :)

Der obige Link zu Tomshardware fand ich echt interessant, aber
geschätzte 500€ die die 4GByte-Variante ist dann doch für den
Heimanwender nicht mehr Praxisnah... Allerdings wird bei dieser Lösung
der DRAM bis zu 16 Stunden ohne Datenverlust gepuffert... (Nebenbei
geht das nicht über IDE sondern SATA I).

Wenn es einfach nur eine Speicherung IDE<->RAM sein soll und nicht
permanent Schreibvorgänge stattfinden solltest Du vielleicht mal nach
CompactFlash IDE-Adaptern schauen - allerdings, RAM-schnell wird das
nicht.

Autor: Manos (Gast)
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"Hintergrund :Datenerhalt auch bei Stromausfall des PC's."

Ist mir nicht ganz klar was Du bezwecken willst... Daten auf der
Festplatte sind sowieso Stromausfallsicher... und die Daten im RAM sind
sofort weg. Wie willst Du da was sichern? Alle paar Millisekunden ein
Speicherabbild in die RAM-Disk schieben - das dürfte ungemein bremsen.

Wenn es um Ausfallsicherheit z.B. von Servern gehen soll kommt an
erster Stelle die schon erwähnte USV, dannach könnte man vielleicht
noch über einen Spiegelserver (mit eigener USV) nachdenken.

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo Leute,
es gibt "Festplatten" mit Flashspeicher und mit Schnittstellen SATA,
IDE and SCSI fertig zu kaufen.
Schreibgeschwindigkeit 40Mbytes/sec , lesen schneller.
Die Frage ist halt nur, ob man's bezahlen kann ; würde jedenfalls
schonmal mittlere 4-stellige Beträge ansparen.

http://www.m-systems.com/site/en-US/Products/IDESC...

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Juppo: Sinnvollste Lösung: USV mit Client auf dem abzusichernden PC.
Wenn der Strom ausfällt, wird der PC entweder geordnet heruntergefahren
oder es wird ein Suspend to Disk gemacht.
Die 5 - 10 Minuten Überbrückungszeit reichen dafür völlig aus.
Auf diese Weise bleiben die Daten am Leben und es ist noch die
preiswerteste Lösung.
Plus - Die USV überbrückt kurzzeitige Aussetzer gleich mit, so dass das
Ganze insgesamt zuverlässiger wird.
Diese Clients gibt es bei den meisten USVs mittlerweile für alle
bekannteren Betriebssysteme.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: juppo (Gast)
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Hallo manos

Ich möchte keine Rotierende /mechanische Teile im diesen System
USV ist zu  teuer und zu groß.
Es soll ein kleines System werden bei dem nach einen Stromausfall
das Gerät dort weitermacht wo es stehen geblieben ist.

Sticks und Flash kann man nicht oft genug drauf schreiben.
Die Daten müssen jede Sekund gesichert werden .

Gruss und besten dank für eure meldungen
Juppo

Autor: Marcus (Gast)
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stell mir das ziemlich kompliziert vor... nicht nur hardwaremässig...
wenn der rechner grad mitten in einem programm ist und in der nächsten
sekunde der strom ausfällt... hmm... weiss ja net; kann mir das
irgendwie net vorstellen, dass er dann bei nem neustart was mit dem
(vielen) datensalat aus dem sram was anfangen kann... mussde ja
komplette software für schreiben oder?

denke aber auch, das der flaschenhals des ide interface wird...
ata100... naja, kommt drauf an, wieviel daten du jede sekunde retten
willst; wird auf jeden fall gut bremsen denke ich...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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SRAM hilft an der Stelle nicht, da auch SRAM bei Spannungsverlust die
gespeicherten Daten verliert. Das tut es nur dann nicht, wenn es an
eine Pufferbatterie angeschlossen ist (und das ist von einer USV so
weit nicht mehr entfernt).

Wenn eine USV, die in der kleinsten Ausführung von APC weniger als 100
EUR kostet, zu teuer ist, dann fällt eine jede SRAM-Lösung erst recht
aus, da sowas noch viel teurer wird.

Wie wäre es, über eine sinnvollere Datenspeicherstrategie auf einem
Flash-Medium nachzudenken? Die halten zwar nur einige hunderttausend
Schreibzylen durch, das bezieht sich aber nicht auf das Flash-Medium
insgesamt, sondern auf jeden einzelnen Speicherblock des Mediums.

Wenn Du also eine auch nur mäßig sinnvolle Verteilung der Daten auf
mehrere Blöcke im Medium hinbekommst, dann sollte auch der Sekundentakt
kein Problem sein.

Was sind denn das für ach so wichtige Daten und was ist das für eine so
extrem instabile Stromversorgung? Wieviele Daten sind das?

Autor: Feadi (Gast)
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Warum soll man Trolle eigentlich nicht füttern?

Feadi

P.S. ist das nun offtopic, oder nicht?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Hängt jetzt natürlich davon ab, wie man seine Anforderung "Soll da
weitermachen wo's stehen geblieben ist" interpretiert.

Fürs ganze Betriebssystem relativ unrealistisch, da müsste man das
kompletten Handling für virtuellen Speicher neu programmieren, und den
Sync mit der Ram-Platte einbauen... Wenn ein 3GHz P4 nachher noch 286er
Geschwindigkeit erreicht ist das schon ein Erfolg. (Probleme mit den
anderen Festplatten mal aussen vor, warscheinlich muss man noch stark
in den Plattencache Algorithmus eingreifen, damit die Platteninhalte
mit dem letzten Speicherbild übereinstimmen)

Wenns nur für eine Applikation ist, reichen vermutlich wenige Bytes -
ein paar KB für den Zustand, den die Applikation beim erneuten
Hochfahren wieder herstellen will. In dem Fall: kleinen uC mit EEPROM
und Pufferbatterie/GoldCap an den Seriellen Port (oder USB), und da
sichern. Bei Stromausfall kann der dann alles ins EEPROM schreiben und
gut is.

/Ernst

Autor: Manos (Gast)
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"Es soll ein kleines System werden bei dem nach einen Stromausfall
das Gerät dort weitermacht wo es stehen geblieben ist.

Sticks und Flash kann man nicht oft genug drauf schreiben.
Die Daten müssen jede Sekund gesichert werden ."

Sprechen wir hier von einem PC mit Windows oder Linux oder soll das nur
ein Datenlogger werden?

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