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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstandsmessung (NTC) mit µC


Autor: Andi (Gast)
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Hi,

ich hab schon im Forum gelesen und im I-Net gesucht, aber noch nicht 
wirklich das gefunden was ich suche, vielleicht kann mir ja jemand 
weiterhelfen.
Wie auch schon mal in älteren Artikeln will ich z.B. die 
Wassertemperatur meines Autos messen und dann auf einem LCD ausgeben. 
Der Sensor ist ein NTC, Widerstandsverlauf (nichtliear) mal egal.
Um jetzt den Widerstand in meinen AD Wandler verarbeiten zu können 
brauch ich eine Spannung, also den Spannungsabfall.
Ich dachte dann an einen OP, beschaltet mit einer Widerstandskombination 
wo der NTC mit drin ist. Der Verstärkt mir dann das Signal und gibt es 
auf den AD Wandler.

Gibts da irgendwo schon fertige Schaltungen wo ich spickeln kann, oder 
vielleicht sogar eine andere Lösungen um den Widerstand zu messen.

Vielen Dank im Vorraus

Andi

Autor: Reiner (Gast)
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Die Werte mußt Du für Dich anpassen...
Reiner

Autor: Erich Radzio (Gast)
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Ich würde einen 1-Draht Digitalsensor empfehlen, z . B. DS1820 von 
Dallas Semiconductor. Der Temp.-Wert liegt gleich digital vor. Alle 
Probleme der AD-Wanlung sind hier schon gelöst. Gehäuse ist TO92. 
http://pdfserv.maxim-ic.com/arpdf/DS1820-DS1820S.pdf

Erich

Autor: Andi (Gast)
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Vielen Dank :)

Autor: Christof Rueß (Gast)
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Hi Andi!

Ich habe dazu ein interessantes Projekt im netz gefunden:
http://www.zpcir.ict.pwr.wroc.pl/~jarekp/proj/term...

Vielleicht hilft dir das.
Der Temperaturfühler wird hierbei über einen Kondensator entladen.

Autor: mikki merten (Gast)
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Je nach NTC kann man sich den ganzen Aufwand mit OP doch sparen indem 
man diesen als Spannungsteiler geschaltet direkt mit dem Eingang des AD 
Wandlers verbindet. Evtl. ist noch eine RC Kombination zur Unterdrückung 
Störimpulsen notwendig. Die Linearisierung kann dann einfach mittels 
LookUp Tabelle erfolgen.

Autor: Andi (Gast)
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Hi,

@Cristof: Eine wirklich raffineierte Idee, das über die Entladzeit von 
einem Kondensator zu machen... gefällt mir :)

@mikki: Hmm, da haste eigentlich recht... so einfach wie schlau...(aber 
da muss es doch einen Haken geben suchundnixfind :D)

Danke

Autor: andy (Gast)
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hallo hier mein tipp:

wie schon vorhin erwähnt kannst du dir die schaltung mit dem op sparen 
und mit einem spannungsteiler arbeiten. du solltest ihn dann gleich so 
dimensionieren, dass der NTC die Möglichkeit hat in einem "linearen" 
Abschnitt seiner Kennlinie zu arbeiten!
Ich weiss ja nicht was für einen mc du verwenden wolltest, aber wenn du 
dir noch nicht sicher bist empfehle ich dir einen PIC mit internen 
AD-Wandler (z.B 16F876/10BitADC). Selbstverständlich kannst du dann auch 
dein LC-Display ansteuern..
gruss andy

Autor: Steffen (Gast)
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Das mit dem Spannungsteiler funktioniert, wenn die 
Refferenzspannungsquelle so dimmensioniert ist, dass auch die volle 
Auflösung des ADCs genutzt werden kann. (Vref+ = max. Spannungsabfall an 
NTC, Vref- = min. Spannungsabfall an NTC).

Die Schaltung mit dem Kondensator ist jedoch noch einfacher. Die 
erreichbare Genauigkeit und Auflösung kann man auch leicht durch den 
Wert des Kondensators anpassen.

Schau dir mal die Application Note unter 
http://www.microchip.com/1010/suppdoc/appnote/all/... an.

MfG
Steffen

Autor: Reiner (Gast)
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Der Atmel-Risc ist doch bestens dafür geeignet. Der Analogkomparator 
kann die C-Lade/Entladekurve überwachen.
Du kommt's auch mit dem Timer auf eine bessere Auflösung als 10bit. 
Allerdings wird die Look-up-table etwas groß.
Solltest Du C verwenden kannst Du ja auch die math-Gleichung des NTC's 
im mc hinterlegen. Dann wird zwar die eingebundene Lib groß , aber Du 
kannst mit den Parametern in der Gleichung "timmen"

Reiner

Autor: Andi (Gast)
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Hi,

dann kanns ja bald los gehen :)

Danke an alle

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