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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Vollbrücken-Gegentaktwandler?


Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

Habe mal ein paar fragen zum Vollbrücken-Gegentaktwandler-Prinzip wie
man ihn hier sieht
http://schmidt-walter.fbe.fh-darmstadt.de/smps/vgwandl.png

Wenn ich es richtig verstehe ist dieser Aufbau mit 4 Transistor eine
Push/Pull Endstufe wie z.b. ein L293 der die Spule des Trafos
nacheinander in eine andere Richtung durchschaltet wodurch ein
Wechselstrom erzeugt wird, der dann transformiert wird, danach
gleichgerichtet und etwas geglättet.

Da man hier mit größeren Frequenzen arbeiten kann wird die größe der
benötigten Teile ja kleiner da Sie die Energie z.b. für die Glättung
nur für eine kürzere Zeit aufrecht erhalten müssen. Kann man sagen das
die doppelte Frequenz ungefähr die Hälfte der Bauteilegröße benötigt?

Autor: johnny.m (Gast)
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Einige Komponenten werden zwar erheblich kleiner, aber es gibt da
Grenzen. Gerade bei den induktiven Bauteilen, da zwar einerseits
tatsächlich der benötigte Kernquerschnitt erheblich sinkt, andererseits
jedoch nach wie vor der Strom transportiert werden muss. Bei Drosseln
und Übertragern ist deshalb bei hohen Frequenzen eher der benötigte
Drahtquerschnitt (und damit der erforderliche Wickelquerschnitt auf den
Spulenkörpern) ausschlaggebend. Es geht keinesfalls beliebig klein! Bei
den Kondensatoren kann man von einer starken Verkleinerung ausgehen,
aber der Zusammenhang 'doppelte Frequenz -> halbe Größe' ist sicher
erheblich zu hoch gegriffen. Schaltnetzteile werden meist im Bereich
einiger -zig kHz betrieben, also ~Netzfrequenz * 1000! Und ich habe
noch kein SNT gesehen, das bei gleicher Leistung nur 1/1000 des
Volumens eines konventionellen Netzteils hat.

Gruß

Johnny

Autor: Thomas O. (Gast)
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Ok danke, mal schauen wie hoch ich die Schaltfrequenz sauber hinbekomme
um ein auberes Schalten zu Gewährleisten.

Autor: Dennis Strehl (Gast)
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> noch kein SNT gesehen, das bei gleicher Leistung nur 1/1000 des
> Volumens eines konventionellen Netzteils hat.

Was wahrscheinlich auch darauf zurückzuführen ist, dass SNTe
komplizierter aufgebaut sind als solche mit Linearregler.

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