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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik mein erstes avr-board


Autor: KoF (Gast)
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hi leute,
könnt ihr mir mal sagen, ob mein board so ok ist?

mfg
KoF

Autor: johnny.m (Gast)
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Bis auf die Ansteuerung der LEDs könnte das OK sein. Die Transistoren
müssen mit dem Emitter auf GND liegen. Kriegst sonst Potenzialprobleme.
Außerdem könnte es passieren, dass die an einem Transistor hängenden
LEDs nicht gleich hell leuchten, weil Du nur einen Vorwiderstand für 3
LEDs hast. 470 Ohm als Basiswiderstand ist vermutlich auch erheblich zu
wenig. Müssen es unbedingt drei LEDs pro Transistor sein? Zwei kannste
bei 5 V in Reihe schalten. Die leuchten dann auch mit gleicher
Helligkeit. Ansonsten für jede parallele LED einen separaten
Vorwiderstand.

An den Reset könnte noch ein C (Größenordnung ein paar zig nF) gegen
GND.

Autor: KoF (Gast)
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oh weh wieder das lässtige problem mit den transisoren ;)
ich werd es nochmal überarbeiten.

was hällst du dann von einen inverter vor den transistoren?

avr-inverter-widerstand-basis
emitter gegen ground
collector mit widerstand an vcc
collector abgriff für leds

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> was hällst du dann von einen inverter vor den transistoren?

Wozu?

Lässt sich alles in Software machen. Und die kostet nichts.

Autor: KoF (Gast)
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wie sind die pins bei avr default (unprogrammiert/beim reset)
geschaltet? low oder high?

Autor: KoF (Gast)
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so dachte ich mir das in etwa

Autor: Andreas W. (Gast)
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> wie sind die pins bei avr default (unprogrammiert/beim reset)
> geschaltet? low oder high?

Hochohmig.

Autor: KoF (Gast)
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hmm... reicht eigentlich der interne oszi aus um eine saubere 9600 rs232
verbindung zu betreiben?
oder sollte ich da auch lieber noch nen externes quarz anhängen?

Autor: Materialix (Gast)
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@ KoF

Wieso schaltest du die LED's nicht einfach zwischen den Vorwiderstand
und dem Kollektor des Transistors? So würdest du dir den Inverter
sparen. Deine Schaltung der LEDs ist evtl. bei Batteriebetrieb nicht so
praktikabel, denn bei dunkelgesteuerten LED's würden trotzdem pro
Strang ca. 30mA fliessen.

Gruß Materialix

Autor: Materialix (Gast)
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@KoF

Der interne Oszi schwangt bei Temperaturschwankungen recht stark. Schau
mal ins Datasheet vom Tiny, da gibts ne Tabelle. Für ne sichere
Übertragung würde ich ein Quarz nehmen, am besten einen krummen Typ
z.B. 3,686 MHz oder 7,382 Mhz ...

Autor: Rahul (Gast)
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Was soll der Inverter in Kombination mit dem Kurzschluß der LEDs durch
den Transistor bewirken?

Jonny hatte es doch schon beschrieben:
Vcc ---|==|--->)---     --- GND
                   \   /
                   -----
                     |

Wobei der Emitter (das Bein mit dem Pfeil) gegen Ground geht.

Autor: KoF (Gast)
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so, klappe die elfundneunzigste ;-)
ohne inverter, dafür mit quarz

Autor: Sebel De Tutti (Gast)
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Die LEDs sind immernoch parallel. Die allererste Version mit dem
Emitterfolger würde auch funktionieren, aber eben die LEDs sollten
nicht parallel geschaltet werden.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Ja, sehr schön, besonders auch daß Du nun jeweils zwei LEDs in Reihe
geschaltet hast, gefällt mir gut: das minimiert die Verlustleistung
über den Vorwiderständen. Die Basiswiderstände sind immer noch etwas
niederohmig - also es wird funktionieren, aber nimm mal lieber
4,7kOhm.
Was viel wichtiger ist: hinter den Spannungsregler gehört kein großer
Elko mehr. Also: Weg mit C3(alter Schaltplan) bzw C7(neuer Schaltplan).
Dieser würde für den Regler nur eine zusätzliche Belastung darstellen.
Die 100nF hinter dem Regler dürfen/sollen dort bleiben.
Dafür gehört dicht an den MAX232 noch ein kleiner Kondensator in die
Versorgungsspannung (1uF dicht bei Pin 15 und 16).

Gruß,
Markus_8051

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Das was die mit den LEDs meinen: Du schaltest jeweils 4 LEDs mit einem
Transistor. Dabei hast Du jeweils 2 LEDs hintereinandergeschaltet und
von diesen "Paketen" dann zwei parallel. Das sollte man nicht tun, da
die Spannung, die über einer LED abfällt, durch
Typenstreuung/Temperatur/Alterung etc. schwanken kann. Das würde zu
unterschiedlicher Helligkeit der LEDs in den beiden Zweigen führen.
Also spendiere bitte jedem Zweig einen eigenen Vorwiderstand nach VCC.

Markus_8051

Autor: johnny.m (Gast)
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Jeden LED-Strang mit einem Vorwiderstand versehen. Sonst stimmt die
Stromaufteilung nicht. LEDs (und auch andere Dioden) haben gewisse
Toleranzen was die Flussspannung angeht (auch bei Verwendung von
'gleichen' LEDs, also gleicher Hersteller, gleicher Typ!) und zu
allem Überfluß noch nen negativen TK. Wenn eine der parellelen LEDs
eine geringfügig kleinere Flussspannung hat, kriegt sie ein bisschen
mehr Strom, was dazu führt, dass sie ein bisschen wärmer wird, als die
anderen, was wiederum zu einem noch höheren Strom führt, der
dann..........usw. Das bedeutet, dass es im schlimmsten Fall dazu
kommen kann, dass nur noch die LED mit der geringsten Flussspannung
nennenswert leuchtet, dann aber mit einem viel zu hohen Strom betrieben
wird.
Deshalb musst Du die Stromaufteilung durch separate Vorwiderstände für
jeden Strang (also für jeweils zwei in Reihe liegende LEDs)
symmetrieren. Die Reihenschaltung selbst ist unkritisch, weil die
Leuchtstärke eigentlich nur vom Strom abhängt (und der ist in der
Reihenschaltung überall gleich).

Das nur für das 'WARUM':-)

Gruß

Johnny

Autor: KoF (Gast)
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so, jetzt aber!
der 100uF ist weg!
jeder stang hat einen vorwiderstand

-by the way-
der vorwiderstand... errechnet der sich so?

Uv = 5Vcc - (2(0,7Vled)+0,7/2Vtransistor)
Uv = 5Vcc - (1,4+0,7)
Uv = 5Vcc - 2,1V
Uv = 2,9V

Rv = Uv/Iled
Rv = 2,9V / 0,02A
Rv = 145 Ohm?

ist das so richtig?

Autor: Rahul (Gast)
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Welche LED wird denn mit einer Spannung von 0,7V betrieben?
Da der Transistor als Schalter benutzt wird, kann man ihn als 0Ohm
ansehen oder seine UCEsat im Datenblatt nachgucken.

Autor: johnny.m (Gast)
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LEDs haben Flusspannungen von (Anhaltswerte) ca. 1,6 V (rot) bis 2V
(grün und gelb). Blaue und weiße liegen wesentlich drüber (meist
jenseits von 3 V).

Rv = (VCC - U_LED) / I_LED

Die Schaltung ist jetzt soweit OK.

Gruß

Johnny

Autor: KoF (Gast)
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oh mein fehler... ich bin von einer einfachen diode ausgegangen.
Ucesat dürfe sich so bei ~0,4V befinden

Autor: johnny.m (Gast)
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Das UCEsat kannste in der Berechnung vernachlässigen. Den Widerstand
wirst Du eh nicht 100% kriegen (Normreihenwerte). Auf 5-10% kommts da
nicht an.

Gruß

Johnny

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Noch zwei Kleinigkeiten:

Die Verbindung R6 - D8 fehlt noch / hat ein Loch...

Welches Platinenlayoutprogramm verwendest Du? Ich kenne dieses
Schaltzeichen vom Elko nicht. Sonst ist es jedoch üblicherweise so, daß
der kleine dicke Knubbel minus ist, der lange dünne Strich ist plus.
Also hier auf die Polung achten...

Viel Erfolg beim Aufbau des Boards,
Markus_8051

Autor: KoF (Gast)
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So, schaltplan und layout ... wenn es jemand nachbauen will.

ich benutze die freeware KiCAD
(http://www.lis.inpg.fr/realise_au_lis/kicad/)
das ist ganz toll (finde ich zumindest). früher habe ich mit gEDA
gearbeitet, aber KiCAD ist da wesentlich schneller. auch kann man neue
bauteile ganz einfach selber erstellen (
http://www.rohrbacher.net/kicad/quicklib.php ).

die sache mit dem elko...
ja ich habe auch lange gegrübelt!!! das symbol ist alles andere als
geläufig! weder iso noch din! aber als ich mit beispiele von KiCAD
ansah, konnte ich die polarität rausfinden.

und das loch habe ich beim layouten gefunden (und noch ein weiteres)!
aber ich finde es toll, das du so genau hinsießt!!!!

mfg
KoF

Autor: Rahul (Gast)
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Das Symbol hat irgendwie Ähnlichkeit mit einem (Becher-)Elko oder so.

Autor: KoF (Gast)
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als ich die polung des elkos gesucht habe hörte ich das auch! sieht aus
wie nen becherelko. der becher außenrum ist minus! daher die polung
;-)

aber wie findet ihr mein erstes layout?

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