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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Sensoren


Autor: Karin (Gast)
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Hallo,

vielleicht finde ich hier jemanden, der mir helfen kann. Bei meinem
Projekt an der Uni sind wir auf der Suche nach Leuten, die sich
besonders gut im Bereich der Sensorik auskennen.

Wir beschäftigen uns gerade mit Entwicklungen und Trends (Technologie
und Markttrends) im Bereich des Einklemmschutzes bei PKWs. Das Thema
passt zwar nicht so recht ins Forum, aber vielleicht hat jemand eine
Idee, durch welche neuartige Technolgie den derzeitigen Einklemmschutz
bei Türen, Fenstern und Schiebedächern man besser machen könnte, sodass
zum Beispiel keine Einklemmsituation entsteht (berührungsloser
Einklemmschutz).

Vielleicht war auch schon jemand in einer Einklemmsituation, in der
besserer Einklemmschutz gefehlt hat. Oder aber es hat jemand schon
selbst ein ähnliches System entwickelt mit dem man auch genausogut
Einklemmsituationen lösen könnte?


Es wär wirklich super von euch, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet
und mir einfach schreibt, was euch grundsätzlich beim derzeit am Markt
bestehenden Einklemmschutz stört oder ob ihr selbst euch schonmal
Gedanken über mögliche bessere Lösungen gemacht habt.

Vielen, vielen Dank!!


Lg Karin

Autor: Onur Demir (Gast)
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Hallo,

könnte mir vorstellen, das diese Geschichte durch eine intelligente
Softwarelösung gelöst werden kann. Bei ansteigender Belastung der
Fensterscheibe, soll die Software im Befehlsstatus: "Fenster
Schließen"
die Belastung erkennen, und anhalten.

Onur

Autor: Karin (Gast)
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Danke für die Antwort. D.h. du würdest die ansteigende Belastung dann
über den Motorstrom/-Drehzahl messen, oder?

Das Problem ist ja dabei immer noch, dass es aber tortzdem zu einer
Berührung kommen muss, d.h. man würde sich im Extremfall verletzen.
Perfekt wäre es ja, wenn der Einklemmschutz berührungslos funktionieren
würde. Die Frage ist nur, wie ...

Autor: Rahul (Gast)
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Man könnte die Scheibe mit Ultraschall beaufschlagen, und wenn die für
die aktuelle Position (Höhe) Dämpfung nicht eintritt, bleibt die
Scheibe stehen.
Andere Methode: Einführung einer Handkurbel...
Oder die Scheibe so scharfkantig und schnell machen, dass sie etwaig
eingeklemmte Sachen einfach zerschneidet...

Autor: Wolfgang Horn (Gast)
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Hi, Karin,

die Industrie hat dasselbe Problem im Prinzip schon viel länger und
viel schärfer - als die Stanzmaschinen noch keinen Berührungsschutz
hatten, da erkannte man die übermüdeten Bediener an den weggestanzten
Fingerkuppen.

Suche nach all dem, was die Berufsgenossenschaften vorgeschrieben und
diskutiert haben, da müßten Ideen in rauhen Mengen zu finden sein, und
gleich durchdacht mit Risiken und Nebenwirkungen.

Ich vermute, eine simple zu zuverlässige Lösung zur Verhinderung des
ungewollten Fensterschließens wäre die Zweihandtaste - sollen auch die
gefährlichen letzten 10cm geschlossen werden, dann müssen zwei Tasten
gleichzeitig gedrückt sein. Tasten, die so weit entfernt sind, daß man
zwei Hände dafür braucht.

Ciao
Wolfgang

Autor: Onur Demir (Gast)
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Hallo,

also ich stecke jetzt nicht in der Materie so drin, da können Dir viele
andere im Forum noch besser helfen. Ein Einklemmschutz ohne Berührung
ist fast unmöglich. Den Dein zu auswertendes System benötigt ja ein
Input. Du kannst ja nicht den Motor stoppen, weil ein Einklemmen
befürchtet wird.

Im großen und ganzen mußt du noch darauf achten, dass die Auto-
Elektronik, und auch der zu Verfügung stehende Platz so gering ist,
dass eine Einklemmschutz Realisierung nicht so einfach zu bewältigen
ist, ohne eine durchdachte Planung. Ein Einklemmen muss stattfinden um
eine Auswertung vorzunehmen.

Vielleicht kann Dir die eine oder andere Zuliefererhomepage unter der
Rubrik Komfortelektronik eine Lösung bieten?

MFG

Onur

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Ich vermute, eine simple zu zuverlässige Lösung zur Verhinderung des
ungewollten Fensterschließens wäre die Zweihandtaste - sollen auch die
gefährlichen letzten 10cm geschlossen werden, dann müssen zwei Tasten
gleichzeitig gedrückt sein. Tasten, die so weit entfernt sind, daß man
zwei Hände dafür braucht.

Ciao
Wolfgang

Und das während der Fahrt. Danke

MW

Autor: ?XXX (Gast)
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Am besten in die Türdichtung einen Luftschlauch einbauen ,eine Seite
zumachen und an der anderen Seite einen Luftdrucksensor anschliessen.
Wird was eingeklemmt geht erhöht sich der Druck im Schlauch und die
Elektronik schaltet den Motor aus.

Gruss

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Bei automatischen Garagentoren und Drehtüren, wo schon öfters schwere,
sogar tödliche Unfälle passiert sind, sind Sensoren vorgeschrieben. Das
sind soweit ich weiß Schläuche, die auf Druck reagieren.

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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mit geeigneten optischen Mitteln würde sich erkennen lassen ob sich
etwas im Bereich des Fensters, Daches o.ä. befindet. Bilderkennung !!

Stephan

Autor: Drei Newton (3_newton)
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Ich nehme an es soll billig sein, oder? Man kann natürlich messen ob
Licht im noch offenen Spalt gestreut wird. Aber es gibt doch Patente
auf sowas, oder? Toyota hat doch so eine Technik. Wie machen die das
denn?

3N

Autor: EsWerdeLicht (Gast)
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Kann man denn nicht Licht in die Glasscheibe einspeisen, das dann am
geschliffenen Rand austritt. Die Gegenseite mit engmaschigen
Fotoempfängern versehen, und wenn einer (oder mehrere) Signale an den
Empfängern fehlen muß sich was im Zwischenraum befinden.

Ahhh, evtl. könnte ja auch die Glaskante besondere Reflexschliffe
haben, und so Sender und Empfänger im Rahmen liegen.

...oder so


ts

Autor: Karin (Gast)
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Wow, danke für die zahlreichen Beiträge und Tipps.

Das Beispiel mit der Industrie als analoger Bereich ist super. Hat
jemand eine Idee, wo noch andere oder sogar extremere Anforderungen an
einen Einklemmschutz bestehen außer bei Industrieanlagen?

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