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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Woher billigen Empfänger für CB-Funkkanal 24 oder 25


Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Hallo!

Ich möchte mehrere Empfangsgeräte bauen, die 2-3mal täglich einen neuen
Text per Funk bekommen und diesen auf einem Display anzeigen sollen.
Mehr nicht.

Nun stellt sich mir die Frage woher ich kleine Empfänger für sowas
herbekomme? Ich würde am liebsten die CB-Kanäle 24 und 25 dazu
verwenden, da diese Kanäle frei und die zu überbrückende Strecke bis zu
10km sind!

Kennt zufällig jemand eine günstige Bezugsquelle für solche Empfänger?

Gruß,
Techniker

Autor: Bjoern (Gast)
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In der tat! Und zwar versuch es mal mit billigen ferngesteuerten autos!
Ohne witz ich hatte mal eins was auf CB gesendet hat. Also sollte der
emfänger auch laufen.

Autor: leo9 (Gast)
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Bin zwar ein "CB-Laie", aber die 10km sind wohl nur mit Lamba/4 und
größeren Antennen (sprich > 2,65m) möglich.
(http://de.wikipedia.org/wiki/CB-Funk)
Wenn es das Budget zuläßt würde ich die Datenübertragung mit Handies
via SMS lösen.

grüße leo9

PS.: "billige" RC-Cars scheiden wohl aus, die funktionieren meistens
nur bis 10..15m

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@leo9:
Handy scheiden definitiv aus, da da horrende Gebühren anfallen würden!

Hmmm... Bin jetzt zwar kein Funk-Spezi, aber ich kann mich an meine
CB-Antenne auf dem Autodach erinnern. Die war weniger als 1m lang und
ich schaffte damit locker 15km! (bei 4Watt Sendeleistung)

@Bjoern:
Das mit den Autos ist ein guter Tipp!
Werd mal auf ebay danach ausschau halten.

In wieweit wird denn noch der CB-Funk "kontrolliert"?
Wenn ich so mithöre (gerade aufgebaut) empfange ich auf den ersten
40FM-Kanälen nur bei einem ein paar Ausländer. Alle anderen sind tot.

Gruß,
Techniker

Autor: Tim Günther (Gast)
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Mit einem CB-Funkgerät im Stadtbereich 10 km zu überbrücken ist nur sehr
schwer möglich, da viele Geräte die CB-Kanäle nutzen (Teilweise auch
Funkmäuse, Tastaturen, RC-Cars, RC-Flugzeuge, bei uns sogar die Busse
um mit den Haltestellen zu kommunizieren.) Zudem stören Häuser, etc,
zumal die Sendeleistung auf m.W. auf maximal 4 Watt FM begrenzt ist.
Ein paar hundert Meter schafft man mit 4 Watt auf jeden Fall. Welche
Entfernung musst du denn mindestens erreichen?

Günstige Funkgeräte für Kinder funken auch im CB-Bereich, haben aber
oft nur 125mW Leistung und reichen für Funkstrecken von vielleicht
100m. Dafür sind die Sende und Empfangsschaltungen nicht größer als
RC-Schaltungen, wobei RC-Schaltungen den Vorteil hätten, dass sie schon
einen Signal Decoder bzw. Encoder enthalten, wobei ich davon ausgehe,
dass ein Sender auch noch nicht vorhanden ist.

Prinzipiell wäre es gut zu wissen, welche Entfernung du überbrücken
musst, um dir weiter helfen zu können. 10 km wirst du in eng bebauten
Gebieten per CB-Funk nicht überbrücken können.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Guido:

Hab deinen Thread grad erst gelesen.
D.h. dass das mit den Modellautos definitiv nicht funktionirt.. :-(

Hättest du einen Tipp für mich, woher ich solche kl. Empfänger bekommen
könnte? Es muß kein Taschengerät werden (wäre aber nur von Vorteil).

Zum Stichwort PocketRadio:
Gibt es da ein festes Prookoll um die Relaisstationen mitzubenutzen,
oder wie arbeiten solche?

Gruß,
Techniker

Autor: Tim Günther (Gast)
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Relaisstationen im CB-Funk Band? Seit wann ist das zugelassen? Ich
dachte, die sind nur für Amateurfunk zugelassen...

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Tim:

10km ist Worst-Cast. Bebauten ist wenig bis mittelmäßig, da ländliche
Gegend. (Leider aber auch sehr bergig!)

Als Sender wollte ich ein billiges 4W-Funkgerät mißbrauchen, dass es
bei ebay schon für 10EUR gibt (z.B. das Formel1 von dnt) Zur Not hald
noch einen 10W-Zentagi-Brenner dran ;)

Wie gesagt - ich muß nur Text in eine Richtung übertragen. Kein
Feedback. Am Empfänger wird nur überprüft, ob alle paar Stunden ein
Telegram eingegangen ist und wenn nein, wird dies auf dem Display
angezeigt.

Mein Problem ist nur noch einen (mehrere) kompakten, billigen
CB-Empfänger (FM, Kanal 1-40) aufzutreiben!

Gruß,
Techniker

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Zum Stichwort PocketRadio:

Das ist nicht Pocket, sondern Packet (weil Pakete übertragen werden).

> Gibt es da ein festes Prookoll um die Relaisstationen mitzubenutzen,
> oder wie arbeiten solche?

Ja, das nennt sich "AX25", Links zu weiteren Informationen findest du
im Internet. Suche mal nach:
- AX25
- Nordlink
- Baycom
- Flexnet
- DBO812 oder DBX812

CB-PR wird aber für dein Vorhaben nix taugen, die
Ausbreitungsbedingungen sind nicht reproduzierbar. Das 11-Meter-Band
ist zu stark vom Funkwetter abhängig. Dazu kommt, dass PR eine
bidirektionale Verbindung ist, du also auf beiden Seiten Sender und
Empfänger brauchst. Es gibt zwar noch die Möglichkeit über UI-Frames,
aber damit macht man sich keine Freunde...

...

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Tim Günther (Gast)
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Wenn du nur einen Empfänger brauchst, ist die Sendeleistung ja nicht
relevant, weil du eine Sendestation schon hast. Eigentlich müsste sich
da im Spielzeugbereich etwas finden lassen. Du musst nur eine größere
Antenne anschließen und notfalls noch einen Empfangsverstärker davor
setzen. Damit müsste es eigentlich gehen.

Dass man mit 4 Watt 10 km im Stadtbereich kaum schafft kenne ich aus
erfahrung. Vor allem Berge sind ein Problem. Wenn du zwischen Sender
und Empfänger einen größeren Berg hast könntest du probleme bekommen.
Ansonsten müsste das bei ländlichen Gebieten schon schaffbar sein.

Mit einer 10W Sender Verstärkerstufe solltest du dich nicht von der
RegTP erwischen lassen, weil dies im CB-Band nicht erlaubt ist.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Für Radioempfang gibt es doch solche fertigen IC's (z.B. den TDA7000).
Gibt es sowas eigentlich auch für CB?
Kann (darf) man einen CB-Empfänger ohne Lizenz selber bauen?

(ich frag jetzt einfach mal in jede Richtung.. g)


Gruß,
Techniker

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Relaisstationen im CB-Funk Band? Seit wann ist das zugelassen? Ich
> dachte, die sind nur für Amateurfunk zugelassen...

Genau kann ich es nicht sagen, aber etwa ein..zwei Jahre nach der
ersten testweisen Freigabe von "digitalen Betriebsarten" im CB wurden
Digipeater, Mailboxen, Nodes usw. freigegeben. Ich habe selbst über
Jahre ein Gateway (Kanal 24<->25) betrieben. Das Nodenetz war Ende der
90er sehr gut ausgebaut, allerdings wurden da lokale AX25-Subnetze über
TCP/IP verlinkt. Aber wie überall im Leben haben einige Wichtigtuer und
Vereinsmeier das Netz gespalten und damit alles kaputt gemacht.
Manchmal ist Anarchie eben die bessere Form der Organisation.

Seit 3 Jahren ist meine Station abgebaut...

...

Autor: Tim Günther (Gast)
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Hm... Sender nicht ohne Amateurfunkschein... Empfänger kann sowieso
keiner finden, solange der nicht sendet...

Empfänger sind auch nicht wirklich schwer zu realisieren. Du brauchst
nur eine ordentlichen HF-Verstärkerstufe dahinter, sonst schaffst du
die Reichweite nicht.

ICs müsste es dafür auch geben, nur kenne ich keine dafür. Allgemein
gibt es für so ziemlich jedes Band Sende und Empfangs-ICs die man dann
nurnoch mit Spulen und Kondensatoren ausstatten und einer passenden
Verstärkerstufe ausstatten muss.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Sender nicht ohne Amateurfunkschein...

Auch der Funkamateur darf keine Sender für das CB-Band bauen. Er hat
gefälligst in den ihm zugewiesenen (AFU-) Frequenzbereichen zu
bleiben.

...

Autor: Tim Günther (Gast)
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> Genau kann ich es nicht sagen, aber etwa ein..zwei Jahre nach der
> ersten testweisen Freigabe von "digitalen Betriebsarten" im CB
> wurden
> Digipeater, Mailboxen, Nodes usw. freigegeben.

Naja... CB-Funk war nie so meine Welt. Ein Gerät hatte ich zwar mal
aber irgendwie ist das nichts. Amateurfunk ist da schon etwas anderes.
Ich überlege immer wieder mal, ob sich eine Lizenz nicht lohnen würde.
Schönes Hobbie von dem man wenigstens was hat. Ein CB-Gerät darf man
streng genommen ja ohne nicht einmal aufschrauben (... wie auch
immer... )

Autor: Tim Günther (Gast)
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> Auch der Funkamateur darf keine Sender für das CB-Band bauen. Er hat
> gefälligst in den ihm zugewiesenen (AFU-) Frequenzbereichen zu
> bleiben.

Sicher dass er das nicht darf? Sein Rufzeichen hat im CB keine
Gültigkeit und das CB ist ja kein Amateurfunk-Band. Dennoch bin denke
ich, dass er eigene CB-Funkanlangen betreiben darf, wobei er für
80-Kanäle genau wie jeder andere Zahlen muss.

Autor: Tim Günther (Gast)
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Ok, er darf sie zwar bauen, aber nicht benutzen, weil das CB-Band im
Frequenznutzungsplan nicht als Amateurfunkband ausgewiesen ist und er
eine Amateurfunkstelle laut AFuG nur in für den Amateurfung
ausgewiesenen Bändern nutzen darf.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Dennoch bin denke
> ich, dass er eigene CB-Funkanlangen betreiben darf, wobei er für
> 80-Kanäle genau wie jeder andere Zahlen muss.

Wenn ein lizensierter Funkamateur auf das CB-Band geht, dann ist seine
Lizenz (solange) wertlos. Er darf alles das, was ein CB-Funker auch
darf. Und er darf das nicht mit seinem AFU-Gerät, er muss dazu ein
zugelassenes CB-Funkgerät benutzen. Also wie jeder normale CB-Funker
auch.

Das mit den Gebühren, das ist Geschichte. Das wurde vor einigen Jahren
abgeschafft. AM/FM sowie 80-Kanal sind inzwischen gebührenfrei.

Im Gegenzug darf man dafür jetzt die Kosten des Messwageneinsatzes
übernehmen, wenn dieser von einem böswilligen Nachbarn angefordert
wurde. Allein diese Tatsache verbietet Basteleien an diesen Geräten. Es
gab Fälle, da musste der CB-Funker auch diese Kosten übernehmen, obwohl
das (neue!) Funkgerät noch vom Hersteller versiegelt war. Die
Sendeleistung war geringfügig zu hoch, somit musste der "Verursacher"
die "Dienstleistung" des Messwageneinsatzes bezahlen. Auch ein Grund
für mich, CB inzwischen zu meiden...

...

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Ok, er darf sie zwar bauen, aber nicht benutzen

Naja, von dieser typisch deutschen Doppelmoral halte ich nun gar
nichts...

...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Ausser CB sind in den letrzten Jahren noch drei Frequenzbänder für
kleine Sprechfunkgeräte allgemein freigegeben worden:
"LPD" 433 MHz mit 10 mW mitten im 70cm-Amateurband und wegen der
kleinen Leistung nicht interessant,
"PMR" auf 446 MHz:
http://de.wikipedia.org/wiki/PMR-Funk
und drei FreeNet"-Kanäle im 2m-Band, 149 MHz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freenet_%28Funkanwendung%29
beide bis 0,5 Watt Sendeleistung, was bis 10 kM reichen kann, wenn
Quasi-Sichtverbindung besteht

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Aber so einen richtigen Tip zwecks Empfangsschaltung bzw. fertigem
Empfangsmodul hat keiner für mich, oder? :-/

Gruß,
Techniker

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Die Anwendung klingt so ähnlich wie der Fall eines Hobby-Imkers, der den
Honigertrag seiner weit verstreut aufgestellten Bienenstöcke fernmessen
wollte. Die Waagen, auf denen der Bienenstock aufgestellt war, sollten
mit Sprachausgabe über Sprechfunk das Gewicht durchsagen.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Packet-Radio über Sprechfunkgerät mit 1200Baud ist keine schlechte
Lösung. Codierung kann ein AVR übernehmen, da gibts z.B. die
Ballonmissionen der AAtis, die machen die GPS-Stanbdort-Übertragung per
Packet mit AVR. Die preiswerteste Decodierung erfolgt im PC über die
Soundkarte, Stichwort "Soundmodem" , dann mit Flexnet als
Empfangsprogramm dargestellt.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Aber so einen richtigen Tip zwecks Empfangsschaltung bzw. fertigem
> Empfangsmodul hat keiner für mich, oder? :-/

Deine Ansprüche sind zu hoch.
Du verlangst eine beträchtliche Reichweite, bist aber nicht bereit, den
erforderlichen Preis zu zahlen. Die preiswerteste Lösung wirst du
vermutlich mit Prepaid-Handies realisieren können.

> und drei FreeNet"-Kanäle im 2m-Band, 149 MHz:

Wenn ich mich recht erinnere, waren diese Frequenzen vom Hersteller
dieser Geräte "gekauft" (gemietet), man darf diese Frequenzen also
nur mit den dafür vorgesehenen Geräten nutzen. Nutzung dieser
Frequenzen mit AFU-Geräten oder Eigen(um)bauten ist wohl nicht
zulässig...

Aber ich kann mich auch irren. Denn ich befasse mich nicht mehr mit der
Funkerei, lese auch keine Amtsblätter betreffs Funk mehr. Das
CB-PR-Zeugs liegt zwar noch hier irgendwo herum, aber die TRX sind
schon arg verschlissen, über 10 Jahre 24h-Betrieb hinterlassen schon
Spuren. Die umgebauten (Watchdog-Zeit wegen BBS und Digipeater-Betrieb
verlängert, schaffen 21 volle Frames (3 User je 7 Frames gleichzeitig)
in einem Ritt) PC-COM-Modems sind aber noch im Bestzustand. Antenne
(5/8) und PTT-gesteuerte Antennenumschalter (mit Dummyloads) ist schon
verschrottet.

Das letzte, was ich für Funk gemacht habe, war die Steuersoftware (mit
Kamerasteuerung) und ein ganz kleiner Teil der Hardware für die
ATV-Station DB0WTB.

...

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@HanneS:
Das ganze soll eine kl. Info für Vereinsmitglieder werden. Dadurch ist
es absolut unrealistisch dies per Handy zu realisieren!

Wie gesagt, die 10km sind Worst-cast.

Wenn ich nun die Reichweite auf 1km reduzieren würde, könntest du mir
dann einen Tipp geben?

Gruß,
Techniker

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Für Solche Zwecke werden doch fertige Lösungen (Pager) angeboten.

Fakt ist, dass nicht Jeder Geräte für Funk bauen und betreiben darf,
wie ihm gerade danach ist. Und das ist gut so.

...

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Übrigens hast du dich noch nicht geäußert, ob diese "Empfänger"
stationär oder mobil betrieben werden sollen. Das zu wissen, wäre
wichtig. Denn die erlaubte Größe und der Energieverbrauch spielen da
eine große Rolle.

Wenn es etwas größer sein darf (ortsfest), dann böte sich an:

Sender:
PC unter DOS mit PR-MODEM und CB-Funkgerät mit guter Antenne
(mindestens Bootsantenne DV27L auf großem Kuchenblech, besser 5/8 auf
Mast). Einfache PR-Software, mit der nur Baken (UI-Frames) gesendet
werden. UI-Frames können bis zu 255 Bytes (ASCII-Text) enthalten und
brauchen keine Bestätigung (Antwort).

Empfänger:
CB-Funkgerät mit kleiner Mobilantenne, das nur zum Empfang genutzt
wird. PR-MODEM und PC, oder besser TNC, denn irgendwo muss ja die
AX25-Software laufen. Dann (falls TNC) einen kleinen AVR, der als
"Terminal" fungiert, die empfangenen Signale filtert und die für
diese Station bestimmten Frames zum LCD sendet.
Wenn du sehr gut programmieren kannst, dann kannst du ja die
AX25-Firmware von Nordlink (Z80) analysieren und in abgespeckter Form
auf den AVR portieren. Der Quelltext der Firmware geistert im Netz
herum und ist glaube sogar recht gut kommentiert, wenn ich mich recht
erinnere. Somit könnte der AVR sich nur um die UI-Frames kümmern (Rest
ignorieren) und diese a das LCD weiterleiten, wenn sie die richtige
Kennung und den richtigen Absender haben.

Um das nötige Grundwissen für diese Aktion zu bekommen, solltest du
erstmal einige Monate oder Jahre CB-PR betreiben und alle einschlägigen
Informationen zu AX25 lesen und verstehen.

...

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@HanneS:
Wo gibt es denn fertige Pager, die ohne Gebühren betrieben und Texte
übertragen können? Hersteller? Bezugsquelle?

Der Empfänger soll stationär werden, wäre aber nicht verkehrt wenn er
auch halbwegs mobil sein könnte (muß aber nicht!). Hatte ich weiter
oben schonmal geschrieben.

Eine Empfänger-Lösung per CB-Funkgerät, PC oder was weiß ich scheidet
aus -> zu viele mögliche Fehlerquellen durch den Benutzer und ausserdem
soll es schon "kompakt" werden und nicht einen ganzen Schaltschrank
füllen! ;)


Arbeiten diese Spielzeug-Funkgeräte eigentlich auch im CB-FM-Bereich?
Da wär die Elektronik schön kompakt. Da das Gehäuse idR aus Plastik
ist, stellt es auch keinerlei Anforderungen an eine Schirmung. Wenn es
anscheinend schon keine passenden Module gibt, könnte man doch solche
Handquetschen umbauen.. ;)

Spricht da was dagegen?


Ach ja, nochwas zu PacketRadio: Es muß ja nicht unbedingt dieses
Protokoll sein..

Gruß,
Techniker

Autor: Tim Günther (Gast)
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Das einfachste wäre sich 2 CB-Stationen zukaufen und zwei CB-Funk-Modems
dran zu hängen. Dann hast du auf beiden Seiten serielle Daten ohne an
einem Funkgerät rum basteln zu müssen.

Da du nur Daten in eine Richtung senden willst, kannst du auch eine
Funkstation nehmen und einen Scanner an der Empfängerseite. Die sind
günstiger als eine Sendestation. Musst aber drauf achten, dass die
25-28 MHz empfangen können.

Autor: Mitleser (Gast)
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Hallo,

vielleicht kann man die Daten auch einfach per DTMF-Toenen uebertragen.
Dies sollte relativ unabhaengig von verwendeten Medium/Technik gehen.
Zur Auswertung gibt es beispielsweise den MT8870. Der Chip macht die
Erkennung einzelner DTMF-Toene und muesste dann nur noch von einem
Mikrocontroller ausgelesen werden, welcher dann die Anzeige/Auswertung
macht.

Gruss

   Micha

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Scanner sind aber sehr teuer, da es ja MEHRERE Empfänger werden sollen!
(ca.25-50Stück)

Die Lösung mit dem "Schaltschrankverhau" g hab ich im
vorhergehenden Thread ja bereits ausgeschlossen.

Die Frage ist nun, senden diese Spielzeug-WalkiTalkis in FM oder AM?

Gruß,
Techniker

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Spielzeug-WalkiTalkis

Was sagtest du nachmal, welche Strecke du bewältigen willst? :-)

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Mitleser:

Jep! Nur das ist leider überhauptnicht das Problem! ;)

Das Problem ist: Woher (bezahlbar) CB-Empfänger bekommen bzw. wo
ausschlachten?

;)

Gruß,
Techniker

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Karl Heinz Buchegger:

Ich will ja mit dem Spielzeug nichts senden, sondern nur empfangen! ;)
Das dürfte doch möglich sein, oder nicht? (Wenn nein, warum?)

Gruß,
Techniker

Autor: Tim Günther (Gast)
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Spielzeuge FM

guck dir mal nen TDA7000 an. Laut Datenblatt schafft der 1,5 bis 110
MHz. Ich habs aber nur überflogen, nicht gelesen. Wird warscheinlich
WFM sein, also Bandbreite von 15 MHz und daher für CB etwas zu breit.
Daher solltest du auf eine gute Fehlerkorrektur achten.

Autor: Tim Günther (Gast)
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25-50 Stück (!), wenn du uns das nicht sagst, können wir das ja nicht
wissen. Wie wärs, wenn du einfach mal sagst, wofür du das ganze
brauchst. Dann können wir dir auch weiter helfen.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Tim:

Da, der empfängt nur WFM. Ich weiß das, weil ich schonmal (aus
damaliger Unwissenheit) versucht hab NFM zu empfangen, was aber eine
Sisifus-Einstellerei ist/war! ;)

Hat aber zum Schluß auch funktioniert, solang es nicht zu warm war..
:-D

Werd mir jetzt mal ein WalkiTalki-Pärchen kaufen und damit
experimentieren... Dann seh ich's ja wie es (nicht?) funktioniert...
;)

Gruß,
Techniker

Autor: Tim Günther (Gast)
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Was willst du denn nun machen?

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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@Tim:
Was spiel das für eine Rolle?

Vorgaben waren: möglichst billig, mehrere Empfänger, Übertragung nur in
eine Richtung, CB-Funk, ein "kompaktes" Gerät, Handy und sonstige
gebührenpflichtige Systeme ausgeschlossen.

:)

Für was es dienen soll?
Schnell und jederzeit Texte, Infos zu verbreiten ohne jeden extra
anrufen zu müssen. Ich würde es -wenn es nach mir geht- per email
machen, aber es gibt immer noch ältere Personen, die nichteinmal wissen
wie man einen PC einschaltet. Darum auch die Vorgabe "Kein
Schaltschrankverhau".. ;)

Gruß,
Techniker

Autor: Tim Günther (Gast)
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hm... Hauptsache man kann das Gerät ausschalten ;)

Wer will schon Spam ins Wohnzimmer???

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Hab jetzt erstmal das Problem, dass ich überhaupt was empfange.. ;)

Autor: Tim Günther (Gast)
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Zumal CB-Funk-Frequenzen ja jeder nutzen kann und so eigene Nachrichten
hinzufügen kann :P

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Ich denke nicht, dass sich jemand die Arbeit macht ein selbstgestricktes
Protokoll zu knacken um dann eine Handvoll Leute einen Text
zuzuschicken.

Und falls es wirklich einen solchen Scherzkeks geben sollte, so
verschlüssele ich die Daten einfach. DAS ist das allerkleinste
Problem! :)

Autor: Tim Günther (Gast)
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Naja, man müsste dann nur einen Empfänger in die Finger bekommen.
Asymmetrische Verschüsselung auf dem Empfänger wirst du bestimmt nicht
benutzen. Das würde das Gerät sicherlich wachsen lassen...

Ja und Scherzkekse, die so etwas machen könnten gibt es schon... ;)
Naja... viel Spaß beim basteln...

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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"Naja, man müsste dann nur einen Empfänger in die Finger bekommen."
Wozu gibt es den Fusebits? ;)

Abgesehen davon ist das OT!

Gruß,
Techniker

Autor: Marco S. (masterof)
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Zur verschlüsselung einfach den ASCII-Code nehmen und um X Stellen
verschieben. Das sich die Verschlüsselung ändert einfach immer um so
viel Tage verschieben swelcher es gerade ist im monat.

Autor: Marco S. (masterof)
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gibt es auch ein DTMF-Encoder-Chip für den MT8870

Autor: Tobi (Gast)
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>> gibt es auch ein DTMF-Encoder-Chip für den MT8870

MT8880 ist ein DTMF En-/Decoder ca 8Euro/St

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Für Pager gibt es Umbauanleitungen für Amateurfunkzwecke:
http://www.adacom.org/

Autor: Tim Günther (Gast)
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> Zur verschlüsselung einfach den ASCII-Code nehmen und um X Stellen
> verschieben. Das sich die Verschlüsselung ändert einfach immer um so
> viel Tage verschieben swelcher es gerade ist im monat.

Bekommt man einen Empfänger in die Finger, wäre auch das kein
Hinderniss. Man braucht auch den Sourcecode nicht zwangsläufig
auslesen, da man ja selber verschlüsselte Daten an den Empfänger senden
kann. Da die Daten an ein LCD gesendet werden, kann man per PC die
Eingangsdaten generieren und die Ausgangsdaten aus dem LCD-Kanal lesen.
Datum und Uhrzeit ließen sich auch per PC manipulieren und sind bei etwa
25-50 Empfängern auch nicht Zweckmäßig, weil sich da wieder Probleme mit
dem Stellen der Uhr ergeben würden. Eine Cryptoanalyse eines einfachen
Algorithmus wäre so relativ schnell erledigt, zumal die meißten
günstigen uCs für cryptographische Funktionen eher nicht ausgelegt
sind.

Autor: Der Techniker (_techniker_)
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Jetzt wird's richtig OffTopic! :)

Dies ist (noch) überhauptkein Problem!

Gruß,
Techniker

Autor: (geloescht) (Gast)
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(Dieser Beitrag wurde geloescht)

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Die Spielzeugfunken sind meist auf Kanal 19 FM, haben aber eine dermaßen
schlechte Trennschärfe, dass sie fast das ganze Band empfangen. Ob man
die Empfänger bis auf Kanal 24 oder 25 trimmen kann, ist mir
unbekannt.

DTMF wurde ja schon genannt, das dürfte recht gut funktionieren. Jeder
Ton ist dann ein Nibble, zwei ergeben dann ein Byte. Ein Protokoll zur
Fehlererkennung oder Korrektur musst du sowiso verwenden, da könnte
zwischen den einzelnen Bytes jeweils eine kleine Pause zur
Synchronisation sein. Kannst ja jedes Byte als 3 Nibbles schicken,
Low-Nibble, High-Nibble, Prüfsumme (low xor high), Pause. Dann hast du
auch gleich genug Zeit zum Decodieren.

Zum Erzeugen von DTMF kannst du einen AVR benutzen, auf der ATMEL-HP
gibts eine Appnote dazu.

Zum Empfang mit dem oben genannten Decoder-Schaltkreis einen AVR
ansteuern, der die Signale wieder zu Text zusammensetzt und diesen an
das LCD ausgibt. Das dürfte sogar alles in so eine Kinderhandgurke
reinpassen.

...

Autor: Tim Günther (Gast)
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> Die Spielzeugfunken sind meist auf Kanal 19 FM, haben aber eine
> dermaßen
> schlechte Trennschärfe, dass sie fast das ganze Band empfangen. Ob
> man
> die Empfänger bis auf Kanal 24 oder 25 trimmen kann, ist mir
> unbekannt.

Ich hatte mal ein paar ältere Geräte, die mit Quarzen bestückt waren
und alle Bauteile des Schwingkreises waren auch gut zu erreichen.
Solche Geräte lassen sich heutzutage in größeren Stückzahlen aber
schwer beschaffen. Da ja in den neueren Geräten alles möglichst klein
sein muss, lassen sie sich nur schwer modifizieren.
Das Gerät ließ sich damals ohne Probleme zu anderen Kanälen und auch zu
anderen Frequenzbändern überreden, da kein IC als Sender benutzt wurde.

Autor: Tim Günther (Gast)
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Du hast gesagt, dass du Probleme mit dem TDA7000 hattest. Eigentlich
müsste man NFM-Signale mit einem WFM-Empfänger empfangen können, wobei
du die Nebenbänder mit empfängst. Wenn du aber eine ordentliche
Fehlerkorrektur verwendest, was du ohne Rückkanal sowieso machen musst,
dürft das doch nicht weiter stören. Du hast halt etwas Rauschen in dem
Empfang. Da es bei deinem Signal aber scheinbar nicht um eine schnelle
Übertragung geht, dürfte das doch nicht stören...
Zudem ist der TDA7000 sicherlich günstiger als ein KinderFUG

Autor: Bjoern (Gast)
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wäre es nicht noch ne idee nen Skyper umzubauen??

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