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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Externe Referenzspannung 10,667 Volt


Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

ich hätte da mal eine Kurze Frage: Wie erzeuge ich eine möglichst
genaue Referenzspannung von 10, Periode 6 Volt ?

Die üblichen Bauteile die ich gefunden habe arbeiten mit kleineren
Spannungen und völlig anderen Werten. Gibt es so etwas in regelbar
(Muss wohl, es gibt ja alles *:)*)? Was spielt dabei dann die Toleranz
des Regelpotis für eine Rolle ?

Danke

Autor: johnny.m (Gast)
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Festspannungsreferenz und einen OPV dahinter, der das ganze auf die von
Dir benötigte Referenzspannung hochsetzt. Für die Rückführung des OPV
musste dann natürlich ziemlich genaue Widerstände nehmen.

Nur ist eine Referenzspannung in der Höhe eher ungewöhnlich, da die
meisten Bausteine, die eine Referenzspannung benötigen (z.B. ADCs) eh
nicht mehr als 5 V können.

Einfachste Lösung: die Spannung, die Du mit der Referenz vergleichen
willst, runtersetzen (entweder ebenfalls über nen OPV oder noch
einfacher mit einem Spannungsteiler). Weiß natürlich nicht, für was für
eine Anwendung Du das brauchst.

Mit 'regelbar' meinst Du vermutlich 'einstellbar'...

Gruß

Johnny

Autor: Marco S (Gast)
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Hallo erst mal.

Alternativ zu einer variablen 10V-Referenz kannst du auch eine genaue
5V Referenz, einen very-low-offset opamp und zwei
Präzisionswiderstände; einmal 3.9k und der Zweite 4.42k verwenden. Als
nichtinvertierender Verstärker hast du

v = 1 + 4.42/3.9

und

ua = v * uref

Gruß
Marco

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

Danke zunächt einmal für die Antworten. Die 10,66666 brauche in
Verbindung mit einem DAC0808 zur Midi / CV - Wandlung. Da der
DA-WAndler schon nicht gerade der Hammer an Genauigkeit ist (aber eben
dafür LowCost ) wollte ich es wenigstens mit der Referenzspannung
richtig machen.

Und ja, ich meinte einstellbar.

Alternativ habe ich hier auch noch einen Schaltplan für genau die halbe
Spannung rumliegen, müsste dann eben noch einmal versuchen da
durchzusteigen ...

Autor: peter dannegger (Gast)
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Tja was soll man dazu sagen ?

Du willst also auf nen VW-Käfer Ferrari-Reifen aufziehen und erwartest
dann, daß er mit 300 Sachen davonbraust.


Eine Kette ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.


Peter

Autor: Chris (Gast)
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Ich habe gehofft damit ein Problem beheben zu können:

Ich habe den DAC0808 standardmäßig beschaltet und statt dem 5k
Widerstand an REF eben ein 10k Spindeltrimmer genommen. Stelle ich
jetzt unter komplett gesetzten Bits 10,66 oder 10,67 Volt ein fehlen
mir, sobald ich nur Bit 8 setze ein paar Millivolt, auf 1 V umgerechnet
insgesamt 30-40 mV

Wie kann das aber dann sein, dass es in der Summe wieder stimmt ? Oder
könnte das auch am nachgeschalteten OP liegen (µA741 in meinem Fall)

Autor: Gast ein Anderer (Gast)
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Mein Gott muss Geiz geil sein ;-)
Aber der Fehler ist selbst für diesen Käfer zu groß.
Bist du sicher das du keinen Rechenfehler machst? Wenn alle 8bit
gesetzt sind liegt am Ausgang (Beschaltung wie Datenblatt Figur 1)
nicht VRef  sondern VREF*255/256

Wenn ich das besch… Datenblatt richtig verstehe arbeitet der DAC als
Stromsenke am Ausgang.
Dadurch ergeben sich weitere denkbare Fehlerquellen:
Der OP sollte Hochohmig sein. Im Datenblatt wird der  LF351 verwendet.
Der hat einen JFet Eingang  uns ist um einige tausendfach  hochohmiger
als der alte 741.
Du solltest auch den Offsetabgleich des OP’s  (100K Poti) evtl.
beschalten.
Ich würde den Einstellbereich des Trimmers kleiner halten z.B. 5K
Widerstand und 500 Ohm Trimmer.
Eine Spannungsreferenz ist zwingend nötig ich würde ne 10 V  mit 5KOhm
versuchen und den Trimmer nicht vor die Ref schalten sondern in die
Rückkopplung des OP´s. Wie gesagt das Datenblatt ist etwas dürftig aber
einen Versuch sollte es wert sein.
Gruß

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