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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ausgänge beschalten


Autor: Max H. (Gast)
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Morgen,
ich weiß es gibt schon lauter themen dazu und ich hab auch schon nach
gesucht aber nicht genau das passende gefunden was ich suche. ich habe
gelesen, dass man die ausgänge eines atmega8 maximal mit 10mA belasten
soll. D.h. dass ich ja nur sachen ansteuern kann die >500Ohm Widerstand
haben. Jetzt hab ich mir ein paar gedanken gemacht, wie ich mit einem
Atmega8 höhere leistungen schalten kann.
jetzt hab ich bei reichelt gesehen dass es relais (schon mit
freilaufdiode) gibt, die einen innenwiederstand von 500ohm haben und
ausgangseitig mit bis zu 1A bei 12V belastbar sind. für kleine
leistungen, die aber immernoch höher sind als das was der atmega kann
is das ja schon dann recht teuer (z.B. eine helle diode). jetzt kam mir
die idee, man könnte ja das ganze mit optokopplern machen, und dann halt
bei bedarf wenn die schaltleistung für den optokoppler zu hoch ist nen
normales relais an den optokoppler dran schalten was ja dann auch schon
wieder weniger widerstand haben darf.

jetzt habe ich nur mit optokopplern keine erfahrung. welchesn
optokoppler müsste ich nehmen, wenn er bei 5Volt schalten soll und bei
0V dicht hat. was gibt es da für unterschied eund was haben die für
vorteile (triacausgang z.b.)

was benutzt ihr um mit euren µC ein und auszuschalten? wie würdet ihr
es bei kleinen leistungen und wie bei großen realisieren?
da müsste ja eigendlich jeder schon ein paar erfahrungen haben auch mit
unterschiedlichen optokopplern und/oder relais weils 10mA ja wirklich
nicht ausreichen.

Autor: Schoaschi (Gast)
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Ich würd ganz einfach einen Transistor benutzen und danach ein
Relais,wenns galvanisch getrennt sein soll und auch nicht zu schnell
schalten muss.
Der Weg: µC-->Optokoppler--> Relais ist teuer, umständlich und eher für
die Fische ;-)

Für kleine Leistunge die nicht galvanisch getrennt sind, würd ich
Transistoren(FETs oder Bipolare) nehmen.

Wenn du kleine Leistung, galvanisch getrennte, schalten willst, dann
würd ich einen Optokoppler nehmen. Wenn es mehr Leistung sein soll,
dann noch einen Transistor nachschalten.
Das ganze gilt halt nur wenn du Gleichspannung schalten willst.

Bei Wechselspannung würd ich einen Transistor nehmen, der dann das
Relais schaltet. Damit kannst du kleine und auch großen Leistungen
schalten.

Autor: Max H. (Gast)
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ich hab immer so ein bisschen panik bei transistoren, wegen der
abreitspuktstabilisierung, weil das son großer schaltungsaufwand ist,
und soviel zu dimensionieren wo man alles mögliche falsch machen kann.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> wegen der
> abreitspuktstabilisierung,

Das ist nur bei Analogtechnik so und gilt hier nicht.

Transistoren, die als digitale Schalter verwendet werden, steuert man
mit mindestens 5-facher Übersteuerung an, damit sie richtig in die
Sättigung gehen und der Spannungsabfall der Kollektor-Emitter-Strecke
möglichst klein bleibt.

Nimm also einen NPN-Transistor mit Emitter an GND, die Basis über 1k an
den Portpin und die Last zwischen Kollektor und +5V/+12V...

Brauchst du mehrere Ausgänge, dann schau dir den ULN2003 und ULN2803
an, das könnten deine Freunde werden, da sind Basiswiderstand und
Freilaufdioden (für induktive Last) schon drin.

Achja, ein Relais direkt am Portpin wird aufgrund der
Induktionsspannung beim Abschalten versuchen, den AVR-Port zu
zerstören.

...

Autor: Max H. (Gast)
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das würde es bestimmt sogar schaffen ;) hab schon mal aufm oszilloskop
gesehen was passiert wenn man nen relais ohne funkenlöschung
abschaltet.

ja ok vielen dank für eure antworten, ich schau mal

Autor: Klaus (Gast)
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Hallo,

ULN2003 und ULN2803 sind invertierende Leistungstreiber. Solltest du
einen nichtivertierenden Treiber benötigen könntest du auch einen
UDN2981A (gibts bei Reichelt) oder einen TD62083AP einsetzen.

Gruss Klaus

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Ich würde die ULN2x03 nur ungern als invertierend bezeichnen, sondern
lieber als Lowside-Treiber. Und den UDN2981 auch nicht als
nichtinvertierend, sondern als Higside-Treiber. Das Ziel beider Typen
ist es, eine Last zu schalten (Relais, Kleinberbraucher) und nicht
einen logischen Pegel zu generieren. Beide haben gemeinsam, dass die
Last bei H-Pegel eingeschaltet wird, unter diesem Aspekt kann ich keine
(logische) Invertierung feststellen. :-)

Ist natürlich alles Ansichtsache, also eine Frage der Interpretation.

...

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