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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Widerstands eines Subtrahieres


Autor: PeterZ (Gast)
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Hallo,
kann mir jemand helfen wie ich den innenwiderstands eines Subtraieres
als OP-schaltung berechne?
Das er höher wird je größer ich die widerstände mache ist mir klar aber
wie hoch genau?
Danke schonmal.
Peter
Die Schaltung:
http://www.mikrocontroller.net/wikifiles/5/5c/Op-s...

Autor: The Daz (Gast)
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Fuer Ue1 gilt Ri = R4. Fuer Ue2 Ri = R5 + R7.

Autor: Ivan der Schrecklichste (Gast)
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@The Daz

Bei Ri für Ue2 stimme ich Dir zu, aber Ri bei Ue1 stimmt meiner Meinung
nach so nur, wenn der nicht-invertierende Eingang direkt auf Masse
liegt. So aber hat man über R7 noch einen Spannungsabfall der von Ue2
ahängt und damit kann man den Eingangswiderstand nicht so einfach
berechnen.

Ivanhoe

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Bei Ri für Ue2 würde ich eher sagen R5+R7, da beide in Reihe zum
Massepotential liegen.
Ri von Ue1 halte ich auch für nicht vorhersagbar.

Autor: The Daz (Gast)
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Die Grundlage fuer meine Argumentation war, das Ue1 ueber R4 an einem
sogenannen virtual ground level liegt. Kann mich aber auch irren.
Ausserdem gehe ich von einem ideal OP-Amp aus, also kein bipolarer Typ
mit ein paar 100k Eingangwiderstand.

Autor: mhhhh (Gast)
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Wenn man die Eingangsmasche aufstellt, sieht man, dass Up von Ue2
abhängt.

@The Daz
Sicher ist nur, dass die Differrenz U-minus/U-plus auf Null gebracht
werden.


ts

Autor: mhhhh (Gast)
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Muß heißen   ...gebracht wird.

ts

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Den Eingangswiderstand an Ue1 ist doch Ue1 geteilt durch den Strom, der
durch R4 fliesst. Dieser Strom ist allerdings von Ue2 abhängig:
  Ie1=(Ue1-Ue2)/R4
Somit gilt für den Eingangswiderstand Re1:
  Re1=Ue1/(Ue1-Ue2)*R4
Für Re2 gilt ganz klar:
  Re2=R5+R7
Stimmt natürlich alles nur solange Ein- und Ausgangsspannungen im
erlaubten Bereich des verwendeten OPs liegen und solange man den OP als
ideal betrachtet, was für typische Rechenschaltungen jedoch erlaubt sein
sollte.

Autor: Michael S. (micha)
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Hallo,

Der Eingangswiderstand von Ue2 müsste eigentlich etwas kleiner sein als
R7+R5 da R7 parallel zum großen Innenwiderstand des OPV liegt (~MegaOhm
Bereich). Der Gesamtwiderstand von R7 und Ri liegt dann noch in Reihe
mit dem R5. Bei Parallelschaltung ist der Gesamtwiderstand kleiner als
der kleinste Einzelwiderstand.

Für Ue1 gilt : Ze = R4 (Ze: Eingangsscheinwiderstand)
         oder: Ze = ue/ie = R4

Ich hoffe die Überlegung war am frühen morgen richtig, aber alles ohne
Gewähr ;-)

Micha

Autor: Thomas B. (paraglider)
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Hallo,

damit das Rätselraten hier mal ein Ende hat:

Mit den Spannungen U+ und U- an den Eingängen des OP ergibt sich (hohe
Spannungsverstärkung und hohe Eingangswiderstände des OP
vorausgesetzt):

U+ = Ue2 * R7 / (R5+R7)
I1 = (Ue1 - U-) / R4
U- = U+
=>
Re1 = Ue1 / I1
= Ue1 / ( (Ue1 - U-) / R4 )
= Ue1 / ( (Ue1 - Ue2 * R7 / (R5+R7) ) / R4 )

(hoffentlich habe ich mich auf die Schnelle jetzt nicht verrechnet ;-)
)

Je nach gewünschter Genauigkeit muss im Frequenzbereich ab einigen kHz
natürlich mit Impedanzen anstatt mit Widerständen gerechnet werden.

Gruß,
Thomas

Autor: PeterZ (Gast)
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Hallo,
danke für eure Antworten. Die Lösung ist ja eigentlich ganz simple.
Hätte man eigentlich auch selber drauf kommen können... . Naja danke
nochmal.
Gruß
Peter

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