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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welches Funkmodul? 433M, 868M, 2,4G ?


Autor: Rölf (Gast)
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Moins Leute

Folgendes will ich realisieren:

Eine WLAN-Festplatte soll total kabelunabhängig sein. Sprich mann
müsste die Spannungsversorgung ebenfalls funktechnisch schalten. Ich
will per AVR->Relay das Teil ein und ausschalten können. Dazu brauch
ich das Funkmodul. Eines am PC und eines seitens der HDD.

Welches ist dazu geeignet? Bei Conrad gibts die o.g. 3 Varianten.
Welche sind sicher vor "anderen" Funksignalen (Nachbarn)? Ich will ja
auch nicht, dass die Teile irgendwelche anderen Signale von aussen
empfangen. Oder kann man das Problem bei Nutzen eines bestimmten
Bit-Code eingrenzen?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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868 MHz nehmen, ist störsicherer. FM nehmen. Dann als Empfangsmodul
einen Superhet nehmen. Eine Redundanzprüfung einbauen (Code muß
mehrmals korrekt empfangen worden sein, bevor was schaltet).
2.4GHz ist nicht brauchbar, der WLAN würde den Empfänger zuprügeln, auf
433MHz ist der ganze Billigkram vertreten.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Rölf (Gast)
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Ok Danke für den Hinweis.

Dumm ist nur der große Preisunterschied vor allem beim Empfangs-modul.
Der 433er kostet 10 Euro, der 868er 40 Euro.

Bin am Überlegen ob doch lieber 433 ausreicht.
Kann man das nicht störsicherer machen indem man relative lange
Bitfolgen als Befehlscode sendet, und dann auch redundiert?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Das geht, ein 16-Bit Wort 3 mal hintereinander gesendet sollte aber
reichen. Der Punkt war auch mehr, dass durch Störungen eben nichts
ankommt. Hmm, ein FM-Superhet für 10 Euro? Wo gibt es dass denn?

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Rölf (Gast)
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Hallo

bei Conrad gibts das Teil. Aber kein Superhet, letzteren gibts dort
aber für 15 Eur: RX-4M50RR30SF

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Das heisst: AM-Pendelaudion. Damit ist bei der Kodierung ein erhöhter
Aufwand zu treiben (Manchesterkodierung, Impulsreihe an Anfang, damit
der Empfänger sich einschwingen kann). Mit dem Superhet ist es weniger
kritisch, die paar Euro mehr sollte man schon investieren. An meinem
Standort würden z.B. die 10Euro-Teile garnicht funktionieren
(Bündelfunk-Basisstation auf dem Dach), da geht nur Superhet.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Marko (Gast)
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oder die easy radio module ... bidirektional,
könnt man ne Fehlerprüfung aufbauen

Autor: Tom (Gast)
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Wenn du nur ein Relais schalten wills, reichen günstige 433Mhz völlig
aus. Ein Bitmuster mit CRC, falls notwendig noch Fehlerkorrektur und
fertig.

Tom

Autor: Rölf (Gast)
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Wie sieht das mit der Durchdringungsfähigkeit von Wänden aus? Ich habe
nämlich auf der Funkstrecke einiges an Mauerwerk...

Sind höhere Frequenzen besser?

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Niedriger ist besser.
Je niedriger, desto besser.
Letztendlich hängt es auch davon ab, welcher Art das Mauerwerk ist.
Stahlbeton dürfte die grössten Probleme machen,
die Aussenwände meiner Wohnung dürften so schlappe 30dB bei 144MHz
ausmachen. Im GHz-Bereich geht garnichts mehr.
Stahlbeton eben.
Wenn allerdings die WLAN-Verbindung sauber funktioniert, dann gehen die
433/868MHz-Funkmodule auch.

Gruss
Jadeclaw.

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