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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welcher Microcontroller ist nötig?


Autor: Stefanie (Gast)
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Hi,
weiß von euch wer, was für Microcontroller in moderne
Heizungssteuerungen (die auch einen Webserver haben) eingesetzt werden?
Sind das noch 8-Bit Mikrocontroller, oder schon 32-Bit?

Gibt es irgendeine gute Anleitung, wie eine Heizung funktioniert (ich
meine, wo ich die Temperaturen aus jedem Raum auslesen kann und die
Heizung dann nach meinen Wünschen die Temperatur steuert)?

Hat es einen besonderen Grund, warum man immer analoge
Temperatursensoren zum einlesen verwendet? Haben den Digitale wie z.B.
der LM75 irgendwelche Nachteile?

Autor: peter dannegger (Gast)
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Es gibt 2 Hauptgründe:

1.
Es wurde früher so gemacht, wir machen das seit 20 Jahren so, alle
anderen machen das doch auch so, also warum sollen wir was neues
probieren ?


2.
Der LM75 ist ja im SO-8 Gehäuse, was nun wirklich nicht sehr
montagefreundlich als Sensor ist.

Die DS18B20 sind als Zweipol wesentlich besser geeignet, aber leider
nicht im wasserfesten Gehäuse verfügbar. Und ein extra Gehäuse machts
dann sehr teuer.


Peter

Autor: Rahul (Gast)
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Eine Heizungsregelung mit Webserver erfordert entweder 2 kleine
Controller (einer übernimmt die Heizungsregelung, der andere ist der
Webserver) oder einen grösseren. 32Bit wird der zwar nicht unbedingt
haben müssen, aber je bunter es werden soll, und je unoptimierter das
Ding programmiert wird, umso grösser muß der Controller sein.

Autor: A.K. (Gast)
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Wobei ich aus Gründen der Betriebssicherheit getrennte Controller
empfehlen würde. Für denjenigen, der die Heizung steuert, tut's ein
8bitter. Den anderen sucht man sich nach Verfügbarkeit/Anforderungen
des Webservers aus. Wenn der beispielsweise jede Menge schöner Grafiken
produzieren soll, könnte ein AVR u.U. eng werden.

Autor: Anton (Gast)
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Autor: Stefanie (Gast)
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Vielen herzlichen Dank!! Ihr habt mir sehr weiter geholfen!

Autor: Stefanie (Gast)
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Hab da nochmal ne Frage:
Wenn ich einen Mischer regle, wo bekomme ich dann her wie weit ich auf
machen muss, damit er auf eine bestimmte Gradzahl und nicht ständig hin
und her regeln muss? Das gleiche gilt ja auch für die Pumpen, die sollen
ja auch nicht ständig laufen.
Wenn nun Stromausfall ist, oder die Steuerung kaputt geht, dann sollen
ja die Pumpen aus gehen und muss ich in dem Fall beim Mischer was
beachten?

Autor: Marc Meise (bytewood) Benutzerseite
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In der Analogtechnik heisst das Dinge "Fensterdiskriminator".
Je nach dem, wie groß das Fenster ist, wird geschaltet, z.B. ab 18°C
wird eingeschaltet und bei 24° ausgeschaltet. Fenster: 6°
Ich Finde es ist einfacher so etwas zu proggen, als analog aufzubauen.
Gruß

Autor: Thomas B. (paraglider)
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Jetzt weiß ich endlich, was ein "Fensterdiskriminator" ist. Habe
kürzlich einen gebaut, um die Temperatur meiner Tiefkühltruhe zu regeln
(rein analog, mit einem Operationsverstärker, auch sehr einfach). Bisher
nannte ich das Ding immer "Komparator mit Hysterese" oder
"Zweipunktregler mit Hysterese. Wenn man/frau natürlich sowieso einen
Mikrocontroller hat, dann ist es digital natürlich einfacher.
Aber was den Mischer betrifft, da ist wohl ein PI-Regler angesagt
(ebenfalls sehr einfach zu programmieren), oder nicht?

Grüße,
Thomas

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Wenn ich einen Mischer regle, wo bekomme ich dann her wie weit ich
> auf machen muss, damit er auf eine bestimmte Gradzahl und nicht
> ständig hin und her regeln muss?

Das ist einfach:

So ein Mischer hat eine bestimmte Stellzeit. Z.B. sind 30, 45, 60 oder
90 Sekunden übliche Zeiten. Manche Mischer auch deutlich länger.

Ansonsten hängt die Charakteristik (Kennlinien) eines Mischers noch vom
verwendeten Mischer-Küken ab. Das ist das Teil das sich im Mischer
innendrinn dreht und fürs Mischen verantwortlich ist.

Autor: mthomas (Gast)
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Eine Mischerregelung ueber Motorlaufzeit ist bestenfalls unueblich.
Zumindest die mir bekannten kommerziellen Reglungen (kenne ein paar,
aber sicher nicht alle) nutzen die Laufzeit hoechstens als
zusaetzlichen Parameter. Die eigentliche Einstellung erfolgt
ueblicherweise ueber einen Regelkreis mit Temp.-Sensor am Rohr
("Anlegefuehler") ueber dem Mischer. Einfacher NTC als Sensor und
Zweipunktregler im Analogaufbau oder als Mikrocontrollerfirmware
duerfte reichen. PI(D) dann als "Kuer".

Buderus-Heiztechnik stellt einiges an technischer Dokumentation zu
deren Regelungen auf ihrem Webserver bereit. Das machen sicher auch
andere Hersteller (bevor jetzt jemand "Werbung" schreit). Dort etwas
querlesen wird bestimmt nicht schaden. Naetuerlich werden die
Algorithmen der Regelungen nicht detailliert erlaeutert, aber man
bekommt eine Vorstellung davon, welche Sensoren, Aktoren und
Einstellungsparametern genutzt werden.

Martin Thomas

Autor: Stefanie (Gast)
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Danke!

Ich frage mich Momentan nur, wie ich von einer analogen Schaltung (die
z.B. einen Regelkreis der Heizung regelt)zu dem Code komme, den dann
mein Pozessor (z.B. der ATmega128) abarbeiten kann, um den Regelkreis
per Software zu realisieren.
An sich kommt man ja von der analogen Schaltung zur Digitalen indem man
die Sprungantwort mißt und damit per Software G(s) besitmmt (ich weiß,
es gibt auch noch andere Möglichkeiten wie Laplace). Dann wende ich
z.B. Tustin an und erhalte G(z) und komme so auf den Algorithmus den
ich dann  z.B. in ein CPLD schreibe.
Ist das so richtig? Oder wie macht man das bei einer modernen Heizung?

Könnte ich diesen Algorithmus auch in mein C-Programm auf meinen
Mikrocontroller schreiben? Dann würde doch eine Heizung gar nicht viele
andere Bauteile mehr benötigen, oder?

Autor: Profi (Gast)
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Stefanie, schau doch mal ein wenig in die freie Wildbahn.
Heizungsregelung mittels µC ist doch eines DER Standardthemen hier.
Gehe mal auf die Threadliste
http://www.mikrocontroller.net/forum/list-1-1.html
und gebe rechts oben
heizung*
ein --> 20 Treffer
oder bei google
heizungsregelung selbstbau
--> 671 Treffer

http://heller.no-ip.org/~heller/heizung/index.html

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