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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Alkoholtester


Autor: Winfried Speidel (Gast)
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Hallo Zusammen,

hat hier im Forum jemand Erfahrung mit "Alkohol Testern". Mich wuerde
interessieren welche Art von Sensor ich benoetige und wie eine eventuell
notwendige "Signalaufbereitung" (Schaltung zum Anschluss an uc)
aussieht.

Danke fuer die Hilfe und viele Gruesse
Winfried Speidel

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Bie Conrad gibts Figaro-Gassensoren, auch für Äthanol empfindlich

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Autor: Winfried Speidel (Gast)
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Danke fuer die schnellen Antworten,
ich werde ich mit den "Typen" auseinandersetzen.
Viele Gruesse
WInfried Speidel

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Coole Sache, ich glaube sowas muss ich mir auch auch bauen. Is ja der
Partyknaller schlechthin. Bloß wie sieht das mit der Messung aus? Die
Sensoren sehen ja nicht so aus, als wenn das "Gas" direkt duch sie
durchströmen muss, sonder einfach nur ins Gas gehalten werden müssen.
Angenommen ich würde ein Rohr nehmen und den Sensor da einfach ein
Stück reingucken lassen, würde ich dann überhaupt vernünftige
Ergebnisse bekommen? Wahrscheinlich müsste man doch auch eher auf eine
Tüte oder ähnliches zurückgreifen oder?

Autor: Winfried Speidel (Gast)
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... da fehlt mir auch noch die Erfahrung,...
Kann denn Jemand berichten?
Gruss
Winfried

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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Jo, ich :-)

Ich habe mir so ein Teil exakt mit einem Figaro-Sensor vor ca. 14
Jahren gebaut. Damals mit einem 8048 an externem EPROM und
"diskreter" Dual-Slope-AD-Wandlung.
Das Prinzip:
Man drückt einen Taster, es beginnt ein Count-Down zu zählen (5
Sekunden). In dieser Zeit muss die Versuchsperson gleichmäßig auf den
Sensor pusten. Der Controller wandelt kontinuierlich und zeigt das
erfasste Maximum an. Solange der Sensor nicht wieder auf null
zurückgekehrt ist, kann keine neue Messung gestartet werden. Das
Messprinzip stammt aus einer noch viel älteren Ausgabe der ELO...

Am meisten Spass hat damals der Abgleich des Gerätes bereitet, der beim
Stamm-Griechen anhand kontrolliertem Weissbiergenusses durchgeführt
wurde. Schon bevor das Gerät fertig abgeglichen war, hatte es eine
Lokalrunde geschafft.

Autor: BennyS (Gast)
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Hört sich alles intressant an ;)
Hab mich also mal auf die suche gemacht und bin gleich bei Conrad
fündig geworden (Schaltplan am Ende)
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...

Die setzen Versogungsspannung und Heizspannung (PIN 1-3) auf 5V und PIN
4,6 wird mit 2,2k (und nen 25 k Poti zur Justage) zum Spannungsteiler.

Jetzt ist nur noch die Frage ob sich die 15€ für den Sensor lohnen ;)

Autor: Christian Rötzer (Gast)
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Also man muss ganz klar sagen: Das Ding zieht Strom ohne Ende... bei
heutigen NiMH-Mignons aber auch nicht mehr so das Thema. Von der
Genauigkeit: Es funktioniert überraschend wenig schlecht. Soll heissen,
mit der notwenigen Disziplin kriegt man auch einigermassen
reproduzierbare Ergebnisse. Auch bei diesem Sensor gilt logischerweise,
dass der Mundalkohol das Messergebnis gnadenlos verfälscht. Man muss
also für eine Messung schon ein wenig Geduld aufbringen.

In meinem Alcomaten wurde übrigens der TGS 822 eingesetzt. Beschaltung
ähnlich wie bei Conrad, das wird sich nix tun.

Autor: Thomas V. (Gast)
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Bei www.pearl.de gibts die Alkoholtester fertig für 6,90 bzw 19,90...
Vielleicht ein Tip um günstig an die Sensoren zu kommen, wenn mans dann
lieber selber baut...

Gruß, Thomas

Autor: Winfried Speidel (Gast)
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ja, das mit dem "Eichen" wird so ein Problem,... speziell die obere
Grenze (5  0/00) bedarf geubter Test Trinker,...

ansonsten denke ich, dass ich das Projekt mit "meinen" Studenten in
Angriff nehmen werde

Viele Gruesse
Winfried

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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schau mal bei www.pearl.de rein. Die haben da so einen Alco-tester als
Schlüsselanhänger. Artikelnummer PE-1754-905

Rupf den Sensor raus, bau den an deinen Controller dran (oder den
Controller direkt in das Gehäuse rein) und verpass dem Controller ein
schlaues programm welches intelligenter ist als das bisschen diskrete
Logik welche in dem Orginal-Teil drin ist.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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PS: Zur Not kann ich ja mal so ein Teil aufschrauben und reinschauen und
mitteilen, was auf dem Sensor drauf steht

Autor: Lupin (Gast)
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ich nehme mal an da steht gar nix drauf außer vielleicht "Made in
China" :)

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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wie beim Ottifanten-Teddy "wie heißt du denn - ah da steht Made in
Hongkong - ich werden dich Honk nennen..."

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Da gabs aus dem Franzis-Verlag ein Sensortechnikbuch mit ausführlicher
Kalibrieranleitung für Alkoholtester. Eine Reihe gefüllter
Schnapsgläser spielten eine entscheidende Rolle.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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ISBN 3-7723-8111-1  Wiegleb, Sensortechnik Franzis-Verlag 1986
Hier die Bauanleitung mit einem Figaro TGS812, erste Seite

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Und hier die zweite Seite, mit der schönen Kalibrieranweisung.

Autor: Cheffe (Gast)
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Hallo, habe in den 80ern mal was aus der damaligen ELO nachgebaut. Das
Projekt hieß "Der Anti-Flensburg". Am geilsten war die JUSTIERUNG!!!

Gruß Cheffe

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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Ich hab das Teil von Pearl mal auseinander geschraubt. Es stand noch
nicht mal Honk drauf, rein garnix.

Ein AZ339M, ein bischen Hühnerfutter, einige LED.

Der Sensor selbst ist ein kleiner silberner Topf mit einem
Fliegengitter davor, und 2 Beinen zum Anschluss.

Autor: S. H. (fat32)
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`der schaltplan auf dem bild da oben
geht der?

Autor: Easy Lite (easylite)
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Hi,

falls ein Sensor noch benötigt werden sollte, schaut mal hier 
....http://www.futurlec.com/Gas_Sensors.shtml

MfG

Autor: Mitbastler (Gast)
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Bestellt zufällig jemand in nächster Zeit bei futurlec.com etwas und 
könnte mir ein paar Sensoren mitbestellen?

Autor: stentor (Gast)
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@Christian Rötzer:

Mal eine Frage: Wo hast du bei deinem Gerät denn die 'Gaskammer', bzw. 
den Stauraum?

Direkt raufpusten bringt keinen annähernd guten Wert, man benötigt immer 
eine vordefinierte Menge an 'Messmaterial'.

Im Figaro Datenblatt ist das auch erwähnt, diese sollte ca. 1L betragen, 
wenn ich mich recht entsinne.

Wenn man direkt raufpustet bekommt der Sensor Probleme mit der Thermik, 
er kühlt zu doll aus und die Werte gehen nach unten.
Oder beim 'raufhauchen' gehen die Werte hoch, selbst bei 0,00.

Genauso wenn die Umgebungstemperatur zu hoch oder zu niedrig ist - 
empfohlen sind 20°C.

Kann man alles sehen, wenn man den Grundaufbau im Datenblatt nachbaut 
und ein analoges Multimeter dran anschliesst.
Man kann dann deutlich erkennen, wie allein die 'Startwerte' je nach 
Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit etc. variieren.

Um die Umgebungsvariablem aus dem Datenblatt zu sichern habe ich eine 
Wetterstation umgebaut, um in der Messkammer - Colaflasche mit Schlauch 
und ein paar Löchern - die Luftfeuchtigkeit und Sensortemperatur messen 
zu können...

Mfg.

PS. Pearl kann man genauso wie ICC-2001 in der Pfeiffe rauchen.
Die Dinger sind gefährlich, wenn sich jemand darauf verlassen sollte.

Autor: K. A. (flashbanger)
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Richtige Alkohol messgeräte arbeiten mit Infarotlicht. Dabei wird die 
ausgeatmete Luft in eine Kammer gefüllt und dann wird gemessen wie 
infarotdurchlässig das Gas ist. Beim eichen hast du das problem, dass du 
Probesaufen musst und das du dir dann Blutabnehmen musst um dem Messwert 
eine Promillezahl zu geben.


MfG Flashbanger

Autor: Msp 430_crew (msp430_crew)
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Hi Leute,
der MQ-3 GAS SENSOR ist ja Temperatur und Feuchte abhängig. Wenn man nun 
wüste in welcher Relation, dann könnte man doch einfach die Temperatur 
und Feuchte mit z.B. einem SHT75 aufnehmen und mit einbeziehen.

Ich würde gerne mich an sowas wagen. Wer hat Erfahrungen?

Autor: Florian S. (biba)
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Christian Rötzer wrote:
> Jo, ich :-)
>
> Ich habe mir so ein Teil exakt mit einem Figaro-Sensor vor ca. 14
> Jahren gebaut. Damals mit einem 8048 an externem EPROM und
> "diskreter" Dual-Slope-AD-Wandlung.
> Das Prinzip:
> Man drückt einen Taster, es beginnt ein Count-Down zu zählen (5
> Sekunden). In dieser Zeit muss die Versuchsperson gleichmäßig auf den
> Sensor pusten. Der Controller wandelt kontinuierlich und zeigt das
> erfasste Maximum an. Solange der Sensor nicht wieder auf null
> zurückgekehrt ist, kann keine neue Messung gestartet werden. Das
> Messprinzip stammt aus einer noch viel älteren Ausgabe der ELO...
>
> Am meisten Spass hat damals der Abgleich des Gerätes bereitet, der beim
> Stamm-Griechen anhand kontrolliertem Weissbiergenusses durchgeführt
> wurde. Schon bevor das Gerät fertig abgeglichen war, hatte es eine
> Lokalrunde geschafft.


das projekt interessiert mich sehr...wollte fragen ob mir jemand den 
schaltplan von dem gerät hat? oder hat mir jemand die email von 
christian rötzer???

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