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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik At90 mit Soundkarte steuern


Autor: Thomas Boldt (Gast)
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Hallo Leute, ich möchte mit meinem Server verschiedene Geräte ein bzw
ausschalten, da das Notebook nur über USB und Soundkarte als Ausgänge
zur verfügung hat, dachte ich mir ich könnte verschiedene Frequenzen
mit der Soundkarte als Rechteck mit +-1V ausgeben und die dann mit dem
at90 auswerten..... soweit die Idee aber an der Ausführung hapert es
noch ein wenig, denn der At90 kann an seinen Eingängen mit dem Signal
von der Soundkarte nicht wirklch was sinnvolles anfangen... jetzt
bräuchte ich irgend eine Schaltung dazwischen, kann mir da jemand
helfen? Ich habe allerdings um erlih zu sein zu gut wie keine Ahnung
von elektronik....
gruß Thomas

Autor: Laeubi (Gast)
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Wie wäre es mit ner Vollgleichrichterbrücke und verstärkung mit OP?

Autor: Thomas Boldt (Gast)
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Vollgleichrichterbrücke??? habe dann eine Gleichspannung die kaum noch
Impulse aufweisst....und von dem 1V bleiben dann soweit ich weiss auch
nicht mehr all zu viel übrig (0,2-0,3V) und dann das verstärken auf 5V
Ok, aber ich glaub nicht das das so funktioniert und schon garnicht all
zu einfach...

Autor: Bjoern M. (salival)
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Ein Op als Komperator bringt dir dein Rechteck zurueck:

                         +5V
                          |
                          |
           _          |\|
 In o-----|___|---------|+\
                        |  >----o  Out
                    .---|-/
                    |   |/|
                    |     |
                   ===    |
                   GND   -5V

Falls du keine -5V zur verfuegung hast(und davon gehe ich aus)
koenntest du folgendes probieren:

                             VCC
                              +
                              |
                     .--------o
         _         |      |\|
 In o---|___|---o----)------|+\
                |   .-.     |  >----o  Out
                |   | |<----|-/
                -   | |     |/|
      Schottky  ^   '-'       |
                |    |        |
                '----o--------o
                              |
                              |
                             ===
                             GND
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)

die grundlagen findest du hier:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Operations...

gruss, bjoern.

PS: viele wege fuehren nach rom. das waere meiner.

Autor: SIGINT (Gast)
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Viele AT90er haben doch einen eingebauten Komparator(wenn ich mich da
richtig erinnere)... warum soll der dann einen externen nutzen?!!
Ich hab sowas mit einem PIC12 gemacht:
Ich hab ein digitales Signal mit 3V Amplitude und betreibe den PIC mit
5V... Die interne Referenzspannung des PIC erzeugt mir ca. 1,5V, womit
ich das Signal perfekt auswerten kann. Sowas geht bestimmt auch mit dem
AT90.

Gruß,
  SIGINT

Autor: SIGINT (Gast)
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Hab noch was vergessen: Eventuell benötigst du noch eine Schaltung, um
den Komparatoreingang vor der negativen Spannung des Audiosignals zu
schützen... schau das mal im Datenblatt des PIC nach.

Autor: Bjoern M. (salival)
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viele at90er sind kein pic, warum soll er dann einen verwenden?!!1

und zum thema schutzschaltung --> genau die sieht man in meinem 2ten
vorschlag. man muss sie nur als solche erkennen.

gruss, bjoern.

Autor: Rahul (Gast)
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Gegen negative Spannungen sind AVR durch die internen Dioden an den Pins
halbwegs geschützt (die halten natürlich nicht diverse Ampére aus...).

@Björn: SIGINT hat nur dargestellt, dass man das er das mit einem Pic
erfolgreich gemacht hat, und vermutet, dass es auch mit einem AVR gehen
müsste - also nicht sofort böse sein!

Dem Komaparator würde ich noch eine Hysterese und einen
Koppelkondensator verpassen. Dann reagiert das Ding zwar nur noch auf
die Flanken, hat aber keine Probleme mit negativen Spannungen mehr...

Autor: Bjoern M. (salival)
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Eigentlich sollte ich gar nicht antworten. Ich wollte keinen Flamewar
lostreten. Und ich haette auch nichts geschrieben, wenn nicht der 2te
Post mit dem PIC-Datenblatt gekommen waere. Da hat dann einfach mein
Verstand kurz ausgesetzt.
Hiermit also ein dickes SORRY an SIGINT und die PIC-Community.

Zurueck zum Thema:
Aktueller Stand ist also einfach den internen Komperator des AT90 zu
benutzen und die negative Spannung durch die internen Schutzdioden
ableiten zu lassen. Somit bleiben bei meinem Vorschlag noch der
Strombegrenzungswiderstand am + Eingang mit sagen wir mal 1-10kOhm und
nen Poti mit 10-100kOhm als Spannungsteiler, damit man die
Schaltschwelle knapp ueber GND einstellen kann.

gruss, bjoern.

Autor: Schoasch (Gast)
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Ähm.. nur mal so eine Frage. Warum benutzt du nicht einen USB zu SPI
Wandler? Dann einfach einen SPI IO-Expander dran und du kannst alles
möglich wunderbar vom PC steuern?. Dann brauchst du nicht mal einen µC
programmieren und mit OPVs herumtun... einfach die fertigen Schaltungen
zusammen stecken und ab geht die sache... und das auch noch ziemlich
flott ;-)

USB-SPI Wandler:
MAX3420

Oder vl nen FT232R... ginge ja auch etwas angenehmer oder?

mfg Schoasch

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