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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannung digital regeln


Autor: Max M. (frage_123)
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Hallo,
Ich bin Anfänger,
Ich möchte über eine PC Schnittstelle ( denke der Com-Port wird das
einfachste sein )

8 Lüfter steuern,
mit einem 4017 IC würde ich den Lüfter auswählen,
aber wie kann ich "digital" die spannung erhöhen.

Was ich brauch wäre ein digitales potentiometer, habe leider nichts
brauchbares gefunden ( weil ich nicht wirklich weiß nach was ich suchen
muss )

Über Hilfe würde ich mich freuen!

Autor: SIGINT (Gast)
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Hallo MaxM,
  es gibt digitale Potis mit der Bezeichnung X9Cxxx, in verschiedenen
Werten. Bei 2Euro pro Poti ist das aber keine preiswerte Moeglichkeit.
Vielleicht ist ein Mikrocontroller mit einer software PWM die bessere
Idee.

Gruss,
  SIGINT

Autor: Max M. (frage_123)
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Erstmal Danke für die schnelle Antwort,

CAT5113P-10 für ab 1,74 EUR sieht interesannt aus.

Das wird ab einer gewissen menge Teuer,

von Mikrocontrollern habe ich keine Ahnung,

ich nehme an die würden auch das 4017 IC ersetzen.
Was bräuchte ich dazu ( vom wissen mal abgesehen ) und wo liegt so eine
lösung preislich?

Und ganz wichtig, ich will das eigentlich per Computer ( kleines c++
Program ) steuren.

Autor: Frank (Gast)
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also so ein 4017 ist schon ein netter Baustein nur wüsste ich für diese
Aufgabe nicht so ganz was er da machen soll. Wie kommst du darauf das
die serielle Schnittstelle die sinnvolle Wahl wäre? Wenige steuerbare
Pins und nicht grad einfach zu programmieren. Da siehts mit der LPT
schon wesentlich besser aus. Wenn man gut programmieren kann, ist es
duchaus möglich darüber mehrkanalige PWM zu erzeugen um damit wiederum
die Lüfter zu steuern. Wenn du für jeden Lüfter ne PWM mit nem 555
bastelst und als steuerndes Poti ein Digitales nimmst, dann könntest du
die Potis über den PC steuern. Dies geschieht, je nach Ausführung,
mittels einer seriellen synchronen Schnittstelle oder per UP/Down
Steuerung. Datenblätter lesen soll auch in diesem Fall weiterhelfen.

bye

Frank

Autor: Max M. (frage_123)
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@ Schnittstelle: Seriel : weil ich für USB doch immer treiber brauche? (
und das unter linux keinen spass macht ) LPT ist auch ne idee.

In meiner vorstelleung brauch ich nur 2 "Leitungen"

1) durch die Lüfter Schalten ( 4017 )
2) Poti regeln

Aber das ist auch keine endgültige lösnug, weil ich eigentlich mehrer
4017 will ( an dem ersten hängen die restlichen )

Gut Programieren ist nicht das problem,

ich suche nur ( "nur" ), nach der billigsten möglichkeit sagen wir:

20 Lüfter "gleichzeit" über ein C program ( mit user eingabe ) zu
steuern.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Die billigste Möglichkeit ist ein ATMega16, den Du Dir passig
programmierst. Serielle Schnittstelle USART hat er an Bord
(Pegelwandler MAX202 notwendig), genug Portpins für 20 Lüfter auch. An
den ATMega hängst Du 20 Logic-Level Mosfets und Freilaufdioden und
daran Deine Lüfter. Billiger geht´s nicht.

Autor: Max M. (frage_123)
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Erstmal danke,
Also ich hab wie gesagt von mikrocontrollern keine ahnung, ( bin aber
lernbereit und fähig ).

Passiv programierbar bedeute das ich ein program extern schreiben und
dann übertrage ?
Wie schnell ist diese Übertragung? gibt es ne aktive möglichkeit:

Also das ich zum Beispielt 3 Byte sende ( von einem C program unter
Linux ):
1 Byte = Lüfter Gruppe
2 Byte = Lüfter inerhalb der Gruppe
3 Byte = Lüfter "geschwindigkeit" = spannung

Wo finde ich Anleitung zu dem was ich machen will ( Mikrocontroller
Programierung | Schnitstelle ) ?

Und wo kann ich die Teile am besten Bestellen ? ( Lüfter habe ich in
unmenge )

Gruß und vielen Dank, super Forum, sobald ich Wissen habe werde ich es
hier wieder einfließen lassen.

Autor: TravelRec. (Gast)
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www.atmel.com, nach AVR-Mikrocontrollern gucken und mal spaßhalber ein
paar Datenblätter ziehen. Freie Prog-Software (AVR-Studio4) gibt´s zum
Download, Controller gibt´s bei Reichelt oder CSD-electronics,
Programmer gibt´s bei Reichelt oder selberbauen. Die Programmierung der
Controller in ASM lernt man in wenigen Wochen, für "C" gibt´s ein
nettes Tutorial hier im Forum.

Autor: Max M. (frage_123)
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das beantwortet meine Frage nach der aktiven steuerung nicht ganz (
nicht vergessen ich habe keine ahnung, da noch nie sowas gemacht)

programierung sollte nicht das problem sein, ich weiß wie ne CPU
arbeit, ich kann assembler und C, das sollte nicht das problem sein.

Autor: Rahul (Gast)
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Meinst du jetzt die Hardware oder die Software?
Lüfterprojekte gibt es inzwischen wohl mehr als Sand am Meer.

>1 Byte = Lüfter Gruppe
>2 Byte = Lüfter inerhalb der Gruppe
>3 Byte = Lüfter "geschwindigkeit" = spannung

Ist ein recht einfachgestricktes Protokoll, das sich auch entsprechend
einfach in C oder ASM auf einem Mikrocontroller umsetzen lassen sollte.

Autor: TravelRec. (Gast)
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>>das beantwortet meine Frage nach der aktiven steuerung nicht ganz (
>>nicht vergessen ich habe keine ahnung, da noch nie sowas gemacht)

Ja, Du sagtest, Du bist lernfähig. Und da meinte ich, daß ein
Mikrocontroller mit ein wenig Hühnerfutter für Dich genau das Richtige
wäre. Damit kann man dan auch eine "Aktive" Regelung bauen, bei der
der Controller die Lüfter oder irgendwelche Sensoren abfragt und
dementsprechend regelt. Das ganze funktioniert dann auch autonom, wenn
der PC nicht angestöpselt ist.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Ich würde Dir raten:
eins nach dem anderen.

Stell die Forderung nach STeuerbarkeit von einem PC
aus erstmal zurück.
Beschäftige dich damit einen Lüfter von einem µC aus
zu steuern. Ohne irgendwelchen Schnickschnak. Von mir
aus schalte den Lüfter 3 Sekunden ein, 3 Sekunden aus und
3 Sekunden auf 50% usw.

Wenn du das hast, dann aktivierst du am µC die UART und beschäftigst
dich damit, wie man von einem PC aus über die RS232 Bytes an
den µC schickt. Klappt das, dann wird beides miteinander verheiratet:
der µC empfängt über die RS232 Steuerkommandos und steuert den
Lüfter entsprechend an. Wenn auch das klappt, kommt die nächste
(und vorläufig letzte) Erweiterung: mehrere Lüfter an das Teil
anhängen.
Vielleicht willst du auch in weitere Folge mal ein paar Thermo-
senosoren an den µC anschliessen und vom PC aus einen Schwellwert
vorgeben. So nach dem Muster: wenn mehr als 50° gemessen werden,
schalte Lüfter 1, 3, und 5 auf 75%, Lüfter 4 aber auf nur 10%.

Wenn du soweit bist, dann steht dir Tür und Tor öffen. Aber häng
dir für den Anfang die Trauben nicht zu hoch: 1 µC, 1 Lüfter,
etwas 'Hühnerfutter' zur elektrischen Ansteurung des Lüfters und
sonst nichts. (VIelleicht noch eine Stromversorgung :-)

Autor: Freak5 (Gast)
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http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/...
Wenn dieses Board einen ARM mit mehr als 50Mhz hat, fehlt ihm nur noch
die Uhr(die könnte man ja auch nachträglich hinzufügen)

Autor: TravelRec. (Gast)
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Das ist ja wohl ein Scherz, oder?

Autor: Chris Nöding (Gast)
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Hi Max,

an dieser Stelle kann man wieder die PC_DIMMER-Schaltung anbieten (will
mich nicht aufdrängen, nur ne weitere Möglichkeit vorstellen ;-) ), die
hervorragend statt mit 230V- auch mit "kleineren" Geräten klarkommt.
Hier ne kurze Beschreibung des Projekts:

-> Serieller Anschluss mit 115,2 kBit/s
-> Universelles Protokoll (mit Linux oder Windows ansteuerbar)
-> 8 PWM Ausgänge (alle einzeln per Befehl steuerbar)
-> bis zu 16 Geräte zusammenschaltbar (also max. 128 Lüfter g)


Alles was du tun musst, ist die Schaltung auf der Seite www.pcdimmer.de
nachzubauen, und lediglich den 230V-TRIAC-Leistungsteil durch einen
entsprechenden MOSFET (z.B. den BUZ11) ersetzen. Weiterhin brauchst du
ein kleines C-Programm , welches in Linux auf den Comport zugreift und
die entsprechende (auf meiner Seite beschriebene) 6-Byte Mitteilung
sendet.

Jetzt liegt es halt an dir, ob du 15 Euro in das Projekt investieren
willst oder nicht :)
Zudem können natürlich auch LEDs oder diese schicken "Neon"-Lampen
aus der Case-Modder-Szene angesteuert werden (das ganze lässt sich
beliebig kompliziert gestalten)



Viel Spaß dabei,
Christian :)

Autor: Freak5 (Gast)
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Das war nur das falsche Fenster...
Ich wollte hier antworten:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-368914...

Autor: Freak5 (Gast)
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Ich habe mir mal den ganzen Thread durchgelesen. Die Antwort hört sich
wirklich lustig an, besonders weil das "ihm" eine ganz andere
Bedeutung hat.

Ich versuche soetwas in Zukunft zu vermeiden. Keine Ahnung, wie mir das
passieren konnte.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Irren ist menschlich, vertippen auch ;-)

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