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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hochgenaue 2.5V Referenz


Autor: Sebastian__ (Gast)
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Hallo,
ich bin gerde dabei eine Messkarte zu bauen in der ein MAX1400 (18bit
ADC) Spannungen digitalisieren soll.
Ich möchte eine auflösung von 16bit erreichen. Deshalb brauche für den
ADC und die OVs die Messstöme erzeugen eine genaue Referenz.
Ich habe mit den LT1019ACS8-2.5 ausgesucht.
Das ist eine Referenz mit 2.5V und 0.05% absoluten Fehler und 5ppm
Temperaturdrift.
1. gibt es bessere und Preislich ähnlich Referenzen (ca. 10-15EUR)?
2. ich werde aus dem Datenblatt nicht so richtig schlau, man kann die
Chip Temperatur regeln damit der man immer im gleichen Arbeitsbereich
ist um den Temperaturdrift zu minimieren.
Wie genau mus man die Schaltung dinensionieren, in der Application Note
AN42 ist auf seite 16 ein beispiel mit 10V Uin, wie muss man es
umdimensionieren wenn man 5V Uin hat?


MfG
Sebastian

Autor: Sebastian__ (Gast)
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noch die app note

Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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Was willst Du mehr? Absolute Genauigkeit oder geringen Temperaturdrift?
Die Analog Devices ADR44x Typen sind aehnlich genau, bei geringern
Temperaturdrift.

Weiterhin solltes Du auch auf das Rauschen der Referenz aufpassen. Fuer
den LT1019 komme ich da auf (0.1..10 Hz, 2.5 ppm von 2.048 = )10 uV, der
ADR ist mit 1 uV angegeben.

Autor: Thomas S. (Gast)
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Fast ähnlich aber ne Ecke preiswerter ist die ADR03 von Analog Devices.
Eine recht ordentliche Referenz für kleines Geld. 3-5ppm sind doch
schon ein ordentlicher Wert. Die Widerstände für derartige
Genauigkeiten kosten schon richtig Geld und welche reale Aufgabe
braucht schon solche Wahnsinnsgenauigkeiten.
Wenn am Schluß die ganze Kiste 10ppm hat isses doch schon sehr gut für
selbstgebaut.

Thomas

Autor: Sebastian__ (Gast)
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Wo kann man die ADR03 / ADR441 kaufen? Den LT1019 bekomme ich bei
Farnell.
Die tollsten Bauteile nützen ja nix wenn sie nicht beschaffbar sind.
Ich wollte schon so gut es geht die auflösung des Wandlers nutzen
können, und da wollte ich die alle Referenzen so genau wie möglich
haben. Schlechter wird es immer noch, aber besser kan man die Messung
im nachinein nur mit sehr viel auffwand machen.
Es geht ja auch nicht um selbstgebaut,.. gute Messkarten die wirklich
16bit++ messen können sind ja auch nicht gerade günstig. Und man lernt
viel dabei.

MfG
Sebastian

Autor: Stephan Henning (stephan-)
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schau mal bei AD nach REF 02, 19x etc. gibts bei R

Autor: arc (Gast)
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Autor: Uwe Bonnes (Gast)
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Wenn in die Gesamtgenauigkeit ein einzelner Widerstand eingeht, dann hat
man schnell verloren. Beschaffbar (Preis und Auswahl) sind Widerstaende
mit 10 ppm. Wenn man nur Widerstandsverhaeltnisse braucht, gibt es bei
Farnell mit den VISHAY MPM Typen ein paar Werte zur Auswahl.

Der Temperaturkoeffizient des Verhaeltnisses ist mit 2 ppm typisch
angegeben.

@Sebastian__
Man kann bei Analog direkt mit Kreditkarte bestellen. Verzollung
erfolgt durch UPS, die Preise sind recht attraktiv im Vergleich zu
Farnell.

Autor: arc (Gast)
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> Deshalb brauche für den ADC und die OVs die Messstöme erzeugen eine
> genaue Referenz.

Wenn ratiometrisch gemessen werden kann (z.B. PT100 etc.), reichen u.U.
  schon die angesprochenen Widerstände
http://focus.ti.com/lit/an/sbaa110/sbaa110.pdf

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Die Absolutgenauigkeit durch entsprechende Hardware zu erreichen ist
rausgeschmissenes Geld.

Es reicht wenn der TK niedrig ist, die Genauigkeit kriegt man durch
rechnerische Korrektur bei der Signalverarbeitung hin.

Mit einem entsprechend genauen Volt-  Ampere-  Multimeter die
Abweichung des Messwertes feststellen und die Korrekturdaten z.B. in
einem EEPROM speichern.
Bei Bedarf kann der Abgleich jederzeit wiederholt werden.

Dieter

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