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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Gibt's was besseres als Potis?


Autor: Freddy (Gast)
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Hallo...
Ich brauche für meinen µController Projekt einen Einstellregler, also
ich möchte einen Wert durch Drehen einstellen. Von meinen
PC-Aktiv-Boxen weiß ich, dass Potis nicht lange halten: Die Lautstärke
hat zunächst beim Drehen gekratzt (ist ja noch in Ordnung) aber später
ist sie dann nur noch sprunghaft gestiegen (nicht mehr linear
einzustellen).
Ich habe mich informiert und weiß, dass es verschiedene Sorten von
Potis gibt: Aus Draht oder aus Leitplastik.
Außerdem gibt es ja noch die Drehimpulsgeber, die wären ja eigentlich
perfekt und verschleißfrei - Aber die sind leider endlos und da ich ja
eine Skala will, funktioniert das ganze nicht mehr: Schließlich könnte
jemand denn Drehregler auch dann verstellen, wenn der µC aus ist und
nicht mitzählt, und einen "Kalibrierungspunkt" gibt es ja nicht, so
dass beim Einschalten, die Position auf der Skala und der eingestellte
Wert nicht mehr übereinstimmen.
Schließlich bin ich noch auf die Idee gekommen einen Stufenschalter zu
verwenden, aber diese gibt es nur mit höchstens 12 Stellungen, was mir
zu wenig ist.
Fällt euch eine Alternative zum mechanischen Poti ein???
Welche Potis sind denn langlebiger?
Besten Dank für Eure Ideen im Voraus!

F.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Spracheingabe, zwei Taster für +-, Joysticks, Touchscreens.

Ich meine aber das es Inkrementalgeber gibt die auch einen Anschlag
besitzen.

Gruß Hagen

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Von meinen PC-Aktiv-Boxen weiß ich, dass Potis nicht lange halten:
> Die Lautstärke hat zunächst beim Drehen gekratzt (ist ja noch in
> Ordnung) aber später ist sie dann nur noch sprunghaft gestiegen
> (nicht mehr linear einzustellen).

Das liegt daran, dass dort in der Regel billigst-Schrott verbaut wird.
Im Audioverstärker der Heimkinoanlage sind auch Potis zur
Lautstärkeregelung, und die halten länger.

> Außerdem gibt es ja noch die Drehimpulsgeber, die wären ja
> eigentlich perfekt und verschleißfrei

Mechanische Teile sind nie verschleißfrei.

> - Aber die sind leider endlos und da ich ja eine Skala will,
> funktioniert das ganze nicht mehr: Schließlich könnte
> jemand denn Drehregler auch dann verstellen, wenn der µC aus ist
> und nicht mitzählt, und einen "Kalibrierungspunkt" gibt es ja
> nicht, so dass beim Einschalten, die Position auf der Skala und
> der eingestellte Wert nicht mehr übereinstimmen.

Das gibt's auch. Es gibt aber wohl inkrementelle Drehgeber und welche,
die die Absolutposition ausgeben.
Du kannst auch den Mikrocontroller z.B. auf einem Display oder mit LEDs
die Skala anzeigen lassen. Das hat auch den Vorteil, daß man mit einem
Geber verschiedene Parameter verstellen kann und daß man z.B. eine
Einstellung abspeichern kann.

Autor: William (Gast)
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Also, absolut verschleißfrei wäre die Verwendung eines analogen/linearen

Hallsensors. Man könnte einen Dauermagneten mit einer Stellschraube
relativ zum Hallsensor justieren.

Auf die scnelle gegoogelt:

http://www.analog.com/en/subCat/0,2879,773%255F863...

Kann natürlich weitaus verschiedenere TYpen geben.

Autor: Freddy (Gast)
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Danke für die vielen schnellen Antworten. Der Hallsensor dürfte ebenso
gut sein wie die optischen Drehimpulsgeber, die ich bei Reichelt
gesehen habe. Das ist wohl die beste Lösung in Sachen verschleißfrei,
aber es bringt keine absolute Position. Ein Verschleiß in der
Größenordnung eines normalen Schalters wäre völlig OK. Du hast gemeint
in Aktiv Boxen werden billig Potis verbaut - kannst du mir ein
hochwertiges empfehlen? Sind Draht, Kohle oder Plastik Potis besser?
Ich glaube mich erinnern zu können, dass es Kondensatoren gibt, bei
denen man die Platten mehr oder weniger überlappen kann. Scheint aber
nicht verbreitet zu sein.
Ich habe bei Conrad oder Reichelt und anderen kleinen Shops keine
absoluten Drehimpulsgeber gefunden. Solche wären natürlich perfekt. Es
müsste ähnlich wie ein Hex Encoder sein, nur eben größer und besser zu
drehen. Weißt du vielleicht, wo ich solche für einen ähnlichen Preis
wie die "relativen" Drehimpulsgeber bekommen kann?
Die reinen Inkrementalgeber, wenn ich das richtig verstehe, kann man
alle 4 Drehungen "kalibrieren", wenn beide Signale äquivalent sind,
oder?

Autor: Heinz Schenk (Gast)
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Hi,

ich habe mal als nette Idee die Verwendung eines Schrittmotors
gesehen.

Mußt halt den eingestellten Wert speichern für spätere Verwendung,
falls man nicht immer bei Null (oder halber Wert) starten kann oder
will.

Evtl. noch eine Wicklung kurzschließen, dann gibt das ein wunderbares
Drehgefühl. was ja bei den heute so verwendeten Geräten oftmals unter
den Tisch fällt.


Gruß

ts

Autor: Thomas S. (Gast)
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Wie wärs mit dem IC-MA vom IC Haus...

Thomas

Autor: PeterL (Gast)
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das mit dem Drehkondensator ist gar nicht so dumm,
Kapazitäten lassen sich mit dem µC sehr einfach messen

Peter

Autor: Garantiert Verschleißfrei (Gast)
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http://www.austriamicrosystems.com/03products/20_r...

Key Features AS5040

Contactless high resolution encoding over a full turn of 360 degrees
Flexible system due to user programmable incremental output modes:
10, 9, 8 or 7 bit user programmable resolution
Quadrature A/B and index output signal
Single channel output and direction indication
U-V-W commutation signals for brushless DC motors
Absolute angular position mode:
10-bit resolution providing 1024 absolute positions per 360 degrees
(step size ~ 0.35 degrees)
Synchronous serial interface (SSI) output for absolute position data
Pulse width modulated (PWM) output, duty cycle proportional to angle
User programmable zero and index position
Failure detection mode for magnet placement monitoring
Rotational speeds up to 10000 rpm (incremental output)
Push button functionality detects movement of magnet in Z-axis
Two supply voltages: 3.3V or 5V
Wide temperature range: -40°C to + 125°C
SSOP 16 package: 5.3mm x 6.2mm

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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und von Quantum der "Drehschieber" (ähnlich wie im IPod) heisst glaube
QT5110, bin mir aber nicht sicher.

Autor: Gast ein Anderer (Gast)
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Keep it simple, nimm Cermet-potis. Cermet steht für Keramik / Metal –
die neigen, wegen der sehr harten Leiterbahn nicht annähernd so zum
kratzen oder „eindrücken“ (nicht linearem Verhalte). Sind zwar auch
nicht billig (gibt’s auch bei Conrad) du sparst dir aber die extra
Anzeige und sonstigen Aufwand.
Drehimpulsgeber leiern mit der Zeit auch aus - das kann dann beim
schnellen drehen zum (über)Springen von Positionen führen.
Gruß

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