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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 50A 2-24V Netzgerät


Autor: Steffen So (strangeperson)
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Moin Moin,

ich habe ein 50A und 24V Trafo bei mir rumstehen. Es reizt mich sehr
aus dem Teil ein regelbares Netzgerät zu bauen! Allerdings bin ich mir
noch nicht ganz so sicher wie das gehen soll. Ich weiß nur was
hinterher dabei raus kommen soll:

- 2-24V regelbar (besser 0-24V),
- 50A (besser mit Strombegrenzung 0-50A, aber nicht sooooo wichtig)
- Brummspannung >> 200mV
- einstellbar über Poti oder Up- und Down-Taster

Meine Ideen zur Schaltung waren bis jetzt:

PWM (µC?!) - Vorteil: 1,3kW werden im Extremfall nicht einfach in Wärme
umgewandelt. Nachteil: Ich muss wieder eine schöne Gleichspannung daraus
machen, bei 50A!

Spannungsregler - Vorteil: Einigermaßen saubere Gleichspannung (wenn
vorher geglättet! Aber wie? hab die Formel für Brummspannung nicht im
Kopf, locker 10F Kondesator?) Nachteil: 1,3kW in Wärme, im Extremfall,
wäre aber nicht ganz so wild.

Hat schon jemand Erfahrungen mit einem 1,3kW Netzgerät? Ich wäre über
jede Anregung und jeden Tip dankbar!

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Über einen Drosselwandler nachgedacht?

Mal so grob überschlagen:
bei 30kHz Schaltfrequenz (ist noch halbwegs zu handhaben, mit üblichen
MOSFETs)
Induktivität um 1uH, (einen geeigneten Ringkern zu finden könnte ein
Problem werden)
Fast Schottky Diode für einige 100Amps, Low-ESR Elkos nach dem
Gleichrichter und am Ausgang, schätze 4700 bis 47000 uF sollten fast
reichen.
Als Bonus für den extra Aufwand gibts dann auch viel höhere
Ausgangsströme bei kleinen Spannungen

Allerdings kann man dann gleich überlegen den Trafo einzusparen und
primär zu takten ;)

Autor: Hegy (Gast)
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moin,

bei uns inne Firma, da steht ein sehr mobiles Netzgeraet mit max. 30V
Ausgangssspannung bei 80A. Das Teil ist mit Standart Spannungsregler
ausgestattet, verheizt also im schlimmsten Fall 2,4kW. Deins wuerde
1,2kW verheizen (nicht 1,3kW). Nur eingeschaltet laeuft schon so'n
beschissener Luefter los, kein so'n PC-Luefterchen, sondern einer mit
etwas mehr Leistung und wesentlich lauter. Dazu das schlimmste
ueberhaupt: Die Kiste ist so 80cm hoch, auf Rollen, 50cm breit und
tief.

Auf der anderen Seite haben wir auch ne Stromsenke, die kann 120A
"verbraten". Das Teil ist wesentlich kleiner als der "mobile"
Trafo, aber auch 50cm breit (19" Gehaeuse), Hoehe so geschaetze 15cm,
dazu schon ordentlich schwer wegen der Menge an Kuehlkoerper drinne.
Jetzt kaeme noch dein Trafo noch dazu, hat nochmal 15 kg geschaetzt
zzgl. Elkos. Macht ordentlich schuaeres Geraet.

Ueberleg dir das nochmal mit den Spannungsregler.

- Hegy, fuer gutes deutsch immer zu haben :)

Autor: Steffen So (strangeperson)
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Ja, sry, du hast recht, 1,2kW. Die dürften aber ohne weiteres über
Lüfter in den Raum verteilt werden. Und ich werde die nicht seher
häufig brauchen die 1,2kW. Also müsste das mit nem Spannungsregler
schon gehen von der Wärme her, denke ich.

Leicht wird das Ding sicher nicht! Und an Elkos brauche ich auch so
einiges. Aber was verstehst du unter Standart Spannungsreglern? LM317
wohl nicht, zumindest nicht ohne Leistungsteil!?

Wäre da sehr dran interessiert, die Gleichrichtung funzt mitlerweile
auch, zwei 35A brückengleichrichter auf nem CPU-Kühler und dicken
Messingbrücken verbunden. Das war der leichtere Teil!

Autor: Steffen So (strangeperson)
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Zum Drosselwandler:

Hmmm.... Ich wollte aus der ganzen Sache eigentlich erstmal recht
günstig raus kommen. Und vll mit etwas weniger Aufwandt, ich dachte
erstmal an etwas wie ein paar Mosfets parallel o.ä. und dann über PWM
(allerdings Sekundär - sinnvoll!?).
Oder ein paar Spannungsregler parallel geschaltet, was aber sehr
aufwendig sein soll!? Vll einen Spannungsregler mit externer
Leistungsstufe, LM723 oder so?
Wäre sowas sinnvoll bzw. praktikabel?

Autor: Hegy (Gast)
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bei der Taktung durch PWM ist es evtl wohl besser, die Shottky-Dioden
durch MOSFETs zu ersetzen und im Gleichrichterbetrieb laufen zu
lassen.

Ausserdem habe ich mal irgendwo eine Bauanleitung gefuden fuer ein
prozessorgesteuertes Schaltnetzteil, dass 999W Ausgangsleistung bringt.
Kann man sich ja mal das eine oder andere abkukken.

Klixdu hier:
http://www.gb97816.homepage.t-online.de/
unter Projekte, da steht was.

Autor: Steffen So (strangeperson)
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Das sieht ganz spannend aus, allerdings handelt es sich da um ein
getaktetes Netzgerät mit selbstgewickelten Spulen, Drosseln, etc. Und
ich wollte auf meinem Trafo basieren, da ich ihn bereits habe und er
keine weiteren Kosten verursacht. ;-)

Autor: Hegy (Gast)
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Nunja, bleibt das Gewicht von 15 kg gegenueber 1kg............

Ausserdem stehen im Keller (wo sonst?) auch noch 2 oder 3 Trfos
rum,alle mit Leistungen im kW-Bereich und fuer 220V~ bzw. 230V~. nix
Drehstrom. Aus irgendein Ladegeraet mit gesteuertem Gleichrichter und
Drossel dahinter mit 4qmm Draht, die fast so fett ist wie der Trafo
itself.

Mach was anderes damit und bau dir nen kleines Schweissgeraet daraus.
Dann brauchst du keine Gehaeuse mehr zuschrauben, eine Naht drauf und
zu fuer immer :))

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