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Forum: Platinen Ein paar Fragen zum proMa Ätzgerät 1


Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Hallo,

bin am überlegen ob ich mir das Ätzgerät 1 von Reichelt zulegen soll.
Hab schon hier im Forum und in Google gesucht wie so die Meinungen dazu
sind, usw. und nun sind noch einige Fragen offen, die Ihr hoffentlich
netterweise beantworten könnt, auch für andere zukünftige
Interessenten:

1. Wie klein können die Platinen sein? Ich ätze oft SMD Platinen mit
5x5cm oder weniger, lässt sich der Halter so weit zusammen-"biegen"?

2. Haben die Haltearme oben 2 Gelenke (Stifte), laufen die auf einer
Art Schiene oder wie ist das gemacht?

3. Die Arme haben ja so eine Art Nut, die behindert doch das Ätzen am
Rand der Platine, wieviel mm etwa?

4. Wie lange dauert das Ätzen bei Reichelts (Proma) 35µ Platinen
ungefähr, wenn man Sie nach dem aufheizen reintut?

5. Ich hab bei ebay ein paar (bessere) Bilder vom Gerät gefunden:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...
Ist der weiße Plastikkasten wo die Pumpe drin war jetzt nicht mehr
dabei? (bei Reichelt das verdächtige "Abb. ähnlich")

6. Wie gut lässt sich die Lösung aus der Küvette ablassen? Kippen und
dann über Trichter, oder gehts eleganter?

7. Der Heizstab geht ja anscheinend nur bis 34°C oder so (so ists
zumindest bei vielen Aquariumheizstäben), wie ist das mit dem
"Überdrehen" um auf 40 zu kommen, macht man da was kaputt?

8. Geht das Thermometer ausreichend hoch mit Reserve (50°C)?

9. Ich würde mal gern vorab einen Blick in die Bedienungsanleitung
werfen (sagt meist ne Menge über ein Gerät aus), hat die vielleicht
jemand als PDF oder würde (falls es nur 1-2 Seiten sind) die
einscannen? Im Web bzw. auf der Proma Seite scheints die nicht zu
geben.

Vielen Dank für eure Antworten schonmal :-)

Gruß
Dominik

Autor: Torsten (Gast)
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Hi

Zu teuer ! Bau Dir selber eine nach Deinen Vorstellungen !

Meine Meinung !
Gruß

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Selberbauen will ich nicht, wenn dann richtig und sauber, Murks mach ich
nicht. Und das wäre dann wieder zu aufwendig (z.B. keine Sachen aus
Aquabedarf verwenden). Richtig Lust hab ich da nicht zu, den ganzen
Kram zusammenkaufen, rumkleben mit Silikon usw. da spar ich lieber die
Zeit, zumal ich genügend Selbstbau-Projekte am laufen habe, die alle
nicht so richtig fertig werden wollen.

Kennt sonst noch jemand andere Ätzgeräte die vielleicht etwas mehr aus
Industriekomponenten aufgebaut sind, oder überhaupt? Ich habe bis jetzt
vielleicht 2-3 andere über ebay/google gefunden, farnell/rs bieten
anscheinend keine an.

Gruß
Dominik

Autor: ecslowhand (Gast)
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Was erwartest Du für 99,00Euro ???
Fast alle verwendeten Sachen bei der kleine Proma sind aus dem
Aquarienzubehör.
Wenn Du Dir die Arbeit des Selberkleben sparen willst, ist das schon
o.k.
Meine Erfahrung (mit meinem Eigenbau):
100W brauchen recht lange, um die Flüssigkeit auf Temperatur zu
bringen. Da sind 300W schon fixer...
Die gewünschte Endtemperatur von ca. 45Grad sind auch mit der Proma
kaum erreichbar.

Such mal "ätzgerät" bei e**Y, es gibt noch einen anderen Hersteller.
Aber auch hier kannst Du im Selberbau weniger "Murks" produzieren,
wenn Du Dir Mühe gibst. Will sagen: Die besprochenen Geräte sind alles
andere als "Hich-Tech" !

Lg EC

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Den kenn ich auch schon, wieder nur Murks ;-)
Beim Selbstbau komm ich ja z.B. auch wieder kaum an einer Aquariumpumpe
für die Luft vorbei (oder noch mehr Murks ala Kühlschrankkompressor), da
stellt sich dann die Frage warum ich dann überhaupt selbst baue,
zumindest die Glasküvette des Proma scheint mir ok (um nicht zu sagen
ausgereift) zu sein. Vielleicht wäre es lohnenswert das Gerät ein wenig
aufzustocken; stärkere Heizung rein, oder einfach einfach ne 2.
Baugleiche, da wird ja wohl auf der andern Seite noch Platz sein.
Ich werd nochmal gründlich Googlen, vielleicht findet sich noch was.

Gruß
Dominik

Autor: ecslowhand (Gast)
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Die "neuen" Proma-Küvetten sind NICHT aus Glas !!!

LG EC

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Ist mir schon klar, die alten waren aus PVC und die neuen jetzt aus
Acrylglas oder? Da Acrylglas etwas wärmebeständiger ist als PVC dürfte
zumindest das in einigen Foren beschriebene Problem mit dem
"Ausbeulen" ab 50°C gelöst sein...

Kannst du sonst vielleicht noch welche meiner obigen Fragen
beantworten, klingt ja so als hättest du eine oder kennst sie
zumindest?

Gruß
Dominik

Autor: Gero K. (techniker123)
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Also wir haben das alte ProMa Ätzgerät von einem ehemaligen
Hobbyelektroniker geschenkt bekommen.
Es hat noch die Glasküvette und ich bin eigentlich sehr zufrieden
damit. Wobei wenn ich mir den Aufbau anschaue, muss ich sagen, dass ein
Nachbau sicher leicht möglich wäre! Und der Materialwert liegt sicher
unter 100€.

1. Auch kleine Platinen lassen sich im Halter spannen.

2. Die Halter laufen in einer Art Schiene und werden mit einer Schraube
geklemmt sowie unten mit einem Gummi zusammengezogen.

3. Die Arme behindern das ätzen um 3mm, wobei ich dann die Platine zum
Schluss um 90° drehe.

4. Das ätzen dauert bei mir mit 60°C heißem NaPS etwa 5 Minuten.

5. Meines sieht auch so aus, ohne weiße Kiste. (Alte Version)

6. Abkippen lässt sich es nicht so gut. Ich kipp die Breühe immer in
eine Wanne und danach in ein Gurkenglas.

7. Es ist kein gewöhnlicher Aquarium Heizstab. Meiner ließe sich auch
höher als 60°C drehen.

8. Thermometer ist nichtmehr das Orginal drinnen, das jetzige geht bis
70°C

9. Ich hatte auch nie eine Anleitung und es klappt trotzdem.

Nur ein Tipp: Nach dem Ätzen den Schlauch von der Membranpumpe
abziehen, dann geht sie nicht so schnell kaputt. Soviel aus Erfahrung
des 1. Besitzers!

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Vielen lieben Dank für die Auskünfte, kannst du noch ungefähr sagen wie
lang das Aufheizen von Raumtemperatur bei euch dauert?

Gruß
Dominik

Autor: Gero K. (techniker123)
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Also ich nehme immer neues Ätzmittel, da ich immer viele Platinen
mache.

Daher heiß Wasser aus der Leitung und das ist in 5 bis 10 min auf 60°C.

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Ich hab mir nun das Ätzgerät 1 zugelegt, und bin recht zufrieden. Der
Heizstab ließ sich anfangs zwar nur bis 32°c drehen, aber nachdem die
Nase vom Drehregler abgeschliffen war, ging er Problemlos bis 45°C
(höher gehts bestimmt noch, habe aber nicht probiert). Das Aufheizen
dauert laut Anleitung 30 Minuten, ich habe gemessen: von 25 auf 45 Grad
dauerte es ca. 25 Minuten. Wenn man das mal nachrechnet, kommt das auch
super hin:

4186,7 Joule (erwärmt 1l Wasser um 1°C) * 1,75l (Küvettenfüllung) *
20°C (45°C - 25°C) / 100W (Heizstab) / 60 sec = 24,4 Minuten :-)
Dabei ist natürlich nicht berücksichtigt, was das Wasser während der
Aufheizzeit wieder an Energie nach aussen verliert.
Bei 18 Grad Anfangstemperatur (z.B. Lagerung der Lösung im Keller)
dauerts dann ca. 32 Minuten.

Auskippen ist sehr schwierig, es läuft dabei an der Küvette herunter,
daher benutze ich, wie in der Bedienungsanleitung vorgeschlagen, einen
Schlauch mit Wasser gefüllt, der dann durch Sogwirkung die Lösung in
einen tiefer liegenden Kanister saugt. Dabei mischt sich natürlich die
Menge an Wasser zur Lösung dazu, die der Schlauch fasst, wenn man Glück
hat gleicht die aber das Verdunsten bei der folgenden Lagerung aus, und
beim nächsten Ätzen braucht man nichts dazugießen...

Zur Konstruktion des Geräts:
Leider steht es nur loose in der grünen Schale (welche übrigens ein
Blumenuntersetzer ist, Label war noch dran), daher war das erste was
ich gemacht hab, 4 Aluwinkel sägen, M4 Gewinde rein, und die Küvette
auf die Schale geschraubt. Nun ist das ganze schon ansehnlicher, viel
standfester und man hat alles in der Hand ohne das was lose ist.

Geätzt habe ich allerdings noch nicht damit, das kommt morgen (heute).
Bild:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Gruß
Dominik

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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So nun habe ich das erste mal damit geätzt, dauerte recht lange bis 400g
NaPS aufgelöst waren, nach dem hineinrieseln lag am Boden ein großer
Hügel, der nach ca. 1 Stunde dann verschwunden war (Luftpumpe/Heizung
waren an).

Ätzen klappte wunderbar, ca. 10 Minuten bei 42°C, hier ein Video (1
Frame = ca. 8 Sek.)
http://www.received21.de/resources/videos/etching.avi

Die Rückseite hatte ich dummerweise vergessen abzukleben, daher wird
die hier mit weggeätzt und die Platine wurde unbrauchbar ;-)

Gruß
Dominik

Autor: Thorsten (Gast)
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Habe auch das proma Ätzgerät1 und bin eigentlich ganz zufrieden damit.
Allerdings haben sich bei mir die Gummiringe, die den
Blubberblasenschlauch festhalten, in der Ätzlösung teilweise aufgelöst
und schwarze Flecken an der Scheibe hinterlassen. Habe sie dann durch
Kabelbinder aus Polyamid (Nylon) ersetzt, die wurden total spröde und
sind ziemlich schnell zerbröselt. Meine jetzige Lösung sind
Knotenbänder aus Polyethylen, die sind beständig.
Gruss,
Thorsten

Autor: Jankey (Gast)
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Eigenbau kostet nicht viel, meins hat nichtmal 25 euro material gekostet
und reicht für 16 Platinen gleichzeitig ( bei 2L Eisen3chlorid ) Als
Belüftung hab ich eine 5 Euro Aquariumpumpe benutzt mit Festo
schläuchen die ich mit einem Platinenbohrer angebohrt habe. Als
heizstab hab ich ein Industrie heizelement benutzt was 750W hat ( also
ausreichend genug ), welches mit einem Trenntrafo angesteuert
wird(0-250VEinstellbar). Das Plexiglas hab ich einfach verschraubt und
zuSilikoniert. Also Billig Lohnt sich.

Autor: Schoasch (Gast)
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Hättest du ein Foto davon?

Ich kämpfe zur zeit etwas mit meinem Ätzgerät herum, denn Silikon hält
nicht und Epoxikleber mit der Zeit auch nicht.

Autor: ecslowhand (Gast)
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Ich kann zum Kleben von Glas oder Pexiglas in Bezug auf eine Ätzküvette
"FLEX290" von Weicon empfehlen. Die Kartusche kostet zwar locker
12Euro, aber meine Küvette hält schon über zweieinhalb Jahre und ist
dauerhaft mit NaPs gefüllt.

LG EC

Autor: Thomas (Gast)
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Warum selber bauen?
Aquariumbauer! Kostenpunkt für Küvette (30cm*32cm*2cm (2cm innen!))
18€!

Im Bereich Nürnberg kann ich jemanden empfehlen ;-)

Autor: Thomas (Gast)
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Anbei noch ein Bild!

Autor: Dominik Friedrichs (forlix) Benutzerseite
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Der Grund warum ich nur noch NaPS verwende... :-)

Man kann Acrylglas auch kaltschweißen hab ich wo gelesen, Klebekanten
mit Aceton anweichen und dann aneinanderdrücken, habs aber noch nie
probiert. Wenn das einigermaßen sauber klappt ist die Klebestelle so
stabil wie das Material selber.

Gruß
Dominik

Autor: Markus (Gast)
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@Thomas
Wen kannst Du denn im Bereich Nürnberg empfehlen?

Gruß

Markus

Autor: meisteralex (Gast)
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Hab mir jetzt auch das Ätzgerät von Reichelt gekauft.
Kann man die Ätzlösung eigentlich drinne lassen ?

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ich wuerde sie nicht so lange drinnen lassen, aber ein paar Tage kannst 
Du sie schon drinnen lassen.

Ach ja nochwas, weil ich grad das Bild oben sehe: Das Geraet ist nicht 
(wiederhole: nicht) fuer Eisen-III-Chlorid sondern nur fuer 
Natriumpersulfat bzw. Ammoniumpersulfat (besser ersteres) tauglich.

Autor: meisteralex (Gast)
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länger kann man die nicht da drinne lagern ?

Autor: Michael H* (Gast)
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Michael G. wrote:
> Ich wuerde sie nicht so lange drinnen lassen, aber ein paar Tage kannst
> Du sie schon drinnen lassen.
und warum? grund? sinn?

meisteralex wrote:
> Hab mir jetzt auch das Ätzgerät von Reichelt gekauft.
> Kann man die Ätzlösung eigentlich drinne lassen ?

meine küvette ist seit 3 jahren ununterbrochen mit naps befüllt. nur zum 
erneuern der flüssigkeit war sie vllt mal 10min leer.
steht auch irgendwo geschrieben, dass das keine probleme macht. entweder 
bei der gebrauchsanweisung oder bei proma auf der hp irgendwo. gelesen 
hab ichs auf alle fälle mal.

Autor: Pietklaas (Gast)
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Michael G.

Du sagst
Das Geraet ist nicht (wiederhole: nicht) fuer Eisen-III-Chlorid sondern 
nur fuer Natriumpersulfat bzw. Ammoniumpersulfat (besser ersteres) 
tauglich.
Was passiert wenn man trotzdem Eisen-III-Chlorid in das Geraet benutzt?

Autor: Michael H* (Gast)
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das steht so in der bedienungsanleitung, die dem gerät beiligt. ich 
glaube auch gelesen zu haben, dass der kleber zum verbinden der 
einzelteile nicht gut auf FeCl zu sprechen ist. wäre auch die einzige 
sinnvolle erklärung, da die küvette aus PVC gefertigt ist - und das ist 
beständig gegen FeCl.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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OK, die NaPs-Loesung wuerde ich nicht so lange in der Kuevette lassen 
weil sie verdunstet, das Salz ausfaellt und das Geraet so mit der Zeit 
verdreckt, vor allem aber der Lueftungsschlauch sproede wird und sich 
zusetzt. Der Konstruktion selber wird es wohl nicht weh tun, aber es 
schadet der Effizienz.

Beim Eisen-III-Chlorid wuerde ich es deshalb nicht tun, weil es 
ausdruecklich vom Hersteller so velangt wird. Es ist also anzunehmen, 
dass dies seine Gruende hat, wahrscheinlich, weil es die Konstruktion 
angreift. Es war ein grosser Warnaufkleber drauf.

Gruss,
Michael

Autor: PIC Nico (eigo) Benutzerseite
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Wie macht ihr das denn mit der Aufbewahrung?
Also ich meine jetzt vom Ätzmittel, den Entwickler kann man
ja ruhig entsorgen kost' ja nicht so viel..

Aber wie bekommt man das Ätzmittel am besten aus dem
Ätzgerät und vor allem wo hinein?

LG

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Nico M. schrieb:
> Wie macht ihr das denn mit der Aufbewahrung?
> Also ich meine jetzt vom Ätzmittel, den Entwickler kann man
> ja ruhig entsorgen kost' ja nicht so viel..

Entwickler aufzubewahren bringt Dir nichts, also gleich weg damit.
Natriumpersulfatloesung kannst Du in einer Plastik- oder Glasflasche 
lagern, Du musst nur dafuer sorgen, dass diese nicht dicht schliesst 
(Loch in die Kappe stechen), sonst macht es irgendwann bumm ;)

> Aber wie bekommt man das Ätzmittel am besten aus dem
> Ätzgerät und vor allem wo hinein?
>
> LG

Nimmst Du einen Schlauch und laesst es damit ab und ein Trichter ist 
hilfreich.

lg

Autor: Michael_ (Gast)
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Ich benutze seit etwa 10-Jahren die ursprüngliche große Küvette aus 
Glas. Diese ist nur einmal wie ein Aquarium mit Silikon nachgeklebt 
worden.
Ich lasse die Lösung so lange drin, bis sie nicht mehr geht. Das heist, 
sie ist blau und es kristallisiert stark aus. Manchmal Monate! Mit Folie 
abdecken, es passiert nichts.
Defekt war bisher der Blubberschlauch, die Rückschlagventile und die 
Pumpe.
Ich bin sehr zufrieden damit.
Nicht vergessen, bei längerer Zeit die Schläuche vor den Ventilen 
abzuziehen. Ansonsten kriecht das Salz in die Ventile u. Pumpe und 
zerstört diese.
Für einen Selbstbau gibt es bei reichelt Ersatzteile und man kauft eben 
nur das, was man nicht selbst bereitstellen kann.

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