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Forum: Offtopic Aufgabe für Roboter


Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Wie der eine oder andere mitbekommen haben dürfte, bastle ich derzeit
an einem uC-gesteuerten Roboter.

Die Grundplatte des Roboters hat einen Durchmesser von ca 20 cm, als
Antrieb dienen zwei gehackte Servos. Zwei Annäherungssensoren
(reagieren bei ca 5-10 cm) sind schräg nach vorne angebracht. Gesteuert
wird das ganze von einem Atmega8.

Bislang habe ich lediglich eine Ausweichsteurung implementiert, so dass
der Roboter frei durch den Raum fahren kann, ohne irgendwo anzustossen.
Nun bin ich auf der Suche nach einer weitern Idee, was der Roboter denn
tun könnte. Das einzige, was mir bisher in den Sinn kam, ist, den
Roboter einige Zeit umherfahren und dann automatisch zum Ausgangspunkt
zurücknavigieren zu lassen. Einigermassen interessant, anspruchsvoll
und doch machbar - aber irgendwie nicht das non-plus-ultra.

Was könnte man dem Roboter noch so für Aufgaben geben? Vorerst mal eher
ohne zusätzliche Hardware.

Gruss

Michael

Autor: Stefan Kleinwort (_sk_)
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Mach unten einen Edding dran und lass ihn ein Bild malen. Vorher
ordentlich Papier drunterlegen und einen Notaus implementieren, falls
er beim Malen das Papier verlässt.

Gruß, Stefan

Autor: SuperUser (Gast)
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Das Zimmer aufräumen :-) Z.B. alle Gegenstände in eine Ecke schieben...

Autor: Jonas (Gast)
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Aufbauend auf Deiner bisherigen Arbeit würde ich ihn einen Raum
vermessen lasen. Also praktisch eine Karte seiner Umgebung anfertigen
(mit allen Hindernissen, die er entdeckt).
Wenn er später wirklich autonom Aufgaben erledigen soll, ist das
bestimmt hilfreich. Tiere die in eine neue umgebung kommen machen das
ja auch erstmal. :)
Ausserdem möchte ich das demnächst auch machen und mich würde
interessieren, wei jemand anderes an die sache rangeht. ;)

MfG Jonas

Autor: mr.chip (Gast)
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> Mach unten einen Edding dran und lass ihn ein Bild malen.

Hmm...dann könnte man z.B. noch eine LOGO-ähnliche Skriptsprache für
den PC entwickeln und den Roboter die neuen Befehle an einer
Dockingstation abholen lassen.


> Das Zimmer aufräumen :-) Z.B. alle Gegenstände in eine Ecke
schieben...

Da gibts aber ein kleines Problem: Woher weiss der Roboter, ob er nun
gegen einen beweglichen oder einen festen Gegenstand fährt? Eine
Gabellichtschranke an den Rädern hätte ich, aber die Räder können ja
auch durchdrehen. Dann hat der arme Kerl ja wirklich keine Chance mehr,
zu erkennen, ob er nun gegen eine Mauer oder ein "Spielzeug" fährt.
Insgesamt wäre dieses Problem wohl besser mit mechanischen Sensoren zu
lösen, da der Roboter ja heranfahren und testen muss, ob er sie
schieben kann oder nicht.

Autor: tex (Gast)
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<< Da gibts aber ein kleines Problem: Woher weiss der Roboter, ob er
nun
gegen einen beweglichen oder einen festen Gegenstand fährt?

Wenn ich Dich recht verstanden habe, wolltest Du doch eine
anspruchsvolle Aufgabe für den Roboter haben, oder?

Das ist eine ansprchsvolle Aufgabe. Statt sie als unrealistisch zu
verwerfen überlege doch lieber, wie es zu schaffen wäre. Es muss ja
nicht gleich das ganze Zimmer sein. Lass ihn einen Gegenstand
selbstständig finden und an eine feste Position bringen, dann noch
einen , ...

Autor: mc.emi (Gast)
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du kannst deinen roboter tunen, tiefer legen und nen heckspoiler gönnen
;) nee, spass bei seite. also für obiges broblem kommt mir spontan
folgende idee: mache ein weiteres rad dran, das nicht dem antrieb dient
sondern lediglich die bewegung misst -> drehen die antriebsräder aber
das messrad nicht, so drehen logischerweise die antriebsräder durch.

Autor: mr.chip (Gast)
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> du kannst deinen roboter tunen, tiefer legen und nen heckspoiler
gönnen

Ich hab es ja schon immer gewusst: Diese ganzen Elektronikbastler sind
einfach nicht normal im Kopf ;-) Ist aber auch schön so!


> Wenn ich Dich recht verstanden habe, wolltest Du doch eine
anspruchsvolle Aufgabe für den Roboter haben, oder?

Jep. Ich überlege es mir! Aber eine Hardware-Modifikation wird auf
jeden Fall nötig.

> folgende idee: mache ein weiteres rad dran, das nicht dem antrieb
dient
sondern lediglich die bewegung misst -> drehen die antriebsräder aber
das messrad nicht, so drehen logischerweise die antriebsräder durch.

Daran habe ich auch gedacht. Alternativ könnte man auch einen
Drucksensor bauen, der anspricht, sobald die gesamte Leistung des
Roboters in die Wand geht - ohne auszuweichen.


Aber zuerst muss ich die Steuerung jetzt mal nach C portieren. In
Assembler traue ich mir dies nicht zu.

Autor: mr.chip (Gast)
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> Ausserdem möchte ich das demnächst auch machen und mich würde
interessieren, wei jemand anderes an die sache rangeht. ;)

Cool, noch ein Roboterbastler! Ich arbeite derzeit an einer kleinen
Webseite über meine Projekte, zur gegebenen Zeit werde ich den Link
dann mal posten.

Autor: hans dieter (Gast)
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wie sieht es mit der Erkennung von flachen Hinternissen aus? bei uns
waren die beine von tischen immer ein problem (die waren unten L-Förmig
und unser Robo ist immer drauf gefahren und stecken geblieben - was
wahrscheinlich an der fehlenden Schürze liegt/lag)
wie wär's mit einem automatischen Transport von irgendwelchen
Gegenständen, die dann per Barcode ein Ziel bekommen?

Autor: Ich Bin (ichbin)
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Du läßt ihn das System einmal kartieren wenn aufgeräumt ist - danach
könnte er zwischen Tischbein und Krempel unterscheiden.

Autor: Sebastian (Gast)
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hier gibts ganz viel so Roboter-narren:

http://www.roboternetz.de/

Foren sin was tolles...

Ansonsten:
Ich würd alle Gegenstände in meim Zimmer mit Barcode versehen und des
ding immer aufräumen lasse wenn ich ausm Haus bin. Man muss ihm halt
erst lernen was wo hin soll.

Autor: mr.chip (Gast)
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Die Idee mit dem Zimmer aufräumen wäre schon sehr reizend, aber auch
unglaublich schwierig. Ihr hebt da bald ein bisschen ab -entweder seit
ihr riesen (!!) Genies oder habt noch nie einen Roboter gebaut. Da hat
man zuerst mal die Sorge, dass sich das Ding aus jeder Lage wieder
befreien kann und solche Dinge - aber vielleicht wird ja die ganze
Steuerung dann in C auch etwas übersichtlicher. In Assembler ist es
nämlich ganz schön ein Gewurschtel...



PS: Heute den ganzen Abend noch am CMS für die Webseite gearbeitet, ich
werde also bald ein paar Infos über mein Projekt zeigen können. (Habe
mich für eine Webseite und gegen (das hiesige) Wiki und auch gegen
das Forum entschieden, weil ich der Meinung bin, dass das Internet in 5
Jahren nicht unbedingt nur noch aus einigen Wiki-und Blog-Anbietern
bestehen soll.)

Autor: 3 Newton (Gast)
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Eine Idee wäre den Roboter ein bewegliches Ziel verfolgen zu lassen, zB
mit einer Kamera. Eine serielle aus einem Handy mit niedriger
Auflösung, S/W und einem Bild pro Sekunde geht vielleicht sogar mit dem
Atmel. Naja und sonst könnte er sich doch auf Licht zubewegen/
wegbewegen. Oder einer Linie auf dem Boden folgen! Oder er könnte
putzen! Einen Lappen ran und ab gehts. Oh Mann, das wär was für meine
Muffelbutze.

3N

Autor: mr.chip (Gast)
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Hallo

Ich bin jetzt soweit, dass der Roboter seine gefahrene Strecke anhand
der Servo-Laufzeiten aufzeichnet und man das ganze am PC dann ansehen
kann. Allerdings ist die Genauigkeit ziemlich schlecht. Die gefahrene
Strecke lässt sich zwar sehr exakt bestimmen, aber da die Position auch
noch durch den jeweiligen Drehwinkel bestimmt wird, passieren enorme
Fehler. Einerseits  ist es extrem schwierig, den Drehwinkel beim
gezielten Drehen des Roboters genau zu bestimmen, andererseits fährt
der Roboter nicht ganz gerade - sondern dreht sich leicht, vielleicht
knapp 10 Grad pro Meter. Diese Fehler summieren sich, und schon nach
wenigen Metern Fahrstrecke hat der Roboter ein völlig falsches Bild von
seinem Winkel.

Ich sehe hier ehrlich gesagt kaum Möglichkeiten, die Genauigkeit zu
steigern. Ich könnte zwar noch die 8-Loch-Gabellichtschranke an den
Rädern verwenden, aber die dürfte viel zu ungenau sein - ein halbes
Loch weiter oder weniger weit gefahren macht etwa 10° am Roboterwinkel
aus...

Kompassmodul verwenden? (Wie sieht es da mit der Genauigkeit und mit
Störungen durch die Elektronik aus?)

Gruss

Michael

Autor: Thomas (Gast)
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Wegen der Wegmessung kannst du dir ja mal das aktuelle Robotoerprojekt
in der ct ansehen. Die haben da den Sensor einer optischen Maus
ausgeschlachtet und am Roboter knapp über dem Boden angebracht. Da in
der Mauselektronik die Signale schon vorverarbeitet werden, soll die
Verarbeitung der Signale auch nicht mehr ganz so kompliziert sein.

Autor: D. H. (slyd)
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Und Du glaubt der Maussensor ist genauer?

Eher das gegenteil wird der Fall sein. Habe grad keinen Link aber haben
schon diverse Leute ausprobiert und es war SEHR ungenau.
Vor allem noch abhängig vom Untergrund...

Randencoder sind schon besser. Aber wenns wirklich genau sein soll,
brauchste ne Landmarkenerkennung (also IR Baken, Barcodes auf dem Boden
o.ä.)

Autor: mr.chip (Gast)
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Hmmm...hört sich interessant an! Die modernen Mäuse sind doch aber alle
USB -> schwierig zum behandlen? Oder wird das Signal vorher irgendwo
abgefangen? Wie sieht es so mit Standards aus, sind alle Mäuse gleich
oder brauche ich etwas bestimmtes? (Naja, werde mir die ct morgen mal
besorgen und das ganze ansehen. Eine optische Maus kostet ja nicht die
Welt, zudem habe ich noch eine kapputte Funkmaus herumliegen.)

Autor: Unbekannter (Gast)
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Vielleicht wählst Du den falschen Ansatz...

Mach mal die Augen zu und lauf in Deinem Zimmer rum. Da machst Du nach
ein paar Schritten auch riesen Fehler.

Vielleicht sollte der Roboter sich einfach besser orientieren können?

Bau ein paar Tast- bzw. Abstandsensoren an. Und wenn er dann irgendwo
anstößt. korregiert er seine Richtung.

Autor: mr.chip (Gast)
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@Unbekannter: Das tut er bereits jetzt. Nur hilft das nicht gross, dass
der Roboter dann wieder weiss, wo er ist. Dazu bräuchte er zumindest
eine Karte des Raumes und da wird es enorm schwierig mit der
Berechnung.  Und nur anhand des Fehlers zwischen erwartetem Auftreffen
auf die Wand und tatsächlichem Auftreffen kann der Fehler in der
Winkelberechnung kaum korrigiert werden. Schon gar nicht, wenn die
Umgebung kompliziert gestaltet ist. Es sei denn, man könnte ganze
Formen erkennen... Aber irgendwann wird es dann einfach zu verrückt ;-)

Autor: 3 Newton (Gast)
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Tja, vielleicht wird es Zeit für das nächste Projekt? Wirklich
sinnvolles wird wohl nicht mehr rauskommen. Schon mal an BEAM Roboter
gedacht? Oder einen der autonome durch unwegsame Natur kommt und Bilder
macht? Oder Videos? Oder einen Tauchroboter? Einen der autonom in kleine
Gänge kriecht, Fotos macht und zurückkehrt?
Eine interessante Sache wär auch ein Autopilot für ein Modellflugzeug.
Hat ein Kumpel von meinem Mitbewohner gebaut.

3N

Autor: HariboHunter (Gast)
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bitte keinen Tauchroboter . hat hatten wir schon.
Und bitte bitte kein autnom fliegendes Modellflugzeug!

Autor: mr.chip (Gast)
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Ja, das fürchte ich leider langsam auch. Aber besser an einem guten
Punkt aufhören weder wochenlang noch etwas probieren...

Tauchroboter: Mangels See in der Nähe - nein.

Modellflugzeug: Gerne, aber die Probleme sind ja mittlerweile allgemein
bekannt. Ein "Fluggerät" im allgemeineren Sinne mit leichter
kontrollierbaren Flugeigenschaften könnte ich mir aber vorstellen -
Ideen?

Na gut, wenn ich es nicht mal fertig bringe, einen kleinen durchs
Zimmer navigierenden Roboter zu bauen, sollte ich mich vielleicht nicht
an solche Dinge heranwagen...

Gruss

Michael

Autor: HariboHunter (Gast)
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Vieleicht ein Kuriersystem im Haus.

Man legt Dinge (zum Beispiel eine Tiefkühlpizzen- Bestellung) in einen
kleinen Transporter , und sagt ihm den Zielort. z.B. Küche.

Dann muss es den Weg zur Küche selbständig finden. Ohne mit anderen
Transporteinheiten, Gegenständen oder Personen zu kollidieren. Oder
sich unnötig lange aufzuhalten.

Desweiteren würde sich eine - Rufe- Funktion anbieten.

Einsatzfähig wäre das Ding vieleicht dann in großen Gebäuden wo keine
Rohrpost installiert ist. Oder in Altenheimen um die vielen kleinen
Pillendöschen und Ruhigstellmittelchen zu verteilen.

Bauen und Programmieren könntest Du es mit Standard-Bauteilen.

Autor: mr.chip (Gast)
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Leute, Leute, das hier ist nicht das MIT und auch nicht die Nasa -
sondern ein kleiner Hobbybastler ;-)

Die Ideen klingen ja mittlerweile schon ganz schön verrückt - oder habt
ihr sowas tatsächlich schon umgesetzt? Es würde mich sehr interessieren,
was ihr bisher so für Roboter gebaut habt.

Autor: 3 Newton (Gast)
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Hmm, man könnte eine Art fliegende Untertasse bauen mit 3 Rotoren in der
Ebene des Gerätes (also ne Scheibe mit drei Löchern). Eine Steuerung
hält dann die Balance und man selbst sagt nur noch hoch runter links
rechts vor zurück... Leider sind diese Sachen oft nicht lange flugfähig
wegen immensen Energieverbrauchs und hohem Gewicht. Ein Anfang könnte
aber auch schon ein gekauftes Modellflugzeug sein, das alle
einstellbaren Zeiten den Motor kurz abschaltet ein Foto macht und dann
de Motor wieder einschaltet. hab da schon tolle Luftaufnahmen gesehen!
Konnte ehemalige Grundrisse auf den Feldern erkennen etc.
Beeindruckend. Will ich jedenfalls auch irgendwann mal bauen...

3N

Autor: mr.chip (Gast)
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@3 Newton
Ein Fluggerät wäre auf jeden Fall überaus reizvoll - aber auch enorm
komplex. Nur schon die Tatsache, dass ein Flugzeug einen kompletten
Flug ohne Zwischenfälle meistern muss, macht das ganze unglaublich
schwierig. Da ist nix mit dem Roboter einen Schubs geben wenn er gegen
die Wand fährt oder mal schnell einen Reset machen, wenn sich die
Software aufhängt ^^

Autor: SiO2 (Gast)
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WSenn du nen laserabstandsmesser nimmst, kannst du auch feststellen, ob
die raeder durchdrehen. wenn raeder drehen, aber abstand (der weiter
weg ist, als der gegenstand wo du aneckst) dann drehts durch. oder gps,
aber das wird wohl zu ungenau sein :(

Autor: Sebastian (Gast)
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@SiO2: GPS geht in Gebäuden nicht... Dann doch ehr IR-dioden in den
Zimmerecken anpeilen.

Zu dem Flieger:
Ich würde beides Einbauen: Den MC UND eine Fernsteuerung. Die Signale
von der Fernsteuerung krigen hardwaremäßig immer vorrang, dann ist eine
Steuerung auch möglich wenn der MC sich aufgehängt hat. Den würde ich
sowieso per Fernbedienung "An" und "Aus" schalten. Laufen darf er
von mir aus auch beim Start schon, aber er hat gefälligst nichts zu
sagen. Und bei der Landung das selbe.
Wenn du dann irgendwann großes Vertrauen in deinen Code hast, dann
kannst du ihn ja auch mal starten/landen lassen. Im Notfall kann man ja
immernoch eingreifen.
Die Fernbedienung muss natürlich hardwareseitig vorrang bekommen,
sonst is aus wenn der MC mal keine Lust mehr hat.

Weil du gefrag hast: Robot hab ich noch keinen gebaut, und werd es
magels Zeit so schnell auch nicht tun. Jetzt hab ich erst mal meine
Facharbeit (Propelleruhr) und meine Modellbahnsteuerung. Wenn ich dann
mal wieder zeit hab würd ich mich gern mal an nem HDD-mp3-player
versuchen. Keine Ahnung wie komplex das dann ist.

Sebastian

Autor: 3 Newton (Gast)
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Fernsteuerung und Autopilot sind eine gute Idee, oder anders ausgedrückt
die einzige Möglichkeit. Sonst endet es wenig erfreulich mit dem Bruch
des Fluggeräts. Eine Gefahr geht von den Dingern aber nur mittelbar
aus, es gibt sehr leichte Flugzeuge und sehr menschenarme Gegenden.

3N

Autor: Mr Chip (mrchip)
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> Fernsteuerung und Autopilot sind eine gute Idee, oder anders
ausgedrückt
die einzige Möglichkeit.

Es sei denn, man würde ein kleines Freiflug-Modell mit einer einfachen
Steuerung z.B. für den Geradeausflug ausstatten. Nur bringt man sowas
kaum auf ein Gewicht von 100g oder ähnlich.

Autor: Marcus (Gast)
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dazu würde sich doch sicherlich so ein leichtes flugding gebrauchen
lassen... wie heisst das denn??? ähm... das teil mit 3 rotoren in einem
großen runden flachen plastik gehäuse untergebracht... sieht aus wie ein
ufo und hat supi flugeigenschaften und ist einfach zu handeln...
verdammt wie hiess das noch mal... sollte eigentlich auch demnächst für
(relativ) kleines geld in den (spielzeug)handel kommen...

Autor: Mr Chip (mrchip)
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> sieht aus wie ein ufo und hat supi flugeigenschaften und ist einfach
zu handeln...

Wäre eine Möglichkeit. Die Frage ist nur, wie es da z.B. mit der
Akkulaufzeit und der Flugstabilität sowie der aufnehmbaren "Nutzlast"
aussieht... Und natürlich, was so ein Ding kostet... ^^

Autor: Marcus (Gast)
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habe das vor ein paar wochen noch auf der embedded world in nürnberg
gesehen... war zwar nicht leise, sah aber zumindest so aus, als könnte
das ding evtl auch noch das ein oder andere gramm tragen (wie gesagt, 3
rotoren sternförmig nebeneinander angeordnet...
befürchte aber, dass die akkulaufzeit net sehr gross sein wird.

aber die flugeigenschaften scheinen echt top zu sein; der hat das
zumindest in den engen gängen zwischen den ganzen besuchern fliegen
lassen...

werde heut abend mal daheim im inet schauen ob ich das ding finde...
sowas in der art könnte es eigentlich auch schon bei ebay geben denke
ich...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> aber die flugeigenschaften scheinen echt top zu sein; der hat das
> zumindest in den engen gängen zwischen den ganzen besuchern fliegen
> lassen...

Das heist noch gar nichts.
Wenn ich dem deutschen Meister im MOdellhubschrauberfliegen
zuschaue, dann schaut das auch unglaublich einfach aus.
Wenn ich dann selbst auf der Wiese stehe und der Hubi
vor mit schwebt, ist alles ganz anders.

Im Ernst, wenn Du keine Erfahrung mit ferngesteuerten
Flugmodellen hast und auch niemandem im Bekanntenkreis hast,
der sich mit solchen Sachen auskennt: lass die Finger davon.
Das gibt sonst nur Aerger und Verdruss und wenn es ganz
schlecht kommt: Verletzungen bzw. Sachschaden.

Autor: Mr Chip (mrchip)
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> Im Ernst, wenn Du keine Erfahrung mit ferngesteuerten
> Flugmodellen hast und auch niemandem im Bekanntenkreis hast,
> der sich mit solchen Sachen auskennt: lass die Finger davon.
> Das gibt sonst nur Aerger und Verdruss und wenn es ganz
> schlecht kommt: Verletzungen bzw. Sachschaden.

Ja, stimmt schon. Da es ein Anfänger kaum schaffen wird, ein Flugzeug
einen kontrollierten Flug (inklusive Start und Landung!) zu
absolvieren. Aber ich denke, selbst wenn man schon Modellflugzeuge
gebastelt und geflogen hat und auch viel Erfahrung in Elektronik und
Informatik hat, ist die Aufgabe enorm kompliziert - siehe auch den
altbekannten UAV-Thread...

Um es auf den Punkt zu bringen: "In der Luft kann man schlecht
compilieren." (Zitat aus dem UAV-Thread)

Autor: 3 Newton (Gast)
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Naja, ich sehe keinen Grund warum man einfache Modellflugzeuge nicht
fliegen lassen können soll. Zudem hat MrChip ja schon einen Roboter
gebaut und zudem ist diese Trirotording in jeder Mall in den USA zu
bekommen, auch sehr einfach zu fliegende Modellhubschrauber. Erzählt
mir nur nicht das gänge nicht, es geht!

3N

Autor: Marcus (Gast)
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jo, schon klar...
aber bin trotzdem der meinung, dass dieses teil extra so entwickelt
wurde, dass sogar kinder damit umgehen können. kein vergleich mit einem
heli oder flugi; ist mir schon klar, dass diese teile verdammt schwer zu
kontrollieren sind.
vor ca. 1 jahr kam über das "ufo" auch ein bericht im fernseh, als es
noch nicht auf dem markt war (wenns denn nu soweit ist).
ich schau mal wenn ich zeit habe, ob ich was darüber finde.
ob und was man dann evtl damit machen könnte (camera dran, etc.) ist ja
wieder eine ganz andere sache...

Autor: Marcus (Gast)
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mein letzter post war auf Michael und Karl Heinz bezogen...

Autor: Mr Chip (mrchip)
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Um das Thema mal direkt anzugehen: Wie schwer ist ein leichtestmöglicher
Akku für einen AVR (+ ein winziges Servo + Stomversorgung)? Ich hätte
nämlich noch so ein Freiflug-Modell herumliegen...ist aber extrem
leicht das Ding (geht dann aber auch weniger kaputt)

Autor: Michael Lippert (3newton)
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Der leichteste Akku dürfte etwa 1 Gramm sein, ich komm nur nicht auf den
Namen, irgendein zwischending zwischen Akku und Cap, so klein wie eine
Knopfezelle aber leichter... Könnte mir vorstellen dass es alles
zusammen etwa 10 g werden.

3N

Autor: Marcus (Gast)
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sowas in der art... hab ich nur grad auf die schnelle gefunden... suche
nachher noch mal genauer:
Ebay-Artikel Nr. 6042309076

Autor: Marcus (Gast)
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also: scheint wohl das ding gewesen zu sein was ich meinte; 4 rotoren,
keine 3. gibt davon einige bei ebay neu um die 100 EUR, aber auch
einige "defekte" für bastler :-)
einfach nach dem hersteller: silverlit suchen.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Naja, ich sehe keinen Grund warum man einfache Modellflugzeuge
> nicht fliegen lassen können soll

Hast Du's schon mal probiert?
Ich fliege seit 25 Jahren und hab es schon etlichen Anderen
beigebracht. Und noch jeder hat in seinen ersten 3 Saisonen
mindestens 2 bis 3 mal Bruch gebaut. Und das obwohl ich
hinter ihm stand und im Notfall eingegriffen habe. Nur
manchmal bin ich auch nicht schnell genug an den Hebeln.
Modellfliegen ist schwieriger als es aussieht.

Autor: Mr Chip (mrchip)
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> Modellfliegen ist schwieriger als es aussieht.

Kann ich bestätigen! Besonders, wenn es um Start und Landung geht. Das
ist einfach nicht zu vergleichen mit z.B. (auch einem guten!) Simulator
am Computer. Aber ich denke, es gibt schon Modelle, mit denen das
Fliegen auch von einem Anfänger ohne fremde Hilfe selbst erlernt werden
kann.

Autor: Marcus (Gast)
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...siehe das "ufo" von silverlit... davon sprech ich doch die ganze
zeit...

@kbuchegg:
mir ist schon klar, wie schwierig das fliegen von richtigen rc modellen
(hubi und flugi) ist. würde ich auch sehr gern mal versuchen.
bin trotzdem der ansicht, dass es mit dem silverlit ufo teil überhaupt
kein problem gibt. und darum ging es mir. das man damit natürlich in
der eigentlichen fliegerei wiederum eingeschränkt ist im gegensatz zu
"richtigen" modellen, ist mir auch klar...

Autor: Mr Chip (mrchip)
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@Marcus: Ich kann mir einfach nicht so recht vorstellen, dass dieses UFO
wirklich stabil in der Luft liegt => Es muss also ständig vom Piloten
korrigiert werden. Das macht Fliegen unter anderem auch so schwierig.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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>> Modellfliegen ist schwieriger als es aussieht.
> Kann ich bestätigen! Besonders, wenn es um Start und Landung geht.


Na, das ist doch mal ne Herausforderung für den Mikrocontroller:
Autopilot-"Progrämmchen" für sauberes starten und landen mit
Prozessorhilfe


Der "Pilot" an der Fernbedienung drückt dann nur noch den Startknopf
(bzw. den "Heimkehr"-Knopf), und schon flattert der Vogel alleine los
bzw. kommt brav in den Hort zurück ;-)

Autor: Marcus (Gast)
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@Michael:
doch, das ding ist selbststabilisierung durch seine 4
kreiseldingenskirchens die durch µC unterstützt sind wenn ich das
richtig gelesen habe. muss definitif nicht vom piloten korrigiert
werden! lediglich höhe und seitwärtsbewegungen, sowie kreisende
bewegungen müssen/können gesteuert werden.

Autor: Marcus (Gast)
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oh jee... definitiF... muss schleunigst von dem programmierkram
wegkommen... :-P

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> 4 kreiseldingenskirchens

Hast Du eine Ahnung, wieviel auch nur 1 Kreisel kostet,
dessen Temperaturdrift gering genug ist, so dass ein Heli
bei Wind 20 Sekunden ohne Piloteneingriff ruhig in der Luft
stehen bleibt?

Wenn Du dass dann mal 4 nimmst bist Du schon bei knapp 500
Euro. Und das nur für die Kreisel.

Du glaubst wohl auch noch, dass die Röntgenbrillen aus den
Zeitschriften der 60-er Jahre wirklich funktioniert haben.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Nicht falsch verstehen.
Ich will niemanden davon abhalten sowas zu fliegen
bzw. ueber einen µC zu steuern.
Nur erwartet euch nicht zuviel.

Autor: Marcus (Gast)
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klar. versteh dich ja. ich schau noch mal, ob ich dazu nicht noch ein
paar bessere daten/tests finde, als die beschreibungen bei ebay.
jetz interessierts mich aber auch brennend, wie genau das ding
funktioniert; weil es soll wirklich so simpel zu fliegen sein wie
beschrieben...

Autor: Marcus (Gast)
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sodele:
hier gibts n kleines vid (seite scheint aber echt lahm zu sein):
http://www.silverlit-flyingclub.com/85611INTRO.htm

und hier im forum gibts jede menge infos:
http://forum.xufo.net/bb/

scheint wohl doch sowas wie ne kreiselstabilisierung zu sein...

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